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Hallo,
ich lese hier schon seit einiger Zeit mit, ohne dass ich meine eigene Geschichte eigentlich erzählen möchte. Nur so viel: Mein Freund hat sich nach fast 3 Jahren Beziehung sehr plötzlich und ohne dass er einen Grund nennen konnte, von mir getrennt. Es war meine erste richtige Beziehung und ich hatte vorher auch noch keine Erfahrungen mit Trennungen. Deshalb ist nach der Trennung so ziemlich alles schief gelaufen. Kurz gesagt, ich habe alles getan, was man nicht tun sollte (habe den Kontakt aufrechterhalten, habe ihn angefleht, habe mit ihm geschlafen, ihn zu jeder beliebigen Uhrzeit mit Anrufen terrorisiert, etc.). Die Sache ist ganz furchtbar eskaliert, so dass er heute nicht einmal mehr mit mir sprechen, geschweige denn darüber reden möchte.
Und ich mache mir natürlich Vorwürfe, dass es soweit kommen konnte.
Jetzt habe ich schon eine ganze Menge Bücher zum Thema Trennung gelesen. Nur beschreiben, die immer nur, was man nicht tun sollte. Dafür ist es ja nun zu spät. Kennt ihr vielleicht ein Buch, das mir in meiner Situation helfen würde? Dass mir vielleicht erklärt, wie ich jetzt auch mit meinen Schuldgefühlen umgehen kann?
Ich wäre für jeden Hinweis dankbar.
Gruß, Eirien

18.11.2011 12:54 • 22.11.2011 #1


11 Antworten ↓


Hi Eirien,
warum tust du dich selbst mit Schuld beladen, wenn ein anderer keine Notwendigkeit darin sieht, über seine Probleme und Empfindungen zu sprechen und sich dir gegenüber verschließt? Das ist nicht deine Schuld. Auch nicht unbedingt seine, er kann sichtlich gerade nicht anders.

Bei den ganzen Aktionen, die du gestartet hast, kannst du dir deinen Expartner ruhig wegdenken. Seine Mission ist ohnehin beendet. Was er denkt, ist für dich nicht relevant. Du hast versucht die Situation um jeden Preis zu ändern, du hast versucht deinen Schmerz zu lindern und das ist ok. Wir sind keine Roboter, die sich nach einem bestimmten Muster benehmen müssen, egal in welchen Situationen und egal unter welcher Art der Beteiligung anderer. Manche Menschen, manche Situation bringen uns in Nöte, das ist eine Tatsache und es gibt dabei keine allgemeine Verhaltensvorgaben, wer sollte sie festlegen?

Das Scham- und Schuldempfinden sind keine grundlegende Gefühle, wie oft fälschlich angenommen wird, sondern Affekte. Sie sind die Folge bzw. eine Begleiterscheinung des negativen und abwertenden Umgangs mit sich selbst.

Hier findest du eine gute Analyse dazu, ansonsten die Suche nach praktischen Hinweisen und Sachliteratur im Google starten...

Viel Erfolg dabei!

http://www.lptw.de/archiv/vortrag/2007/ ... athias.pdf

Alles Liebe
Manava

20.11.2011 11:22 • #2



Was, wenn man schon alles falsch gemacht hat?

x 3


ach mensch.. dieser sch*** liebeskummer.. kenne das auch.. bin genauso.. dieses terrorisieren... da ist dann immer dieser innere drang.. ich muss jetzt unbedignt anrufen.. eine sms schreiben.. ihn sehen...

was da hilft ist ablenkung.. arbeiten.. shcule.. freunde.. auch wenn es schwer fällt...

mir hat damals eine bekannte gesagt, dass wenn ich den drang habe ihm schreiben zu müssen.. soll ich ihr eine sms schreiben.. oder sie anrufen.. frag doch mal eine freundin ob du sie dann anrufen kannst...

man kann das geschehene auch leider net mehr rückgängig machen.. aber man kann daraus lernen

20.11.2011 11:46 • #3


Jo, so ist es. Und wer das nicht kennt hat vielleicht was verpasst.........

20.11.2011 12:03 • #4




Ja . Schmerz Kummer und Leid, sowie das tolle Gefühl vom Partner gedemütigt und ausgenutzt zu werden, während man selber Stück für Stück sein letztes bisschen Ehre im Leib verliert. Tolles Feeling .

Kann ich nur wärmstens empfehlen. Aber was such ich eigentlich in diesem Thread.

Bin schon wieder weg

21.11.2011 07:25 • #5


Zitat von Ozonik7:
:D

Ja . Schmerz Kummer und Leid, sowie das tolle Gefühl vom Partner gedemütigt und ausgenutzt zu werden, während man selber Stück für Stück sein letztes bisschen Ehre im Leib verliert. Tolles Feeling .

Kann ich nur wärmstens empfehlen. Aber was such ich eigentlich in diesem Thread.

Bin schon wieder weg



ohhh ja.. das hat mein letzter ex mit mir gemacht.. er hat mich betrogen und belogen.. seine affäre wollte mir das weiß machen.. aber ich hab ihr net geglaubt...

und ich habe soooooo um ihn gekämpft... manchmal ist es besser menschen ziehen zu lassen... auch für einen selber.. auch wenn der anfang schwer ist

21.11.2011 09:20 • #6


Zitat von o_schaetzchen_o:
ohhh ja.. das hat mein letzter ex mit mir gemacht.. er hat mich betrogen und belogen..

KOMM MAL AUS DER OPFERROLLE RAUS!



http://www.medizin-im-text.de/blog/4866 ... olle-raus/

21.11.2011 14:38 • #7


@o-schätzchen

Da gibt es einen tollen Spruch

Reisende soll man nicht aufhalten

21.11.2011 16:23 • #8


ohhh ja.. das hat mein letzter ex mit mir gemacht.. er hat mich betrogen und belogen..
KOMM MAL AUS DER OPFERROLLE RAUS!



... olle-raus/


sorry.. aber hallo???

was für eine Opferrolle ?? das war nun mal so.. und das is keine opferrolle..


@ozonik...

sowas in der art hab ich ja auch geschrieben... man lernt halt dazu und sowas gehört, nun mal zum leben dazu..

21.11.2011 18:24 • #9




Trotzdem tuts immer wieder gleich weh

21.11.2011 19:53 • #10


Zitat von Ozonik7:
:D

Trotzdem tuts immer wieder gleich weh



jop

22.11.2011 09:16 • #11




Aber Hallo. Das hoffe ich doch

Als meine erste große Liebe ging . Oje ich habe 5 Tage ungelogen geflennt wie ein Hund.

1 jahr danach keine frau mehr angeguckt. Aber irgendwann habe ich mir gesagt . Es muß weiter gehen und ich schau mich mal um

Hätte ich damals gewußt wieviele Damen ich noch kennenlernen würde (17 Jahre alt) dann wäre ich vor Vorfreude im Dreieck gehüpft. Doch in dem Moment der Trennung denkt man ja nicht an so was. Da ist es eben die oder der einzigste im ganzen Universum

Merkwürdigerweise ,auch wenn unser verstand uns was anderes sagt ist es bei späteren Trennungen aber genau so . Obwohl wir es besser wissen müßten

Gibt nen alten Song , der heute noch seine Bedeutung hat . Zeitlos sozusagen



Die Frau hatte Klasse

22.11.2011 15:21 • #12



x 4




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