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Entwickler
Hallo,

da einem hier immer wieder gesagt wird, man wäre selber dran schuld, wenn Mitmenschen gehässig werden und man sollte die Schuld bei sich selbst suchen, möchte ich hier mal Gelegenheit geben, von Schlechtigkeiten zu berichten und darüber zu reden, welche Optionen es noch gibt, außer sich von solchen Menschen zu distanzieren.

Ich habe 15 Cousins und Cousinen mütterlicherseits und zwei väterlicherseits. Sechs davon inkl. mir haben Abitur, drei haben angefangen zu studieren, aber nur ich habe es bis zum Diplom geschafft. Das war mir zum damaligen Zeitpunkt gar nicht so richtig bewusst. Das passte natürlich hinten und vorne nicht, weil gerade ich derjenige war, der am wenigsten Kontakt gesucht hat und immer als ziemlich komisch galt. Mitten im Studium habe ich mir dann durch die gut bezahlten Semesterjobs ein nagelneues Auto gekauft. Da hing natürlich sofort der erweiterte Familiensegen schief, weil die Verwandten dachten, das Geld konnte nur von meinem Vater stammen, der gerade den Betrieb von meinem Opa übernommen hatte. Sie glaubten dann, zu wenig vom Erbe ausgezahlt bekommen zu haben. Kennt man ja. Seit Ende des Studiums hatte ich keinen Kontakt mehr zu meinen Onkeln und Tanten, die allesamt aus einfachen Verhältnissen stammen, obwohl ich nie auch nur ansatzweise darüber sprach oder mir was anmerken ließ. Sie glaubten von vornherein, ich wollte was besseres sein. Im übrigen kostete es mich meinen Vater sehr viel Überwindung, zur Abschlussfeier an die Uni zu gehen. In einer Familie, wo Mittelmaß das höchste Ziel ist, gerät man eben mit höherer Leistung nur ins Abseits.

Dann ging ich in 1997 ins 200 km entfernte Frankfurt am Main. Als ich in 2002 völlig überraschend wieder zurück nach Kassel ging, weil mir dort für das gleiche Gehalt eine Stelle in Kassel angeboten wurde, wo die Lebenshaltungskosten erheblich niedriger sind, platzte jemandem außerhalb meiner Familie regelrecht der Kragen: Nicht nur, dass ich es überhaupt wagte, a) damals dort wegzugehen, sondern b) mich dort wieder blicken zu lassen, musste dann folgendermaßen kommentiert werden;: Ich wusste gleich, dass der es dort zu nichts bringen würde. Das war also die einzig denkbare Begründung, um die Schieflage gegenüber dem eigenen Dasein wieder zurechtzubiegen. Jemand, der sich entschloss, wegzugehen, um fünf Jahre später wiederzukommen, konnte ja nur ein Versager sein. Klar kann man sagen, der war einfach nur neidisch, aber auf den folgenden Seiten werde ich noch viele Beispiele bringen, von Menschen, die derart neidisch sein können, dass es schon lächerlich ist. Und es sind keine Fälle, wo ich mit anderem Verhalten hätte drauf Einfluss nehmen können.

18.09.2016 09:04 • 22.09.2016 #1


51 Antworten ↓


Icefalki
Lieber Entwickler, die Tatsache, dass dich Gehässigkeiten so treffen, hat mit deiner eigenen Wahrnehmung zu tun. Das ist wirklich die ganze Wahrheit.

Kennst du den Spruch, was juckt es eine Eiche, wenn sich ein Schwein an ihr reibt?

Sei die Eiche.

Uns können Gehässigkeiten oder Kommentare nur treffen, wenn eine Empfindlichkeit dafür in uns steckt.

Egal jetzt welche. Wenn dich das nicht mehr verletzen soll, sei stolz auf dich selbst.

Nur schau nicht mit Verachtung auf die anderen. Sonst spiegelst du nur deine eigenen Empfindungen.

18.09.2016 09:35 • x 5 #2



Wie mit Gehässigkeitgen umgehen?

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Menschen sind Neider. Neid ist in dem Fall die Triebfeder der Gehässigkeit. Anstatt sich das eigene Versagen in diesem Leben einzugestehen und mit aller ihnen noch verbliebenen Kraft sich einen Platz an der Sonne in dieser Welt zu erkämpfen, oder es wenigstens zu versuchen, geben sich die meisten der verdeblichen sozialistischen Gesinnung hin, gönnen den Erfolgreichen ihren Erfolg und Reichtum nicht, beginnen von einer gerechten Umverteilung zu labern und überall rumzumotzen. Ob es nun Verwandte sind oder sonstige Leutchen: es gibt sie überall. Sie werden ihre Meinung nicht ändern, das beste ist es wirklich, sich von ihnen zu distanzieren. Nicht ohne Grund bleiben die Erfolgreichen und Reichen unter sich, und die Armen ebenso. Die Vorstellungen beider Gruppen davon, wie was zu sein hat, was richtig und was falsch ist, gehen so weit auseinander, dass ein Konsens von vornherein ausgeschlossen bleibt.

Das Leben ist ein Spiel. Und wie im Spiel gibt es Gewinner und Verlierer. Nur wollen die Verlierer nicht akzeptieren, dass sie verloren haben und die Gewinner eben die besseren Spieler gewesen sind. Dann kommen Tränen, Groll und Hass...

18.09.2016 12:04 • x 4 #3


Neid ist sehr weit verbreitet und wohl eines der am meisten für Gehässigkeiten verantwortlichen Gefühle (so zumindest meine Beobachtung). Zudem bist du der Einzige aus der ganzen Familie, der bis jetzt den akademischen Weg eingeschlagen hat. Die haben es leider besonders schwer. Frag mich nicht warum, ist aber so, nicht meine Erfindung, hab ich gelesen irgendwo.

Ich könnte mir vorstellen, dass wenn deine 3 Studierenden Cousins den Abschluss gemacht haben, es ein bisschen ruhiger wird um dich.

Icefalki's Worte, sei die Eiche find ich supi. Die anderen kann man nicht ändern. Du kannst aber dafür sorgen, dass dich das Verhalten deiner Familie nicht mehr so verletzt.
Im Buddhismus würde man es so ausdrücken: Neid ist der Ausdruck eines Mangels an etwas (Anerkennung? Man hätte es selbst gern so gehabt? Mangelndes Selbstwertgefühl?). Durch diesen Mangel entsteht Leid (im Moment noch auf beiden Seiten). Jeder Mensch will aber auch frei sein von Leid. So betrachtet kann sich ein bisschen Mitgefühl einstellen für die Leute. Resp. Wenn ich es mal schaffe, die Sache so anzuschauen (was mir nur selten gelingt), dann sind auch von meiner Seite keine gehässigen Gefühle mehr da, ich muss mich dann nicht mehr verteidigen, ich seh nur bei den Menschen und mir das Leid dahinter, und dass wir alle eigentlich da raus wollen.

18.09.2016 12:28 • x 1 #4


Hotin
Hallo Entwickler,

Zitat:
da einem hier immer wieder gesagt wird, man wäre selber dran schuld, wenn Mitmenschen gehässig werden und man sollte die Schuld bei sich selbst suchen, möchte ich hier mal Gelegenheit geben, von Schlechtigkeiten zu berichten und darüber zu reden, welche Optionen es noch gibt, außer sich von solchen Menschen zu distanzieren.


Du, das geht ziemlich einfach. Du solltest Dich nur menschlich verhalten.
Bei allem Respekt. So etwas habe ich bis jetzt aber kaum von Dir gelesen.

Was willst Du wirklich?

Zitat:
Ich habe 15 Cousins und Cousinen

Zitat:
Sechs davon inkl. mir haben Abitur, drei haben angefangen zu studieren, aber nur ich habe es bis zum Diplom geschafft.

Zitat:
Das passte natürlich hinten und vorne nicht

Zitat:
hatte ich keinen Kontakt mehr zu meinen Onkeln und Tanten, die allesamt aus einfachen Verhältnissen stammen,

Zitat:
In einer Familie, wo Mittelmaß das höchste Ziel ist, gerät man eben mit höherer Leistung nur ins Abseits.

Zitat:

obwohl ich nie auch nur ansatzweise darüber sprach oder mir was anmerken ließ.


Das meinst Du jetzt nicht im ernst? Deine ganzes Leben scheint weniger von Menschen, sondern von
Bewertungen und angeblichen Bildungsstufen zu handeln.
So bekommst Du nie näheren Kontakt zu Menschen.

Zitat:
Sie glaubten von vornherein, ich wollte was besseres sein.


Ich finde das auch.

Zitat:
Klar kann man sagen, der war einfach nur neidisch, aber auf den folgenden Seiten werde ich noch viele
Beispiele bringen, von Menschen, die derart neidisch sein können, dass es schon lächerlich ist.


Ich glaube der hatte einfach nur keinen Bock auf Dich. Du beherrschst keine angemessene Kommunikation.
Vermutlich trittst Du sehr überheblich auf.
Das schafft heftige Aggressionen.

Zitat:
Und es sind keine Fälle, wo ich mit anderem Verhalten hätte drauf Einfluss nehmen können.


Nein, nein, nein!
Das sind nur die anderen Schuld!

Schade, das Du so eine schlimme Verwandtschaft hast.
Hast Du schon mal von dem Falschfahrer auf der Autobahn gelesen, der im Radio hört.
Achtung, Achtung! Ein Falschfahrer kommt ihnen auf der A7 entgegen...
Antwort: Wie, ein Falschfahrer? Die fahren doch alle falsch!

Hoffentlich habe ich Dir nicht zu weh getan. Und ich habe noch nicht mal Abitur!
Hau einfach zurück, wenn du das Echo vertragen kannst.

Viele Grüße

Bernhard

18.09.2016 13:01 • x 10 #5


Luna70
Zitat von Entwickler:
In einer Familie, wo Mittelmaß das höchste Ziel ist, gerät man eben mit höherer Leistung nur ins Abseits.


Vor kurzem hast du in einem Konflikt mit einer Userin schon mehr sehr abfällig über Menschen geäußert, die nicht mal Abitur haben und ein mittelmäßiges Leben führen. Daher scheint das hier keine Ausrutscher zu sein.

Entwickler, du bist doch Christ. Zumindest glaube ich mich zu erinnern, dass du mal von deiner Gemeinde erzählt hast. Daher würde ich dir einfach mit einem Auszug aus einem Liedtext antworten, den ich gerne mag.

Der Herr wird nicht fragen:
„Was hast du gewusst?
Was hast du Gescheites gelernt?“
Seine Frage wird lauten:
„Was hast du bedacht?
Wem hast du genützt
um meinetwillen?“


http://www.sankt-josef-trier.de/Lieder/ ... s_..._.pdf

18.09.2016 13:30 • x 2 #6


Entwickler
Zitat von Maro:
Menschen sind Neider. Neid ist in dem Fall die Triebfeder der Gehässigkeit. Anstatt sich das eigene Versagen in diesem Leben einzugestehen und mit aller ihnen noch verbliebenen Kraft sich einen Platz an der Sonne in dieser Welt zu erkämpfen, oder es wenigstens zu versuchen, geben sich die meisten der verdeblichen sozialistischen Gesinnung hin, gönnen den Erfolgreichen ihren Erfolg und Reichtum nicht, beginnen von einer gerechten Umverteilung zu labern und überall rumzumotzen. Ob es nun Verwandte sind oder sonstige Leutchen: es gibt sie überall. Sie werden ihre Meinung nicht ändern, das beste ist es wirklich, sich von ihnen zu distanzieren. Nicht ohne Grund bleiben die Erfolgreichen und Reichen unter sich, und die Armen ebenso. Die Vorstellungen beider Gruppen davon, wie was zu sein hat, was richtig und was falsch ist, gehen so weit auseinander, dass ein Konsens von vornherein ausgeschlossen bleibt.

Das Leben ist ein Spiel. Und wie im Spiel gibt es Gewinner und Verlierer. Nur wollen die Verlierer nicht akzeptieren, dass sie verloren haben und die Gewinner eben die besseren Spieler gewesen sind. Dann kommen Tränen, Groll und Hass...

Super Beitrag! Ich frage mich desöfteren, warum die Menschen ihren Neid und ihre Gehässigkeit nicht einfach abstellen können. Ich neide ja auch niemandem seinen Besitz.

Ich bringe jetzt noch zwei Beispiele, wie grotesk sich Missgunst und Neid auswirken kann. Das erste war, als ich vor vielen Jahren in einem Mietshaus gewohnt habe. Es war ein Sechsfamilienhaus, wo der Eigentümer mit drin wohnte. In der Waschküche standen sechs Waschmaschinen und fünf Trockner darüber. Da, wo unser Trockner stehen sollte, war eine Lücke, weil ich bis dahin nie einen besaß und meine Wäsche immer auf der Wäscheleine oder auf dem Balkon trocknete. Falls es mal wirklich in der Wohnung sein sollte, sorgte ich für ausreichende Belüftung. Das passte dem Vermieter aber nicht. Nicht etwa, weil der Angst gehabt hätte, die Wände würden verschimmeln, sondern weil ich mich um Kosten drücke, die wir alle hier zu tragen haben. Das ist kleingeistige Krämermentalität in Verbindung mit unsäglichem Gruppenzwang.

Das zweite Beispiel zeigte mir noch eindrucksvoller, wie erbärmlich Menschen einander Pech wünschen. Ich baute mir dann ein Haus, weil ich nie wieder einen Vermieter haben wollte. Weil es an einem ziemlich steilen Hang liegt, besorgte ich mir viele Pflanzringe der stärksten Sorte, Baustahl und eine Mischmaschine und baute drei Mauern in Form einer Staumauer. Das brachte zwei Nachbarn so in Rage, sie mir voraussagten, diese Mauern würden spätestens an Weihnachten umliegen. Wörtlich: Wir haben jeder 30.000 Mark für unsere Mauern bezahlt, und da kommst du auch nicht drumrum! Tja, das ist jetzt 12 Jahre her und die Mauern für 5000 EUR stehen immer noch. Dann kamen noch ein paar blöde Befehle (Ratschläge konnte man die nicht mehr nennen), und ich jagte sie zum Teufel. Seitdem habe ich meine Ruhe.

Ist es denn wirklich so, dass man so rabiat um seinen Platz in der Hierarchie kämpfen muss? Wir hätten stattdessen auch gemeinsam bei einem Bierchen zusammensitzen können. Aber allein die Tatsache, dass ich kein Vermögen für Mauern ausgegeben habe, hat mich in deren Sicht ungerechtfertigt bereichert.

Dann hatte meine Frau einen Anderen und sie waren froh, endlich ihrer Häme freien Lauf lassen zu können. Dass ich dann das Haus nicht verloren habe und zwei Jahre später eine andere Frau hier einzog, die mir (wie ich hintenrum erfuhr) gar nicht zustand (aus was für Gründen auch immer), brachte das Fass dann zum Überlaufen. Ein paar Monate lang beobachtete uns einer von denen noch mit dem Fernglas aus seinem Zimmer, bis meine Frau ihm aus Versehen sein Fenster einschlug. Seitdem haben wir Ruhe.

Gibt bei Super RTL jetzt eine Serie, wo sich erbittert verfeindete Nachbarn bekriegen. Ich stelle immer wieder fest, dass es immer die Dümmeren sind, die sich als Opfer fühlen. Es ist nicht einfach nur Neid und Verbitterung. Es ist das Nichteingestehenwollen, dass man im Leben verloren hat.

Bist von Hass und Neidern du umringen, denk' an Götz von Berlichingen!

18.09.2016 14:18 • x 1 #7


Entwickler
Zitat von Icefalki:
Lieber Entwickler, die Tatsache, dass dich Gehässigkeiten so treffen, hat mit deiner eigenen Wahrnehmung zu tun. Das ist wirklich die ganze Wahrheit.

Kennst du den Spruch, was juckt es eine Eiche, wenn sich ein Schwein an ihr reibt?

Sei die Eiche.

Uns können Gehässigkeiten oder Kommentare nur treffen, wenn eine Empfindlichkeit dafür in uns steckt.

Egal jetzt welche. Wenn dich das nicht mehr verletzen soll, sei stolz auf dich selbst.

Nur schau nicht mit Verachtung auf die anderen. Sonst spiegelst du nur deine eigenen Empfindungen.

Du hast ja Recht. Aber der Mensch kann sich im Gegensatz zur Eiche auch wehren. Er muss sich auch nicht anpinkeln lassen.

Mich hatte es immer genervt, dass der Nachbar morgens immer an der Straße stand, und registrieren musste, wann ich zur Arbeit fuhr und mit dem Kopf schüttelte, wenn ich mal spät dran war. Wie hätte ich diese Unverschämtheit auch unterbinden können? Dann hatten wir meinen Schwager längere Zeit zu Besuch, der sich noch mehr als ich darüber aufregte. Als dieser Nachbar dann zu ihm sagte, er soll sein Auto mal woanders hinstellen, meinte der nur zu ihm: Geh' wieder ins Bett, Opa!, und ab da war Ruhe. Hätte er ihm was softeres gesagt, würden wir uns immer noch jeden Morgen darüber aufregen, wie er sich als Dorfsheriff aufführt. Manchmal müssen es aber so richtig harte Stiche sein, die ein für allemal für Klarheit sorgen, wer sich in welche Angelegenheiten einzumischen hat. Im Großen und Ganzen habe ich den Eindruck, dass die Deutschen viel zu selten hart austeilen und sich lieber ihr Leben lang in Griesgrämigkeit einrichten und jammern.

18.09.2016 14:29 • x 1 #8


Hotin
@ Maro

Hallo Maro,

Zitat:
Anstatt sich das eigene Versagen in diesem Leben einzugestehen und mit aller ihnen noch verbliebenen Kraft sich einen Platz an der Sonne in dieser Welt zu erkämpfen, oder es wenigstens zu versuchen, geben sich die meisten der verdeblichen sozialistischen Gesinnung hin, gönnen den Erfolgreichen ihren Erfolg und Reichtum nicht, beginnen von einer gerechten Umverteilung zu labern und überall rumzumotzen.


Das ist ja eine interessante Aussage von Dir.
Wenn Entwickler und Du schon überall die Strategie der Stärke vertretet, warum sucht ihr dann hier im
Angstforum Schutz?
Eure Überzeugungen müsst ihr da vertreten, wo die Starken wirklich sind.
Vermutlich hast Du dafür aber die Beine zu kurz.
Kannst Du mal Deine persönlichen Erfolge und Leistungen hier aufzählen?

Zitat:
Nicht ohne Grund bleiben die Erfolgreichen und Reichen unter sich,


Was suchst Du dann hier unter den sozial denkenden Menschen?

Zitat:
Die Vorstellungen beider Gruppen davon, wie was zu sein hat, was richtig und was falsch ist, gehen so
weit auseinander, dass ein Konsens von vornherein ausgeschlossen bleibt.


Da hast Du Recht. Leider versuchen Dich sozial denkende Menschen mit Deiner nicht sozialen Einstellung
zu ertragen.
In Wirklichkeit sitzt Du zwischen den Stühlen. Erfolgreich bist Du nicht und sozial kannst Du nicht.
Was macht so eine Gesellschaft mit Dir?

Hast Du eine Idee?

Viele Grüße

Bernhard

18.09.2016 15:04 • x 3 #9


Zitat von Entwickler:
Im Großen und Ganzen habe ich den Eindruck, dass die Deutschen viel zu selten hart austeilen und sich lieber ihr Leben lang in Griesgrämigkeit einrichten und jammern.

Das ist ein sehr wichtiger Satz, den ich unterstreichen möchte. Der Selbsthass der Deutschen, und hierbei handelt es sich definitiv um eine Form von Selbsthass, dürfte sich mittlerweile herumgesprochen haben.

Auf einem gewissen Board hatte ich einen heruntergekommenen Schizophreniker kennenlernen müssen: Alk., kein Geld, aber dafür vollgespickt mit abstrusen Ideen eines Weltverbesserers zum Thema Geldsysteme u.a. Lachhaft. Was wurde ich von ihm gemobbt allein dafür, weil ich mir ein Vermögen verdient hatte, darauf stolz bin und den Kapitalismus befürworte. Amüsant sind auch die Argumente dieses Loosers und seinesgleichen gewesen: Geld macht nicht glücklich. Was bleibt so einem Typen ja noch übrig, als sich an derartige Lebenslügen zu klammern, die von seinesgleichen zur Wahrheit erklärt wurden. Das ist deren Grundeinstellung schlechthin, deshalb schaffen sie auch niemals ein Vermögen aufzubauen, sogar dann nicht, wenn sie viel verdienen, weil ihnen das Geld zwischen den Fingern zerrinnt. Kein Wunder bei einer solchen Einstellung. Wer das Geld nicht liebt, der soll es auch nicht haben.

Das Selbstbewusstsein der Deutschen ist unterentwickelt, das steht fest. Nicht zuletzt wegen der falschen Erziehung und der falschen Bildung in den Schulen. Das soziale Denken, sogar gegenüber anderen Völkern und Nationen - welch eine Absurdität! Und wie geschickt diese soziale Lüge von den Massenmedien in die Köpfe der Bevölkerung eingepflanzt wurde, kann man ja inzwischen fast täglich miterleben. Invasoren, die Urlaub in ihren Heimatländern machen (auf Kosten deutscher Steuerzahler wohlgemerkt!), aus denen sie angeblich geflüchtet sind, werden immer noch als Flüchtlinge bezeichnet. Geht's noch? Oder sind sie etwa zurück geflüchtet? Sogar solche Vorkommnisse werden widerspruchslos geschluckt.

18.09.2016 15:50 • #10


Hotin
@ Maro

Hallo Maro,

Zitat:
Was wurde ich von ihm gemobbt allein dafür, weil ich mir ein Vermögen verdient hatte, darauf stolz bin
und den Kapitalismus befürworte.


Dein Vermögen würde ich gern einmal sehen. Das glaube ich Dir leider nicht.
So viel Angst, wie Du hast, hast Du nichts auf der Tasche.
Du schreibst noch nicht einmal wie alt Du bist. Hoffentlich hast Du Abitur, sonst akzeptiert Entwickler
sowieso nicht, was Du sagst.
Zitat:
Was bleibt so einem Typen ja noch übrig, als sich an derartige Lebenslügen zu klammern, die von
seinesgleichen zur Wahrheit erklärt wurden.


Was bleibt denn von Dir übrig, jemandem, der sich vermögend nennt und seine
Zeit im Angstforum mit Sprüche klopfen verbringt?
Du kannst Dir doch von Deinem Vermögen Zuneigung kaufen? Warum suchst Du
sie hier kostenlos?

Warum schreibst Du immer mit so schwachen Argumenten? Hast Du
keine besseren oder nimmst Du die User hier nicht ernst?

Bernhard

18.09.2016 16:16 • x 7 #11


boomerine
Ich hab keine Ahnung, wie und wo ihr wohnt,
ich weis auch nicht wie ihr erzogen worden seid
und ich weis nicht was euch zu dem Hass bewegt.
@ Entwickler @Maro
Ihr seid so etwas von engstirnig,
es geht immer nur immer um die anderen.
Ihr solltet euch auch mal fragen, warum ?
Ihr mögt einen Abschluss besitzen
Geld / Haus uvm.
Glaubt ihr tatsächlich, ihr seid deswegen etwas besonderes ?
Wo bleibt euer Herz ? die innere Ausstrahlung ?
Das Thema heißt : wie mit Gehässigkeiten umgehen ?
Du Entwickler bist ein sehr gutes Beispiel dafür,
wie du mit dem Thema umgehst
du hasst, aus irgendwelchen Gründen, die Frauen,
warum auch immer,
sollte da noch ein anderer Fakt bewegen
dann brauchst du dich nicht wundern
wenn dir die Gehässigkeit entgegen gebracht wird.
Wie willst du mit Gehässigkeiten umgehen,
wenn du selber nur Hass versprühst.
In dieser Beziehung solltest du dich an der eigenen Wurzel nehmen.

18.09.2016 16:35 • x 8 #12


Hotin
@ Maro

Hallo Maro,

im Mai 2014 hast Du zum Thema Reichtum geschrieben.

Zitat:
seit nunmehr 15 Jahren, als ich damals in das Berufsleben eingestiegen bin, habe ich heftige Ängste, was meine eventuelle zukünftige Situation betrifft. Meine größte Angst war schon immer meinen Arbeitsplatz zu verlieren und dann ein Jahr später, wenn das ALG 1 ausläuft, auf der Müllhalde der Gesellschaft zu landen, mich vor den Beamten in Rathäusern und Landratsämtern erniedrigen zu müssen, um Sozialhilfe bzw. ALG 2 betteln zu müssen.


Zitat:
Glücklicherweise habe ich in all den Jahren Kapital angespart, sodass ich heute von meinem Arbeitgeber nicht mehr so abhängig bin und nicht mehr so sehr auf meine Arbeit angewiesen bin wie früher. Dennoch habe ich noch nicht genug, um im Worst Case Szenario den Rest meines Lebens sorgenfrei verbringen zu können.


Zitat:
Was ist, wenn man mir kündigt, wenn ich meine Aufgaben nicht zufriedenstellend erledigen kann, wenn die Versäumnisse anderer Kollegen auf mich abgewälzt werden und ich zum Sündenbock gemacht werde?


Und so gehen Deine Texte immer weiter.


Zitat:
Ob es nun Verwandte sind oder sonstige Leutchen: es gibt sie überall. Sie werden ihre Meinung nicht ändern,
das beste ist es wirklich, sich von ihnen zu distanzieren.


Zitat:
Mai 2014
Aus diesem Grund bin ich ein Gegner des Fortschritts, ein Gegner der Entwickelung. Ich bin für den Stillstand, zumindest in Bezug auf das Menschlich-Persönliche.


Gibt es eigentlich einen schöneren Widerspruch?

Glaubst Du wirklich, dass sozial zu denken Nachteile für Dich hat? Warum?


Bernhard

18.09.2016 16:47 • x 5 #13


Plumbum
@Entwickler Allein der Neid Deiner Mitmenschen zeigt, dass Du offensichtlich alles richtig gemacht hast und desweiteren Neid muss man sich verdienen - Mitleid bekommt man geschenkt. Da bekanntlich auf einen groben Klotz, ein grober Keil gehört... bin ich ebenfalls dafür, ruhig mal rauszugeben. Wie Konfuzius so schön sagt: Wer den Frieden will, muss für den Krieg rüsten. Ich hab das bisher immer so umgesetzt, dass ich sofort scharf zurückgeschossen habe. Die Grenzen waren gesetzt, die Fronten geklärt und das Leben war um einiges friedlicher.

@Icefalki den Eichenspruch hat meine Oma schon immer gesagt. Ich liebe ihn!

Alles Liebe für Dich
Plumbum

18.09.2016 17:06 • #14


boomerine
Eine Frage hab ich noch zum Thema Frauen Hass
Wenn alle Männer so einen Hass hätten,
weil sie nur einmal enttäuscht im Leben enttäuscht wurden
oder auch umgekehrt,
dann gäbe es keine Fortpflanzung mehr. Oder ?

18.09.2016 17:13 • x 2 #15


Zitat von boomerine:
Ihr mögt einen Abschluss besitzen
Geld / Haus uvm.
Glaubt ihr tatsächlich, ihr seid deswegen etwas besonderes ?

Ich denke schon, dass wenn man mehrere hunderttausend Euro an Vermögenswerten hat, dass man dann etwas Besonderes ist. Vor allem, wenn man dieses Geld nicht geerbt, sondern in einem jahrelangen harten Kampf selbst errungen hat. Wenn man auf diesem Weg viele Ängste überwunden und trotz aller Widrigkeiten durchgehalten hat. Schau, als ich mich hier vor einigen Jahren registrierte, war ich noch nicht ganz soweit, es fehlte noch ein bisschen bis zum ersehnten Betrag X, der meine finanzielle Unabhängigkeit für alle Ewigkeit sicherstellen würde. Damals kamen auch viele ungünstige Umstände zusammen, die meine Ängste schürten davor, auf der letzten Strecke Weges zu versagen. Und in den Jahren davor war es noch schlimmer, weil ich vom Ziel noch weiter entfernt gewesen bin und deswegen noch mehr Angst hatte. Dennoch habe ich es geschafft, trotz allem. Und das aus eigener Kraft und mit eigenem Willen, niemand hat mich dabei unterstützt, weder meine Eltern noch sonstige Verwandte oder Mentoren. Heute, nachdem ich mein Hauptziel erreicht habe, sehe ich das Leben, die Arbeit und überhaupt alles mit anderen Augen. Ich muss keine Angst vor einer Kündigung mehr haben, weil ich von der Rendite meines Kapitals leben kann. Ich arbeite nur noch, um meinen Geldkuchen zu vergrößern und mir dadurch noch einige Extrawünsche erfüllen zu können, denn abgesichert bin ich bereits. Und wenn man noch meine fiese Ausgangssituation bedenkt, dass ich vor 18 Jahren nach der Uni bei NULL angefangen hatte, dann ist das eine außergewöhnliche Leistung, die äußerst selten vorkommt.

Sogar die Existenzangst, die mich plagte, betrachte ich heute als Katalysator für meinen Erfolg. Denn ohne diese Angst hätte ich den Weg zur finanziellen Freiheit womöglich gar nicht beschritten oder hätte auf dem Weg dorthin irgendwann aus Bequemlichkeit aufgegeben. So gesehen kann Angst auch etwas Gutes sein.

18.09.2016 17:47 • #16


Plumbum
Zitat von Maro:
Zitat von boomerine:
Ihr mögt einen Abschluss besitzen
Geld / Haus uvm.
Glaubt ihr tatsächlich, ihr seid deswegen etwas besonderes ?

Ich denke schon, dass wenn man mehrere hunderttausend Euro an Vermögenswerten hat, dass man dann etwas Besonderes ist. Vor allem, wenn man dieses Geld nicht geerbt, sondern in einem jahrelangen harten Kampf selbst errungen hat. Wenn man auf diesem Weg viele Ängste überwunden und trotz aller Widrigkeiten durchgehalten hat. Schau, als ich mich hier vor einigen Jahren registrierte, war ich noch nicht ganz soweit, es fehlte noch ein bisschen bis zum ersehnten Betrag X, der meine finanzielle Unabhängigkeit für alle Ewigkeit sicherstellen würde. Damals kamen auch viele ungünstige Umstände zusammen, die meine Ängste schürten davor, auf der letzten Strecke Weges zu versagen. Und in den Jahren davor war es noch schlimmer, weil ich vom Ziel noch weiter entfernt gewesen bin und deswegen noch mehr Angst hatte. Dennoch habe ich es geschafft, trotz allem. Und das aus eigener Kraft und mit eigenem Willen, niemand hat mich dabei unterstützt, weder meine Eltern noch sonstige Verwandte oder Mentoren. Heute, nachdem ich mein Hauptziel erreicht habe, sehe ich das Leben, die Arbeit und überhaupt alles mit anderen Augen. Ich muss keine Angst vor einer Kündigung mehr haben, weil ich von der Rendite meines Kapitals leben kann. Ich arbeite nur noch, um meinen Geldkuchen zu vergrößern und mir dadurch noch einige Extrawünsche erfüllen zu können, denn abgesichert bin ich bereits. Und wenn man noch meine fiese Ausgangssituation bedenkt, dass ich vor 18 Jahren nach der Uni bei NULL angefangen hatte, dann ist das eine außergewöhnliche Leistung, die äußerst selten vorkommt.

Sogar die Existenzangst, die mich plagte, betrachte ich heute als Katalysator für meinen Erfolg. Denn ohne diese Angst hätte ich den Weg zur finanziellen Freiheit womöglich gar nicht beschritten oder hätte auf dem Weg dorthin irgendwann aus Bequemlichkeit aufgegeben. So gesehen kann Angst auch etwas Gutes sein.


Donnerwetter! Das ist wirklich eine unglaubliche Leistung, die tatsächlich nur die wenigstens schaffen würden. Meinen tiefen Respekt! Mich würde nur eines interessieren, jetzt wo Du ja quasi am Ziel bist, es sozusagen geschafft hast. Bist Du glücklich und zufrieden?

Grüsse
Plumbum

18.09.2016 17:59 • x 1 #17

Sponsor-Mitgliedschaft

boomerine
In diesem Sinne werde ich dir auch antworten @maro.
ich muss sagen bemerkenswert.
Finde ich gut.

Nur mit deiner Einstellung zu den Menschen, wirst du damit nicht weit kommen.
Es wird dir zwar jeder mal auf die Schulter klopfen
und sagen super gemacht.
Oder ich bin stolz auf dich.

Nur das ist einmalig.
Es wird dir auch nicht jeder mehr zuhören, wenn du deine Geschichte erzählst.
Das kannst du einmal oder zweimal erzählen, beim dritten mal wird man dir schon aus dem Wege gehen.
Dann wirst du mit mehr kommen müssen.

Sei du auf dich stolz, aber erwarte es nicht von den anderen.

18.09.2016 18:00 • x 2 #18


Ich bin mir noch nicht schlüssig, ob ich jetzt neidisch sein soll oder nicht.

Bevor ich mich entscheide, hätte ich gerne gewusst, wie man mehrere HT Euro mit ehrlicher Arbeit verdienen kann, wenn man doch zur guten Hälfte für den Staat arbeiten geht.

Handelt es sich um Geldgeschäfte oder Spekulationsgeschaefte? Oder um Lottogewinne?

Ich glaube, ich wäre nicht neidisch, eher fände ich es etwas ungerecht verteilt. Bezogen auf den Bankenkram. Sowas finde ich unseriös.

Hast du es auf ehrlichem seriösem Wege verdient, Respekt!

18.09.2016 18:05 • x 3 #19


Luna70
Zitat von Plumbum:
Bist Du glücklich und zufrieden?


Das würde mich auch brennend interessieren.

18.09.2016 18:07 • x 1 #20



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