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Hallo!

Ich habe trotz fortgeschrittenem Alter (42) eine berufliche Qualifizierung im Rahmen eines Studiums begonnen. Trotz Angsterkrankung und vielen Gedanken im Vorfeld. Nun muss ich sehr viel Lernen und mein Alltag besteht nur noch aus dem Unterrichtsstoff. Zunächst gibt mir das Stabilität . Nun wird der Stoff immer kompakter und ich habe den Abstand komplett verloren.
Mein Kopf hat keinen Nachtschalter mehr. Ich bin nicht mehr müde, komme überhaupt nicht mehr runter. Nicht wegen der Aufregung. Mein Kopf ist so brutal voll. In Folge habe ich mal zwei Nächte gar nicht geschlafen. Ich lag stundenlang im Dunkeln und war dann wie ein Zombie. Ich hab so Angst vor einem chronischen Zustand und dass ich dem Ganzen nicht Herr werde. Dabei bin ich gefühlt stabiler als vorher. Aber schlafen konnte ich vorher besser.
Ich hab es mit allem versucht, ich habe alle Arten von Beruhigungstee ausprobiert, gehe jeden Tag 1-2 Stunde raus. Auch Schlafmittel aus der Apotheke. Allerdings bin ich dann total fertig in der Früh. Ich möchte den Kreislauf durchbrechen. Denn ein volles Gehirn vom Lernen werde ich ja noch länger haben. Wie schalte ich bloss ab?

27.12.2019 14:49 • 29.12.2019 #1


3 Antworten ↓


Irgendwelche Entspannungstechniken sind da schon ml als richtig und sendest du ja auch schon an. Achte auf Schlafhygiene. Abends spätestens 3 Stunden vorm zu Bett gehen nicht mehr lernen oder fördernde / aufregende Dinge machen

27.12.2019 15:59 • x 1 #2



Schlafstörungen im Studium

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lala_95
Hallo Kiliane77

Ich stecke momentan auch mitten in der Lernphase. Dies kann schon schnell mal sehr stressig werden und man kann dann schlecht runterfahren. Das mit den Entspannungstechnik ist schon mal sehr gut. Treibst du Sport? Mir hilft Sport am späteren Nachmittag, um runterzufahren. Oder nehme jetzt seit ca. 2 Wochen ein pflanzliches Beruhigungsmittel mit Johannisbeerkraut. Dies kann helfen, runterzufahren und sich zu entspannen. Schlafe auch besser, seit dem ich das nehme.

Mach am Abend etwas, das dir Spass macht. Dies kann auch entspannen.

29.12.2019 12:05 • x 1 #3


Ich habe gefühlt wirklich alles an pflanzlichen Möglichkeiten ausprobiert. Leider wohne ich auch noch in einer sehr hellhörigen
Gemeinschaftsunterkunft. Ohrstöpsel sind da die einzige Möglichkeiten, etwas Ruhe zu bekommen. Die Mitstudenten sind fast alle halb so alt wie ich. Ich möchte am liebsten um 21 h schon das Licht ausschalten, aber da werden alle anderen erst richtig wach. Schlafschwierigkeiten wegen Grübeln oder Sorgen kannte ich bisher auch. Aber dieses "vergessen" wie schlafen geht, das ist noch eine Stufe drüber. Eine Nacht war ich komplett verzweifelt. Konnte das auch nicht am Unterricht teilnehmen, weil ich so fertig war. Aber den Stoff kann ich auch kaum mehr aufholen. Ich hab halt kein eigenes Leben mehr. Bin unter der Woche weg von meiner Familie. Lerne und lebe in einem Zimmer. Da ist Abstand kaum möglich zum Lernen. Aufgrund meiner Angsterkrankung geh ich auch nirgends hin. Mal schnell einkaufen oder meine täglichen 10 000 Schritte in der Natur. Aber anderes fällt flach.

29.12.2019 12:25 • #4