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E

Ella123
Mitglied

Beiträge:
8
Themen:
2
Mitglied seit:
Hallo, ich habe gemerkt, dass ich mich im letzten Jahr sehr stark verändert habe. Hier ein paar Beispiele:

-ich mache mir Sorgen um die Zukunft
-ich weiß nicht wo´s hin gehen soll und was ich möchte
-ich habe weniger Appetit
-ich nehme ungern Kontakt zu Menschen auf
-ich hänge meinem Ex Freund und anderen Erinnerungen nach, die schon mehr als 5 Jahre her sind, obwohl ich in einer Beziehung bin (davor ging es mir 3 Jahre super)
-Ein paar Tage geht es mir gut, dann bekomme ich einen Heulkrampf und danach fühle ich mich ein paar Tage wie betäubt, das immer abwechselnd schon seit einem Jahr
-ich nehme nichts mehr locker und alles sofort persönlich (damals war ich ein sehr gelassener und lebensfroher Mensch)
-ich sehne mich mehr als Jeh nach Geborgenheit
-ich erkenne mich nicht wieder
-ich sehe mich selbst nur als "da" oder anwesend, aber nicht als bedeutungsvoll auf der Welt
-ich finde nichts mehr so schön wie früher
-ich lache nur noch selten-ich fühle mich öfter einsam, auch unter Leuten.
-ich habe keine Energie
-ich denke viel über meine Kindheit nach
-ich möchte einfach, dass alles so wird wie vor einem Jahr
-ich habe das Gefühl, permanent meine Persönlichkeit zu unterdrücken
-ich fühle mich oft aggressiv
-ich habe Angst, dass etwas nicht mit mir stimmt

Kann mir jemand sagen, was mit mir los ist? Was kann ich tun, um es herauszufinden? Gibt es Leute denen es auch so geht? Was macht ihr, damit es besser wird? Liebe Grüße!

24.01.2019 #1


9 Antworten ↓

D
Ich würde nen Termin beim Hausarzt machen, der gibt dir ne Überweisung zum Psychologen, ggf macht er auch noch nen paar körperliche Untersuchungen(Bluttest z.B) um körperliches ausschließen zu können

#2


A


Starke Veränderungen-Worauf können diese hindeuten?

x 3


A
Eine Therapie und je nachdem Medikamente oder eine Tagesklinik oder eine stationäre Klinik.

#3


FeuerWasser
Ärzte sind wir hier alle keine und es geht auch nicht nur um das Vorhandensein von Symptomen sondern auch um deren Ausprägung. Auf den ersten Blick klingt das nach einer ausgewachsenen Depression und dafür ist in erster Linie der Facharzt zuständig.

x 1 #4


A
Hallo Ella,

entschuldige die neugierige Frage: wo im Leben stehst Du gerade?

Wieviel Stress hattest Du die letzten Monate?

Was meinst Du mit "permanent Persönlichkeit unterdrücken"? Wie anders möchtest Du sein? Was sind die Grenzen, an denen Du Dich so sehr reibst?

Was Du schilderst, hängt schon miteinander zusammen.

x 1 #5


E
Hallo,
vielen Dank für die bisherigen Antworten. Ich bin noch im Studium. Ich hatte sehr viel Stress in den letzten Monaten. Ich würde am Liebsten wieder so sein wie früher, aber es gelingt mir nicht. Ich ziehe mich immer mehr zurück. Eigetlich bin ich emotional und fröhlich, auch manchmal ein wenig verrückt, kreativ, locker und spirituell. Aber ich habe das Gefühl "steif" geworden zu sein. Teilweise gefühlskalt oder entfremdet. Ich fühle mich nicht mehr so lebendig. Obwohl ich jung bin, denke ich manchmal, dass ich bald sterbe oder sehr alt bin. Evtl zu erwachsen. Und das bedauere ich sehr. Ich weiss nicht genau, wie ich bei den Menschen um mich herum ich selbst sein kann. Ich finde auch, dass andere Menschen nicht herzlich sind, bzw. mein wahres ich nicht akzeptieren. LG

#6


A
Hallo Ella,

ich denke, dass Deine Veränderungen eine "normale" Reaktion auf viel zu viel Stress sind. Das heißt jetzt nicht, Du sollst sie ignorieren - sondern nur, dass Du nicht alleine bist. Gibt es an der Hochschule Ansprechpartner, die Dir helfen, mit den Anforderungen zurechtzukommen?

Dass Du Dich zurückziehst, dass Du über Zukunft und Vergangenheit nachgrübelst, ist ein erstes Warnsignal dafür, dass Dein Akku leergelaufen ist.

Es wäre jetzt wichtig, dass Du Dir Zeit nimmst, um wieder Energie aufzubauen. Konzentriere Dich auf weniger, versuche, genügend zu schlafen und ausreichend zu essen. Nimm Dir jedes Wochenende eine Auszeit, um einfach nur Kraft zu tanken, in der Sauna abzuhängen, ...

x 1 #7


E
Vielen Dank für die Hilfe. Ich werde den Rat befolgen Trost

#8


E

Freund gleichgeschlechtlich?

Hallo,

ich habe in letzter Zeit die vielleicht unbegründete Angst, dass mein Freund gleichgeschlechtlich sein könnte, oder dass sich nach mehreren Jahren rausstellen könnte, dass er gleichgeschlechtlich ist und nie wirklich auf mich stand.

Ich möchte unbedingt, dass er es mir einfach sagt, falls es so wäre. Dann hätte ich auch kein Problem damit.
Ich habe nur Angst davor (vielleicht auch unbegründet), dass ich mehrere Jahre mit Jemandem zusammen bin, der seine Sexualität noch nicht erforscht hat und ich ihm evtl damit im Weg stehen könnte. Auch habe ich Angst davor, dass ich dann nicht die Gelegenheit hätte, wahre Liebe oder leidenschaftlichere Sexualität zu erfahren.

Wie bin ich auf diesen Gedanken gekommen?

Am Anfang unserer Beziehung habe ich mir schon gedacht, dass er gleichgeschlechtlich sein könnte, da er einige weibliche Züge aufweist. Zu dem Zeitpunkt fand ich das aber sehr attraktiv und dachte mir, dass er eben kein Matcho ist, der seine Männlichkeit raushängen lässt.
Außerdem hatten wir zu dem Zeitpunkt sehr guten Sex. Wie gesagt, ich sag nicht, dass meine Gedanken logisch sind.
Nach einer Weile wurde es aber weniger und er schreckte vor zu viel Nähe zurück. Da dachte ich mir, dass er wegen seiner Eltern eventuell keine Nähe zulassen kann. Die sind etwas gefühlskalt. Das bestätigte er mir auch. Er küsst auch sehr ungern, was aber auch typsache sein kann. Er baute mit der Zeit immer mehr Distanz zu mir auf und unternahm einige Monate fast nur was mit seinem besten Freund. Er wollte auch mit ihm zusammenziehen, ohne mich zu fragen, ob ich mit ihm zusammenziehen möchte (nach 2 Jahren Beziehung). Er schläft auch meistens alleine. Deshalb habe ich mich dann auch emotional von ihm zurückgezogen. Daraufhin bemühte er sich wieder um unsere Beziehung.
Was noch komisch ist: Vor seiner Familie zeigt er mir mehr Zuneigung (gefühlt gespielt, oder zieht mir an den Haaren, was ich nicht mag) als privat. So als wollte er vor seiner Familie mit mir angeben.
Wir haben viel über seine Vergangenheit geredet. Es kann auch sein, dass er einfach irgendwie Angst vor Beziehungen hat. Mir ist das alles aber ein Rätsel. Es gibt natürlich auch Momente in denen er Privat Zuneigung zeigt, oder Nächte in denen er bei mir übernachtet. Wir schlafen auch wieder mehr miteinander. Ich fand den Verlauf in unserer Beziehung einfach sehr merkwürdig. Habt ihr irgendwelche Vorschläge?

Gruß

#9


FeuerWasser
Ich verstehe, dass du Klarheit möchtest aber ist der tatsächliche Hintergrund wirklich so wichtig wenn offenbar die Beziehung schon in anderen Punkten nicht so läuft wie sie sein sollte? Der Sex wird weniger, er küsst sehr ungern, schläft meist alleine, baut Distanz auf, unternimmt über Monate fast ausschließlich nur etwas mit seinem Freund. Wenn der Partner nach 2 Jahren Beziehung lieber mit dem besten Freund zusammen ziehen würde als mit dir dann wäre spätestens an der Stelle für mich alles geklärt.
Das sind Nähe-Distanz Spielchen. Gehst du auf ihn zu oder forderst dann zieht er sich zurück, ziehst du dich zurück kommt er wieder zum Vorschein. Ist die Frage wie lange ihr das auf diese Art und Weise aufrecht erhalten wollt. Ich würde dir anraten, dass du für dich selbst klärst wo du in dieser Beziehung hin willst. Das ist ein junger Mann von dem du nie das bekommen wirst was du dir wünscht. So wie sich das für mich liest, kommt er mit emotionaler Nähe nicht zurecht und damit wirst du immer am ausgestreckten Arm hängen bleiben. Mehr als das was er dir jetzt bietet wirst du nicht bekommen.

x 2 #10


A


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