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Hallo zusammen,

erstmal möchte ich mich kurz vorstellen: Guido, Mitte 30 und leider seit einigen Jahren aus beruflichen Gründen unter Angststörungen. Besonders im Bezug auf Menschen.

Ich freue mich, dass ich das Forum hier gefunden habe und viel lesen kann und mich auch austauschen kann.

Während ich mich zur Zeit in einer Therapie befinde und mal schauen muss, wie sich das so entwickelt, habe ich leider keine Ruhe vor meiner Krankenkasse.

Diese macht mir unheimlich Stress, seit ich Krankengeld bekomme. Anrufe, Schreiben usw. Erst keinerlei Hilfe bei der Suche nach einem Therapeuten, danach mal schnell noch vor Beginn einer Therapie das Krankengeld nach Aktenlage ohne Untersuchung gestrichen. Nachdem ich vor wenigen Wochen das bekämpfen konnte, jetzt das selbe Spiel schon wieder.

Ich habe jetzt aus Frust gekündigt und suche eine neue Kasse.

Habt ihr zufällig einen Tipp für mich? Gibt es noch eine KK, die auch Menschen mit psychischen Krankheiten unterstützt, statt sie mit allen Mitteln in die Arbeit drängen zu wollen und die Kranken mies behandeln?

Ich wäre für Tipps sehr dankbar.

Grüße
Guido

10.08.2016 20:43 • 11.08.2016 x 1 #1


6 Antworten ↓


Yasmin-96
Hallo Guido, das tut mir leid! Ich finde es gut , dass du deiner Krankenkasse gekündigt hast. Sie sind verpflichtend Menschen zu unterstützen und, wenn Sie nicht weiter im Leben kommen die Kosten einer Psychotherapie ohne Probleme zu übernehmen. Ich habe keinerlei Probleme mit der AOK! Und ich würde dir meine Krankenkasse sehr empfehlen. Sie haben meine Therapie bewilligt und auch die Verlängerung bewilligt. Wenn du magst sagt du mir in welcher Stadt du wohnst und ich schaue nach einer Therapeutin oder einem Therapeut!
Viel Mut und Kraft wünsche ich Dir!
Liebste Grüße,
Yasmin

10.08.2016 21:37 • x 1 #2



Probleme mit der Krankenkasse - Tipps

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@guido

Welche Krankenkasse ist das?

Leider ist das mittlerweile häufig, ich bin bisher bei Anrufen nicht dran gegangen. Aber wenn sie einfach dein geld streichen, finde ich das schon heftig. Stress machen wohl viele Kassen, liest man häufiger.

10.08.2016 22:07 • x 1 #3


Hallo zusammen,

danke für eure Antworten!
Es handelt sich um die so tolle TK......

Naja bin am Suchen, aber habe bisher tatsächlich über so ziemlich alle Alternativen das Gleiche gelesen.......

Schade, dass es wohl heutzutage nur noch ums Geld geht.......

Wegen Therapeuten: Danke für das Angebot, da habe ich schon jemanden gefunden und hatte auch schon Sitzungen.

Grüße
Guido

11.08.2016 09:58 • x 1 #4


anna violetta
Hallo Guido,

danke für deinen Beitrag/ deine Beiträge. Es tut mir voll leid, dass deine Krankenkasse so einen Stress macht.
Das ist unmöglich sowas von der Kasse! Ich habe auch schon von einigen Leuten gehört, dass die Kasse extrem Druck macht und Stress!
Das ist halt in so einer Situation, in der viele von uns sich befanden/ befinden nicht unbedingt hilfreich!
Mh, also bei mir ist es aber so, ich bin auch bei der AOK (so wie Yasmin auch) und ich muss sagen, die haben bei mir so gar kein Stress gemacht. Ich hatte dort halt eine Ansprechpartnerin, als es um's Krankengeld ging und die war echt freundlich. Ich muss dazu sagen, dass ich da echt die Hosen runtergelassen habe und alles erzählt habe.
Die Krankenkasse hat ihren Anteil gezahlt, als ich in der Psychiatrie war, ich war danach noch in einer anderen Klinik (psychosomatische Abteilung Uniklinik Mainz), das hat die Krankenkasse auch bewilligt. Ich war da zwar schon ausgesteuert, aber okay.
Und auch jetzt- ich beziehe Erwerbsunfähigkeitsrente- ist meine Ansprechpartnerin echt nett.
Ich hoffe, du findest eine gute andere Krankenkasse.

Das mit deiner Therapie hört sich gut an. Ich hoffe, der / die Therapeut/in kann dir helfen.

Liebe Grüße, Anna

11.08.2016 10:16 • #5


Schlaflose
Ich habe mit der Barmer gute Erfahrungen gemacht. Ich war vor 5 Jahren fast ein Jahr krank geschrieben und sie haben mich in Ruhe gelassen. Die Berichte meines Therapeuten und die Krankschreibung durch meinen Hausarzt wurden anstandslos akzeptiert. Nach etwas 6 Monaten fand eine Prüfung durch den MDK statt und die haben allein aufgrund der Aktenlage entschieden, dass ich weiter krank geschrieben werden konnte. Ich hatte allerdings im Jahr davor freiwillig schon eine 8-wöchige psychosomatische Reha gemacht. Ohne das hätten sie mich wahrscheinlich dazu aufgefordert, eine Reha zu machen.
Nach etwa 10 Monaten wurde ich angerufen und ich wurde sehr freundlich gefragt, ob ich einer stufenweise Wiedereingliederung zustimmen würde. Das war dann aber nicht mehr notwendig, denn genau zum gleichen Zeitpunkt bekam ich ein anderes Jobangebot. Mir ging es damals in erster Linie wegen meinem Beruf als Lehrerin so schlecht.

11.08.2016 16:18 • x 1 #6


Mich hat die DAK bei 1,5 Jahren AU so gut wie gar nicht behelligt und anstandlos bezahlt. Ein einziges Mal wurde ich zur Vorstellung zum Medizinischen Dienst der Krankenkassen gebeten. Die haben bestätigt dass ich AU bin und das wars dann auch für den Rest der Zeit.

Bin inzwischen aber doch auf Anraten meines Therapeuten weg von der DAK zu einer kleinen BKK. Die DAK und so ziemlich alle großen sind zu sperrig, wenn es um Individuallösungen und Einzelfallentscheidungen geht. Therapeut hat BKK oder IKK empfohlen. Zu meiner BKK kann ich noch nichts bezüglich langer AU oder psychischen Leiden sagen. Regelleistungen und auch besondere Extras aus deren Programm wie Kostenübernahme für Zahnreinigung oder Zuschuss für eine Brille wurden aber bisher anstandslos übernommen. Außerdem sind die nicht so bekloppt mit den Rabattverträgen und wechseln dauern den Anbieter und zwingen einem das neue Präparat auf. Der Versicherte darf da immer zwischen den drei günstigsten Alternativen wählen.

Ich fürchte aber mittelfristig kann dir das bei jeder Kasse passieren. Die ändern dauernd ihre Strategie, je nach dem wer nun Manager ist und mit einem fetten Bonus weggelobt werden will.

11.08.2016 22:21 • x 1 #7




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