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callisto
Hallo liebe Fories
Mir wächst langsam alles über den Kopf. Ich habe so viele Probleme mit mir und meinem Leben und ich weiß nicht wie ich sie lösen soll oder wer mir helfen kann. Wahrscheinlich würden Außenstehende garnicht verstehen, was ich für Probleme habe, weil doch augenscheinlich alles ok ist. Aber mir geht es immer schlechter, ich werde immer unglücklicher und unsicherer und bin dennoch quasi handlungsunfähig.
Ich hatte schon von Kind an, aufgrund massiver Hänseleien und anderer Dinge, die damals schief gelaufen sind, Probleme mit meinem Selbstbewusstsein.In der letzten Zeit wird es wieder schlimmer und schlimmer. Ich fühle mich hässlich, minderwertig, habe mehr und mehr Angst vor anderen Menschen. Ich habe das Gefühl auf Andere komisch zu wirken und das Andere nichts mit mir zu tun haben wollen.
Zudem habe ich starke Probleme mit meinen Augen und kann durch krankheitsbedingte Schädigungen der Hornhaut in beiden Augen schlecht sehen. Trotzdem arbeite ich jeden Tag am Monitor was mich auch fertig macht. Überhaupt fühle ich mich im Job sehr unwohl aber traue mich nicht da weg zu gehen, weil ich nicht weiß wie es mit meinen Augen weiter geht. Das schlechte Sehen verunsichert mich eh total. Ich habe aber auch das Gefühl, dass mir kein Arzt helfen kann/will. Vielleicht bin ich es nicht wert? Ich werde nicht mal krank geschrieben wegen der Augen. Obwohl die Ärzte wissen, dass ich am Bildschirm arbeite. Als ich in Psychotherapie war, hatte ich das Gefühl, den Therapeuten nur zu langweilen. Überhaupt habe ich so viel auf dem Herzen auch wegen der ganzen letzten Jahre und niemand hört mir zu! Niemand nimmt mich ernst. Ich bin allein. Freunde reden immer nur von sich. Mein Leben interessiert einfach niemanden. Ich soll immer nur funktionieren und merke aber, dass ich das bald nicht mehr kann. Ich habe mich selbst verloren. Ich existiere zwar, aber ich lebe irgendwie nur noch für Andere. Mein Kind, mein Mann...die wissen auch nicht wie schlecht es mir geht.
Es tut mir leid euch so vollgetextet zu haben aber ich musste es einfach mal jemandem mitteilen. Auch wenn mir hier niemand helfen kann. Ihr braucht auch nichts dazu zu schreiben. Ich bräuchte jemanden, der mich wie ein Kind an die Hand nimmt und das alles mit mir macht. Aber ich bin erwachsen und muss es alleine schaffen und habe dennoch nicht den Mut und die Kraft.
Mein Leben ist zur Zeit eine Last. Ich bin mir selber eine Last und wenn ich es mir anmerken ließe, wäre ich auch für andere eine Last.

28.01.2019 19:33 • 20.02.2019 x 2 #1


22 Antworten ↓


Bellaina
Zitat:
Mein Kind, mein Mann...die wissen auch nicht wie schlecht es mir geht.

Hast du deinem Mann erzählt wie es dir geht? Wie du dich fühlst?

28.01.2019 20:27 • #2



Viele Probleme im Leben - ich muss immer nur funktionieren

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guteFee
Zitat von callisto:
Mir wächst langsam alles über den Kopf.


Ich weiß genau was Du meinst.
Vom ersten bis zum letzten Satz!

Das einzige, was uns zwei unterscheidet ist die Tatsache, dass Du Mann und Kind hast. Und das mit den Augen, dafür halt andere Krankheiten.


Irgendwie tut es mir gut zu wissen, dass es nicht nur mir so geht (ist das jetzt gemein?)!

Das wahre Problem aber liefern nicht die Menschen da draußen, sondern wir selbst in unseren Gedanken.

Aber es bringt nichts es zu wissen, wenn man es nicht ändern kann!

28.01.2019 20:39 • x 2 #3


Mylenix
Hey du. Tud mir leid, dass es dir so schlecht geht.

Wenn du Lust hast kann man sich ja vielleicht mal ein wenig Austauschen, ich fühle mich sehr ähnlich wie du und kann dich verstehen.

28.01.2019 21:03 • x 1 #4


Cortez
Danke für die lieben Worte. Ich weiß nicht aber meine Psychiaterin meinte es sind die richtigen Tabletten und eine Gesprächs-Therapie sollte im Vordergrund stehen. Habe meinen nächsten Termin am Freitag mal sehen was da bei rum kommt.

Kennt sich jemand mit Kurzberichten von Psychiatern aus? Ich muss einen bei meiner P. beantragen für den Hausarzt wegen einer ungefähren Prognose bezüglich AU. Das stresst mich sehr nur darum zu bitten, dass ich wieder mal länger ausfalle.

28.01.2019 21:55 • #5


@Cortez
Mir geht es ähnlich, allerdings bin ich dabei oder besser gesagt, habe ich mich damit nun abgefunden. Und ich merke, dass es mir nur dadurch etwas leichter geht. Wichtig ist, dass du jetzt erst mal an dich denkst ohne Hintergedanke, was der Arzt, der dich krank schreibt denkt. Aber ich kann das total nachvollziehen. 2008 war ich ein ganzes Jahr krank geschrieben, es ging halt nicht anders. Aber wenn er ein guter Arzt ist, brauchst du gar nicht lange darum bitten, sondern er erkennt, dass du jetzt nicht in der Lage bist, zu arbeiten. Viel Glück

28.01.2019 22:03 • x 1 #6


callisto
@Bellaina Ich habe schon mal ansatzweise mit ihm gesprochen. Er ist dann allerdings auch ziemlich hilflos.
@guteFee Nein, das ist nicht gemein. Ich musste gerade sogar lächeln, weil es schon gut tut mal zu lesen, dass man nicht alleine ist mit dem Problem.

Ich weiß, dass sicher das Meiste rein mein subjektives Empfinden ist. Aber ich schaffe es nicht, mein Denken zu ändern. Dann dieses Desinteresse der Mitmenschen. Die Einzige, die mich wirklich versteht und mir auch schon oft geholfen hat, ist meine Mutter. Mir graut schon wenn ich daran denke, dass sie irgendwann nicht mehr da ist. Dann kann ich garnicht mehr drüber reden.

28.01.2019 22:12 • #7


guteFee
Zitat von callisto:
Dann dieses Desinteresse der Mitmenschen


Ich bin auch gerade in dieser Phase ;
"warum mag mich keiner, wieso haben alle anderen ein besseres Leben, wieso behandeln mich alle so als wäre ich blöd? Und überhaupt bin ich der uninteressanteste Mensch auf Erden, werde nur unglaublich wichtig, wenn ich helfen kann!

Und doch, tief im Inneren weiß ich, dass diese Gefühle "nur" das Resultat von negativen gesammelten zurecht gemeißelten Kunstwerke der Gedankenfreiheit sind.

Der Letzte macht das Licht aus!

28.01.2019 22:51 • x 1 #8


Hallo,

jetzt bitte nicht nur auf den Arzt vertrauen, Medikamente oder
die Therapie.

Das allein wird nicht so viel bewegen.
Sondern kann lediglich unterstützen.

Ein bisschen solltest du schon selber dazu beitragen.

Auch wenn das Duschen noch so schwerfällt, mache es.
Erst einmal wirst du dich allein schon dadurch frischer fühlen
und ferner kannst du auf diese Leistung stolz sein.
Du hast etwas erreicht.

Wenn dir dieser Vorgang richtig schwer gefallen ist und Kraft
gekostet hat, darfst du dich auch gerne wieder hinlegen
und dir eine Ruhepause gönnen.

Bis zu nächsten Aufgabe.

Was in einer Depression am meisten hilft, ist ein
strukturierter Tag. Egal wie und mit was er gefüllt wird.

Du wirst keine Klinik oder auch Tagesklinik
finden, in der du nur am Tisch sitzen kannst.
Dort wird richtig was von dir gefordert,
da ist gelegentliches Duschen ein Kinderspiel.

Auch kein Therapeut wird dir sagen...ach Herr Sowieso,
wir schweigen mal bis die Stunde zu Ende ist.
Denn das Erarbeiten, ob Auslöser der Depression, oder wie
bekomme ich sie wieder los, erfordert ebenso eine
Mitarbeit.

Also Nichts zu machen, bringt dich nicht weiter.
Notfalls, zwinge dich dazu. Das Zufriedenheitsgefühl
stellt sich dann von alleine ein.

Viele Grüße und alles Gute,
Muir

28.01.2019 23:11 • x 2 #9


Schlaflose
Zitat von callisto:
Ich werde nicht mal krank geschrieben wegen der Augen. Obwohl die Ärzte wissen, dass ich am Bildschirm arbeite.


Krankschreibung wäre ja sowieso auch nur vorübergehend. Das würde dir auf Dauer nichts nützen.
Du kannst aber einen Antrag auf Schwerbehinderung stellen. Wenn deine Sehkraft so weit eingeschränkt ist, dass dir ein bestimmter Grad an Sehbehinderung zugesprochen wird, kannst du Erleichterungen bei deiner Arbeit bekommen.

29.01.2019 12:44 • x 1 #10


Zitat von callisto:
Ich habe schon mal ansatzweise mit ihm gesprochen. Er ist dann allerdings auch ziemlich hilflos.


Wahrscheinlich ahnt er nicht,wie schlecht es Dir tatsächlich geht und selbst wenn er es wüsste,weiss er sich vermutlich keinen Rat.
Ich würde in eine psychosomatische Klinik gehen,da wird eingehend auf alles eingegangen und meistens sind auch Paargespräche möglich.
Unbedingt raus aus dem Alltagstrott.
Und die Betreuung des Kindes muss dann natürlich vorher organisiert werden,könnte Deine Mutter da einspringen?

Meistens wird von anderen unterschätzt,wie schlecht es einem geht,solange man noch funktioniert.
Wenn Du in eine psychosomatische Klinik gehst,signalisierst Du einerseits deutlich,dass was passieren muss und gleichzeitig machst Du Dich auf den Weg nach Lösungsmöglichkeiten.
Auch eine Paartherapie kann helfen,wenn die Situation zuhause einggefahren ist.

Da kannst Du Dich selbst mal fragen,was Du bräuchtest,damit es Dir besser geht.

Mehr Paarzeit?
Mehr Unterstützung im Haushalt/mit dem Kind?
Mehr offene Gespräche/Absprachen?
Einen anderen Job?
Weniger Arbeitszeit?
Mehr Zärtlichkeit?
Mehr Geselligkeit/Unternehmungen mit Freunden?
Mehr Ruhe/Auszeit?
Öfter in den Urlaub?

Das sind so Beispiele.
Je konkreter Du benennen kannst,was Du Dir in Deiner familiären Situation wünschst,desto besser kann Dein Partner darauf eingehen.

29.01.2019 17:04 • x 1 #11


callisto
Warum wird jetzt mein Thema mit einem anderen Thema zusammen geschmissen? Ich habe weder eine Depression noch nehme ich Medis. Was hat das dann damit gemeinsam? Finde ich blöd.

31.01.2019 19:30 • x 1 #12


Miami
Zitat von callisto:
Warum wird jetzt mein Thema mit einem anderen Thema zusammen geschmissen? Ich habe weder eine Depression noch nehme ich Medis. Was hat das dann damit gemeinsam? Finde ich blöd.

@Psychic-Team

31.01.2019 19:54 • x 1 #13


Zitat von callisto:
Warum wird jetzt mein Thema mit einem anderen Thema zusammen geschmissen? Ich habe weder eine Depression noch nehme ich Medis. Was hat das dann damit gemeinsam? Finde ich blöd.


Genau genommen hättest Du eigentlich Dein eigenes Thema aufmachen müssen,da Du Dich in Deinem Posting ja auch nicht auf den Threadersteller beziehst (nicht böse gemeint).
Jetzt ist bisschen Kuddelmuddel enststanden,Miami hat dem Psychic-Team bescheid gegeben,die werden bestimmt eine Lösung finden.

01.02.2019 08:06 • x 1 #14


callisto
Zitat von Flame:

Genau genommen hättest Du eigentlich Dein eigenes Thema aufmachen müssen,da Du Dich in Deinem Posting ja auch nicht auf den Threadersteller beziehst (nicht böse gemeint).
Jetzt ist bisschen Kuddelmuddel enststanden,Miami hat dem Psychic-Team bescheid gegeben,die werden bestimmt eine Lösung finden.


Ich hatte ein eigenes Thema erstellt aber die Admins machen hier wohl neuerdings Sammelthemen, wenn sie der Meinung sind, das es das gleiche Problem sei. Scheinbar haben sie es jetzt aber wieder zurück gedreht. Ein Glück

01.02.2019 17:57 • x 1 #15


Na siehst Du,sag ich doch.Alles wieder gut!

Die Admins können sich auch nicht teilen und sie geben ihr bestes um hier im Forum jedem gerecht zu werden.
Das ist sicher oft genug eine Gratwanderung.

Ich denke nach wie vor,bei Dir steht an,Bedürfnisse erstmal wieder zu ergründen.
Hast lang genug nurnoch funktioniert...

01.02.2019 18:28 • x 2 #16


callisto
Meint ihr ich könnte noch einmal zu einem Psychotherapeuten mit meinem Problem? Die Sache ist die, dass ich ja schon mal in einer Gesprächstherapie war, weil ich zu der Zeit auch unter Panikattacken litt. Gebracht hat sie mir nichts. Denn letztendlich habe ich mich selbst davon befreit. Mittlerweile kann ich mit meinen vielen Symptomen, die ich so habe alleine umgehen und sie größtenteils einfach ignorieren.
Ich habe aber massive Probleme mit meinem Selbstwertgefühl. Ich fühle mich hässlich und minderwertig. Muss jetzt mal offen sein und etwas sagen, was ich nur ganz wenigen Menschen erzählt habe. Ich trage seit meiner Kindheit eine Perücke. Mir sind mit ca. 8/9 Jahren sämtliche Haare ausgefallen und seitdem trage ich eine Perücke. Deshalb würde ich auch gehänselt, gemobbt und fertig gemacht. Ich habe all mein Leben lang geschluckt und eingesteckt. Niemand hat sich für mich stark gemacht. Das Mobbing in der Schule, der Alk. meines Vaters, ihn bei lebendigem Leibe verwesen zu sehen. Sein Tod, der plötzliche Tod meines Bruders, der mein Seelenverwandter war. Die Herzerkrankung meines Kindes und jetzt die Erkrankung meiner Augen und die Angst blind zu werden. Niemand hört mir zu, nimmt mich ernst. Ich bin immer die Lustige, Starke...nein das bin ich nicht. Mein Therapeut meinte damals nur, ich wirke nicht depressiv und gähnte während der Therapiestunden. Mein Hausarzt verschrieb mir Antidepressiva gegen mein Herzstolpern, deren Nebenwirkungen Herzstolpern war. Ich würde nie ernst genommen und ich bin jetzt 42 Jahre alt und leide seit meiner Kindheit . Mal mehr, mal weniger. Ich traue mich nicht mehr zu einem Therapeuten weil jeder nur sagt, ich soll halt das Vergangene abhaken und in die Zukunft schauen. Ich kann es nicht. Ich bin kaputt, zerstört und weiß nicht mehr wie ich hoch kommen soll. Ich schäme mich derart für mein Selbstmitleid aber ich bin einfach zerbrochen

03.02.2019 18:00 • #17

Sponsor-Mitgliedschaft

Zitat von callisto:
Ich schäme mich derart für mein Selbstmitleid aber ich bin einfach zerbrochen


Du hast echt eine Menge mitgemacht aber eine Gesprächstheraoie würde ich auf jeden Fall nochmal beginnen!
Dass du beim ersten Mal an einen unfähigen Therapeuten geraten bist,ist sehr schade.
Gute Therapeuten sind leider rar aber die Suche danach lohnt sich.
Geduld mitbringen und nicht zögern,die Therapie abzubrechen,wenn nichts vorangeht.

Denke,Du hängst in einer Depression,deswegen ist ein Antidepressivum nicht das Schlechteste,die meisten haben leider Nebenwirkungen.
Würde aber auch hier nochmal einen neuen Versuch wagen.
Aus eigener Kraft schafft man es manchmal nicht mehr aus dem Loch,es gibt sicher ein Medikament,dass Du gut verträgst.

Ich fände es aber auch wichtig,dass Du Deinem Partner deutlich klarmachst,dass Du am Ende bist mit Deinen Kräften.
Der Therapeut kann Dir Verhaltenstips geben und ihr könnt Glaubenssätze überprüfen u.ä.
Aber die Unterstützung Deines Mannes kann Dir niemand ersetzen und die brauchst Du jetzt.

03.02.2019 18:41 • x 1 #18


RonjaRosenrot
Hallo Calisto!

Ich wollte dir unbedingt schreiben, weil deine Geschichte mich so berührt.
Erst einmal: Ich denke es ist völlig normal, dass dein Selbstwertgefühl so klein ist. Du hast viel durchgemacht und warst anscheinend oft anderen Menschen und den Unabwägbarkeiten deines Körpers ausgeliefert. Dafür hast du mit einer Familie und einem Job schon ziemlich viel erreicht finde ich! Das ist bewundernswert!
Krankheiten sind immer beängstigend und können die Lebensqualität sehr einschränken. Und so früh seine Haare zu verlieren ist als Kind bestimmt traumatisch gewesen.
Selbstwertgefühl, ist generell erstmal etwas sehr abstraktes. Ein Gefühl, das sich nur nachvollziehen lässt, wenn man es schonmal gefühlt hat. Genauso wie glücklichsein, wennman seit 42 Jahren leidet. Und wenn du dich im Moment so klein fühlst ist es klar, dass dir jeder Ansatz fehlt um dich auch nur ein kleines bisschen aufzubauen.
Du wirst Stück für Stück lernen müssen, dich den glücklichen gefühlen in dir zuzuwenden. Aber ich glaube dir, wenn du sagts, dass es sehr schwer ist im Moment positiv zu sein.
Was dein Selbstwertgefühl angeht, bin ich immer schon davon überzeugt gewesen, dass der Wert eines Menschen unantastbar ist (klingt schwurbelig ich weis ) und damit auch sein Recht auf Liebe und Respekt. Ob man das auch beommt, ist eine andere Sache aber kein Mensch kann je so wertlos werden, dass er keine Liebe mehr verdient hat. Du, das, was du im Kern deines Wesens bist, ist mehr als dein Körper oder das, was du erreicht hast. Selbst wenn du hungernd unter einer Brücke schlafen würdest, wärst du immer noch wertvoll. Und wenn andere Menschen dich als Last empfinden, kannst du dir selbst immer noch sicher sein, dass du im Kern immer das Potential haben wirst, wieder hoch zu kommen.
Deine Hauptprobleme sind ja irgendwie vor allem 1. Alte Traumata 2.Die Krankheit und 3.Das Gefühl unverstanden/eine Last zu sein (oder einfach ein niedriges Selbstwertgefühl).
Geh das nacheinander an. Geh zu einem guten Heilpraktiker, wenn die Schulmediziner wirklich nicht mehr weiter wissen, sind die oft die beste Wahl. Oder, wenn das nichts für dich ist, zu einem anderen Arzt.
Red mit deinem Mann. Leg dir vorher zurecht, was du sagen willst und erklär ihm, wie er dir vielleicht helfen kann. Vielleicht kannst du ja mal 2 Wochen alleine weg fahren? Irgendwohin, wo du noch nie warst? Reisen können einem aus dem Trott raus reißen und dir neue Perspektiven geben.
Und such dir auf jeden Fall nochmal einen Therapeuten. Gänen müssen alle Menschen, das hat nicht immer was mit Langweile zu tun.
Ich bin mir sicher, dass viel mehr in dir steckt. Mir ist jedenfalls in meinem ganzen Leben noch kein wirklich langweiliger Mensch begegnet

Ich wünsche dir alles Liebe und viel Kraft!

12.02.2019 14:28 • x 2 #19


Ich selber akzeptiere den Zustand, dass ich mich seit 10 jahren übernehme und da ich an meiner Situation erstmal nichts verändern möchte , achte ich wenigstens darauf, dass ich genügend b Vitamine bekomme und einiges an Nahrungsergänzungsmittel nehme, damit ich zumindest körperlich funktioniere. Ich habe kleine Veränderungen eingeläutet, Freunde aussortiert, Ärzte wechsele ich öfter, wenn die nur Schema f kennen oder sogar die Augen verdrehen, meine erste Therapeutin hat auch rumgegähnt und ich bin erst nach 2 Jahren gegangen. Sie hat sich selbst gewundert, warum es mir schlechter geht...Ich fühlte mich nicht ernst genommen.

Ich Raff mich nur auf wegen den Kindern, denn mein Mann ist autistisch und hat keinen emotionalen Zugang zu den Kindern.

Wenn ich absolut energielos bin, dann laufe ich entweder paar Minuten rum oder lege mich für 10 Minuten unter die Decke und lasse meine Gedanken durchziehen. Ich brauche Dunkelheit und stille, danach geht's weiter.

Ich habe ein online Tagebuch, wo ich ungefiltert alles aufschreibe und später sortiere. Kindheitstraumata muss ich hinnehmen doch aktueller Stress versuche ich zu sortieren und was ich lösen kann, löse ich in kleinen minischritten. Somit kann ich meine hohe grundspannung etwas reduzieren. Etwas ist nicht viel,doch jeder Tag ohne panikattacke ist für mich ein guter Tag,

14.02.2019 16:06 • x 1 #20



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