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Hallo ihr Lieben,

ich bekam Post von der Krankenkasse das ich Ende Mai ausgesteuert werde da ich den Höchstanspruch an Krankengeld bezogen habe. Ich wurde noch nie ausgesteuert und wollte daher mal nach euren Erfahrungen fragen.

-In Reha war ich gerade.
-Ich bin einem Anstellungsverhältnis, kann jedoch dort nicht mehr hin, sollte auch so in dem Rehabericht drin stehen lt meiner Psychologin, Bericht wird aber zur Zeit noch geschrieben.
- ich sollte vollen Anspruch auf ALG1 haben

Was kommt denn mit dem Arbeitsamt auf mich zu? Machen die Gutachten? Hat man da viel Ärger mit? Verlangen die Maßnahmen von einem? Was passiert denn da so und wie läuft das ab?

Ich weiss nur das ich demnächst nocheinmal einen Brief bekomme von der KK auf dem das genaue Datum der Aussteuerung steht und ich mich dann beim Arbeitsamt vorstellen muss.

LG Mimose

10.01.2017 17:29 • 13.01.2017 #1


9 Antworten ↓


Schlaflose
Zitat von Mimose88:
Was kommt denn mit dem Arbeitsamt auf mich zu? Machen die Gutachten? Hat man da viel Ärger mit? Verlangen die Maßnahmen von einem? Was passiert denn da so und wie läuft das ab?


Wenn du Anspruch auf ALG 1 hast, bist du dann auf jeden Fall über das Arbeitsamt krankenversichert.
Und solange du weiter krank geschrieben bist, werden sie dich auch in keine Maßnahmen oder Ähnliches schicken können. Sie können dich aber zum Amtsarzt schicken, wenn sie der Meinung sind, dass die Krankschreibung nicht rechtens ist.

Hier findest du Informationen:

http://www.helpster.de/ausgesteuert-arb ... -so_141831

10.01.2017 17:39 • #2



Aussteuerung Krankenkasse - Erfahrungen

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Danke, hab mir alles durchgelesen und mich noch so etwas durch das Internet gewühlt. In der Theorie hört sich das ja alles gar nicht so schlimm an... ich weiss nicht einmal wovor ich konkret Angst habe, ich hab einfach nur angst das ich kein Geld bekomme und nur einen Haufen ärger mit denen habe.

LG

10.01.2017 19:18 • #3


Danke, hab mir alles durchgelesen und mich noch so etwas durch das Internet gewühlt. In der Theorie hört sich das ja alles gar nicht so schlimm an... ich weiss nicht einmal wovor ich konkret Angst habe, ich hab einfach nur angst das ich kein Geld bekomme und nur einen Haufen ärger mit denen habe.

LG

10.01.2017 19:18 • #4


Wenn der Reha-Bericht ausführlich ist, dann wird für 2-3 Jahre eigentlich erstmal kein neues Gutachten fällig, denn das ist ja bereits das Gutachten und zwar ein arbeitsmedizinisches Gutachten. Hast du den GdB feststellen lassen und mindestens einen GdB von 30, kannst du dich vom Arbeitsamt dem GdB 50 gleichstellen lassen und wirst dann deinen Möglichkeiten nach begrenzt neu vermittelbar sein. Wenn du einen GdB von 50 schon hast, dann wird das sowieso so sein mit der Vermittelbarkeit.
Die Gleichstellung zu schwerbehinderten Arbeitnehmern erfolgt auf Antrag von dir und dem vom Amt benannten Gutachter, der aufgrund von dir vorgelegtem Reha-Bericht entscheidet, ohne daß ein neues Gutachten erstellt wird.

Wenn du gleichgestellt bist, ist es etwas anders mit der Vermittelbarkeit und evtl. Umschulung, denn das hängt davon ab, ob du deinen eigentlichen Beruf noch ausüben kannst, ob du auf 25 oder 30 Stunden herabzusetzen bist o.ä. (SGB)

Es ist abhängig von der Dauer der ALG I - Leistung, wann AlG II folgt oder Hartz IV, denn bei Alg I ist der Druck des Arbeitsamtes im Großen und Ganzen noch nicht ganz so groß. Wenn du keine Schwerbehinderung hast, sind die Regeln nach dem gültigen Arbeitsrecht bindend und das bedeutet, daß du Termine nicht absagen solltest und allen Forderungen nachkommen mußt, sonst wird an der Leistung ziehmlich schnell sanktioniert. Krankenversichert bist du übers Arbeitsamt, solange du noch keinen anderen Job hast.

10.01.2017 19:24 • #5


GdB habe ich leider nur 20% bekommen, für mehr hat es nicht gereicht.

Vielleicht hat das Amt ja auch ein paar gute Ideen mich beruflich wieder einzugliedern, ich sehe jetzt nicht alles negativ, ich sehe auch eine Chance darin, schließlich will ich ja wieder arbeiten und mich dafür wieder fit fühlen. Aber man hört allerlei Geschichte das die einen plötzlihc gesund Schreiben oder man irrwitzige Sachen plötzlich erledigen muss, viele meckern einfach total
Ich frag mich dann halt auch was sie denn für Forderungen an mich haben könnten?

LG

10.01.2017 19:31 • x 1 #6


Das liest sich erstmal positiv - gute Einstellung! Die Forderungen können ganz unterschiedlich sein: Eigenbewerbungen, Unterlagen, im Krankheitsfall immer ein Attest, Termine (bitte niemals absagen!), Stellenvermittlung - eben alles sowas, was dich irgendwie in Arbeit bringt.

10.01.2017 19:37 • x 1 #7


Ich bin ja schließlich schon lange krank und werde mich jetzt auf kurz oder lang von meinem jetzigen Arbeitgeber trennen, ich wäre danach schon froh ein bisschen Unterstützung vom Arbeitsamt zu haben. Ich denke das ist sinnvoll und ich werde das auch brauchen. Wie gesagt, ich hab einfach nur angst und weiss gar nicht so richtig vor was eigentlich.

10.01.2017 19:52 • x 1 #8


Tines-Dana
Ich kann dir nur ans Herz legen dich so schnell wie es geht ans Arbeitsamt zu wenden. Bei mir wurde damals ein Gutachten gemacht wie weit ich belastbar bin oder auf was man in der Vermittlung achteten muss. Man kann dann nämlich auch besondere Leistungen wie speziefischere Betreuer erhalten.

Das Gutachten dauert immer etwas länger daher schau so schnell wie es geht es zu klären.

10.01.2017 23:33 • #9


Ich war jetzt gerade beim Arbeitsamt. Leider bin ich etwas zu früh da gewesen, ich muss nich in 4 Wochen nochmal vorstellen,3 Monate vor der Aussteuerung.

Ich bekomme dann Fragebogen mit und soll meine Ärzte von der Schweigepflicht entbinden.

Über meine finanzielle Absicherung konnte sie mir keine Auskunft geben, sie wisse nicht ob ich finanziell abgesichert bin

13.01.2017 10:13 • #10



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