Zitat von Islandfan:Das Problem ist, dass das alles von der Couch aus vielleicht einfacher aussieht, als es in der Realität ist. Der Wal hat einen Namen bekommen, damit die Welt sich noch mehr emotional an ihn bindet und die Presse ihr übriges tut. Ich selbst sehe es- es mag grasam klingen- eher nüchtern. Klar wäre es schön, wenn er ...
Das mag alles sein.
Letzteres hören wir schon seit Jahren mehrmals im Jahr. Fazit, man muß selbst vorsorgen und sehen das die Eltern, Großeltern nicht in so eine Einrichtung müssen. So hatte ich es all die Jahre praktiziert und glaube mir, zur Arbeit, war das eine sehr harte Zeit, ohne irgendwo Pflegegeld beantragt zu haben.
Alle, auch ich zahlen genug in die Pflegekasse, somit sollte endlich auch mal was geändert werden. Aber ich brauche nur im Umfeld mich umzusehen, wer nun alles im Pflegebereich tätig ist, habe es auch selbst bei Besuchen Bekannter genug miterlebt. Dazu gehe ich nun aber nicht mehr ein, denn es läßt einem nur graue Haare wachsen. In meiner Nachbarschaft ist es so, das einige Geschwister haben, die sich bei der Pflege der Eltern abwechseln. Immerhin erben die alle mal ein Haus. Aber für sie ist das selbstverständlich, wo wir wieder beim Thema Egoismus wären, was mir angekreidet wurde. Jeder war so glücklich das ich mein eigenes Leben für vieles aufopferte, damit es diesen gepflegten gut ging. Im nachhinein höre ich oft noch Zeitzeugen reden, die es bewunderten, wie ich alles geschafft habe. Klar, wenn man auf alles andere an Freizeit verzichtet, schafft man das auch. Selbst die Großeltern schafften es, ohne der Bequemlichkeit von Elektrogeräten, wie wir sie haben. Sie waren armseelig, gingen arbeiten, waren im Krieg und pflegten auch noch ihre Angehörigen, denn solche Einrichtungen gab es noch nicht, was auch besser so war. Zogen sogar mehrere Kinder auf, ohne groß wie heute Kindergeld zu bekommen und Auszeit.............................Somit kann ich es schon gar nicht mehr hören. Man zahlt und zahlt, somit müßte jeder der Angehörige in solchen Einrichtungen hat, sich vergewissern und dementsprechend Verantwortiliche zur Rechenschaft ziehen.
Ob der Wal eine Namen hat ist Nebensache. Er gibt Töne und lebt.
Kann nur von Begebenheit aus früheren Zeiten berichten, als ich Wildvögel fand und aufzog. Da ich zuvor sowas noch nie gemacht hatte, rief ich verschiedene Tieräzte an und hoffte auf Hilfe. Überall wurde gesagt, die können sie gleich vergessen und sterben lassen. Wildvögel können sie nicht großziehen. Von wegen! Bin in ein Tiergeschäft gefahren um Aufzuchtfutter zu besorgen und legte los. Sehr anstrengende Zeit mit viel Einbußen, denn danach mußte fast alles renoviert werden (Tapeten etc. in einem Raum, wo sie aufwuchsen und fliegen lernten. Das war ein Spaß und Freunde staunten nicht schlecht, das es doch klappte). Nun hatte ich noch Katzen, die weggehalten werden mußten. Urlaub ging für die Vögel drauf, aber ein Erlebnis war es allemal und ich denke heute noch mit Freude daran, wie schön es war sie auszuwildern. Sie kamen durch bestimmte Töne noch zum Nachfüttern zurück, bis ich sie ganz der Umwelt überlies. Glaube aber, das sie im Winter doch noch beim Vogelhäuschen auftauchten. Somit stimmten alle Aussagen auch nicht. Keiner hier weiß genau wie es dem Tier geht. Ich hoffe es geht ihm besser. Wenn es so wäre, wäre es schön, wenn er dem Meer überlassen würde. Selbst wenn er sterben würde, kann man nichts ändern und er wäre noch wertvoll für andere Lebewesen. So wird er zerstückelt, kostet, Medien hätten genug zu berichten und .............................