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Mir geistert etwas im Kopf herum...

Allseits wird gepredigt, man solle Angstzustände aushalten, sich der Angst stellen und lernen damit umzugehen. Warum ist das so?

Viele hier sind auf der Suche nach der Lösung die einem heilt, die die Knöpfe löst und alles zu einem Ende bringt. Ich glaube das langsam nicht mehr. Angst ist von Natur aus einen Impuls der einem sagt, hey hallo, das hier ist etwas gefährliches pass auf. Ich bin der Meinung, durch unsere Ratio macht die Situation nur noch schlimmer. "Ratio". In einer schwierigen Phase zählt die sowieso nicht.

Ich sitz hier mit einem Glas Wein und frage mich warum man sich dem Gefühl stellen muss? was bringt das? Meine Angst rebelliert in mir, auch mit Wein..es macht mir das ganze einfach erträglich. Ja es ist die Verlustangst, ich weiss woher sie kommt, wie sie sich anfühlt....ich kenne quasi den "Endgegner" in mir. Muss ich die Angst möglich stark erleben dass Sie weniger wird? Eine Userin hier drinnen sagte mir, du kannst in der schwierigen Phase nix machen ausser sich ablenken, das Hirn ist quasi entzündet und man solle Geduld haben. Ja das stimmt, aber warum sich quälen?

Bitte korrigiert mich in meinem Denken.

Zum Wohle und einen schönen Weihnachtsabend.

24.12.2014 16:26 • 28.12.2014 #1


16 Antworten ↓


Sei vorsichtig mit Alk.. Davon wird es auch nicht besser. Nicht, dass du hinterher zwei Probleme hast.

24.12.2014 17:11 • #2



Sich der Angst NICHT stellen

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Der Angst sich zu stellen, diese auszuhalten hat den Effekt, rein neurologisch, das sich das Gehirn daran "gewöhnt" und zeitlebens eine größere Toleranz entwickelt.

Es ist ein Prozess im Gehirn. Ein Lernerfolg.
Du musst natürlich garnichts!

Aber dann darfst du auch nicht erwarten, das es jemals besser wird. Denn dein Gehirn lernt ausschließlich die Gefahr ist reell. Das suggerierst du ihm, wenn du vermeidest.

Meine Therapeutin hat mir mal gesagt, das Alk. objektiv die Angst verschlimmert...

24.12.2014 17:24 • #3


Hi, Bilbo,

ich habe keine (nennenswerte) Verlustangst (ganz "normal" halt: wenn man jemanden liebt, möchte man mit demjenigen in der Regel länger als nur ein paar Minuten zusammensein, und man möchte nicht, daß Freunden etwas Schlimmes zustößt), sondern andere Ängste. Es ist wohl tatsächlich so, daß das probateste Mittel, seine Ängste einzudämmen, die ist, sich ihnen zu stellen.

Klar, es gibt Ängste und Ängste: Die einen sind begründet (defekte Hängebrücke, angerissenes Bungee-Jumping-Seil) die anderen unbegründet (sobald ich rausgehe, passiert notgedrungen was ganz, ganz Schlimmes: ich falle in Ohnmacht, irgendjemand spuckt mich an, etc., etc.).

Vor ein paar Wochen (Anmerkung: Ich habe seit ca. 20 Jahren Ängste) stellten sich - schieres Glück! - auf einmal Ängste nicht mehr ein (für ein paar Tage!). Diesen glücklichen Umstand habe ich dazu genutzt, mir eine "psychische Speckschwarte anzufressen": Wenn - nach dieser angstfreien Zeit - ("kleinere") Ängste kamen/kommen, dann warte(te) ich kurz ab: Wie fühle ich mich? Muß ich wirklich was tun, um den Ängsten "auszuweichen"/die innere Unruhe (durch Vermeiden/"Korrigieren") zu dämpfen? Nach etlichen "kleineren Angstsituationen" (wohlgemerkt, die vorher ein großes Problem für mich waren!) kam dann irgendwann eine (ungeplante!) Konfrotation mit einer sehr großen Angst - ohne dieses "Standhalten/Nicht (immer) Nachgeben" bei (nun) "kleinen" Ängsten hätte diese große Angst in mir eine echte Panik ausgelöst, mir wohl (wie früher) den ganzen, zumindest aber den halben Tag verdorben! Dazu kam noch, daß ich gerade dabei war, zu einem lange geplanten, für mich wichtigen Treffen aufzubrechen!

Nur weil ich vorher "trainiert" hatte, konnte ich dieser großen Angst recht gut standhalten. Sicher, auch dieses Erlebnis war ausgesprochen stressig! Aber kein Vergleich zu früher!

"Trainiere" an weniger angstbehafteten Situationen bzw. wenn Du nicht unter Zeit-/Erfolgsdruck bist! Es lohnt sich!
Meine "innere Festplatte programmiert sich neu", und ich merke es bei jedem neuen, erfolgreich bestandenen Angstsituation (also, wenn ich nicht oder nur ein wenig der Angst nachgab), daß es wieder "klick" gemacht hat. Die Ängste überrollen mich nicht mehr so wie früher.

Gut, ich bettele nicht nach "Angst-Tsunami-Situationen", ich "suche sie nicht aktiv auf". Aber ich weiß, daß, wenn sie kommen, ich nun weitaus bessere Karten habe, sie besser zu überstehen als früher. Wie Du hinsichtlich Verlustängsten trainieren kannst, das kann ich Dir leider allerdings nicht sagen. Vielleicht findet sich dazu noch jemand.

Du wirst immer Verluste haben im Leben. Je älter Du wirst, desto mehr Angehörige und Freunde wirst Du verlieren an den Tod. Und irgendwann stirbt man selbst. Das ist der Lauf des Lebens. Auch in einer Beziehung kann es vorkommen, daß der Partner eben einfach keine Lust mehr an der Beziehung hat und geht (jeder hat das Recht, eine Beziehung zu beenden, inklusive einer platonischen). Genieße, was Du hast, pflege Freundschaften und Beziehungen!

Lieber Gruß von

Meise

24.12.2014 17:36 • #4


Zitat von Bilbo:
Muss ich die Angst möglich stark erleben dass Sie weniger wird?


Egal ob Du mich leiden kannst wie ein Sack Flöhe oder mich zum kotzen findest, aber eine mögliche Antwort liegt darin begründet, dass Angst vor etwas, als auch Angst selber ein Affekt ist, der entweder vor Gefahren schützt oder als Vorsicht vor dem Unbekannten. Angst haben heißt demnach auch, von dem gefährlichen, als auch Unbekannten fernbleiben, wobei selbst der Affekt nicht immer sich selbst rational und erkennbar zeigt. Sich der Angst stellen bedeutet, sie kennenzulernen und sie nicht mehr als etwas Gefährliches oder gar Unbekanntes wahrnehmen. Sich Ängste stellen heißt, sich mit einem System konfrontiert zu sehen und die Möglichkeit bekommen, die Strukturen innerhalb des System zu erkennen und entsprechend Mechanismen und Methoden finden, das System erfolgreich zu bekämpfen. Angst ist wie der Name eines Djschinns.... weißt Du seinen Namen, so kannst Du ihn beherrschen. Sich seiner Angst NICHT stellen würde bedeuten, sich weiterhin mit dem Unbekannten konfrontiert zu sehen und nicht hinter seine Strategie zu kommen. In dem Moment, wo Du anfängst Dich ihr zu stellen und immer auf den Fersen bleibst, kannst Du poe a poe ihre Struktur und Strategie erkennen und irgendwann erfolgreich sich gegen sie behaupten.
Deswegen erfordert die Konfrontation mit den Ängsten Mut, Disziplin, hohe Frusttoleranz und verlangt die stetige Überwindung des eigenen Schweinehundes. Eben nicht dasitzen und sich hineinjammern, sondern immerwieder kämpfen.
Wenn Du in 120m an der Felswand hängst, wird Dich Angst weder weiterklettern lassen, noch wird sie dafür sorgen, dass Du Dich heil abseilen kannst. Du wirst wie ein Hase festgeklammert am Fels hängen und zu nichts mehr in der Lage sein. WENN Du Dich jedoch der Angst stellst und anfängst die Sinne zu schärfen, Dich zusammenreisst und ruhig bleibst, wirst Du irgendwann wieder die Starre lösen und zuerst mit den Fingern, dann mit den Händen und zum Schluss mit den Beinen wieder Spalten und Griffe am Fels finden, an denen Du weiter nach oben klettern kannst.

Du kannst Dich natürlich auch dazu entscheiden, das Seil durchzutrennen und einfach loszulassen. Damit ist aber nicht nur die Angst überwunden, sondern die gesamte Existenz.

Und was den Alk. betrifft.... besseres Mittel um sich in die Irrationalität zu schießen gibt es nicht. Deshalb, Finger davon lassen.
So.. jetzt hast Du wieder genügend Stoff um mir meine ekelhafte Arroganz und Ahnungslosigkeit vorzuhalten. Viel Spass beim Gift spucken.

24.12.2014 17:40 • #5


hm, es ist ja nicht so dass ich mich den Ängsten nicht stelle. Das mache ich seit 3 Jahren tagtäglich und ich hau mir nicht jedesmal eine Flasche Wein rein Ich stelle mich den kleineren und den grösseren Ängsten jedesmal und manchmal, dann wann sie sehr stark sind, trinke ich Alk.. Wie jetzt. Ich muss dazu sagen, die Abstände der richtig schlimmen Attacken sind grösser geworden, die Stärke dieser nicht.

Mir geht es primär darum ob die Intensität der Angst nicht auch in einem betäubten Zustand abnimmt. Das geht mir nicht in den Kopf warum die gefühlte Stärke die Heilung auch beeinflusst.

Ich mache seit 3 Jahren Therapie, bin bemüht mich zu entwickeln aber die Stärke in den Attacken drinnen ist immer noch gleich. Die Angst ist nicht mehr unbekannt, sie ist immer gleich. Es dreht sich immer um das gleiche also warum sich mit ihr in Ihrer vollen Stärke konfrontieren? Ich muss nicht weiter wühlen um zu wissen wann Sie einsetzt. Ich weiss genau in welchen Situationen sie kommt und wichtig, warum sie kommt.

Vielleicht muss man unterscheiden zwischen: Generalisierte Angststörung und der Angst die ich jetzt habe. Meine kann ich benennen, Angst vor allem möglichen ist noch schwierig. Da sucht man die Nadel im Heuhaufen. Ich hoffe ihr versteht was ich meine.

No_smile...Wenn du den letzten Satz nicht von dir gegeben hättest, ja wer weiss, vielleicht hätten wir ein normales Gespräch führen können. Nur leider schaufelst du dir, unabhängig dem Inhalt deines Textes, immer wieder das eigene Grab. Schade darum.

24.12.2014 18:05 • #6


Zitat:
Mir geht es primär darum ob die Intensität der Angst nicht auch in einem betäubten Zustand abnimmt.

Hi, Bilbo,

also, wenn ich mal total übermüdet war, dann fühlte ich meine (aktuellen) Ängste manchmal auch nicht mehr so stark; dann war ich sozusagen "stoned". (Und mal ein kleines B. oder etwas Wein läßt einen ja - egal ob man Ängste hat oder nicht - normalerweise etwas entspannter/lockerer agieren. Aber das ist ja nicht der/Dein "Normalzustand"!) Aber wenn ich den Schlaf nachgeholt hatte, waren sie - logischerweise - wieder da; ich hatte mich ja nicht bewußt mit ihnen auseinandergesetzt! Sich seine Ängste (teilweise) abtrainieren, das klappt meiner Erfahrung nur in einem "bewußten" (= Normal-)Zustand.


Zitat:
Das geht mir nicht in den Kopf warum die gefühlte Stärke die Heilung auch beeinflusst.

Ich stehe gerade etwas auf dem Schlauch, was Du mit diesem Satz genau meinst. - Bei einem Training jeglicher Art wird der Schwierigkeitsgrad auch immer weiter erhöht. Sonst könnte ein Violonist nie ein ganzes Konzert fehlerfrei spielen lernen.
Wenn Du mit einer "kleinen" Angst konfrontiert wirst und Du bist gerade nicht unter Zeitdruck etc., dann nutze die Chance, mal kurz innezuhalten. Lenke Dich nicht ab, weiche nicht aus! Wie fühlt sie sich an, diese Angst? Ist sie wirklich ein so großes Problem? Wie wahrscheinlich ist es, daß sie Wirklichkeit wird? Und falls: Würde davon Deine halbe oder ganze Welt untergehen?

Lieber Gruß von

Meise

24.12.2014 18:25 • #7


sorry für den verwirrenden Satz, hört sich komisch an =)

ich sehe die Angst nur als ein Symptom an, das mein Körper mir gibt. ich meine damit "muss ich die Angst möglichst stark spüren um sie zu heilen"...vielleicht besser geschrieben jetzt.

Vielleicht erweiternd zusagen, ich habe Mühe mit den sekundären bewältigungsstrategien von mir...erst kommt ein Angstgedanke, ich verspanne mich und ich schalte auf Abwehr..die Abwehr an und für sich dauert viel länger und ist viel unangenehmer als die Angst selber. Manchmal ist die Angst schon lange vorbei aber ich verharre ich einer Lähmung und bin angespannt. Also muss ich diesen Zustand durchleben? was bringt das...

24.12.2014 18:29 • #8


NB: Einen Satz bei m. le. Post habe ich leicht verändert, aber nix von Bedeutung.

Zitat:
ich meine damit "muss ich die Angst möglichst stark spüren um sie zu heilen"...vielleicht besser geschrieben jetzt.


Nö, Du mußt sie nicht möglichst stark spüren, um sie zu heilen. Ein Bodybuilder fängt ja auch nicht mit den massivsten Hanteln an. Du mußt aber die Intensität der "bewältigten Angst" erhöhen bzw. wenn eine "größere" Angst kommt und Du hast vorher ein paar kleinere Ängste bewältigt bzw. ihnen standgehalten, dann wirst Du auch mit der größeren besser - natürlich am Anfang nicht "perfekt" - umgehen können. Und so weiter.

Zitat:
ich habe Mühe mit den sekundären bewältigungsstrategien von mir...erst kommt ein Angstgedanke, ich verspanne mich und ich schalte auf Abwehr..die Abwehr an und für sich dauert viel länger und ist viel unangenehmer als die Angst selber. Manchmal ist die Angst schon lange vorbei aber ich verharre ich einer Lähmung und bin angespannt. Also muss ich diesen Zustand durchleben? was bringt das...
Hm, so wie Du das schilderst, habe ich das meines Wissens noch nie durchlebt; bei mir traten/treten "Abwehrgedanken" und Ängste immer zusammen auf: geht die Angst, geht das andere auch. Die Ursache für "Nebeneffekte" (wie plötzliche Halsschmerzen etc. bei ganz großen Panikanfällen) sind ja weg.

LG. Meise


P. S.: Abwehren sollst Du ja nicht; Du sollst ja aushalten (lernen)!

24.12.2014 18:38 • #9


Zitat von Bilbo:
No_smile...Wenn du den letzten Satz nicht von dir gegeben hättest, ja wer weiss, vielleicht hätten wir ein normales Gespräch führen können. Nur leider schaufelst du dir, unabhängig dem Inhalt deines Textes, immer wieder das eigene Grab. Schade darum.


Wir wissen beide, dass es nicht Schade darum ist. Du hast etwas geschrieben, ich habe eine Meinung dazu und äussere sie. Darin einen Ansatz zu einer wie auch immer gearteten "Annäherung" zu sehen ist Illusion.

24.12.2014 18:43 • #10


Schlaflose
Zitat von Bilbo:
Ja es ist die Verlustangst, ich weiss woher sie kommt, wie sie sich anfühlt....ich kenne quasi den "Endgegner" in mir.


Ich frage mich, wie man sich denn einer Verlustangst stellen kann.
Ich habe z.B. eine Horror vor dem Telefonieren, muss mich aber berufsmäßig öfter mal der Situation stellen. Und ich merke selbst, je häufiger ich es hintereinander mache, um so leichter fällt es mir und die Angst vergeht. Und wenn ich es eine Zeitlang nicht mache, ist die Angst beim nächsten Mal wieder da.
Aber sich einer Angst zu stellen, die nicht einen bestimmten konkreten Auslöser hat, kann ich mir irgendwie nicht vorstellen.

24.12.2014 18:44 • #11


Also, ich könnte mir nur eine Variante wie folgt vorstellen:
Man stellt sich vor, der geliebte Partner verläßt einen/will 'ne Auszeit/will sich scheiden lassen, etc. Sich diese Situation intensiv vorstellen. Und dann mal schauen, was das in einem auslöst: vielleicht ja eben doch nicht das Weltuntergangsszenario, sondern nach anfänglicher Trauer/Verzweiflung ein "Tja, dann würde ich vielleicht den Wohnort wechseln"/"dann würde ich erst mal Urlaub machen" etc.?! Man könnte sich (später) noch radikaler solch eine Angst vorstellen: sich den Tod eines geliebten Menschen vorstellen: Beerdigung, Trauerrede, Kleidungsstücke aussortieren ...

Andere Varianten fallen mir gerade nicht ein. - Vielleicht sollte so eine "Angstkonfrontation" besser in einem kontrollierten Umfeld (innerhalb einer Therapie oder in der Gegenwart von Freunden etc.) stattfinden.

Auch wenn Zeit nicht alle Wunden heilt bzw. diese vielleicht nicht völlig heilt (meiner Meinung nach), so haben die meisten Menschen in sich das Rüstzeug, auch schwer(st)e Krisen in einer Weise zu überstehen, daß sie daran nicht nicht vollkommen verzweifeln.

24.12.2014 18:59 • #12


P. S.: In beiden "Sich-die-Angst-vorstellen"-Themen könnte sich der, der übt, sich mit seinen Verlustängsten auseinanderzusetzen sich z. B. sagen: "Falls der Partner/die (geliebte) Person nicht mehr da wäre: Ich selbst wäre ja noch da. Ich hätte schöne Erinnerungen an den Menschen. Ich wüßte, daß er/sie viele schöne Momente im Leben gehabt hat. Ich wüßte, daß irgendwann einmal für jeden hier auf der Welt der finale Abschied kommt." Oder, auf eine "nicht-finale Trennung" bezogen:"Ich wüßte, daß es viele Menschen gibt, die sich trennen/scheiden lassen - und die damit umgehen können/für die deshalb die Welt nicht untergeht; der andere wäre ja noch am Leben; es ginge ihm gut; vielleicht entsteht eine Freundschaft. Wir haben viele schöne Erinnerungen an unsere Beziehung. Es wäre nicht ausgeschlossen, daß ich nach einem Aus dieser Beziehung nochmals Liebesglück mit einer anderen Person erleben würde." Etc., etc.

24.12.2014 19:17 • #13


Zitat von Schlaflose:
Zitat von Bilbo:
Ich frage mich, wie man sich denn einer Verlustangst stellen kann.


Das frage ich mich auch, irgendwie noch schwierig...ich halte die Angst einfach aus und warte bis sie vorüber geht. Es läuft nicht auf ein spezifisches Thema wie "Angst zu telefonieren". Das kann man lernen indem man sich immer und immer wieder dem Telefon stellt. Hm Verlustangst? kA, ich kann nicht einfach sagen, so jetzt stell ich mich. Sie kommt wann sie kommt.

@Meise
Das kann sein, dass die Abwehrhaltung mit der Angst auch geht, meistens habe ich nur noch Abwehr und spüre die Angst gar nicht. Ist ja auch egal, sind einfach Symptome...

aus diesem Grund meine ich, die Angst dämpfen, z.b. mit Alk......oder zumindest die starke Angst dämpfen. kA. ich sollte Hellseher sein.

28.12.2014 12:32 • #14


Zitat von Bilbo:
Ich frage mich, wie man sich denn einer Verlustangst stellen kann.


Indem man zwischenmenschliche Beziehungen eingeht. Diese nicht meidet, aus Angst verlassen zu werden. Würde ich jetzt mal so tippen

28.12.2014 13:12 • #15


ja soweit so gut, seit fast 3 Jahren bin ich also in der Konfrontation....

28.12.2014 13:13 • #16


Tja, ich seit über 19 Jahren. Mal mehr, mal weniger.
Mal erfolgreich, mal mit Niederlagen.
Mal optimistisch, mal frustriert.

Und es wird Zeit meines Lebens nicht aufhören. Ich werde immer Angst haben verlassen zu werden. Und ich werde immer wieder auch mal tatsächlich verlassen werden. Menschen kommen und gehen.
Deshalb gebe ich aber nicht auf...
Ein ist eine Gradwanderung zwischen mich schützen uns mich was trauen. Um die Menschen zu finden, die mir gut tun. Die bleiben. Bei denen ich bleibe.
In diesem Sinne.
Schönen letzten Sonntag des Jahres 2014

28.12.2014 13:18 • #17



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