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Lilalu123
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Hallo ihr Lieben.
Ich habe lange überlegt, ob ich das schreiben soll. Aber momentan bin ich so verzweifelt.

Anfang Januar bin ich mit meinem Mann in eine Psychiatrie, weil ich Angst um ihn hatte.
Er sagte so Sätze wie: ich wüsste nicht was ich machen würde wenn du und die Kinder nicht da wärd. und . Ich habe irgendwie keinen Lebenswillen mehr.

Er ist immer für andere da. Manchmal sogar zu viel. achtet zu wenig auf sich selbst und hat in den letzten vier Jahren Panikattacken entwickelt. Ich habe ihn so gut es ging beruhigen können, da ich selber an Panikattacken leide.

Anfang Februar hat er dann einen Platz in einer Klinik bekommen. Nach drei Wochen Aufenthalt durfte er übers Wochenende nach Hause. Er nahm mich ganz fest in den Arm und sagte: mir wird gerade so richtig bewusst, dass du die Frau bist mit der ich alt werden möchte und danke für alles.

Insgesamt war er 8 Wochen dort. Zwei Wochen bevor er nach Hause kam wurde er plötzlich irgendwie kalt.
Ich habe das Gespräch gesucht. Er meinte aber, dass alles in Ordnung wäre und das in den letzten zwei Wochen einfach viel von früher, als er noch Jugendlicher war, hochgekommen ist.
Er hat schon immer finanzielle Ängste gehabt. Die letzten drei Monate sind leider auch ein paar Rechnungen unbezahlt geblieben. Aber geklärt, dass sie später bezahlt werden.

Zwei Wochen nachdem er nach Hause kam habe ich die Kälte nicht mehr ausgehalten und ihn gefragt, ob er sich von mir trennen will.
Er nickte nur und meinte, dass es aber nichts mit mir zu tun hätte. Er weiß momentan nicht wo ihm der Kopf steht und ihm ist alles zu viel. Er wäre das a********. und ohne ihn würde es uns (+2 Kinder) besser gehen.

Er hat mir geschworen, dass er keine andere hat, was erst meine Vermutung war.
Er liegt momentan auch viel auf dem Sofa und schläft. Er hatte eine Rücken-OP diese Woche.

Ich möchte ihn nicht noch ganz verlieren. 😢

Kennt jemand eine solche Situation?

17.05.2024 x 1 #1


30 Antworten ↓
Wani

Wani
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Hey Crazy,
Letzte Woche war ich an Boden zerstört, es ging gar nichts mehr. Diese Woche geht es mir etwas besser. Ich versuche mich abzulenken und mich auf mich zu fokussieren. Er ist 200 km weg, ich habe gerade null Einfluss auf ihn, bzw. ist die Wand die er gezogen hat nicht überwindbar für mich. Er hat mir auch die Schuld für quasi alles in der Beziehung gegeben, dazu hat er mich zu tief verletzt mit einigen Aussagen. Hab mir eine Kontaktsperre auferlegt, da mir der Kontakt zurzeit nicht gut tut, desweiteren ist es gerade Sinnfrei, er ist in irgendeiner Klinik Blase gefangen.

Es war ja nur die Kurzform die ich hier erzählt habe, es sind noch mehr Dinge abgelaufen die für mich unverständlich waren. Wie gesagt, er hat sehr hohen Moralischen Kompass, ich erkenne ihn nicht wieder.

Sein Trennungsgrund war das er an die Gefühle für mich nicht mehr ran kommt.
Kann wahr sein, kann es aber auch nicht, wenn ich den Aspekt Klinik Blase und Gefühlsdämpfende Medikamente/ äußerer Einfluss von Mitpatienten und Therapeuten betrachte.

Vielleicht wir er nach der Klinik wieder in der Realität ankommen, aber für mich ist es dann zu spät. Mein Vertrauen hat sehr gelitten in den letzten Wochen. Ich war immer für ihn da und habe ihn unterstützt, egal was für Krisen man im Leben hat, so kann man nicht nach sechs Jahren Beziehung mit seiner Partnerin umgehen.

17.05.2024 21:51 • #29


Zum Beitrag im Thema ↓

A


Mann trennt sich plötzlich nach Psychiatrie

x 3


Grummel72

Grummel72
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Ich hab das 2007/2008 als ich Depressionen und ein Burnout ähnlich erlebt.
Muss aber dazu sagen das ich der Mann bin der gehen wollte.
Mir wurde damals von allen Seiten (Psychologen und Psychiatern) eingetrichtert das ich meiner Ehe und meiner Partnerin nicht glücklich bin usw..
Irgendwann glaubte ich diesen Schwachsinn und wollte einen Schlussstrich ziehen.
Ich bin damals ein paar Wochen zu meiner Mutter gezogen und dort merkte ich dann wie sehr ich meine Frau und die Kids vermisse und es der falsche Weg ist!
Meine Frau hat damals genau richtig gehandelt und mir anfangs die kalte Schulter gezeigt. Ich konnte die Kids besuchen, miteinander Essen und abends Fernsehen, aber ich wurde ein paar Wochen lang wieder weggeschickt.
Ich hab gekämpft wie ein Tier um meine Familie wieder zu bekommen und heute sind wir immer noch zusammen, kennen uns jetzt seit 31 Jahre, sind 26 Jahre verheiratet und haben 3 tolle Kids.
Was ich mit dem ganzen sagen möchte ist das einem sehr viel von außen nahegelegt wird und das dann irgendwann für die beste Lösung hält.

21.04.2024 19:53 • x 6 #8


Zum Beitrag im Thema ↓


U
@Lilalu123 ohne Grund trennt sich ein Mann nicht. Frag ihn nach dem Grund und das er bitte ehrlich sein soll und du seine Entscheidung respektierst aber du nicht angelogen werden möchtest.

x 1 #2


L
Vielen lieben Dank für deine schnelle Antwort. Das habe ich schon. Er meinte nur, dass er mich nie so leiden sehen wollte und ihm alles Leid tut. Ihm ist alles zu viel.

x 1 #3


U
@Lilalu123 na trennt man sich aber nicht und schätz umso mehr die Person. vielleicht ist er hoffnungslos und denkt sich, das er eine Last für euch ist in diesem Zustand. vielleicht sieht er das es für dich anstrengend ist. Ich hatte auch mal dieses Gefühl nur eine Last zu sein für alle, obwohl ich keinen Ehepartner habe. Der gedanke : „ komm mit mir kann man doch nicht glücklich werden“ hatte ich auch. Sag ihm das er keine Last ist und du gerne bei ihm bist und glücklich bist seine frau sein zu dürfen. Wenn er anfängt zu weinen gehe ich stark davon aus das er noch depressiv ist.

x 3 #4


L
@Oxuz ja so etwas sagte er. Ohne ihm würde es uns besser gehen. Es war anstrengend die letzten Wochen. Aber wie sagt man so schön: in guten wie in schlechten Zeiten. Und das ist für mich selbstverständlich. Auch wenn es anstrengend ist.
Ich befürchte leider, dass es nichts bringt. Aber ich werde es mal ins Gespräch bringen. Vielen lieben Dank für den Tipp.

x 1 #5


U
@Lilalu123 und pass auf das er nicht auf dumme Gedanken kommt !

x 1 #6


Sonnenzauber
@Lilalu123 das ist traurig. Mich wundert nur dass er nach 3 Wochen alles noch zu schätzen wusste und nach 8 Wochen war alles ganz anders. Sollte er nicht in die Klinik damit es ihm besser geht und nicht schlechter? Ich würde mal mehr Infos einholen was da mit ihm gemacht bzw. erarbeitet wurde. Und leider ist es oft so dass wenn Menschen Abstand von ihrem Umfeld haben z.B. in einer Klinik sind dass sie dann danach den Impuls haben ihr Leben umzukrempeln. Alles selber schon erlebt.

x 2 #7


Grummel72
Ich hab das 2007/2008 als ich Depressionen und ein Burnout ähnlich erlebt.
Muss aber dazu sagen das ich der Mann bin der gehen wollte.
Mir wurde damals von allen Seiten (Psychologen und Psychiatern) eingetrichtert das ich meiner Ehe und meiner Partnerin nicht glücklich bin usw..
Irgendwann glaubte ich diesen Schwachsinn und wollte einen Schlussstrich ziehen.
Ich bin damals ein paar Wochen zu meiner Mutter gezogen und dort merkte ich dann wie sehr ich meine Frau und die Kids vermisse und es der falsche Weg ist!
Meine Frau hat damals genau richtig gehandelt und mir anfangs die kalte Schulter gezeigt. Ich konnte die Kids besuchen, miteinander Essen und abends Fernsehen, aber ich wurde ein paar Wochen lang wieder weggeschickt.
Ich hab gekämpft wie ein Tier um meine Familie wieder zu bekommen und heute sind wir immer noch zusammen, kennen uns jetzt seit 31 Jahre, sind 26 Jahre verheiratet und haben 3 tolle Kids.
Was ich mit dem ganzen sagen möchte ist das einem sehr viel von außen nahegelegt wird und das dann irgendwann für die beste Lösung hält.

x 6 #8


S
@Lilalu123 : Ich möchte dir den Rat geben, dich in verschiedenen Foren in Stränge mit einer ähnlichen Thematik einzulesen. Geschichten wie deine sind keine Seltenheit. Ich schon mehrmals gelesen, dass ein/e Patient/in nach dem Aufenthalt in einer derartigen Klinik plötzlich die Trennung vom Partner wollte. In den meisten Fällen war es so, wie Grummel72 es hier beschreibt: Die Psychologen trichtern den Patienten ein, dass die Beziehung/Ehe die Wurzel aller Übel ist, warum auch immer.

x 4 #9


Grummel72
@Sonnencreme und wenns nicht der Partner ist dann kommt als nächstes die Arbeit.🤷‍♂

x 2 #10


Sonnenzauber
Das stimmt allerdings. Aber am Ende hat es jeder selbst entschieden. Nur weil ein Psychologe einen was rät muss man es ja nicht tun. Und manchmal tut ein Umzug, eine Trennung oder ein Tapetenwechsel auch richtig gut.

x 2 #11


Sonnenzauber
Ich habe oft Psychologen um Ratschläge gebeten und wenn es jemand professionelles ist gibt er keinen Ratschlag. Und demnach habe ich alle Entscheidungen selbst getroffen.

x 2 #12


Grummel72
@Rosenzauber ich hab mir und anderen auch immer gesagt der Therapeut kann dich nur in die richtige Richtung drehen, laufen muss man selber.

x 2 #13


aldia249
Für mich klingt das eher so, als dass ihm gerade einfach alles zu viel ist und er irgendwie mit Müh und Not versucht, da irgendwie rauszukommen. Diese schlimmen Gefühle, dir aufgrund seines Krankheitsbildes hat, kann er nicht kontrollieren (Depressionen).. also fixiert er sich stellvertretend auf das, was er kontrollieren kann: Beziehung oder eben (wenn nicht das, evtl. der Job)
Womöglich wird es bereuen.. so schwer es auch ist den Raum würde ich ihm geben und warten, was passiert.

x 2 #14


Butterfly-8539
Zitat von Sonnencreme:
@Lilalu123 : Ich möchte dir den Rat geben, dich in verschiedenen Foren in Stränge mit einer ähnlichen Thematik einzulesen. Geschichten wie deine sind keine Seltenheit. Ich schon mehrmals gelesen, dass ein/e Patient/in nach dem Aufenthalt in einer derartigen Klinik plötzlich die Trennung vom Partner wollte. In den ...

Sozusagen wie Gehirnwäsche

x 1 #15


L
@Grummel72 kann ich dich irgendwie anders kontaktieren? Kann keine privaten Nachrichten mehr schicken😢 Bin aber gerade fix und fertig

x 1 #16


Sonnenzauber
@aldia249 Trennungen sind ja nicht endgültig. Vorallem wenn man Kinder hat. Er kann ja erst mal seinen Weg gehen und dann schauen ob es der richtige war.

x 1 #17

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Grummel72
@Lilalu123 hab dir ne Nachricht geschrieben

x 1 #18


L

Grummel72
@Lilalu123 is nix gekommen

x 1 #20


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