App im Playstore
Pfeil rechts
×

Lieber Forenbesucher,

dieses Forum dient dazu, Menschen zu unterstützen und Austausch zu ermöglichen. Wer Hilfe braucht, findet sie hier, und wer helfen möchte, ist willkommen. Moderatoren achten darauf, dass der Umgang respektvoll bleibt. Für eine angenehme Atmosphäre sind verständnisvolle, ermutigende und einfühlsame Beiträge explizit erwünscht. Verletzende oder verurteilende Beiträge sind nicht erlaubt.

3

Odradek

Odradek
Mitglied

Beiträge:
83
Themen:
6
Danke erhalten:
80
Mitglied seit:
Tut mir Leid, ich will mich mal wieder nur ausheulen. Mich interessieren eure Meinungen dazu nicht, bzw. ich empfinde vermutlich selbst gut Gemeintes nur als unangenehm und "zu sehr als Kritik". - Und der verdammte Browser ist zusammengebrochen vorhin, und hat mal eben meine halbstündige Bemühung, hier was hinzuschreiben, weggelöscht. - Kurz und gut: Ich kann nicht mehr. Mein erstes Gefühl morgens ist eigentlich: Mir geht es psychisch so miserabel, dass ich am liebsten in eine Klinik gehen würde. Ich kann nicht mehr so tun, als wäre irgendwas in meinem Leben ok. Wobei das dann zu 90% nur meine Sichtweise, meine Panik ist Mein Glas ist ja nie auch nur annähernd gefüllt.

Das wichtigste Beispiel bzw. Thema: Meine Frau. Ich liebe sie. Nur gibt es zwischen uns keine körperliche Nähe mehr. Und alle Gespräche, alle Versuche einer Paarberatung versandeten Ich komme damit nicht klar. Ich spüre, dass ich die Wahl habe, zwischen meinen Bedürfnissen und meiner Frau. Es geht einfach nicht. Ich sehne mich nach Zärtlichkeit, Küssen, sogar nach Sex, ist daran denn irgendwas verkehrt? Warum treffe ich immer auf solche Frauen? Mein ganzes Leben lang lebe ich mit Defiziten, die so groß sind, dass sie mich einfach nur erschrecken. Und tue noch so, als wäre irgendwas erträglich Ich werde Gott bitten, so es ihn denn gibt, mich im nächsten Leben gleichgeschlechtlich oder noch besser, ohne Lust auf Nähe sein zu lassen. Mich quält das Thema, seit ich 13 bin. Ich: mega-bedürftig. Die Frauen-Welt: nahezu 100%ig desinteressiert an mir. Was ist das für ein Spiel? Ich hatte meine erste Freundin mit 24. Das klingt noch undramatisch. Es gibt Leute, die noch später Aber davor durchlebte ich 11 Jahre Einsamkeit und das Gefühl, dass es bei mir niemals klappen wird mit diesem sonderbaren Spiel namens Liebe, das doch jeder mitmachen möchte.

Ich muss mit ihr reden. Muss ihr sagen, wie ich mich fühle, und dass es für mich nicht länger zu ertragen ist. Es reicht halt nicht zwischen uns. ICH reiche ihr und dieser Situation nicht. Ich bin dermaßen kreuzunglücklich Und bevor jemand denkt "Der soll sich mal nicht so anstellen, wir müssen uns alle entscheiden und nach unseren Bedürfnissen schauen "; ich bin kurz davor, mir das Leben zu nehmen. Wenn jemand mich erschießen möchte, bitte sehr, hiermit hat er meine Erlaubnis. Er tut mir damit einen Gefallen. - Sorry, ich bin dermaßen negativ drauf.

02.05.2020 #1


16 Antworten ↓

B
Ach ja, bezüglich dem Thema kann ich dich schon verstehen. Ich war früher auch so, ich war ganz ganz schlimm bedürftig. Es war wie ein Teufelskreis, ich dachte ich müsse mein Seelenheil in anderen Menschen finden..ich müsse die ganze Liebe meiner Eltern welche ich in meiner Jugend nicht erhalten habe nun bei einem neuen Menschen kompensieren..das ist leider ein Verliererspiel...es ging auch elendig lange bis ich das gerafft habe...das ganze Gerede von Selbstliebe war mir bekannt und trotzdem konnte ich das gar nicht umsetzen...das Geschwafel mit sich selber zuerst lieben..meine Güte hing mir das zum Hals raus.

Nun heute sehe ich das anders...wenn ich reflektiere merke ich, diese Bedürftigkeit vertreibt jegliche Nähe...Welche Frau will schon Mutterersatz etc sein..? Meistens zieht man dann auch noch jemand an der genau diese "Kälte" in sich hat, welche man aus früheren Tagen kennt...so ist das denk ich...

Wie ich das geändert habe? Keine Ahnung, das ging Jahre...eines weiss ich einfach sicher, seit ich nicht mehr bedürftig bin erhalte ich VIEL mehr Nähe von meiner Frau...Nähe ist schön, kein Thema...aber kein Muss! Warum auch...ich muss nichts mehr kompensieren, ich muss mich nicht verstellen und ich darf sein wie ich bin.... Ist das Selbstliebe? Vielleicht...

Es ist ein Prozess bis man einsieht das Bedürftigkeit mist ist...mach dich rar auch wenn es zu Beginn schwierig ist...dann bewegt sich was...

Meine Worte müssen dich nicht interessieren, aber vielleicht nimmst du trotzdem etwas mit... Wink

Alles Gute!

x 2 #2


A


Unerfüllte Sehnsüchte / Bedürfnisse

x 3


Odradek
Auch wenn da (natürlich) was Wahres dran ist, auch an diesem Spruch "Willst du was gelten, mache ich dich selten!" - also ich halte es für Augenwischerei, so zu tun als wäre man nicht bedürftig. Und deine Haltung zu sagen "Ich habe es geschafft, du wirst das vielleicht auch noch hinbekommen!" ist ein bisschen von oben herab, oder? Und übrigens sehe ich das nicht so, dass ich mein "Seelenheil" in anderen Menschen suche. Ich habe eher eine Selbstwertproblematik. Wenn man sich ständig mit NEINS konfrontiert wird, ist ein Stückweit normal, dass man an sich selbst zu zweifeln beginnt. Ich bin in der Situation: Wenn ich mir mein Leben wirklich angucke - ist das ein Schrottplatz mit ganz wenig Gutem. Manche sagen dann: ich fange an, aufzuräumen. Manche neigen dazu, erst mal schwer unter Schock zu stehen. Viele sind auch Messis, die sich im Müll einrichten. Ich habe Schwierigkeiten, diesen positiven Ansatz, das "Aufräumen" anzugehen, zu leben und über den "Schock" hinauszufinden. Aber, um in dem Bild zu bleiben, ich werde nicht zum Messi werden. Danke trotzdem für deine Reaktion. Es ist, wie es ist. Manchmal muss man die Konflikte aushalten, eingehen, sonst versauert man in der Tat in der Komfortzone. DAS ziehe ich dann durchaus aus deiner Reaktion.

#3


Sonja77
Also im selbstmittleid zu versinken ist sicher auch nicht der richtige weg...

Und bei aktiver Suizidgedanken solltest du ganz dringend Hilfe suchen denn die brauchst du wohl

Alles gute wünsche ich dir

#4


Odradek
... ich ahnte, dass mir hier so was "reingereicht" wird, dass ich ja nur in Selbstmitleid zerfließe. Deshalb schrieb ich ja: Ich jammere nur rum! Und ich bin schon in einer PT.

x 1 #5


B
Zitat von Odradek:
Auch wenn da (natürlich) was Wahres dran ist, auch an diesem Spruch "Willst du was gelten, mache ich dich selten!" - also ich halte es für Augenwischerei, so zu tun als wäre man nicht bedürftig. Und deine Haltung zu sagen "Ich habe es geschafft, du wirst das vielleicht auch noch hinbekommen!" ist ein bisschen von oben herab, oder?


Nein gar nicht, das ist nur deine Auffassung...meine Aussage bezieht sich darauf, dass alles machbar ist! Natürlich braucht es eine gewisse Leidfähigkeit und Ausdauer bis man am Ziel ist...

Bedürftigkeit ist kein aktiver Entscheid, es ist ein Gefühl meiner Meinung nach..ein "inneres" Reissen nach den Personen die man gern hat....Wie soll ich das Erklären..hm ein Brauchen von Nähe dass ich mich gut fühle..Vielleicht siehst du den Zusammenhang noch nicht.. Ich lese aus deinen Erläuterungen dass du eine innere Leere hast, sonst würdest du nicht leiden...Ich denke du projezierst diese Leere dann auf die Frau weil du schreibst sie gibt dir keine Nähe...die Nähe die du brauchst...im Endeffekt ist es aber dein Gefühl das du spürst und du kannst die Verantwortung über dein Gefühl nicht ihr weitergeben...

Ich zum Beispiel war in dieser Phase vor ein paar Jahren ständig verletzt über Aussagen von meiner Frau...bah war das sch....bis ich gecheckt habe dass das Gefühl doch nur in mir ist, Sie hat einen Knopf gedrückt ...so das Thema war älter ... und so denk ich auch ist dieses "sehnen" nach Nähe...natürlich kann ich mich auch irren, du kennst dich natürlich besser...

über was definierst du deinen Selbstwert? ein wenig ist bestimmt da...

so, just my 2 cents aus der Küchenpsychologie Mr. Green

#6


Hoffnungsblick
Zitat von Odradek:
Ich muss mit ihr reden. Muss ihr sagen, wie ich mich fühle, und dass es für mich nicht länger zu ertragen ist.


Ja, das glaube ich auch. Irgendwas muss ja geschehen, damit es dir besser geht. Wenn du Veränderung willst, dann musst du dieses Risiko eingehen denke ich. Hab ja keine Ahnung, warum deine Frau keine Nähe oder auch Sex. will.

Hab auch beobachtet, dass das "sich rar" machen auch wirksam ist. Anstatt die eigene Bedürftigkeit mit einem anderen Menschen stillen zu wollen, kann man sich selbst kennen lernen und sich eine - vorübergehende - "Auszeit" gönnen und diese bewusst gestalten.

Trotzdem, wahrscheinlich gibt es keine Tipps oder Ratschläge - die du ja auch gar nicht suchst . Alles ist sehr individuell.

#7


Odradek

Mein schlimmster Albtraum "gestohlene Küsse"

Ich stürze also mit einem Flugzeug ab und kann mich auf eine einsame Insel retten. Zusammen mit einer jüngeren Frau. Sie hält sich für hübsch; ich finde sie oberflächlich. Im richtigen Leben würde sie einen alten Typen wie mich keines Blickes würdigen. Sie ist die typische Vertreterin der selbstsüchtigen jungen Generation, und bildet sich unheimlich viel auf ihr Äußeres ein. Dass sie weder Shampoo noch Parfum auf die Insel hat retten können, scheint ihr größtes Problem und Thema zu sein. Am liebsten würde ich sie links liegen lassen, ihr Wasser und Essen besorgen und ansonsten meiner Wege gehen. Aber irgendwas sagt mir, dass ich so nicht handeln darf oder sollte. Also mühen wir uns miteinander ab. Suchen zusammen eine Höhle oder bauen eine Art Zelt. Erkunden die Insel. Dabei passieren natürlich kleinere Abenteuer oder zumindest spannende Momente. Da wir nur uns haben, beziehen wir uns immer mehr aufeinander. Schon am nächsten Tag wandelt sich mein Gefühl für sie komplett. Sie erzählt mir etwas von sich, was mir zum ersten Mal den Eindruck vermittelt; ja, sie ist in Wahrheit ein sensibler Mensch, empathisch, zu echten Gefühlen fähig, und die Fassade, die sie mir seit unserer Begegnung vorspielt, eben nur ein Schutzschild. Der Stress und die Überforderung lassen sie weinen; und in ihrem Frust wird sie plötzlich ehrlich und redselig. Ich nehme sie in den Arm; aber leider nicht nur aus "Nettigkeit", sondern weil ich selbst eine Umarmung dringend brauchen kann. Mir kommt das Ganze immer noch "unecht" und etwas "geschauspielert" vor, und dennoch gefällt es mir natürlich - so wie immer, ich bin immer auf Berührungen aus -, sie in den Arm zu nehmen. - Dann kommt, was kommen muss. In den folgenden Tagen kriegen wir unser Überleben auf der Insel gut hin. Wir überstehen einen Wildschweinangriff, und ich entsorge Spinnen und Schlangen von unserem Lagerplatz. Wir finden genug zu essen, und jede positive Entdeckung wird von uns überschwänglich gefeiert; das Vertrauen zwischen uns steigt immer mehr. Eines Abends küssen wir uns. Ich könnte nicht mal sagen, wer damit "anfing". Jedenfalls lieben wir uns die ganze Nacht lang. Mir ist völlig klar, dass das nur passiert, weil wir aufeinander angewiesen sind; doch ich mag und kann nicht "Nein" sagen. Diese eigentlich immer noch "fremde" Frau ist mein ganzes Universum. In dieser Inselwelt, die mich "erschlägt", in den Bann zieht und mir eigentlich zehn Mal lieber ist als die Zivilisation mit ihren Zwängen, dem Stress und den falschen Verlockungen. Der Sex mit ihr ist übrigens wundervoll, großartig. Wir sind sehr darauf aus, verständlicherweise. Wenn ich ehrlich bin, übersteigt die Nacht meine kühnsten Erwartungen und ich bin am nächsten Morgen verliebt und komplett hingerissen von diesem "Mädchen" - sie ist gerade mal 19 oder 20. - - - Ein paar Monate später findet uns ein Rettungsschiff. Wir sind natürlich heilfroh gerettet zu werden, wobei ich auch das Gefühl habe, am liebsten noch länger mit ihr auf der Insel bleiben zu wollen. Von mir aus hätten wir ein ganzes Jahr dort verbringen können.

Jetzt kommt es, der "Schrecken" dieses Traums: Kaum an Bord des Schiffes und im Kontakt mit den anderen Leuten, "kennt" sie mich praktisch nicht mehr. Jegliche Vertrautheit zwischen uns ist mit einem Schlag weg. Von ihrer Seite aus wirkt es so, als hätten wir all die Monate nichts miteinander zu tun gehabt. Wenn sie den Leuten an Bord von den Geschehnissen erzählt, bin ich nur "der Mann" und nicht etwa ein Freund oder gar Geliebter. Eigentlich fehlt nur noch, dass sie behauptet, ich hätte sie vergewaltigt oder wozu auch immer gezwungen. Sie formt aus dem Geschehen eine andere Wahrheit und schaut mir kein einziges Mal mehr in die Augen. Wir haben uns mehrfach gegenseitig das Leben gerettet, aber das zählt für diese Frau nicht. Ich bin Luft für sie; ich war das von Anfang an gewesen, und am meisten schmerzt mich, dass ich das nicht begriff bzw. es nicht genug spürte.

Das ist mein größter Albtraum: Das verfehlte Leben. Ich nenne ihn "Gestohlene Küsse", weil ich die junge Frau in Wahrheit nie hätte küssen dürfen. Wenn man einen Vorbehalt hat, muss man ihn auch leben, ihn wahrnehmen und nicht darüber hinweggehen, nur weil man "Lust" hat oder es einfacher erscheint. Und ich kann mich nicht darauf hinausreden, dass ich nun mal so bedürftig und "versessen" auf Kontakt bin oder die Situation so außergewöhnlich war. Sei ehrlich! Das ruft mir dieser Traum zu. Und ich möchte mich vor der Botschaft am liebsten drücken. Eigentlich bin ich selbst derjenige, dessen Liebe und Leidenschaft nicht "echt" genug ist.

x 4 #8


E
Darf ich fragen wie alt du selbst bist?

#9


Odradek
Mir scheint, du bist nicht wirklich an dem Thema interessiert. Nichts für ungut, versuche es bitte woanders.

#10


flow87
Zitat von Odradek:
Ich stürze also mit einem Flugzeug ab und kann mich auf eine einsame Insel retten. Zusammen mit einer jüngeren Frau. Sie hält sich für hübsch; ich finde sie oberflächlich. Im richtigen Leben würde sie einen alten Typen wie mich keines Blickes würdigen. Sie ist die typische Vertreterin der selbstsüchtigen jungen Generation, und bildet sich unheimlich viel auf ihr Äußeres ein. Dass sie weder Shampoo noch Parfum auf die Insel hat retten können, scheint ihr größtes Problem und Thema zu sein. Am liebsten würde ich sie links ...


Schön erzählt. Der Traum spiegelte wahrscheinlich etwas von deinem Leben wieder.
Hast du so was mal erlebt mit einer Frau?
Also das ihr zusammengekommen sind und danach hat sie dich völlig ignoriert?

#11


E
Zitat von Odradek:
Mir scheint, du bist nicht wirklich an dem Thema interessiert. Nichts für ungut, versuche es bitte woanders.

Und mir scheint, dein Problem mit Frauen ist tatsächlich enorm, wenn du schon auf so eine kleine Verständnisfrage mit Unterstellung, Angriff und Beleidigtsein reagierst. Ich fand es wichtig vorher zu wissen wie alt du bist im Zusammenhang mit deinem Traum und der 19 jährigen Frau, die dir scheinbar schon genauso viel Angst machte wie erwachsene Frauen. Confused

x 2 #12


N
Zitat von Kind-in-mir:
Und mir scheint, dein Problem mit Frauen ist tatsächlich enorm, wenn du schon auf so eine kleine Verständnisfrage mit Unterstellung, Angriff und Beleidigtsein reagierst. Ich fand es wichtig vorher zu wissen wie alt du bist im Zusammenhang mit deinem Traum und der 19 jährigen Frau, die dir scheinbar schon genauso viel Angst machte wie erwachsene Frauen. Confused

Wieso interpretierst du so viel in seine Antwort? Finde eher, dass du da mal genauer hinschauen solltest, warum du auf eine Abweisung so eingeschnappt reagierst Wink Rolling Eyes

#13


E
Hm, bin ich gar nicht, bin recht entspannt. Also, ich darf das, was du gerade mir unterstellst, dann gerne an dich zurück geben.Das kann doch nicht sein, dass man noch niemals mehr ne Verständnisfrage zu einem irre langen Text, dem man sich durchgelesen hat, stellen darf und sofort von zwei Seiten angezickt wird.Unfassbar.Da ist mir meine Zeit echt zu wertvoll zu.

x 3 #14


Calima
Zitat von Odradek:
Wenn man einen Vorbehalt hat, muss man ihn auch leben, ihn wahrnehmen und nicht darüber hinweggehen, nur weil man "Lust" hat oder es einfacher erscheint.


Muss man das tatsächlich? Ist die in diesem Moment empfundene Lust nicht weniger authentisch, nicht weniger Teil von einem? Ist ein Kuss "gestohlen", wenn er erwidert wird? Ist ein wunderbarer Augenblick es nicht wert, gelebt und genossen zu werden, wenn beide das möchten? Macht der Schmerz des "Erwachens" das, was schön, gut und heil war, weniger bedeutsam und wertvoll?

#15


Hoffnungsblick
Hallo Oradek,

das ist ja ein toller, farbiger, lebendiger Traum! Faszinierend!

Zitat von Odradek:
Eigentlich bin ich selbst derjenige, dessen Liebe und Leidenschaft nicht "echt" genug ist.


Bin keine Psychologin oder Traumdeuterin, befasse mich aber auch mit Träumen.
Deine Schluss, den du ziehst, hat sicher viel Wahres an sich und zwar deswegen, weil meistens alle Traumfiguren ein Teil von uns selbst sind. Es gibt auch Wahrträume, die einen realen Zustand wiedergeben oder auf ihn hinweisen.
Hier wage ich es nicht, dir weiter meine Assoziationen mitzuteilen, weil ein Traum doch etwas sehr Persönliches ist.
Aber ich glaube, dass dadurch, dass du deine Träume beachtest und ernst nimmst, du dich immer besser kennenlernen wirst und du weiterkommen wirst.
Hilfreich finde ich auch ein Traumtagebuch. Das ist ein guter Weg, seine eigenen Themen kennen zu lernen und sich immer besser zu verstehen.

#16


Mylenix
Liebesdrama kennen wir doch alle.^^

#17


A


x 4





App im Playstore