Hallo ihr.
Ich habe ca. schon 4 Jahre mit dem RDS zutun, und einer
meiner Ärzte hat mir nun zu einer Phychotherapie geraten.
Ich kann mich aber nur schwer mit diesem Gedanken anfreunden.
Ich bin doch nicht gaga, und habe auch sonst noch nie festgestellt daß ich ein phsychisches Problem hätte.
Wenn jemand schon Erfahrungen damit gesammelt hat, würde ich mich über Antworten freuen.

13.01.2005 16:42 • 14.01.2005 #1


7 Antworten ↓


Hallo,

ich kann nur von mir sagen, dass ich auf den ganzen Psychoscheiß nichts mehr gebe! Wenn die Schulmediziner nichts finden (wobei ich ausschließlich organische Veränderungen anspreche, denn wenn sie dort nichts finden, hat man schließlich "nichts", dass ich nicht lache!) schicken sie einen zum Psycho. Ich mache das nun schon ziemlich lange und weißt du was? Ich gehe jedesmal da raus und denke: Danke für das dumme Gelaber, aber ich habe noch immer Bauchschmerzen. Was will ein Psycho dir erzählen? Er kennt dich nicht. Bevor der deine Beschwerden heilt, tanzt der Papst im Kettenhemd. Ich habe einen Riesenhass auf die Mediziner. Ich werde auch nicht mehr hingehen, es sei denn, mir fährt einer den Arm ab. Denn das sehen sie ja dann, dass es nicht psychisch ist, diese ach so "ausgebildeten" F*****. Entschuldige meine etwas derbe Wortwahl, aber ich bin fertig mit der Welt und den schei. im weißen Kittel.
Ich wünsche dir trotzdem alles Gute.

Robin

13.01.2005 17:09 • #2


Danke Robin für deine Meinung.
Wenn ich ehrlich bin kann ich mir auch nicht recht vorstellen
wie ein P.-Therap. mir diese Schmerzen nehmen soll?!?
Doch irgendwo sucht man immer nach einer Therapie/ Medikament/ ect. das einem helfen kann.
Wenn ich wüßte das es mir hilft wäre ich natürlich bereit
es zu versuchen.

Liebe Grüße

13.01.2005 17:32 • #3


Du kannst es ja testen. Ich kann ja nur für mich sprechen und wollte dir auf deine Frage antworten. Ich wünsche dir jedenfalls alles Gute.

Robin

13.01.2005 17:39 • #4


Was seid ihr eigentlich alle so fixiert darauf,
dass nur Leute Psychotherapien machen,
die gaga sind?
Da geht mir ja die Hutschnur hoch!

Man sollte sich vielleicht mal überlegen,
wieso ein solches Symptom, wie Reizdarm/-magen
auf einmal auftaucht, wenn man nicht schon von
Kindheit an einen genetischen oder organischen
defekt hat, oder dieses Symptom durch eine
Krankheit ausgelöst worden ist.

Es gibt nicht umsonst solche Ausdrücke,
wie 'es ist zum kotzen', 'es schlägt mir
auf den Magen', 'Ich kann's nicht rauslassen'.

Die Verdauungsorgane sind sehr wichtig für
die seelische Verarbeitung von Problemen,
weil sie einen enormen Einfluss auf das
Immunsystem und das Wohlbefinden des Körpers
allgemein haben.

Bei vielen Leuten treten solche probleme,
die sich auch im Reizdarmsyndrom äußern,
im Zusammenhang mit seelischen Belastungen auf.
Ich würde hier erstmal auch zustimmen, dass es
durchaus auch vorkommen kann, dass Ärzte, wenn
sie nicht weiter wissen oder sie vielleicht
auch keine Lust haben sich damit auseinanderzusetzen,
einfach alles auf seelische probleme abschieben.

Aber der Ansatz ist nun mal nicht besonders verkehrt.
und wenn man so etwas wie Reizdarmsyndrom hat entwickelt
sich automatisch eine Depressionsspirale, die immer
größere Kreise zieht und einen noch mehr reinreißen kann.

Nehmen wir nur mal die ganzen Ärtze-Odyseen,
die jeder von uns schon hinter sich hatte,
die Behauptungen man sei Hypochonder,
die ständige Angst zu pupen, andauernd
aufs Klo zu müssen, sich vielleicht
schlimmstenfalls in die Hose zu machen,
dass die Darmgeräusche zu laut sind,
dass man aufstoßen muss.

Also, wenn euch so etwas nicht belastet,
dann braucht ihr wirklich keine Therapie
anfangen, oder vielleicht egrade deswegen drum.

Whatever....wenn es bei Jugendlichen oder jungen
Erwachsenen zu einem Zeitpunkt aufgetreten ist,
also das Reizdarmsyndrom, dann sollte man sich
selber mal überlegen was ungefähr in diesem
Zeitraum [+/- zwei jahre] vorgefallen sein könnte,
dass der Körper vielleicht keine andere Möglichkeit
hatte mit der Belastung umzugehen.

Es ist auf jeden Fall ein Ansatz, der für
die Mülleimer-Diagnose Reizdarm durchaus sinnig ist,
weil die Ursache für diese Symptompalette ja nun
nicht gegeben ist.

Und wenn ihr mit allem durch seid und alles versucht
habt, dann versucht doch mal von einer anderen Ebene
zu denken: Was bringt mir mein RDS denn?
Klingt vielleicht etwas seltsam, aber wenn es eine
psychische Ursache haben sollte, und daran glaube
ich mehr als fest, weil alle sehr viele Anzeichen
dafür sprechen, könnte man sich eben auch überlegen,
wieso sich diese Symptompalette zu lang hält, auch
wenn DF, Blähungen etc auf den ersten Blick nicht
gerade sehr positiv wirken, aber es könnte ein Anstoß
zur Selbstreflexion sein.

That's it...denkt immer daran..nach regen kommt sonnenschein *uff*

13.01.2005 21:22 • #5


Also muß Tura da mal zustimmen!
Natürlich muß nicht nur die Psyche eine Rolle spielen, aber wer gibt schon gern zu Probleme und Sorgen zu haben. Deswegen ist man doch nicht sofort bescheuert oder gaga.
Nur mal als Beispiel:
Wenn man viel Streß hat z.B. im Beruf, man rennt den ganzen Tag im Dreieck, die Arbeit kann man fast nicht mehr bewältigen und dann noch dieser nervige Chef..... endlich zu hause total fertig nur noch ins Bett....nächsten Morgen wacht man auf und....oh nein! Kratzen im Hals, Husten usw. Ich würde mal sagen wenn man viel Streß hat ist man anfälliger für bestimmte Krankheiten, doch jetzt würde ja keiner sagen das derjenige gaga ist...
Oder man hat Streß und danach bekommt man Kopfschmerzen da würde ja auch niemand sagen "was für ein Psycho..."
Aber nimmt man es genau so schlägt der Streß einem auf die Psyche und zack da hat man das größere oder kleinere Problem....

So, genug ausgeschweift,- sorry für meine gedanklichen Ergüsse!
Liebe Grüße steffi

13.01.2005 21:56 • #6


Ich sage ja nicht, dass ich das gänzlich abstreite, ABER: So extrem, wie es bei mir ist, ist völlig anormal. Ich glaube nicht, dass das "nur" psychische Ursachen haben soll. Und, wie gesagt, mache ich schon lange Psychotherapie. Ich habe auch extreme psychische Beschwerden, das sage ich ganz offen. Die hatte ich auch schon bevor ich diesen grauenhaft vergifteten Körper hatte. Aber die Psychotherapie bringt mir rein gar nichts!
Und Sprüche wie "ist doch zum Kotzen" oder "da schei.' ich drauf" sind doch auch nur Wortkreationen von Menschen. Es hat nicht alles einen extrem tiefen Sinn, wie sich der Mensch das immer so gerne ausmalt. Das Problem ist, dass wir ein Ich-Bewusstsein haben und aufgrunddessen denken, wir wären zu Höherem bestimmt. Meines Erachtens aber sind wir nichts anderes als Affen mit einem größeren Hirn. Wir verfolgen wie alle Tiere unsere Triebe. Wir sind nicht so groß wie wir immer meinen. Wir sind sogar die schlimmsten Tiere auf der Welt, weil wir uns gegenseitig und bewusst zerstören. Warum? Weil wir ein Ich-Bewusstsein haben. Das lässt es zu, dass man einen tieferen Sinn in Sprüchen wie "schlägt mir auf den Magen" etc. sucht. Ich habe aufgehört zu suchen. Es gibt keinen Sinn.

Robin

14.01.2005 10:09 • #7


Also, das wir nach einem höherem Sinn streben ist auch eine Kreation von Menschen. Wir sind auch nichts anderes als lebende Organismen auf diesem Planeten, nur schaffen wir es unsere Umgebung und uns selber zu zerstören und uns auszurotten, was ein Instinktgeführtes Wesen nicht tut.

Und jedes Lebewesen hat ein Ich-Bewusstsein..wie es mit dem unbewussten aussieht, wäre zu klären.

14.01.2005 11:39 • #8




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