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Roskco
Hi, ich bin neu hier...

Ich möchte mich kurz vorstellen,

Ich bin männlich und 26 Jahre alt, wohne derzeit in Berlin und bin Tätowierlehrling in einem renommiertem Studio das ich jetzt aus anonymen Gründen nicht nennen mag.

Ich hatte letztes Jahr im Mai, eine sehr starke Panikattacke die so stark war das ich ins Krankenhaus gefahren wurde( von meiner Freundin) hatte keine Luft bekommen und habe hyperventiliert und hatte das Gefühl ich würde sterben.

Seitdem sitzt der schrecken natürlich Tief in den Knochen oder eher gesagt in der Psyche fest...ich bin dann nach Berlin gezogen um dieses Tätowiererlehre zu beginnen, komme eigentlich aus einem Dorf in NRW. War also ein großer schritt für mich da ich hier niemanden vorher kannte außer die Geschwister meiner Freundin die hier schon seit mehrere Jahren arbeiten und leben.

Die ersten Monate waren schrecklich, ich hatte täglich mit innerer Unruhe und den symtomen einer Angststörung zu kämpfen( Schwindel, Herzrasen, Schweißausbrüche, engegefühl in der Brust, etc.) gefolgt von Panikattacken in der S Bahn U Bahn und sonst wo noch...

Ich habe dann beschlossen eine Therapie anzufangen und in der Zeit hat sich meine Freundin dann von mir getrennt weil sie sich vernachlässigt gefühlt hat, was ich auch verstehen kann...denn ich war ständig damit beschäftigt auf die Symptome in meinem Körper zu achten...Die Therapie war eine kurzzeittherapie, sprich 25 Sitzungen a 50 Min.

Naja danach ging es auch bergauf, wobei ich sagen muss das mich der Verlust meiner Eifreundin wohl eher von der Angstölung abgelenkt hat.

Auf jedenfalls haben wir dann wieder zueinander gefunden und es lief alles gut, es hat natürlich ein wenig gedauert bis sie mir vertraut hat, auch wenn ich gemerkt habe das der schmerzt ihr noch tief in den Knochen steckte...

Habe natürlich gemerkt das ich noch nicht gesund bin, denn in der Kurzzeittherapie habe ich über mich selbst lernen können das ich ein Mensch bin der mit Veränderung mit Angst reagiere, das heißt das meine Angststörung bzw Panikattacke dadurch ausgelöst wurde das ich vorhatte Familie, Freunde, und mein sicheres Umfeld für Berlin und meine Freundin zu verlassen, ausgelöst wurde.(ich muss wohl dazu sagen das ich und meine Freundin ein halbes Jahr lang zusammen gewohnt haben und in der Zeit, war ich teilweise angwidert von ihr, ich mochte nichtmal ihre Hand halten, von Sex also war überhaupt nicht die Rede.)

Naja zurück zum Thema, ich habe also eine Hypnosetherapie ausprobiert, und nach drei Sitzungen abgebrochen da ich ein skeptischer Mensch bin und an sowas nicht glaube und somit auch keine Wirkung bekommen habe.

Jedenfalls lief es gut bis genau jetzt, heute.

Ich und meine Freundin sind letzte Woche in die Heimat gefahren und es war alles gut. Doch als wir dann Sonntag zurück nach Berlin kamen, war es auf einmal weg...Meine Gefühle waren auf einmal weg...ich kann das nicht erzählen aber ich wollte keine nähe mehr zu ihr und meine Angstölung hat sich leicht bemerkbar gemacht...ich habe das, würde ich zum jetzigen Zeitpunkt sagen, unter Kontrolle und vor Panikattacken habe ich nicht wirklich Angst, denke ich, manchmal sehne ich sie mir sogar hervor damit ich ausprobieren kann was dann passiert und ich mich auf die Probe stellen kann, nur sobald dann ein kleines Symptom kommt kann ich mich auf nichts mehr konzentrieren und warte darauf das sich etwas in meinem Körper tut bzw. was auch gerade in meinem Körper passiert...

Ich bin ehrlich zu meiner Freundin und habe ihr gesagt das ich wohl einen Rückfall habe, habe natürlich auch diesen Vorfall gegoogelt und ich vermute das sich bei mir eine Depression aufgebaut hat, da ich hier keine Freunde habe bis auf meine Mitbewohner und auch mit den versteh ich mich nicht blendend, da ich Probleme habe auf Leute zuzugehen bzw. denen Interesse entgegenzubringen...

Auf jedenfalls will meine Freundin nicht mehr und ich dachte ja es ist ja auch Fair, doch jetzt wo auf einmal wieder stillstand ist, fühle ich mich schlecht..ich will ihr das natürlich nicht wieder zumuten, aber ich will auch ihr keine Hoffnungen machen dass das vorübergehend ist und am ende es doch wieder etwas ernstes ist...

Was soll ich nun tun? Wer hat sowas durchlebt und was habt ihr dabei gemacht? Auf Antidepressiva möchte ich gerne verzichten und es aus eigener Kraft schaffen doch will ich auch mit meiner Freundin wieder harmonisch leben,Wir sind seit fast drei Jahren zusammen...

Entschuldigt diesen ewig langen Roman...ich werde ihn falls das hier verboten ist noch in eine andere Rubrik kopieren...

Vielen Dank für eure Hilfe im Voraus...

P.S es tut mir Leid das ich das hier so vollbombe aber ich denke das die Vorgeschichte und meine Person nicht unwichtig sind bei der Geschichte....

14.11.2014 00:59 • 14.11.2014 #1


4 Antworten ↓


wgh
Hallo Rosko,
erst einmal willkommen in diesem Forum.

Ich habe Deine Ausführungen zur Kenntnis genommen.

Frage, wird die Psycho-Therapie fortgesetzt, so kann der Therpeut hier hilfreich eingreifen.

Ansonsten erscheint mir die Ausführung des Inhaltes etwas wirr.

Gruß aus Nordfriesland
wgh

14.11.2014 01:15 • #2



Von der Freundin abstand genommen wegen Rückfall

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Roskco
Hallo wgh,

tja das ist nun die Frage, ich werde auf jedenfall zu meinem Hausarzt gehen und meine Symptome, die sehr an eine Depression oder auch Winterdepression erinnern abklären lassen.

Ich muss mich bevor ich eine Therapie anfange natürlich nochmal mit meiner Krankenkasse in Verbindung setzten und erfragen ob dies überhaupt genehmigt wird, ich habe irgendwo gelesen das man nur alle zwei Jahre Anspruch auf eine Therapie hat, ich bin Kassenpatient und kann mir eine Therapie aus eigener Tasche momentan nicht leisten...

Aber ja ich würde selbstverständlich eine Therapie machen wollen.

Entschuldigen Sie und auch die anderen die sich durch den Text gelesen haben für das Wirrwarr, ich bin gerade etwas aufgebracht. Falls Unklarheiten in bestimmten Bereichen entstanden sind sagen Sie Bescheid und ich versuche es zu erläutern.

14.11.2014 01:21 • #3


wgh
Lieber Roskco,

das ist genau der richtige Weg.
Die Therapie wird problemlos für 25 Sitzungen von der Kasse genehmigt.

Gruß aus Nordfriesland
Winfried

14.11.2014 09:14 • #4


ich habe auch immer auf medikamente verzichten wollen, bis es leider nicht mehr ging.
da denke ich mir es jezt es ist wirklich nicht schlimm ! sich da unterstützung zu holen.
ich weiss durch andere erfahrungen, das das alles zeit braucht aber auch das es mit der zeit besser wird,
auch den partner wieder an sich ranzulassen.
sprech mit deinem hausarzt ! ich kenne das so das du mit der kasse schreibst und dir dann bestätigt wieviele stunden
du in einer therapie bezahlt bekommst.

14.11.2014 09:22 • #5




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