Zitat von SilentRoG:Ist das nicht auch Egoismus? Die Erwartungshaltung zu haben, man hâtte etwas mehr verdient als andere, weil man Stammkunde ist? Es ist ja schön, dass du ein Thema wie das des Wals gefunden hast, mit dem du dich identifizieren kannst. Aber den anderen Menschen Empathie abzusprechen, wenn Sie dieses Thema weniger ...
Naja, weißt du ich sehe das so. Diejenigen die all die Jahre bestimmte Märkte in unserer Umgebung am laufenden gehalten haben, schon wegen der hohen Preise wegen (es würde sie hier lange nicht mehr geben, wenn die Stammkunden nicht all die vielen Jahre gekommen wären!) , haben meines erachtens schon mehr Anrecht darauf sich weiterhin jede Woche verlassen zu können, die Ware zu erhalten. Und nicht wie es damals plötzlich hieß:" es waren schon früh morgens Leute da, die alles sich unter den Nagel rissen." Finde es dann eher Egoismus einerseits der Marktleute, aus Geldgier solchen alles zu verkaufen, nur weil die in der Pandemiezeit die Idee haben, das es noch irgendwo Möglichkeiten gab was zu ergattern wo sie zuvor nie eingekauft hätten, da es zu teuer war. Es würde wie gesagt diese Märkte ohne der regelemäßigen Verlässlichkeit der Stammkunden nicht geben!
Zweitens Egoismus auch derjenigen, die sonst nie kommen und nie tief in den Geldbeutel greifen. Sich dann aber gleich alles zu horten, nur das die anderen nichts mehr bekommen, die jahrelang die Märkte unterstützten..................., was leider mehrmals der Fall war, ist reiner Egoismus und Gier! Wir mußten dann sehen, wo wir unsere Ware herbekommen. Wir, das waren mehrere Stammkunden, wollten dann weiterhin nicht mehr kommen. Die Markleute merkten nach Corona, das es ein großer Fehler war, denn die Laufkunden kamen natürlich nachdem C. nicht mehr so aktuell war, auch nicht mehr um den Verkauf weiterhin zu unterstützen. Denk mal nach wo der Fehler liegt. Sich nur Rosinen rauspicken ist auch nicht OK.
Zuvor wußte keiner wo die Märkte sind. Kaum kommt die angebliche Not auf, die eh niemals bestand. Alles kam erst aus dem Ruder, als eben bestimmte Egos meinten sie müssen das Horten anfangen. Ich z.B. brauche mir nichts vorwerfen, habe niemals gehortet, sondern ganz normal eingekauft bzw. mehr verzichtet, denn wir hatten ja keinen Krieg. Es war eben eine Pandemie, die irgendwie in manchen Dingen völlig in Panik durch viele Egos .................... und eben übertrieben wurde.
Apropo Krieg, was dir mehr Sorge bereitet, will ich gleich auf das Thema zu kommen, denn du bist mit 44 Jahren noch um vieles jünger als ich. Ich weiß was Krieg bedeutet, denn ich wuchs mit den Kriegs-Großeltern auf und erfuhr bis heute was es heißt nicht im Luxus geboren zu sein. Ich habe alles von der Pike auf miterlebt, wie armseelig und seelisch belastet diese Menschen lebten. Nichts wurde ihnen geschenkt und das zog sich wie ein roter Faden durch unser ganzes Familienleben. Es wird bis heute sparsamst eingekauft und nicht wie viele es heute handhaben, einfach der Überfluß weggeworfen an Lebensmittel. Wie die Leute damals lebten und wir das übernommen haben, so könnte heute kaum einer leben. Wenn der Krieg käme, würde ich sparsamst weiterleben können, auch ohne Handy etc.
Die Großeltern (der Teil der den Krieg überlebte, die anderen hatten Lungensteckschüsse und bereits letzte Ölungen erhalten........hatten aber überlebt.) die dabei waren, bekamen nichts wie manchen Flüchtlinge heute...................... Sie klebten Marken, um sich Lebesmittel aufschreiben zu lassen, denn das sauerverdiente Geld reichte kaum zum..................... Knochen wurden abgefieselt sorgsam mit dem Messer und das Mark noch herausgeschabt.......................sie lebten bis ins Jahr 2000 verarmt, ohne Auto , Starkstrom, Zentralheizung, Aufzug. Sie fuhren Rad, liefen zu Fuß in den zweiten Stock und trugen noch Gasflaschen oben hinauf, sowie die Ölkannen für den kleinen Ofen. Kann mich gut erinnern, das die Gasflaschen nicht voll waren, denn dafür reichte das Geld nicht. Es wurden gebrauchte Flaschen mit dem Rad heimgeschleift, ob Winter oder Sturm. Die Leute waren sich um nichts zu schade. Sie wollten überleben. Fotos kenne ich auch genug, wie mager und ausgehungert sie aussahen. Nicht wie heute die angeblichen................................. Mir braucht keiner was sagen. Ich selbst habe genug im Leben selbst erreicht durch fleissiges arbeiten, nicht nur 8 Std/tägl, sondern oft viel mehr. Habe selbst ohne was geschenkt bekommen zu haben viel aufgebaut, um aus so einer Mißlage raus zu kommen. Meinen Großeltern ermöglichte ich noch einiges, damit es ein bisschen besser lief. Ein Honigschlecken war es keinesfalls. Die heutigen jüngeren Gen. würden das alles nicht schaffen was die zuvor alles geleistet haben.
Da ich gerade auf das Thema komme. Heute steht schon in großer Überschrift in der Zeitung:" Dümmer"als die vorherige Generationen- der beunruhigende Verfall in der Gen Z.
Die Genn Z sei die erste Generation der modernen Geschichte, deren kognitive Fähigkeiten hinter die der Vorgänger-Generation zurückfielen. somit steigt auch für solche das Alzheimer Risiko, obwohl sie viel länger zur Schule gehen als wir. Die Bildungstechnologie an den Schulen, digitale Geräte die alles übernehmen würden einen erheblichen Anteil der Lernzeit der Schüler ausmachen. Die erhöhte Bildschirmnutzung im Unterricht zeigte schlechtere Lernergebnisse. So auch die exzessive privat Smatphone Nutzung kommt noch hinzu. Heutzutage kann kaum noch jemand ohne Taschenrechner rechnen uvm.
Außerdem indentifiziere ich mich nicht durch das Thema mit dem Wal, haha. Sondern es war mir einfach ein Anliegen, nachdem mehrere Berichte im TV aktuell gezeigt wurden und ich mir eben Gedanken machte da er mir leid tat. Wenn du aber damit so gut klar kommst und es in Ordnung findest, dann ist es deine Sache. Du mußt dich nicht angesprochen fühlen bei der Unterhaltung in dem Thread und mußt dir auch nicht den Kopf darüber zerbrechen, ob ich emphatisch darauf reagiere. Das laß nur meine Sache sein, ob ich gerne darüber Meinungsaustausch betreiben möchte. Wenn das Thema für dich unwichtig ist, dann kannst gerne woanders deinen Meinung äußern. In meinem Leben habe ich genug mitgemacht, da werde ich einen Tod des Wals gut verarbeiten können, aber Gedanken kann man sich doch wohl machen und einfach einen Meiungsaustasch betreiben.
Selbst wenn es auf ein zweites Hiroshima hinausläuft, können wir hier unsere Gedanken austauschen, aber ändern werden wir auch nichts. Wir müssen genauso zuschauen und abwarten was alles für Kriegstreiben durch geistig........................ auf uns zukommt. Ob wir uns nun täglich Angst einflößen durch die ständigen Hiobsbotschaften, oder es einfach auf uns zukommen lassen, ändert nichts an der Situation.
Aber jeder hat sein eigenes Problem. Der eine Privat durch Krebserkrankungen, oder sonstigem Problem im Leben. Und dieser wird nicht ständig die Nachrichten verfolgen. Für diesen wird die Pflege des Angehörigen wichtiger sein, ob es nun kracht oder nicht.
Der andere hängt laufen am TV/Radio und saugt die üblen Kriegsgeschehen auf, die jedem einzelnen der feinfühlig reagiert, Angst einflößt. Sonst gäbe es den Thread wegen dem " 3.Weltkrieg" nicht. Das Thema verfolgte ich seit Kriegsbeginn der Ukraine und dachte mir so meinen Teil, wieviele Schlaumeier alles als harmlos darstellen und beschwichtigen wollen. Lauter schlaue Leute die andere beruhigen wollen, obwohl keiner in die Zukunft schauen kann. Mein Gefühlt tendierte eher so wie es nun auch kam. Ich schob es nicht in die harmlose Ecke und ich wußte das es nicht schnell beendet wird. Es wird auf Jahre so weitergehen und ................................... Aber was soll ich hier Panik verursachen und mich äußern. Es sieht eh jeder was auf alle zukommt, wenn er bisschen Grips hat.
Ich wollte mit dem Thema hier etwas ablenken von Alltagsproblemen, aber nicht eine hitzige Diskussion um Empathie etc.auslösen.
Am besten halten sich diejenigen fern, die darüber nicht diskutieren wollen, oder denen der Wal am ....vorbeigeht. Wäre schön, wenn diejenigen die anders denken sich hier austauschen könnten.