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Hallo Freunde,

So wirklich weiß ich nicht in welches Forum dieses Thema gehört. Daher schreib ich es mal hier.
ich möchte etwas aufschreiben, von dem ich nie gedacht hätte, dass ich es mal öffentlich in ein Forum schreiben würde. Fällt mir auch alles andere als einfach.

Ich habe eine Freundin, mit der ich bis vor kurzem sehr glücklich war. Nun stehe ich vor einer Entscheidung, die mein Leben verändern wird. Treffen muss ich sie allerdings.
Ich habe wirklich große Angst, das zu erzählen, da ich nicht weiß wie man darauf reagiert. Und ich hab es auch noch nie erzählt.
Ich habe seit meiner frühen Kindheit, irgendeine psychische Störung, die etwas mit Transvestismus zu tun hat. Inwiefern kann ich selber nich genau sagen. Ich verspüre etwa seit ich 6 bin das Verlangen, zur meinem eigenen Vergnügen Frauenkleider anzuziehen. Die Gründe dafür sind nicht einfach zu erklären. Ich fühle mich allerdings nicht zu Männern hingezogen und habe auch nicht das Verlangen, komplett eine Frau zu sein.
Ich war davon auch schon bei ein paar Psychologen. Die meisten versicherten mir, dass es nicht in den Bereich Identitätsstörung geht sondern lediglich etwas oberflächlicheres ist. Therapierbar sei es eher nicht. Gibt auch kaum einen der es therapiert. Die meisten Psychologen machen eher umwandlungstherapien. Das kommt für mich allerdings nicht in Frage, da ich körperlich keine Frau sein will.

Dies erzählte ich vor einigen Monaten meiner Freundin, die davon alles andere als begeistert war. Zunächst versicherte sie mir, dass sie mich liebt wie ich bin und damit klar kommt. Dann hat sie mich vor kurzem weinend angerufen, und mir gesagt, dass sie so nicht weitermachen kann. Sie liebt mich aber sie weiß nicht wie sie damit umgehen soll. Sie versucht alles daran es zu akzeptieren, aber es stört sie. Sie sagt auch, dass sie sich nicht vorstellen kann so Kinder mit mir großzuziehen.
Das war für mich natürlich ein Schlag ins Gesicht. Ich möchte zusätzlich anmerken, dass ich mich nur so anziehe, wenn ich alleine bin. Ich gehe nicht auf die Straße damit, zeige mich auch sonst keinem Menschen.

Nun stehe ich vor der Entscheidung meines Lebens. Ganz gleich, ob meine Beziehung nun über den Jordan geht oder nicht stellt sich für mich nun eine grundlegende Frage...
So weitermachen wie ich bin, oder nicht? Die Antwort ist für mich irgendwie klar. Aber die Umsetzung nicht.
Ich weiß nicht, ob ich jemals glücklich damit werden kann.
Es gibt drei möglichkeiten:
Ich will eine Frau, Familie und Kinder. Wenn ich so weitermache wie bisher, werde ich vielleicht nie Glücklich.
Aber wenn ich es radikal unterdrücke, wird das auch nicht vergehen. Es ist schließlich in meinem Kopf. Ich habe wie gesagt schon versucht Spezialisten dafür zu finden, die mir helfen können. Aber das ist gar nicht so einfach.
Und sonst bleibt nur noch eine Umwandlung. Aber das kommt für mich auch nicht in Frage. So werd ich auch nicht glücklich.
Was soll ich bloß tun...

So jetzt ist es wenigstens mal von der Seele geredet. Ich hoffe auf ein paar verständnisvolle, hilfreiche Antworten.

24.02.2014 21:32 • 27.02.2014 x 1 #1


21 Antworten ↓


Gegen sich selbst, kann man sich nicht wehren. Wenn es ein Teil von dir ist, wird er das wohl immer sein. Mehr als deine jetzige Freundin.
Die Wahrscheinlichkeit jemand zu finden, der das akzeptiert, sind denke ich höher, als eine Beziehung dauerhaft erfolgreich zu führen, bei der du nicht du sein kannst. Das halte ich für ein unmögliches Unterfangen, denn früher oder später wird es dein Leben immer beeinflussen. Sei es dadurch, dass du es nicht mehr unterdrücken kannst oder dadurch, dass sich das Unterdrücken seinen weg durch Maulen, Wut, etc. im schlimmsten Fall seinen Weg nach außen bahnt. Im schlimmsten Fall strafst du dann deine Familie indirekt.

Und deine Neigung ist übrigens gar nicht so selten.

24.02.2014 22:05 • #2



Stehe vor den Trümmern meines Lebens/Beziehung

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Ich sehe das auch so.

Trotzdem würde es mich sehr interessieren, wie es deiner Meinung nach zu diesem Wunsch kam, dich mit "weiblichen" Kleidern anzuziehen. Wen hattest du da als Vorbild?

Denn per se gibt es ja gar keine "weibliche" und "männliche" Kleidung. Das ist ja der Mode unterworfen. Heutzutage tragen Frauen Röcke UND Hosen, Männer aber nur Hosen. In manchen früheren Zeiten und Kreisen trugen Männer Strumpfhosen bis zum Schritt und darüber Kleider, die heutigen Minikleider von Frauen ähneln. Priester und manche anderen trugen/tragen lange, wallende Gewänder. Usw.
Demnach musst du ein Vorbild gehabt haben. Waren es die Mädchen in deiner Schulklasse?
War es deine Mutter? Schwester? Oder wer sonst?

24.02.2014 23:24 • #3


Reicht es Dir, dies zu Hause auszuleben? Dann wäre das ja ein Kompromiss, mit dem eine Frau eigentlich leben könnte.

25.02.2014 08:20 • #4


er schrieb doch dass er es zu hause macht und auch nur wenn er alleine ist.

ich muss dir ehrlich sagen ich könnte auch nicht damit umgehen, es sei denn es sei ein gemeinsamer fetish.

mein expartner hat z.b einige fetishe die ich teilen konnte und wir zum teil zusammen ausgelegbt haben.

wenn die andere hälfte aber kein wirkliches verständnis dafür hat ist es schon sehr schwer.

es steht ja auch immer zwischen den beiden dann.

eine ganze dumme situation.

25.02.2014 11:34 • #5


Zitat von Midas:
Sie liebt mich aber sie weiß nicht wie sie damit umgehen soll. Sie versucht alles daran es zu akzeptieren, aber es stört sie. Sie sagt auch, dass sie sich nicht vorstellen kann so Kinder mit mir großzuziehen.

Du fällst aus deiner Männer-Rolle und passt so auch nicht mehr in ein Vater-Bild. Da ist diese (erste) Reaktion verständlich. Aber vielleicht kann sie sich mit der Zeit auch an dieses andere Bild vom Partner gewöhnen. Zunächst aber ist die Situation für sie angstbesetzt, sie ist verunsichert. Ich würde da aber nicht zu früh aufgeben und eher an dieser Stelle mit professioneller Hilfe arbeiten.
Problematisch ist nur, dass sich nicht einschätzen lässt, ob es bei einer "kleinen Neigung" bleibt oder dies erst der Anfang eines Prozesses ist, wo sie am Ende tatsächlich mit einem umgewandelten Partner zu tun hat, den sie so nicht wollte.

Zitat von Midas:
Ich will eine Frau, Familie und Kinder. Wenn ich so weitermache wie bisher, werde ich vielleicht nie Glücklich.

Da würde ich mal nicht so schwarzmalen, es finden sich mit Sicherheit auch Frauen, die damit klarkommen.

Zitat von Midas:
Aber wenn ich es radikal unterdrücke, wird das auch nicht vergehen.

Ganz genau, es ist Teil deiner Persönlichkeit. Sich selbst bekämpfen halte ich für falsch, diese Energie kannst Du besser in den Aufbau eines passenden Umfeldes stecken.

25.02.2014 12:43 • #6


Zitat von GastB:
Ich sehe das auch so.

Trotzdem würde es mich sehr interessieren, wie es deiner Meinung nach zu diesem Wunsch kam, dich mit "weiblichen" Kleidern anzuziehen. Wen hattest du da als Vorbild?

Denn per se gibt es ja gar keine "weibliche" und "männliche" Kleidung. Das ist ja der Mode unterworfen. Heutzutage tragen Frauen Röcke UND Hosen, Männer aber nur Hosen. In manchen früheren Zeiten und Kreisen trugen Männer Strumpfhosen bis zum Schritt und darüber Kleider, die heutigen Minikleider von Frauen ähneln. Priester und manche anderen trugen/tragen lange, wallende Gewänder. Usw.
Demnach musst du ein Vorbild gehabt haben. Waren es die Mädchen in deiner Schulklasse?
War es deine Mutter? Schwester? Oder wer sonst?


Also Vorbild damals waren die Mädchen in der Schulklasse. Es hat mir damals einfach einen Kick gegeben. Und das tut es auch heute noch. Ich habe aber Angst, dass es dabei nicht bleibt. Weil man ja immer mehr braucht um zu seinem Kick zu kommen. Ich hab nicht Angst vor dem was ich bin, sondern vor dem was ich werden könnte.

25.02.2014 15:09 • #7


Zitat von where.there.is.light:
Gegen sich selbst, kann man sich nicht wehren. Wenn es ein Teil von dir ist, wird er das wohl immer sein. Mehr als deine jetzige Freundin.
Die Wahrscheinlichkeit jemand zu finden, der das akzeptiert, sind denke ich höher, als eine Beziehung dauerhaft erfolgreich zu führen, bei der du nicht du sein kannst. Das halte ich für ein unmögliches Unterfangen, denn früher oder später wird es dein Leben immer beeinflussen. Sei es dadurch, dass du es nicht mehr unterdrücken kannst oder dadurch, dass sich das Unterdrücken seinen weg durch Maulen, Wut, etc. im schlimmsten Fall seinen Weg nach außen bahnt. Im schlimmsten Fall strafst du dann deine Familie indirekt.

Und deine Neigung ist übrigens gar nicht so selten.


Wie gesagt, ich hab auch große Angst vor dem, was sich daraus entwickeln könnte. Dass es eben nicht nur beim gelegentlichen Anziehen bleibt.

Es gibt auch Therapien dagegen. Allerdings sehr selten. Ich hab nur einen psychologen gefunden, der das erfolgreich macht. Und das zahlt die Krankenkasse in diesem Fall nicht.

25.02.2014 15:12 • #8


Zitat von outcast:
Du fällst aus deiner Männer-Rolle und passt so auch nicht mehr in ein Vater-Bild. Da ist diese (erste) Reaktion verständlich. Aber vielleicht kann sie sich mit der Zeit auch an dieses andere Bild vom Partner gewöhnen. Zunächst aber ist die Situation für sie angstbesetzt, sie ist verunsichert. Ich würde da aber nicht zu früh aufgeben und eher an dieser Stelle mit professioneller Hilfe arbeiten.
Problematisch ist nur, dass sich nicht einschätzen lässt, ob es bei einer "kleinen Neigung" bleibt oder dies erst der Anfang eines Prozesses ist, wo sie am Ende tatsächlich mit einem umgewandelten Partner zu tun hat, den sie so nicht wollte.


Das weiß ich halt nicht. Und das ist auch das, was ich absolut nicht möchte. Vor so einem Leben hab ich Angst und ich verspüre da auch gar nicht das Verlangen und hoffe, dass das auch so bleibt.
Es stellt sich eben die Frage, was passiert, wenn ich so weiter mache?


Zitat von outcast:
Da würde ich mal nicht so schwarzmalen, es finden sich mit Sicherheit auch Frauen, die damit klarkommen.


Das mit Sicherheit.

Zitat von outcast:
Ganz genau, es ist Teil deiner Persönlichkeit. Sich selbst bekämpfen halte ich für falsch, diese Energie kannst Du besser in den Aufbau eines passenden Umfeldes stecken.

Klar ist das falsch, sich selbst zu bekämpfen. Ich bin auch zufrieden mit mir wie ich bin. Nur die Angst, dass es sich zu mehr entwickelt, die ertrag ich nicht. Dann kann ich Frau und Kinder wirklich verhaken...

25.02.2014 15:15 • #9


Zitat von Midas:
Also Vorbild damals waren die Mädchen in der Schulklasse. Es hat mir damals einfach einen Kick gegeben.
Immerhin, du weißt also noch, wo die Quelle lag.

Kannst du mal nachschauen: Was hatten/bekamen damals die Mädchen, was du als Junge nicht bekamst?

25.02.2014 23:28 • #10


Hallo Midas,
du bist wie du bist. Ich finde das ist keine psychische Störung sich Frauenkleiner anzuziehen.
Ich finde es cool und interessant. Es macht dich einzigartig.
Vielleicht kannst mit deiner Freundin noch intensiver reden warum es nicht in ihr Verständnis passt?
Ich finde auch in der Liebe sollte man den anderen respektieren wie er ist.
Mach dir nich soviele Gedanken wie es sich weiterentwickelt. Wenn es ein fe. wär wär er wohl schon
längst stärker geworden.

25.02.2014 23:46 • #11


guten morgen ,

ich hab mir gerade mal alles durchgelesen und ich verstehe , vielleicht auch aus meiner eigenen situation herraus , nicht ganz wo das problem deiner jetzigen partnerin ist ! ?
mein mann trägt leidenschaftlich gerne röcke . keine frauenröcke , aber " gothic " herren röcke . seit ich ihn kenne war das so und wird sich nie ändern . er hat mehr herrenröcke als hosen im schrank . dazu noch das ein oder andere auffälligere oberteil !
er schminkt sich auch , also kajalstift und wimperntusche und er hat lange zum zopf geflochtene haare . ich liebe ihn so wie er ist und würde ihn nie anders haben wollen . ich habe ihn auch im rock geheiratet ...=)
wir ergänzen uns da eigentlich gut , denn ich bin eher der unauffälligere typ , trage meist nur hosen und schminke mich ganz selten . ich habe manchmal das gefühl , er braucht im bad viel länger als ich ...hehe ..aber was ich dir damit sagen wollte ist , das wohl eher deine umgebung das problem für dich ist . es ist dir sehr wichtig , andere nicht zu verletzen und ihnen ein bild von dir zu präsentieren , das sie zufrieden macht . aber wo bleibst du dabei ? macht es dich glücklich ? lebe es doch aus , solange es dich selbst zufrieden macht und denke nicht an andere . sie wird wohl nicht die richtige sein , aber es gibt noch soviel frauen auf der welt . geh deinen weg , wenns sein muss erstmal alleine !
und zur beruhigung : wir haben 5 kinder , die meinen mann auch so lieben wie er ist . er erfüllt in jeder hinsicht seine rolle als mann . sei es jetzt in väterlicher hinsicht und in sexueller hinsicht . ein mann der röcke trägt ist nicht automatisch ein " schlechterer " mann ..

26.02.2014 05:16 • #12


Hallo Midas,
grundsätzlich kann ich zu deinem "Problem" (ist vermutlich eher ein kleines) nichts beitragen, aber ich habe kürzlich eine Dokumentation gesehen. Ein Mann, ich glaube er war Schwede, lief eine ziemlich lange Zeit (ich glaube über 1 jahr) in Frauenkleidern, geschminkt, mit Perücke usw. herum. Er hat eine Reportage darüber gemacht. Er hat sich VOR dem Experiment und danach hormonell testen lassen. Diese Monate als Frau haben sein Leben entscheidend geprägt. Er hatte nach dieser Zeit sehr viele gute und freundschaftliche Kontakte zu frauen aufgebaut. Die kontakte zu Männern nahmen ab. Sein Arzt hat nach einer Hormontestung festgestellt, dass sein Testosterongehalt kaum noch vorhanden war. Der Reporter hatte eine komplett neue Vorstellung wie eine Frau lebt. Er war teilweise wütend wie Frauen in der Gesellschaft, hauptsächlich von Männern behandelt wurden. Er konnte ihre Ängste, Sorgen, etc. viel besser verstehen.
Ich denke mal bei dir ist dieser Drang Frauenkleider zu tragen genauso ein Verlangen zu erfahren wie Frauen sich fühlen. Der sexuelle Hintergrund ist sicherlich der Hauptgrund dafür. Aber ist es nicht mit allem so, dass das Unbekannte am faszinierendsten ist? Ob du mit deiner jetzigen Partnerin bzw. sie mit dir weiter leben kannst, das wird sich zeigen. Lass dir einfach Zeit und unterdrücke es nicht, ich denke dass das sonst irgendwann später ausbricht. Lerne dich selber kennen in dieser Rolle, aber steh dazu, denn ein Leben mit einer Lüge ist wirklich schwer.
Klar kann man nicht jedem seine Neigungen auf die Nase binden. Aber zuhause in vertrauter Umgebung kann man sich geben wie man wirklich ist.
Ob ich damit als Ehefrau oder Partnerin klar käme, kann ich nicht sagen. Mein exmann hatte auch seine Neigungen aber wenn man sich jahre oder jahrzehnte kennt, dann ist wohl alles irgendwann normalität.

26.02.2014 08:29 • #13


Zitat von Midas:
Zitat von outcast:
Du fällst aus deiner Männer-Rolle und passt so auch nicht mehr in ein Vater-Bild. Da ist diese (erste) Reaktion verständlich. Aber vielleicht kann sie sich mit der Zeit auch an dieses andere Bild vom Partner gewöhnen. Zunächst aber ist die Situation für sie angstbesetzt, sie ist verunsichert. Ich würde da aber nicht zu früh aufgeben und eher an dieser Stelle mit professioneller Hilfe arbeiten.
Problematisch ist nur, dass sich nicht einschätzen lässt, ob es bei einer "kleinen Neigung" bleibt oder dies erst der Anfang eines Prozesses ist, wo sie am Ende tatsächlich mit einem umgewandelten Partner zu tun hat, den sie so nicht wollte.


Das weiß ich halt nicht. Und das ist auch das, was ich absolut nicht möchte. Vor so einem Leben hab ich Angst und ich verspüre da auch gar nicht das Verlangen und hoffe, dass das auch so bleibt.
Es stellt sich eben die Frage, was passiert, wenn ich so weiter mache?


Diese Frage kann wohl niemand beantworten, es ist möglich, das es so bleibt wie es ist, dass es immer "heftiger" wird oder dass es sich verliert - alles ist denkbar. Mit dem Lebenszyklus und der Entwicklung der Persönlichkeit verändern sich die Dinge, ich habe früher auf Sachen gestanden, die mich heute kaum noch bis gar nicht antörnen.
Der Umstand, dass Du dich schon sehr intensiv mit deinen Neigungen auseinandergestzt hast deutet darauf hin, dass Du davon ausgehst, dass es beim gelegentlichen Plündern der Garderobe deiner Freundin nicht bleiben wird. Das Dilemma ist: lebst Du deine Persönlichkeit stösst Du schnell an die Grenzen gesellschaftlicher Konventionen und rufst Unverständnis, Widerstand oder sogar Aggressionen hervor. Hälst Du dich an die "Normalität" wird deine nicht-gelebte Persönlichkeit ein ewiger Quell von Unruhe und Unzufriedenheit. Ich neige zu "Mach et, Otze", aber das lässt sich aus der Ferne auch sehr einfach sagen.
Wenn Du den Teufelsaustreiber von Psychologen engagierst hast Du die Chance, Frieden zu finden. Wenn das nicht funktioniert dann zieh es durch.

26.02.2014 11:52 • #14


Zitat von GastB:
Immerhin, du weißt also noch, wo die Quelle lag.

Ja und? Das hilft ihm überhaupt nicht weiter. Das Warum und Woher ist völlig wurscht, wichtig ist das Wie und Wohin.

Zitat von GastB:
Kannst du mal nachschauen: Was hatten/bekamen damals die Mädchen, was du als Junge nicht bekamst?

ein bisschen voyeuristisch, findest Du nicht?

26.02.2014 11:58 • #15


Also danke erstmal für eure ganzen Antworten. Das baut mich schon total auf

Mit meiner Freundin darüber zu reden ist gar nicht so einfach. Sie meint sie bekommt es einfach nicht hin, es zu akzeptieren. Ich weiß auch ehrlich gesagt nicht, was sie sich unter Liebe vorstellt. Habe immer gedacht, wenn man seinen Partner liebt, sieht man über sowas hinweg. Heute bekam ich einen 2 DINA 4 seitigen Brief darüber. Auf der einen Seite macht sie klar, wie sehr sie mich noch liebt und auf der anderen seite möchte sie, dass ich mich ändere.

Ich mein, klar gibt es die Frauen, die mich akzeptieren würden, wie ich bin. Aber einfacher hab ich es dadurch auch wieder nicht. Ich mein... irgendwie hab ich sowas mal kommen sehen, dass mir mit dieser ungewöhnlichen Vorliebe der Ar. auf Grundeis gehen wird. Aber das Thema Beziehungen ist bei mir grundsätzlich alles andere als einfach. Und das hier macht es nur noch schwerer.

Und um nochmal auf meine Schwäche für Damenkleider zurückzukommen: Ich bin mit dieser Sache im Grunde zufrieden (zumindest mit mir selbst).
So begründet aber meine Freundin ihre Ängste:
Sie sagt, sie hat ebenfalls Angst, dass es nicht beim Frauenkleideranziehen bleibt. Sie sagt, dass es mir nicht gut tut, wenn ich damit weitermache und dass es zu meinem eigenen Besten wäre, damit aufzuhören.

Ach ich hab ehrlich gesagt keine Ahnung wie ich weitermachen soll. Bin immernoch verwirrt. Bin in ner totalen Zwickmühle. Ich will sie nicht verliern. Aber ich schätze es wird auf eine Trennung hinauslaufen.

26.02.2014 15:54 • #16


Frag sie doch mal warum sie es nicht akzeptieren kann?
Und wovor sie genau Angst hat?
Ich finde trotz allem steh zu dir selber.

26.02.2014 19:52 • #17

Sponsor-Mitgliedschaft

Ja also haben nochmal geredet. Und dabei kam raus, dass es offenbar doch an was ganz anderem liegt.
Wie zu erwarten war. Ich meine... wenn man jemanden wirklich liebt akzeptiert man dinge doch viel leichter. Und jetzt kam raus, dass sie sich immer mehr allein gelassen gefühlt hat und jetzt ne pause braucht. Versicherte mir aber dass sie mich immernoch liebt und dass die Pause bei ihr ne veränderung bewirken wird.
Also für mich klare Sache... Die Trennung steht bevor. Nenne mir einer auch nur einen von 1000 Fällen in denen eine Beziehungspause gut geht. Vor allem bedenke man die Gründe aus denen man soe eine Pause macht. Abstand und Freiraum will man da haben. Und wenn man das erstmal hat, kann man davon nicht genug kriegen. Sie wollte dann auch noch, dass ich ihr mal so n richtig schönen Liebesbeweis bringe. Verbal zu sagen reicht scheinbar nicht. Also wirkt eher so für mich als wolle sie mich kriechen sehen.
Wie konnte ich auch so naiv sein.

26.02.2014 21:30 • #18


Hm....wirf nich gleich die Flinte ins Korn.
Gönnt euch beide ne Auszeit und dann wartet mal ab.
Vielleicht merkt ihr dann wieviel ihr aneinander habt?

26.02.2014 21:45 • #19


Ja vielleicht.
Danke erstmal für die Hilfe
Ich melde mich wieder.

26.02.2014 22:30 • #20



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