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Hallo ihr lieben!
Ich hab ne frage geht's euch nach der Psychotherapie auch immer schlecht?
Heute war ich sehr aufgewühlt danach hab auch auf dem Nachhauseweg geheuelt:(

Lg sandra

17.06.2013 20:32 • 19.06.2013 #1


13 Antworten ↓


Ich würde mal sagen, dass gehört einfach dazu. Wenn man nach der Sitzung aufgewühlt ist und heult, dann bewegt sich im Inneren etwas......und dass ist ja auch Sinn der PT.

Ich würde es positiv sehen, auch wenn Du Dich kurzfristig schlecht fühlst, denn an Deiner heftigen emotionalen Reaktion erkenntst Du, dass die Richtung stimmt.

Drück Dir die Daumen

17.06.2013 20:45 • #2



Psychotherapie und danach / Erfahrungen

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Nein, mir geht es nicht schlecht. Aber was damit anfangen kann ich auch nicht. Entweder gerate ich an die falschen Leute oder es bewirkt bei mir nicht viel. Ich mache so eine Gesprächstherapie und die Therapeutin hegt komische Ansichten in meinen Augen. Mir geht es halt nicht besser, wenn ich mir drei Mal am Tag sage, dass "ich ok bin". Ich wünsche dir mehr Erfolg.

17.06.2013 20:54 • #3


Ja heute hab ich erstmal gemerkt wie schlimm ich manches erlebtis eigentlich find!
Ich hoffe das die Therapie was bewirkt und hilft!

@ Pumuckl
Warum suchst du dir nicht ein anderen Therapeuten? Das wurde mir vom HA gesagt wenn ich nicht klar komm soll ich mir ein andern suchen sonst hilft es dir doch nicht!

17.06.2013 21:05 • #4


Schlaflose
Zitat von Sunny-Joel:
Ich hab ne frage geht's euch nach der Psychotherapie auch immer schlecht?
Heute war ich sehr aufgewühlt danach hab auch auf dem Nachhauseweg geheuelt:(


Mir ging es so die ersten 12-15 Sitzungen danach immer schlecht, d.h. ich war so aufgewühlt, dass ich nicht schlafen konnte. Als die Therapie sozusagen in meinen Alltag eingegangen ist, hat es mir nichts mehr ausgemacht.
Selbst in der Broschüre meiner Reha, die ich vor 3 Jahren machte, hieß es, dass man sich darauf einstellen sollte, dass es einem die ersten 1-2 Wochen schlechter gehen würde.

18.06.2013 16:36 • #5


Sunny: Ich gehe ja erst seit April hin. Einen anderen Platz finde ich eh nicht so einfach und da ich Krankengeld bekomme, werde ich den Teufel tun, das abzubrechen. Dann habe ich nur Ärger mit der Krankenkasse! Ich musste jetzt noch zusätzlich zu einer Neurologin und dort werden Untersuchungen doppelt und dreifach gemacht Die Therapeutin kümmert sich gar nicht um die Symptome, die ich habe. Sie schiebt es einfach auf ein mangelndes Selbstbewusststein und deswegen soll ich mich drei Mal am Tag vor den Spiegel stellen und mir sagen, dass ich "ok" bin.

18.06.2013 16:39 • #6


Mir ging es nach meinen Sitzungen in der systemischen Therapie nicht schlechter, aber ich wurde nachdenklich. Und das war voll zu meinem Nutzen. Andere Blickwinkel müssen nicht unbedingt schmerzen, und wer sowas behauptet, hat den Sinn einer Therapie verkannt. Sowas kann mehr schaden als nützen. Es gibt Therapeuten, die machen einen erst klein, um dann den Klienten wieder nach ihrem! Verständnis für "Gesundheit" wieder aufzubauen. Zum K*tzen. Und das wird auch noch von den Kassen bezahlt....

Und ich stehe mal wieder voll hinter unserer pumuckl, die es auf den Punkt bringt.

Immer wieder hört und liest man, u.a. in dem schlechten Ratgeber von Dr. Doris Wolf, daß man sich 10 mal am Tag vor den Spiegel stellen soll, und sich dann erzählen, wie toll man ist, und wie sehr man sich liebt.

Dieser Schei* macht mich jedesmal wütend. Als ob sowas das Selbstbewußtsein aufbauen könnte. Zum Glück hat meine Therapeutin das bei mir gar nicht erst versucht, es wäre dann auch die letzte Sitzung gewesen.

18.06.2013 17:58 • #7


Ich find es auch hart wenn das vorm Spiegel stellen helfen würde dann würde keiner zum Therapeuten gehen!
Meine Therapeutin hat mich das vorletzte mal gefragt was ich mir von ihr erhoffe!
Ich sagte ich will diese Angst nicht mehr haben lernen damit umzugehen aber werd ich das je können? Wird die Therapie dabei helfen?

Lg

18.06.2013 20:51 • #8


Zitat von Sunny-Joel:
Ja heute hab ich erstmal gemerkt wie schlimm ich manches erlebtis eigentlich find!
Ich hoffe das die Therapie was bewirkt und hilft!
Das ist ja kein Fehler der Therapeutin, wenn du merkst, wie schlimm einige deiner Erlebnisse in Wirklichkeit waren. Man/frau macht sich gerne lange vor, dass doch eigentlich alles ganz okay gewesen sei oder dass nur Person X schlimm gewesen sei, aber Person Y nicht und ähnliches. Dann festzustellen, dass man sich diese Ansicht vorher nur so zurechtgelegt hatte, um sie - als Kind - besser ertragen zu können, tut immer erstmal schrecklich weh. Außerdem kratzt es am Ego, denn man muss sich eingestehen, dass man sich geirrt hat. In Wirklichkeit hat man sich aber oft nicht mal geirrt, sondern sich selbst absichtlich hinters Licht geführt - eben, damit einem das alles nicht so arg schlimm vorkommt.

Aber um gesund zu werden, muss man das alles halt aufdecken.

18.06.2013 23:16 • #9


Bin ja auch bis jetzt mit der Therapeutin ganz zufrieden!
Hab immer etwas Angst über erlebtis zu reden wie gestern das war mir irgendwie peinlich aber danach hab ich gemerkt wie wütend es mich eigentlich macht!

18.06.2013 23:29 • #10


Sunny-Joel,

sehr schön, daß da echte Gefühle kamen, die wohl (zu) lange unterdrückt wurden. Ein guter Anfang.

Und ja, eine Therapie kann Dir helfen, mit dieser Angst besser umzugehen, weil Du verstehen wirst, daß Du (Dein Unterbewusstsein) kein anderes Ventil gefunden hat, als mit Angst zu reagieren, wie es so vielen von uns hier geht.

Angst besteht zumeist aus unterdrückten Gefühlen, Angst will uns was mitteilen. Was es ist, gilt es in der Therapie herauszufinden.

Es hilft, den vermeintlichen "Feind" zu erkennen und damit auch zu bannen. Aber es dauert seine Zeit...

19.06.2013 10:36 • #11


Hallo worrie

Danke für deine Antwort sie hat mich ein wenig aufgebaut!
Ich denke auch das es gut ist wenn ich so reagier mir war schon immer klar das dieser Grund mich nervt aber das es doch so extrem ist so entteuchend und mich so wütend macht hätte ich nicht gedacht!

War heut aufm Arbeitsamt und vielleicht kann ich ne Umschulung machen

Lg

19.06.2013 21:13 • #12


Freude ist immer gut. Ich drücke Dir die Daumen, daß es mit der Umschulung klappt. Vielleicht lösen Deine Ängste sich ja mit der Zeit in Luft auf, wenn Du wieder etwas machen kannst, was Dir Spaß macht, Dein Leben so ist, wie Du es Dir vorstellst.

19.06.2013 21:52 • #13


Naja ich denke die nächste zeit wird noch hart möchten noch ein Kind und dieser weg wird schwer und voller angst sein durch die ertse SS
habe da auch schon mit der Therapeutin drüber geredet das da die angst auch ein Problem ist,
war ja schon immer ein Ängstlicher Mensch hatte auch schon immer angst vorm Tod aber net so schlimm wie jetzt, aber angst vor schlimmen Krankheiten so wie jetzt hatte ich vorher nie, deswegen setze ich jetzt al meine Hoffnung in die Therapie um zu verstehen warum es auf einmal so ist!

LG

19.06.2013 22:05 • #14



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