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(Sorry für die Rechtschreibung, Legestanie)

Hi
Ich bin neu hier.
Ich wüsste nun echt nicht wo ich Anfangen soll, Weill es so viel ist, das aufeinander kommt.

Erst mal, ich bin seit 2015 Arbeitslos, mit Minijob (dazu gleich mehr)
Ich habe eine Ausbildung durchgezogen, Aber, da ich ja in diesem Forum bin, kann man erahnen, das es schwer war.
Zu dieser Zeit, war ich um es zu ertragen Extensiver Trinker, und *beep*.
Was meine Angst vor versagen, Menschen, usw. zwar eindämmte aber Schübe wenn sie gekommen sind, so richtig auf die K** hauten.
Das fing irgendwie mit 16 an. Jedoch diese Spürbare Angst. vorher konnte ich sie nicht als solche einordnen. Das erklärt aber, warum ich schon mit 13 anfing zu trinken. zzs. nahm ich zwischen 6-11 Jahre alt war Medikinet und bis ich 16 Jahre alt war dann strattera. Und andere Stimmungsunterrückende Medikamente (unter anderem eins gegen aggressionen) ich weiß gar nicht welches Medi dafür sorgte, aber bei einem Musste ich mich Morgens immer übergeben, wenn ich nicht genug gegessen habe, nach dem ich das Medi genommen habe.

nach dem ich dann ein ein Berufsvorbereitungsjahr stolperte, ging es eigentlich los. Ich habe die Medis nicht mehr genommen. Hab mich geweigert. Wollte nicht immer angst haben, mich zu übergeben oder das mir Schlecht wird. Oder zugedröhnt sein.
Als ich dann eben dort war, hatte ich immer so das Gefühl der Isolation. War recht Ruhig was bei ADHS ja eigentlich nicht der Fall ist. keine Lust gehabt, Kontakte zu knüpfen, mir hat sich der Sinn nicht erschlossen.
So ging das Schuljahr Rum, *beep* habe ich da dann angefangen. So war das ganze eigentlich so weit erträglich.

Dann bin ich in die Ausbildung. So, und da hat sich meine Angst erst so richtig bemerkbar gemacht. Der erste Tag. meine Güte. Es hat sich angefühlt wie Hundert Stunden. Böse blicke, man fühlt sich unnütz und bedeutungslos. Untauglich, fragt sich was tu ich hier, warum bin ich hier, ich will Heim. Zwar hat sich das in den 3 Jahren klar gebessert. Aber nicht diese Ängste. Noch im dritten Lehrjahr, hatte ich beinahe täglich angst, was falsch zu machen.

Hab irgendwie angefangen mich auch Privat immer mehr zurück zu ziehen. Ich dachte ja, wenn man Psychisch unter Depressionen und Ängsten Leidet, tut das unter Leuten sein gut.
Aber es wurde immer und immer Schlimmer. Was bis Heute hält ist:

- Lange unter Menschen werde ich aggressiv
- lange unter Menschen wird unfassbar anstrengend. Bekomme Kopfschmerzen schwindel, Lärmempfindlichkeit.
- In einem Bus zu fahren, verursacht das ich Heftig Schwitze, Atem Probleme. Bisschen als Würde der Brustkorb Platzen.
- gleiches gilt wenn ich angerufen werde, und ich kenne die Nummer nicht. Ich geh nicht ran. Da werde ich Panisch, aber mir lässt dann keine ruhe mehr, wer das wohl war. Und nach 3 Tagen ruf ich zurück. Wenn ich die Nummer kenne, brauch ich aber auch 1-2 Tage bis ich zurück rufen kann. Is n bisschen ein tick.

Ist wie die panik sich zu blammieren.
Eine Gesichte dazu:

war vor einer Weile in einem Bus. Auf dem Sitz am Fenster lag ein Kaugumie. hätte mich fast reingesetzt. Dann habe ich auf denn Sitz daneben geschaut, und kein Kaugumie gesehen. Also hingesetzt. Jedoch war ich die ganzen 25 Minuten getriggert, von dem kaugumie. Was wenn ich doch einen übersehen habe und drauf sitzte ? Was wenn jemand sieht neben mir ist frei, soll ich mich dann auf den Kaugumie setzten ? Wenn da ein Kaugumie an meinem Ar. hängt, sehen das alle wenn ich aufstehe. So ging das 25 Minuten. an nichts andere konnte ich mehr denken.


Zusätzlich bin ich in meiner Freizeit eigentlich nur in meinem Abgedunkelten Zimmer. Ich stehe oft auf dem Balkon und versuche zu verstehen, was so toll daran ist raus zu gehen, und um denn Block oder in denn Wald zu Laufen. Warum Menschen sich Treffen.
Früher war ich oft Draußen, In meiner Stammbar. jedoch meist so betrunken, das ich von meinem Einzigen Kumpel nach Hause getragen werden musste. Da ich nicht mehr fähig war, selbstständig zu gehen.
Aber da ich nun seit 2 Jahren keinen Alk. mehr trinke und und keine Dro. mehr nehme, kann ich mich unmöglich in eine Bar setzen.
Was ich aber seit 1,5 Jahren habe ist Spielsucht. Nice. Ich habe so das Gefühl, ich habe immer diesen Zwang, etwas berauschendes in mich zu stopfen. Um das Leben erträglicher zu machen.

Ich war vor 8 tagen in einer Spielsuchtsitzung, und bin seit 5 Tagen Spielfrei. Nur schreit mich jetzt immer dieser Alk. an an der Kasse.

In meinem Kopf ist das so ein Zwanghafter Gedanke:

ach komm schon, wird mal wieder zeit, ist ja auch nicht Schlimm ein Schluck. Ein Fläschchen oder 2. Schau wie billig, stell dich nicht so an


Zusätzlich bin ich seit 2015 wie oben schon erwähnt Arbeitslos. Hab zwischenzeitlich 3 Jahre gearbeitet. Aber nur auf Freundschaftsbasis beim chef meiner Mutter. Meine 450 Euro verdient, und war denn ganzen Tag für mich alleine. Panisch wurde ich nur, wenn mal 1-2 mal die Woche 1 Lieferant gekommen ist. Das war eine schöne Zeit. Friedlich für mich.

Bus gefahren bin ich leider ungern. Hab lieber 4 Stunden auf meine Mutter gewartet, als 45 Minuten nach Hause zu fahren. Aber das war ja nur 2 mal die Woche der Fall.



Jetzt aber kann ich da nicht mehr Arbeiten. Steh beim Amt, gefühlt unfähig etwas zu tun. Angst vor Arbeit. Großes Alk.. Ich trau mich nicht, nicht zu Arbeiten, will nicht raus. Will meine Ruhe, meinen Frieden. Mich setzt das alles massiv unter druck. Ich habe durch meine Spielsucht nun ein Beratungstermin für meine Schulden. Und versuche einen Therapeuten zu finden.

Gleichzeitig will mich das amt ggf. zu einem Amtspsychologen Stecken, und ich soll Arbeiten. Ich kann das nicht, ich weiß nicht wie.
Mir fällt alles aufn Kopf. Ich will nicht, ich weiß ich bin kurz davor wieder zu saufen, habe Angst.



Nur mal ein kleiner Grober Teil meine vielen Probleme.

Hoffe jemand weiß, was zu tun ist.

06.11.2019 14:20 • 27.03.2020 #1


19 Antworten ↓


Hallo

Hast du dir schon mal überlegt in eine Klinik zu gehen?

06.11.2019 20:20 • x 1 #2



Hallo Danny94,

Gefühl von Hilflosigkeit - viele Probleme im Leben

x 3#3


heartstowolves
@Skun das war auch mein erster Gedanke.

@Danny94 du hast mehrere massive Probleme gleichzeitig und wirst da alleine nicht rausfinden. Bist du derzeit bei einem Psychater/Neurologen und/oder Therapeuten?

06.11.2019 20:52 • x 2 #3


Da haben sich ja Antworten eingeschlichen.

Ich bin gerade dabei alles irgednwie zu enthedern.

Therapieplätze haben aber im Schnitt wartezeiten von 3-6 Monaten.
Zumal ich ja einen Therapeuten brauche der ein Recht großes behandlungspektrum abdeckt.
Daher ist das ein wenig, ein langer Kampf. Das Problem hier sind manische Phasen, die Teilweiße Täglich/Wöchendlich/Stündlich/Monatlich wie ein Flumy springen. Leider war es dann oft so, das ich bei der Langen wartezeit irgendwie wieder Euphorisch geworden bin, und meinte meine Situation sie nicht so schlimm, und das klappt schon so...

zusätzlich werde ich in kürze dem Amtsarzt der AfA vorgesetzt. Ggf kommt man da schneller in Therapeutische hilfe.


Klinik will ich ungern. War ich mit 11 Jahren Schon 2 Monate damals. Würde das gerne irgedwie erst mal so versuchen.
Zumal ich bei dem gedanken Panik bekomme

massive Probleme :O so hör ich das zum ersten mal.

07.11.2019 13:39 • #4


heartstowolves
Zitat von Danny94:
Therapieplätze haben aber im Schnitt wartezeiten von 3-6 Monaten.

Das stimmt. Aber gar nicht nach einem Platz schauen, bringt dich auch nicht weiter. Es gibt Möglichkeiten über die Krankenkasse oder Hausarzt an Listen zu kommen, die eher einen Platz haben. Oder über die KV - da bekommst du innerhalb 2 Wochen einen Therapeuten.

Ich weiß jetzt nicht genau, wie alt du jetzt bist aber vergleiche die Klinikzeit mit 11 Jahren nicht mit deinem jetzigen Alter. In eine Klinik wollen die wenigsten aber wenn es nicht anders geht, sollte man dem Ganzen eine Chance geben. Ich geh auch bald in eine psychosomatische Reha für 5-8 Wochen und hab auch Angst. Aber ich weiß, dass es nur so mich weiterbringen kann.

Naja, also wenn ich mir das so durchlese: ADHS, Alk. Probleme, D.rogen, depressiv, ängstlich, Isolation, Spielsucht. Das finde ich schon sehr massiv und ist mit Sicherheit eine große Einschränkung in deinem Leben. Das würde mich persönlich sehr belasten und mir Hilfe/Unterstützung suchen.

07.11.2019 13:49 • x 2 #5


Zitat von heartstowolves:
Das stimmt. Aber gar nicht nach einem Platz schauen, bringt dich auch nicht weiter.


Ich suche ja schon, aber ich weiß nicht ob du das kennst. Man ist eh schon so demotiviert, also algemein. Dann drückt einen "Erst in 3 oder 6 Monaten" schon noch mal massiv auf denn Boden.


Zitat von heartstowolves:
Ich weiß jetzt nicht genau, wie alt du jetzt bist

24 bzw 25 ja klinik ist ein unschönes Thema. Nie alein, immer unter Menschen, immer unter beobachung. Ich bin ja shcon nach einem Tag in der Stadt auf 180.... oh man.

Zitat von heartstowolves:
finde ich schon sehr massiv und ist mit Sicherheit eine große Einschränkung in deinem Leben. Das würde mich persönlich sehr belasten und mir Hilfe/Unterstützung suchen.


Ja, Das handeln sollte über der versuch stehen. Aber oft weiß man ja aus der eigenen Situation, so klar das problem und logisch der Weg, so schwer die tat zum Ziel.


Zitat von heartstowolves:
Ich geh auch bald in eine psychosomatische Reha für 5-8 Wochen und hab auch Angst

Es freut mich, das du es bis hier hin durchgezogen hast, ohne das dich der Mut verlasen hat. Gab es viele Rückschläge bis zu klinik, wenn ich fragen darf ?

07.11.2019 14:00 • #6


Ganz anderer Gedanke. Versuch die EU-Rente zu bekommen und dann such dir in Ruhen einen 450Euro Job oder einen geschützten Arbeitsplatz. Wenn es dir Mal besser geht, kannst du jederzeit einen richtigen Job annehmen. Normalerweise unterstützt dich ein Sozialpsychiatrischer Dienst oder eine Suchtfachambulanz dabei. Hängt aber wohl vom Bundesland ab. Ich denke ein Klinikaufenthalt oder eine Psychotherapie ist aktuell alleine Zuwenig für dich. Du brauchst einen geschützten Raum, den hat die Wiedereingliederungshilfe eher als die Krankenkassen. Natürlich ist eine Psychotherapie parallel auch gut.

07.11.2019 14:14 • x 1 #7


heartstowolves
Zitat von Danny94:
Ich suche ja schon, aber ich weiß nicht ob du das kennst. Man ist eh schon so demotiviert, also algemein. Dann drückt einen "Erst in 3 oder 6 Monaten" schon noch mal massiv auf denn Boden.

Ich weiß was du meinst. Ich hab auch 40 Praxen angerufen bis ich über meinen Hausarzt per KV etwas vermittelt bekommen habe. Vielleicht kannst du ja auch mit deinem Hausarzt mal sprechen? Meiner hatte auch persönlich bei meiner Psychiaterin angerufen weil es zu mir hieß sie wären voll und hatte dann ganz plötzlich doch einen Termin. So hart es auch ist, man muss dranbleiben. Kopf in den Sand stecken macht es nur noch schlimmer.


Zitat von Danny94:
24 bzw 25 ja klinik ist ein unschönes Thema. Nie alein, immer unter Menschen, immer unter beobachung. Ich bin ja shcon nach einem Tag in der Stadt auf 180.... oh man.

Naja auch in einer Klinik hast du genügend Freiraum, um dich zurück zuziehen, wenn es dir zu viel ist. Und unter großer Beobachtung stehst du nicht, außer du bist in einer geschlossenen Abteilung. Ich hab während der Ausbildung auch Einblicke in die Psychiatrie bekommen und auf den offenen Stationen verläuft es recht locker. Du hast zwar Pflichttermine aber auch freiwillige Termine.


Zitat von Danny94:
Ja, Das handeln sollte über der versuch stehen. Aber oft weiß man ja aus der eigenen Situation, so klar das problem und logisch der Weg, so schwer die tat zum Ziel.

Das stimmt. Aber du musst dich da immer selber fragen "Will ich so weitermachen wie bis jetzt?" das kann enem schon ein wenig Antrieb geben. Hast du Familie und/oder Freunde die dich da unterstützen können?


Zitat von Danny94:
Es freut mich, das du es bis hier hin durchgezogen hast, ohne das dich der Mut verlasen hat. Gab es viele Rückschläge bis zu klinik, wenn ich fragen darf ?

Es gibt genügend Rückschläge und Stillstände bei mir. Ich kann bis heute nicht ohne Begleitung das Haus verlassen oder Erledigungen alleine machen. Besonders in der Anfangszeit in der ich täglich 10-20 Panikattacken bekommen habe hat mich das eher angespornt, mir schnell Hilfe zu suchen. Aber Rückschläge und Fortschritte wird es immer geben - egal ob wir gesund sind oder nicht. Da ist es wichtig zu lernen wie man damit umgeht.

07.11.2019 14:18 • x 1 #8


heartstowolves
Zitat von Dacia1:
Ganz anderer Gedanke. Versuch die EU-Rente zu bekommen und dann such dir in Ruhen einen 450Euro Job oder einen geschützten Arbeitsplatz. Wenn es dir Mal besser geht, kannst du jederzeit einen richtigen Job annehmen. Normalerweise unterstützt dich ein Sozialpsychiatrischer Dienst oder eine Suchtfachambulanz dabei. Hängt aber wohl vom Bundesland ab. Ich denke ein Klinikaufenthalt oder eine Psychotherapie ist aktuell alleine Zuwenig für dich. Du brauchst einen geschützten Raum, den hat die Wiedereingliederungshilfe eher als die Krankenkassen. Natürlich ist eine Psychotherapie parallel auch gut.

Naja also direkt zu einer EU-Rente raten finde ich nicht so gut. Dafür muss man auch zum einen genügend Voraussetzungen erfüllen. Ohne eine Therapie jeglicher Art oder ohne Psychiater und einen Aufenthalt in einer Klinik oder Reha wird das nicht so einfach gehen. Und ein Klinikaufenthalt kann gut genutzt auch einiges bringen. Da finde ich eine Suchtambulanz in der man nur 1mal in der Woche oder alle 2 Wochen hingeht nicht wirklich weiterbringend.

07.11.2019 14:28 • x 1 #9


Eu Rente, wäre n bisschen Krass für denn Anfang. Bzw. evtl für die Eingliderung auf de nArbeitsmarkt, und das Leben sinnvoll, wenn das aber auch vom Amtspsychologen als Sinnvoll betrachtet wird. Aber ich denke, diese entscheidung sollte erst gefällt werden, wenn alles andere keine Besserung mit sich gebracht hat.


Zitat von heartstowolves:
Kopf in den Sand stecken macht es nur noch schlimmer.

Ja, das stimmt.
Zitat von heartstowolves:
Ich hab auch 40 Praxen angerufen

Uf. Okey, das ist eine menge. eine richtige menge. So viel ausdauer braucht man erst mal.


Zitat von heartstowolves:
Naja auch in einer Klinik hast du genügend Freiraum, um dich zurück zuziehen, wenn es dir zu viel ist.

Wenn es natührlich heißt, klinik wäre das besste, wäre es wohl eine option. Aber wenn ich noch keine Therapeutische erfahrung gesammelt habe, und feste Diganose des leidens, wäre der Schritt zu Groß. Zu viel auf einmal.


Zitat von heartstowolves:
Das stimmt. Aber du musst dich da immer selber fragen "Will ich so weitermachen wie bis jetzt?" das kann enem schon ein wenig Antrieb geben. Hast du Familie und/oder Freunde die dich da unterstützen können?

Ja, ich wohne zuhause. Zum glück. sonnst würde ich verwahrlosen Ich geh nur raus, wenn es absulut Notwenig ist. sonnst über Wochen im Zimmer.
Das beantwortet auch die Frage, das man klar nicht so weiter machen will.


Zitat von heartstowolves:
Ich kann bis heute nicht ohne Begleitung das Haus verlassen oder Erledigungen alleine machen.

Und denoch bis zu herapie und nun bis zu klinik durchgekämpft ? Man müsste meinen, der Erfolg der anderen, sollte denn eigenen bestärken, aber irgendwie ist es wie eine Perallelwelt, in der man selbst stehts das schlimmste leiden hat.


Wenn man Gesund ist, ist halt der vorteil, man sieht es als gegebenheit, auf dem weg des Lebens, wenn man Krank ist, sieht man es als mauer, oder haifischbecken.
Obwohl man ja eigentlich weiß, das es das nicht aus. Paradox.

07.11.2019 15:19 • #10


heartstowolves
Zitat von Danny94:
Uf. Okey, das ist eine menge. eine richtige menge. So viel ausdauer braucht man erst mal.

Ja. Aber man tut es ja auch für sich. An manchen Tagen hatte ich auch keine Lust rumzutelefonieren dann hab ich's eben am nächsten Tag gemacht.


Zitat von Danny94:
Wenn es natührlich heißt, klinik wäre das besste, wäre es wohl eine option. Aber wenn ich noch keine Therapeutische erfahrung gesammelt habe, und feste Diganose des leidens, wäre der Schritt zu Groß. Zu viel auf einmal.

Ich würde an deiner Stelle mal zum Hausarzt und mit ihm reden. Der wird dich dann auch erstmal an einen Psychiater weiterleiten. Zumal es auch nicht so wichtig ist, was für eine Diagnose du hast. Zum Wissen vielleicht schon, aber man ist ja nicht seine Diagnose. Irgendwo musst du aber irgendwann den ersten Schritt tun, damit es ins Rollen kommt.


Zitat von Danny94:
Ja, ich wohne zuhause. Zum glück. sonnst würde ich verwahrlosen Ich geh nur raus, wenn es absulut Notwenig ist. sonnst über Wochen im Zimmer.
Das beantwortet auch die Frage, das man klar nicht so weiter machen will.

Vielleicht motiviert es dich auch, wenn du dir aufschreibst oder überlegst was du alles machen möchtest, wenn du gesund wärst und dann schrittweise überlegen wie du an diese Ziele kommen kannst.


Zitat von Danny94:
Und denoch bis zu herapie und nun bis zu klinik durchgekämpft ? Man müsste meinen, der Erfolg der anderen, sollte denn eigenen bestärken, aber irgendwie ist es wie eine Perallelwelt, in der man selbst stehts das schlimmste leiden hat.

Ja, ich möchte auch wieder ein normales Leben führen können. Das ist mein Ansporn. Ich möchte mich beruflich weiterentwickeln, verreisen und das Leben genießen. Und da muss man sich durchkämpfen, auch wenn es absolut nicht leicht ist. Ich hab auch zwischendrin Phasen in denen ich den ganzen Tag im Bett liegen bleibe aber am nächsten Tag kneif ich die Hinterbacken zusammen und mache etwas, das mir gut tut. Und eben wöchentlich zur Therapie sowohl Psychologe als auch Heilpraktikerin. Alle 6 Wochen geht's noch zur Psychiaterin.
Klar, wenn du erst in dem Strudel drin bist, bist du nur mit dir selber beschäftigt. Ich denke das ist auch normal.

Man muss sich auch immer denken, dass das alles gerade eine Kackphase ist, aber man kommt da auch wieder raus. Daran muss man fest glauben.

07.11.2019 15:30 • x 1 #11


Die selbstreflexion und die Lösung des dilemas ist wohl das A und O.
Aber ja, ich gebe dir Recht, wenn man das Ziel stehts vor Augen hat, kann man sich daran orientieren.
Aber leider funktoniert nicht alles im aleingang.
Das schwirgie ist, wie ich finde gerade dieser Schritt, da anzufangen. Wenn es nur so was, zunächst einfaches wie ein telefon schnappen und telefonieren ist. Was sich in der Praxis jedoch als Schwer entpuppt.

ich merke, die einsicht führt leider nicht zum ziel

07.11.2019 15:53 • #12


heartstowolves
Du kannst auch erstmal schauen, was für Therapeuten in deiner Nähe sind und dir die Websites dazu anschauen. Zur Not könnte auch jemand von deiner Familie für dich anrufen. Das würde mir jetzt spontan einfallen oder lässt dich von ihnen ermutigen.

07.11.2019 16:04 • x 1 #13


Zitat von heartstowolves:
Zur Not könnte auch jemand von deiner Familie für dich anrufen.


naja, dafür ist das verständniss nicht groß genug, wenn auch in vielen anderen dingen dafür um so verständnisvoller

Muss wohl auf ein hoch warten. hm

07.11.2019 16:15 • #14


heartstowolves
Ja oder du schaust ob es Therapeuten gibt die eine Emailadresse haben. Dann kannst du ja auch dort eine Mail hinschicken, wenn derzeit das mit dem telefonieren nicht so klappt.

07.11.2019 16:23 • x 1 #15


Das ist natührlich Tatsächlich eine idee.

07.11.2019 16:24 • #16


Cati
Hallo Danny,
ich wünsche dir alles Gute !
Du schreibst kluge Sachen, man merkt, daß du
was verändern willst !
Du bist noch jung, ich bin fast doppelt so alt wie du und bin auch am kämpfen !
Habe meine Probleme Jahrzehnte verdrängt und irgendwann ging das aber nicht mehr !
Ich hatte das Glück, innerhalb weniger Wochen eine Psychotherapie beginnen zu können, da die Therapeutin neu in der Stadt war !
Letzten Winter war ich zum ersten Mal stationär in einer Psychosomatischen Klinik und das hat mir sehr gut getan, bin dort sogar freiwillig ins Sportstudio gegangen !

Liebe Grüße.

07.11.2019 16:42 • x 1 #17


heartstowolves
Zitat von Danny94:
Das ist natührlich Tatsächlich eine idee.

07.11.2019 16:47 • x 1 #18


Ich merke mir gefällt es hier
Ich denke, es ist leichter, wenn man sehen kann das man nicht aleine ist.
Danke euch, für die Hilfe


-Auch wenn der nebel ab und an sehr dicht ist und du frierst. So warte auf einen Sonnenstrahl um dich aufzuwärmen.

07.11.2019 17:39 • x 2 #19


Es ist mal wider einer dieser ganz schlimmen Nächte. Ich lieg da, will nicht aufstehen kann aber such nicht schlafen. Tausend Gedanken Stürme.
Aber an was denke ich ? Ich kann das irgendwie Paradoxerweise nicht einordnen. Ich lieg nur da, fühle mich leer, träge, müde und doch wach. Evtl noch ein bisschen unglücklich.

Ich bin ganz froh, das ich nichts Alk. mehr da habe. Denn das wäre heute genau das richtige.
Bald 6 Wochen Spielfrei. Aber fühle mich, als wäre ich kein Schritt weiter.
Seit ich Klinikpause habe Sitz Ich zuhause.
Mach was höre ich die Leute sagen.

Ihr seid lustig denke ich mir, und was soll ich machen ? Raus gehen ? Was soll ich da ? Dumm durch die Gegend laufen ohne Sinn in Ziel ? Dafür brauch ich nicht raus. Denn such ich ich doch auch zuhause. Warum sollte ich denn also draußen finden ?

Gestern 02:33 • #20




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