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Hallo an alle hier im Forum
Sich der Angst stellen.
Dazu hab ich mal ein paar Fragen. Das heist ja soviel, das man vor der Situation vor der man angst hat nicht weg laufen soll. Ich gehe dort hin,wovor ich angst habe und soll sie aushalten, ist das richtig? un daran gewöhnen das es nicht schlimmer ist als man denkt?
Ich selbst befinde mich zur Zeit in einer Situation, die ich als unangenehm empfinde, manchmal würde ich am liebsten weg laufen tue es aber nicht, weil ein Ziel dahinter steht was ich erreichen möchte. Manchmal hab ich angst das ganze durchzustehen. Ich hab das Gefühl da steht ein ganz enormer Druck dahinter, weil ich es gerne schaffen möchte. Nun ist meine Frage ob das der richtige Weg ist wie ich davor bin.

Ich möchte gerne mal die Meinungen von anderen darüber hören.

Wenn nötig kann ich auch später gerne noch mehr über die Situation erzählen in der ich mich zur Zeit befinde. Keine Ahnung ob das shon reicht um seine Meinung zu bilden.

LG. Teatime

03.09.2011 10:47 • 18.09.2011 #1


16 Antworten ↓


Christina
Zitat von Teatime:
Das heist ja soviel, das man vor der Situation vor der man angst hat nicht weg laufen soll. Ich gehe dort hin,wovor ich angst habe und soll sie aushalten, ist das richtig? un daran gewöhnen das es nicht schlimmer ist als man denkt?
Jein, es geht nicht darum, sich einer Qual auszusetzen, sondern darum, bewusst und entschlossen die Angst mit ihren Symptomen zu akzeptieren. Auf dieser Basis sollte dann die gefürchtete Situation normal werden.

Zitat von Teatime:
Ich hab das Gefühl da steht ein ganz enormer Druck dahinter, weil ich es gerne schaffen möchte. Nun ist meine Frage ob das der richtige Weg ist wie ich davor bin.
Wenn du persönlich ein bestimmtes Ziel hast, ist das eigentlich sehr positiv, so dass der Weg goldrichtig sein dürfte. Es sei denn, "enormer Druck" bedeutet, dass dein Ziel ein Prestigeziel ist und nicht mit deinen Neigungen und Wünschen übereinstimmt. Dann könnte die Angst ein Hinweis darauf sein, dass du dich in die falsche Richtung bewegst.

Zitat von Teatime:
Wenn nötig kann ich auch später gerne noch mehr über die Situation erzählen in der ich mich zur Zeit befinde. Keine Ahnung ob das shon reicht um seine Meinung zu bilden.
Ich bräuchte für ein "mehr" an Antwort mehr Informationen. Also je nachdem, ob dir meine Antwort reicht...

Liebe Grüße
Christina

03.09.2011 12:19 • #2



Sich der Angst stellen?

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Also, ich schreib noch mal ein wenig dazu.
Noch mal kurz zu mir. Ich bin nicht gerade der kontaktfreudigste Mensch, ich weis,ich bin ja nicht die einzigste von dieser Sorte.

Mein Ziel welches ich vor augen habe ist meine neue Ausbildung, ich hab einen Berufswunsch der mir zusagt und in dem ich gerne arbeiten möchte. Schon mich zu bewerben war eine grosse Herausfoderung. Ich war nicht davon überzeugt überhaupt einen Platz zu bekommen. Letztendlich hat es funktioniert. Da die Ausbildung größtenteils schulisch ist, sind dadurch die Probleme nicht weniger geworden. Das hat mit der Schulzeit in meiner Kindheit zu tun. Die war für mich keine schöne Zeit, wurde halt viel gärgert, mehr der Einzelgänger und Leistungsmäßig war es auch nicht sehr einfach. Die Schulzeit früher war einfach so unangenehm, so dass ich das einfach froh war das diese Zeit zuende war. Mein Leben hat sich erst nach meiner Ausbildung einigermassen gebessert.
Also mich kostet das viel Überwindung noch einmal in die Schule zu gehen. Mich diesen Anforderungen zu stellen, nicht zu versagen und abgelehnt zu werden. Ich hab angst vor der Schule und was sie alles beinhaltet. Leistungsmässig ist es für mich zur Zeit in Ordnung wie es läuft. ich hoffe es bleibt so. Was ich sonst noch sagenkann ich bin schon über 40. das hat ja nicht viel zu sagen.

Vielleicht kann man sich so noch einmal ein besseres Bild von meiner Situation machen.

LG. Teatime

03.09.2011 22:05 • #3


Christina
Zitat von Teatime:
Also mich kostet das viel Überwindung noch einmal in die Schule zu gehen. Mich diesen Anforderungen zu stellen, nicht zu versagen und abgelehnt zu werden. Ich hab angst vor der Schule und was sie alles beinhaltet.
Ich denke, dass es der richtige Weg ist, dich dem auszusetzen. Du hast ein wichtiges Ziel, für das diese Schule unumgänglich ist, und es ist "nur" eine begrenzte und einigermaßen überschaubare Zeit. Das war zumindest subjektiv in der Kindheit ganz anders. Ob dir das Ganze hilft, deine Schulangst wesentlich zu lindern, weiß ich nicht. Jedenfalls nicht einfach nur dadurch, dass du es aushälst. Vielleicht hilft es dir, für dich genau auseinanderzudividieren, inwiefern sich die jetzige Schulsituation von der in der Kindheit unterscheidet: klares Ziel, eigene Entscheidung, alles Erwachsene etc. Einige Ängste dürften dagegen immer noch "Kinderängste" sein. Für Kinder ist die Schule ja ein wesentlich wichtigeres soziales Umfeld, so dass es ein Drama ist, dort abgelehnt zu werden oder Außenseiter zu sein. Das ist bei Erwachsenen in einer schulischen Ausbildung anders, da ist die Schule nicht Lebensmittelpunkt.

Zitat von Teatime:
Was ich sonst noch sagenkann ich bin schon über 40. das hat ja nicht viel zu sagen.
Das hat m.E. schon einiges zu sagen. Vermutlich sind die anderen nämlich deutlich jünger als du und das geht selten spurlos an einem vorbei - ganz besonders, wenn man sowieso nicht gerade vor Selbstbewusstsein strotzt. Mir hat das jedenfalls zu schaffen gemacht: Ein Teil der Ängste kann sich aus so einer Quelle speisen und es hilft, sich dessen bewusst zu sein bzw. es mit einzukalkulieren.

Liebe Grüße
Christina

04.09.2011 12:59 • #4


Als Kind hat man oft ein Problem mit der sog. Ablehnung, aber letztendlich lassen sich z.B. nicht alle einzelgängerische Kinder, die am meisten unter solchen Situationen zu leiden haben, einschüchtern und grenzen sich durch eine trotzige Haltung gegen zu leidvollen Erfahrungen ab.

Was empfinden Menschen, die andere ablehnen? In der Regel Angst. Sie assozieieren ihr Bild von ihrem Gegenüber mit bisherigen negativen Erfahrungen und entwickeln aus ihren Angstgefühlen heraus Feindbilder. Beim Mobbing oder Ausgrenzung von Minderheiten merkt man das auch ganz deutlich - Menschen, die auf die Art agieren kommen meist aus sog. sozial schwachen Familien oder sind selbst während ihrer Entwicklungsphase oder auch nachher von anderen unter Druck gesetzt worden.

So jemand kann einem doch höchst leid tun, und man geht am besten freundlich bis neutral mit ihm um. Fühlt man sich durch seinen Affekt gekränkt oder eingeschüchtert, ist das eine falsche Reaktion auf falsches Verhalten.

Bessere oder schlechtere Menschen, so etwas gibt es gar nicht.

Liebe Grüße
Manava

04.09.2011 15:22 • #5


TEatime, mir geht es genauso. Bin nun auch nochmal auf der Schulbank. Finde es aber klasse das Du dich in dienen Alter nochmal traust.

Des öfteren plagen mich die Gedanken nicht doch wieder aufzuhören.... Die Angst macht mich manchmal kaputt. Hinzu kommt das viele "Jüngere" in der Klasse sind und die ganz andere Themen haben. Da kann ich meist nur drüber lachen.... Trotzdem fühle ich mich da auch einsam. Mein Verstand sagt mir das ich dort bin um zu lernen und nicht neue Freunde finden muss, aber trotzdem.....

Das einzigste was mich an der Ausbildung hält ist mein Ziel. Ich zähle immer die Wochen bi szu den Ferien, wo ich nicht in die Schule muss. Ich habe immer Angst mir könnte es schlecht werden und mache mir schon einen Tag vorher Gedanken was könnte alles wie ablaufen....

Aber ich kämpfe weiter....auch wenn es schwerfällt.

04.09.2011 18:27 • #6


Diese Einstellung kostet euch viel zu viel Energie.
Eine Opferrolle ist immer sehr anstrengend, und vor allem unnötig.

Gruß
Manava

04.09.2011 18:47 • #7


aber was soll man machen manava?

einfach nicht mehr annehmen..... aber ist auch schwer

04.09.2011 18:51 • #8


Das mit dem Annehmen habe ich nicht verstanden.

Ähnliche Situationen kenne ich aber auch ganz gut. Es ist schon richtig - Zähne zusammenbeißen, und an das Ziel denken.

Wenn du aber Angst hast dich zu blamieren und dir in Gedanken Horrorszenarien für den nächsten Tag ausmalst, dann hast du ganz klar ein Problem. Manchmal ergibt sich das mit der Zeit durch Übung, manchmal ist besser sich damit etwas tiefergehender in einer Therapie zu beschäftigen.

Liebe Grüße.

04.09.2011 19:03 • #9


Mit nicht annehmen meinte ich-nicht so viele Gednaken machen, unnahbar sein, wenig von sich preis geben, halt Auf abstand gehen aber damit einzelgänger sein...

Ich weiß das ich ein Problem habe und bin auch schon seit 2 Jahren in Behandlung-Therapie und Medis, aber helfen tut mir das nicht. Wenn ich nicht gefordert werde kommen mir solche Gedanken wie, was ist wenn es mir jetzt schlecht wird/ich umkippe usw....

04.09.2011 19:08 • #10


... probier etwas anderes aus wenn deine Therapie nicht greift. Es gibt viele Möglichkeiten. Hypnose, Analytische Psychotherapie... versuche das als ein zweites (oder eigentlich der Dringlichkeit nach - erstes) Ziel in dein Leben zu integrieren.

LG

04.09.2011 19:15 • #11


Ich bin ein hoffnungsloser Fall...habe schon viele Medis durch..... Therapien bin ich grad an einer anderen, allerdings lostet die mich Geld...

Irgendwie werde ich das schon schaffen..... Teatime auch Du

04.09.2011 20:40 • #12


Mein Therapeut sagt dass es so richtig ist. Wenn du im supermarkt an der Schlange stehst und du bekommst Panik Attacken bleib stehen und hau nicht ab. Danach gehst du nochmal rein und suchst dir die längste Schlange aus und machst das ganze nochmal. Ich Stelle mich zum Teil der Angst. Auch wenn ich das Gefühl hab jeden Moment um zu fallen

04.09.2011 21:46 • #13


@ Manava
Was meinst du damit:

Oder wer es sonst erklären kann??


Diese Einstellung kostet euch viel zu viel Energie.
Eine Opferrolle ist immer sehr anstrengend, und vor allem unnötig.



Wenn du aber Angst hast dich zu blamieren und dir in Gedanken Horrorszenarien für den nächsten Tag ausmalst, dann hast du ganz klar ein Problem

Horrorzenarien male ich mir gerade nicht aus. Muss dazu sagen, mir ist unwohl vor dem nächsten Tag, was mich da wohl erwartet, was wir heute machen, hoffentlich kann ich das bewrkstelligen ohne mich zu blamieren oder etwas falsch zu machen.

Ist das,das was du gerade meinst

Wenn der Tag zu ende ist stelle, ich fest es ist gar nichts grossatrig Schlimmes passiert, keiner ist mir zu nahe getreten was ich vielleicht nicht abkönnte. Das was nicht so gut gelaufen ist, ist wahrscheinlich normal, dabei soll man sich nichts denken anderen ergeht es wahrscheinlich genau so.
Das ist das was mich am meisten belastet. Meistens auch erst bevor ich in die Schule gehe, wenn ich dort angekommen bin geht es einigermassen. In mir herscht einfach ein unangenehmes Gefühl, welches sich nicht in Herzrasen, Zittern, Schweissausbrüchen oder ich werd gleich ohnmächtig äußert, so eine Art druckgefühl, im Bauchraum.

Das macht mich zur Zeit traurig
Ich finde das ist wie so ein kleiner Teufelskreislauf.

Wie kann ich damit anders umgehen, oder wie kann man da raus kommen. Immer wieder fange ich an so komisch zu denken, obwohl es gar keinen Grund dafür gibt.

Wie ergeht es euch damit.

Mir ist noch etws anderes an mir aufgefallen, was ich demnächst an anderer Stelle noch mal erörtern möchte.

Wünsche allen ein schönes Wochenednde, hoffentlich mit etwa mehr Sonnenschein

LG. Teatime

10.09.2011 10:51 • #14


Wie kann ich damit anders umgehen, oder wie kann man da raus kommen. Immer wieder fange ich an so komisch zu denken, obwohl es gar keinen Grund dafür gibt.
Ja, genau das meinte ich mit anstrengend. Aber hinterher weißt du, dass die Gedanken "komisch" sind und nicht der Realität entsprechen. Abends siehst du ein, dass diese Gedanken unberechtigt gewesen sind. Und wenn du es schaffst in den Momenten, in denen diese Gedanken in deinem Kopf herumkreisen genau das Gleiche zu denken: Sie sind unwirklich, ich brauche nicht zu reagieren, sondern nur darauf zu warten, bis sie ausklingen, bist du kein Opfer mehr, sondern der Sieger.

Kein Opfer der eigenen Gedanken, sondern jemand, der seine Gedanken bewußt steuern kann, sie entweder zulassen oder vergehen lassen kann. Das alles ist nicht einfach, man muss viel üben. Das Verstehen ist die Vorstufe, Übungen dann die eigentliche Arbeit an sich. Manchmal geht so etwas auch in diesem Schritt, wie nennt man den nur... ich meine ein paar Schritte vorwärts, dann wieder ein paar rückwärts, aber wenn man vorne ist, ist es immer eine andere Stelle wie zuvor, und das erweitert den Blickwinkel. Deshalb sind auch Rückschritte sehr nützlich.

Gefühle sind an Gedanken gekoppelt. Ich habe aber die Wahl; kann entweder schlechte Gedanken zulassen und schlechte Gefühle unkontrolliert entstehen lassen, oder schlechte Gedanken als schlechte Gedanken wahrnehmen und sie ziehen lassen ohne dass ein Gefühl entsteht, dem ich mich hilflos ausgeliefert fühlen müsste.

Schlechte Gedanken hat jeder. Manche Leute machen das so, dass sie sich Zeit zum Sich-schlecht-Fühlen nehmen. Sagen wir mal eine halbe Stunde am Tag sich gezielt Sorgen machen. Immer mit dem Gedanken im Hinterkopf, dass man es bewußt und eben nur in dieser vorgegebenen Zeit tut, um sich davon für die restliche Zeit des Tagen frei machen zu können. Weil sonst Energie für die Bewältigung wichtiger Lebensaufgaben fehlt. Das merkt man auch - ist man in Gedanken versunken, steht man meistens irgendwo herum, zurückhaltend, nicht geistesgegenwärtig. Dann geschieht oft auch das, was wir im Nachhinein "Fehler" nennen. Das oder ähnliches ist vielleicht dann eine Situation, die du als Teufelskreis beschreibst falls ich das richtig verstanden habe. Die Angst vor den künftigen Fehlern lässt neue, gegenwärtige Fehler entstehen, die wieder der Nährstoff für Selbstvorwürfe sind.

Aber - das ist wieder ein Punkt, an dem man aus diesem Kreis aussteigen kann. Alles schlechte ist für irgendetwas gut. Man sagt sich: Warum soll das ein Fehler sein? Ich war verträumt, meine Gedanken sind mir wichtig gewesen, wichtiger als das Geschehen um mich herum. Es gibt keine Norm, nach der ich mich zu richten habe, wenn etwas für mich wichtig ist, ist es eben so, es hat seine Gründe, die ich vielleicht gerade nicht überblicken kann, aber ich kann auch den Mut aufbringen daran nicht zu zweifeln, dass alles seinen (guten) Grund hat.

Auf diese Art kann man denke ich mit allen vermeintlichen Missgeschicken umgehen.

Ich hoffe ich konnte helfen, liebe Teatime. Im Grunde kann jeder seine Übungsmethoden selbst neu erfinden, man kann sich inspirieren lassen, oder welche übernehmen. Teufelskreise, die man nicht unterbrechen kann, gibt es nicht. Man braucht sich z. B. nur den Teufel wegzudenken und die Möglichkeit des Ausstiegs als eine Eigenschaft dieser Kreise vorzustellen, und schon sieht die Wirklichkeit ganz anders aus. Dann stellt sich nur die einzige Frage: Wann werde ich das schaffen? Sicher irgendwann, nach und nach. Gelassenheit ist auf jeden Fall ein Faktor, der solche Prozesse beschleunigt.

Ist das nachvollziehbar, was ich geschrieben habe? Das wäre nämlich ein Riesenerfolgserlebnis für mich... wenn ich mich einmal so ausdrücken könnte, dass mich jemand vesteht.....

(Da hört man doch sofort meine Opferrolle heraus, oder?)

..............

; )

Liebe Grüße
Manava

18.09.2011 00:30 • #15


Teatime ich denke auch wie Du... und heute ist Sonntag, im Kopf sind die Gedanken schon wieder an Morgen.... Schule...still sitzen...zuhören... müssen.

Ich denke das wir immer die Kontrolle behalten müssen und in der Schule sind wir nicht der Chef sondern müssen uns unterordnen.... Vielleicht liegt es daran.. Natürlich spielt das "innere Kind" eine große Rolle und flüstert uns die Gedanken welche auf unsere Kindheit/Erfahrungen zurückgehen. meine Vermutung...

Manava mir leuchtet alles ein was Du schreibst. Und ich verstehe es. Nur die Umsetzung ist schwierig, wenn man jahrelang immer wieder solche Gedanken hat ist es schwer sie wieder loszuwerden. Gednaken nicht zulassen---wie geht das? Ich glaube das bekomm ich nicht hin irgendwas denkt der Kopf ja immer. Aber ich versuche es ganz bewusst, die Gedanken umzuwandeln.... Ich freue mich auf Schule da lerne ich was und so ähnlioch.

Mal schauen...vornehmen tu ich es mir oft...

18.09.2011 08:36 • #16


Gedanken nicht zulassen heißt ihnen keine größere Wichtichkeit zuzumessen als ihnen zusteht. Sich von ihnen nicht beherrschen lassen.

Wenn du also denkst: Morgen ist Schule, wie schlimm... ja wer kennt das schon nicht.... dann ist es eben nur ein Gedanke. Wenn man lernt ihn als einen von vielen aufsteigenden Gedanken zu sehen, der mit dem späteren In-der-Schule-Sein nichts gemeinsames hat, sondern eher mit unserer egoistischen Angst davor uns im Leben vermeintlichen Nachteilen aussetzen zu müssen, dann entsteht ein befreiendes Gefühl.

Ein befreiendes Gefühl entsteht auch dabei, wenn man merkt, dass alle Ängste aus unseren Bestrebungen nach eigenen Vorteilen im Leben heraus entstehen, Wir trennen zwischen Vor- und Nachteilen, und dieser Egoismus ist die eigentliche Ursache für all das Unglücklich-Sein.

Ein gutes Buch zum Umgang mit Gedanken, mit Gefühlen und zum Verständnis eines der möglichen Übungswege ist das hier... es ist leicht und witzig geschrieben, könnte euch gefallen...

http://www.ciao.de/Zen_im_Alltag__938131

Ähnlich wie im Kommentar steht: Nicht ein Weg für jeden, aber ein Weg zu der Erkenntnis, dass es zu der Notwendigkeit der Übungswege keine Alternative gibt. Und das ist auch gut so - wäre doch sonst das Leben zu langweilig...?



Liebe Grüße.

18.09.2011 11:48 • #17



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