ich habe leider erst spät begriffen, dass mein bisheriges Verhalten im Leben und meine derzeitige Lebenssituation unter anderem auf meine Erziehung zurück zu führen ist. Bisher habe ich keine Menschen getroffen, die ähnliches wie ich erlebt haben. Es wäre schön, wenn quasi Leidensgenossen finden könnte mit denen ein Austausch über Privatnachrichten möglich wäre. Ich würde mich eher unwohl fühlen alles hier öffentlich im Forum zu schreiben.
Hallo Community,ich habe leider erst spät begriffen, dass mein bisheriges Verhalten im Leben und meine derzeitige Lebenssituation unter anderem auf meine Erziehung zurück zu führen ist. Bisher habe ich keine Menschen getroffen, die ähnliches wie ich erlebt haben. Es wäre schön, wenn quasi Leidensgenossen finden könnte mit denen ein Austausch über Privatnachrichten möglich wäre. Ich würde mich eher unwohl fühlen alles hier öffentlich im Forum zu schreiben.
Es wird sehr schwer einen Leidensgenossen zu finden anhand deiner Überschrift und dem kurzen Text Etwas anreissen wirst du das Thema vermutlich müssen denn es weiß ja niemand was du erlebt hast
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Toxische Eltern und die Folgen - suche Austausch
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Ex-Mitglied Gast
Zitat:
Was ist eine toxische Person? Ob Lügen oder bewusste Manipulation: Einem toxischen Menschen ist jedes Mittel recht, um die eigenen Ziele zu erreichen, Meinungen durchzusetzen oder einen Vorteil zu erzielen. ... Hier wird das Image bewusst durch den Dreck gezogen, um den eigenen Status hervorzuheben oder sich durchzusetzen.
Nur weil mir "Toxisch" kein Begriff war bzw mich nicht bekannt ....
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#3
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Jules80 Gast
Hey worum geht es den ? Kannst mich gerne anschreiben (:
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Narandia Gast
Leider ist fast alles auf unsere Kindheit zurück zu führen. Die ersten Jahre prägen uns Menschen dauerhaft. Du kannst dich ruhig öffentlich hier austauschen, es geht mehr Menschen so als du denkst. Ich gehöre dazu.
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Kingha Gast
Erstmal vielen Dank für die Antworten. Werde mal schauen, wann ich bereit bin etwas mehr zu erzählen. Den Beitrag überhaupt zu schreiben hat mich schon Überwindung gekostet.
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Jules80 Gast
Zitat von Kingha:
Erstmal vielen Dank für die Antworten. Werde mal schauen, wann ich bereit bin etwas mehr zu erzählen. Den Beitrag überhaupt zu schreiben hat mich schon Überwindung gekostet.
Ist doch super hast Du gut gemacht erster Schritt ist getan... lass Dir einfach Zeit das wird schon
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#7
Minime Mitglied
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Huhu,
keine Sorge, damit bist du nicht alleine hier. Ich schlage mich auch bis heute mit den Folgen meiner Kindheit rum. Es kann sehr hilfreich sein, sich darüber mit anderen auszutauschen, ich kann aber auch verstehen, dass es anfangs nicht leicht ist. Ich bin früher auch oft mit dem Gefühl unterwegs gewesen, die einzige zu sein, der sowas passiert ist. Nimm dir zum Schreiben die Zeit die du brauchst, einen Anfang hast du ja schon gemacht.
Bist du in Therapie deswegen?
LG Minime
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Icefalki Mitglied
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Zitat von Kingha:
Hallo Community,ich habe leider erst spät begriffen, dass mein bisheriges Verhalten im Leben und meine derzeitige Lebenssituation unter anderem auf meine Erziehung zurück zu führen ist. Bisher habe ich keine Menschen getroffen, die ähnliches wie ich erlebt haben. Es wäre schön, wenn quasi Leidensgenossen finden könnte mit denen ein Austausch über Privatnachrichten möglich wäre. Ich würde mich eher unwohl fühlen alles hier öffentlich im Forum zu schreiben.
Ich denke, dass hier sehr viele User sind, deren Problematik im Bereich der kindlichen Abhängigkeit entstanden sind. Ohne Grund gibt es keine Probleme.
Wer das schon mal begriffen hat, hat einen grossen Schritt in Richtung Gesundheit gemacht, denn wer die Ursache kennt, kann Veränderungen vornehmen. Jede Ursache zeigt eine Wirkung, und wenn die Wirkung negativ ist, gilt es anerzogene Verhaltensweisen oder Denkmuster zu verändern.
Man kann das Gift, oder das Toxin auch meiden, oder verdünnen, oder mit einem Antitoxin neutralisieren. Bedeutet, dass du deinen eigenen Weg suchen kannst, der dich immun macht.
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#9
K
Kingha Gast
Zitat von Minime:
Huhu,keine Sorge, damit bist du nicht alleine hier. Ich schlage mich auch bis heute mit den Folgen meiner Kindheit rum. Es kann sehr hilfreich sein, sich darüber mit anderen auszutauschen, ich kann aber auch verstehen, dass es anfangs nicht leicht ist. Ich bin früher auch oft mit dem Gefühl unterwegs gewesen, die einzige zu sein, der sowas passiert ist. Nimm dir zum Schreiben die Zeit die du brauchst, einen Anfang hast du ja schon gemacht. Bist du in Therapie deswegen?LGMinime
Nein, bin in keiner Therapie. Hab mal Versuche gestartet, aber es dann nicht durchgezogen.
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#10
Darcyless Mitglied
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Hast du noch Kontakt mit deinen Eltern?
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Kingha Gast
Ja, das geht momentan auch nicht anders. Und muss auch zugeben, dass ich mir momentan so einen kompletten Kontaktabbruch bis zum Lebensende auch nicht vorstellen kann.
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Jules80 Gast
Das ist glaube ich normal man versucht es immer und immer wieder und dann hat man mal mehr zu tun und mal weniger ich kann davon ein Lied singen
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x 2#13
Minime Mitglied
1138
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Vielleicht wäre es eine gute Idee, noch mal über eine Therapie nachzudenken. Für mich kann ich sagen, dass mir das sehr geholfen hat.
Ob du den Kontakt halten möchtest oder abbrechen, ist selbstverständlich deine alleinige Entscheidung. Es gibt auch andere Wege und Methoden mit schwierigen Eltern umzugehen. Für mich war das am Ende nach einer Vielzahl von Versuchen keine Option mehr, aber das ist nicht zwingend und immer so.
Du sagst im Moment ist es nicht anders möglich als Kontakt zu haben. Besteht womöglich noch eine Art "Abhängigkeit" von deinen Eltern? Also Wohnsituation, auf Kinder aufpassen, finanziell? Irgendwas womit du "erpressbar" bist? Mir fallen um die Uhrzeit, nach nur einem Kaffee, keine milderen Worte ein, entschuldige, ich hoffe du verstehst was ich meine. Wenn dem so ist, dass du in irgendeinem Punkt noch auf die Eltern angewiesen bist, kann ich dir nur den Rat geben, such dir Alternativen. Versuch andere Lösungen zu finden und mach dich so unabhängig wie möglich. Alles andere ist keine gute Basis um die Dinge zu ändern.
LG Minime
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igel Mitglied
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Hallo Kingha, meine Mutter war Alk. und ist deren gestorben, als ich 16 Jahre alt war. Leber zerstört. Danach normalisierte sich mein mein Leben etwas. Leider nur etwas, da mein Vater eine extrem narzisstische Persönlichkeit war, völlig auf sich selbst fixiert.
Wie befinden uns hier in einem geschützten Raum, dort kann man sich artikulieren. Braucht keine PN.
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#15
fourofour Mitglied
19667
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Zitat von igel:
Wie befinden uns hier in einem geschützten Raum
In wie fern?
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#16
igel Mitglied
8242
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Hier kann sich aufgrund der Anonymität jeder artikulieren. Kann hier jeder wissen , das es für mich als Kind oft nichts vernünftiges zu Essen gab, weil Mutter mittags schon stockbesoffen auf der Couch lag.
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#17
fourofour Mitglied
19667
15
28615
Dann ist es ein Raum wo eine gewisse Anonymität bietet, weil man keine Realnamen hier verwenden muss, vllt. ein moderierter Raum.
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#18
K
Kingha Gast
Ja, es liegt momentan eine finanzielle Abhängigkeit vor. Arbeite natürlich daran da heraus zu kommen. Studiere noch. Ich glaube, ich habe mich hier auch angemeldet, damit ich mir der Psychospielchen meiner Eltern bewusst werde. Für sie ist jeder Schritt Richtung Selbstständigkeit mit Undankbarkeit verbunden. Und natürlich wollte ich nie als undankbar gelten. Habe mich da immer wieder unterbuttern lassen
Das kenne ich noch zu gut, in alles wird sich eingemischt, alles was einen selbstständiger macht ist gleich Undankbarkeit. Ich hab noch die ewigen Monologe über Dankbarkeit im Ohr Vor allem sollte ich immer dankbar sein, für alles was sie für mich getan haben. Das kann einen die Palme hochtreiben. Ich hab auch viel zu oft um des lieben Friedens Willen nachgegeben.