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F

Fabs1985
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Guten Morgen zusammen,

ich sehe ich komme nicht mehr zur Ruhe und das hat folgenden Grund: ich habe den Verdacht das ich ein grundlegendes Problem mit mir selbst habe. Meiner Idenität, meiner Herkunft, meines ICHs etc.

Ich bin letztes Jahr an den Niederrhein zurück gekehrt und irgendwo fühlt sich das für mich alles andere als positiv an. Ok ich bin nicht an der gleichen Stelle wo ich mal gewohnt habe. Sondern in einer anderen Stadt. Dennoch hätte ich die Möglichkeit mir die Region zurückzuholen wie ich sie kannte. Nur tue ich das nicht. Ich sehe ich bin aktuell voll blockiert.

Seitdem ich hier bin habe ich das Gefühl als bin ich in irgendeinen Zustand verfallen aus denen ich einfach nicht herauskomme. Immer wieder frage ich: Was habe ich gegen die Stadt, was hast du gegen die Region? Irgendwo muss ich das in furchtbarer Erinnerung haben. (Negativ).

Positiv in Erinnerung habe ich meine Zeit in Gelsenkirchen zwischen 2016 und 2018. Doch da bin ich nicht mehr. Irgendwo habe ich mir eingeredet in diese Region zurück zukehren wo ich herkomme. Gebürtig komme ich vom Niederrhein. Kindheit Jugend Schule Ausbildung alles hier passiert. Seit sieben Jahren war ich in dieser Region nicht mehr. Habe mal ganz woanders gelebt und gewohnt. Dies habe ich dann 2016 mal aufgebrochen und bin ins Ruhrgebiet gezogen wo ich bis heute wohne. Nur eben jetzt nicht mehr in Gelsenkirchen, sondern weit westlich dieser Region.

Irgrendwo habe ich mich verloren, ein Teil von mir verloren und allgemein frage ich mich immer welches Problem habe ich wirklich in meinen Leben? Ich befürchte, dass ich mir etwas zurückholen wollte was ich nicht mehr habe, was ich nicht mehr bin. In einer gewissen Weise habe ich meine "rheinische Idenität" 2012 aufgebrochen. In dieser Region ist nichts mehr, außer meiner Vergangenheit. Der letzte Freundeskreis wurde 2016 aufgebrochen. Zurückgelassen habe ich hier nichts.

ich befürchte durch die Rückkehr hierher wurde all das alktualisiert und in die Gegenwart zurückgeholt. Dinge die ich vergessen, verdrängt wurden, sind wieder da. In einer gewissen Art und Weise hänge ich wohl in meiner alten Vergangenheit von vor 2012. Ohne eben mit diesen Städte zu tun zu haben. Denn hier ist einfach nichts mehr.

Das Ruhrgebiet habe ich quasi einfach so aufgegeben. Irgendwo hatte ich innerlich diesen Konflikt. Da ich in diese Region zurück kehren konnte. Nun bin ich hier und frage mich was das alles hier soll? Habe ich mir selbst was vorgemacht?

Danke für Antworten.

06.03.2021 #1


25 Antworten ↓
Icefalki

Icefalki
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Hallo @Fabs , man kann Depression damit erklären, dass die Körperchemie nicht mehr stimmt. Zu wenig Seretonin zur Verfügung steht, das diese Gefühle dann auslöst. Das ist mal bissle in Richtung Schulmedizin gedacht. Also Antidepressiva rein, und die Chemie sollte wieder ins Gleichgewicht kommen.

Anders gedacht bedeutet aber, dass Depressionen auftreten, wenn Lebenssituationen überhaupt nicht mehr stimmen. Egal nun, welche. Bedeutet, man lebt ständig irgendwie am Limit und kriegt die Kurve nicht, weil man sie nicht wahrnehmen kann oder will, weil man die Situation nicht mal begreift.

Und alles, was sich unterschwellig als unangenehm anfühlt, begleitet einen und macht Stress und zieht uns runter.

Je länger das anhält, desto mehr geht die Spirale abwärts. Gleichzeitig kämpft man dagegen an, mag das nicht haben, also noch mehr Stress und irgendwann geht gar nichts mehr. Wirklich ein riessen Mist.

Wenn du gerade wieder sachlicher denken kannst, versuche dahinter zu kommen, was wirklich für dich ein gutes Leben bedeutet, und dann arbeite daran, es so zu gestalten, dass es auch funktioniert.

Und um das zu bekommen, darf man mal zu inneren Einsichten gelangen, alte Denkweisen auf den Prüfstand stellen und zu einer Persönlichkeit werden, die man auch wirklich ist. Und das ist harte Arbeit, mit Rückschlägen verbunden, aber auf Dauer lohnend.

Psychische Erkrankungen sind Erkrankungen, die die gleiche Akzeptanz erfordern, wie eine körperliche Versehrtheit. Jeder muss da für sich lernen, wie man damit umzugehen hat. Geschenkt bekommt da keiner was.

19.01.2020 13:39 • x 3 #8


Zum Beitrag im Thema ↓

A


Problem mit mir selbst - ständiger innerer Konflikt

x 3



Hotin
Hallo Fabs,
Zitat:
ich sehe ich komme nicht mehr zur Ruhe und das hat folgenden Grund: ich habe den Verdacht das ich ein
grundlegendes Problem mit mir selbst habe.


Was Könnte das denn Deiner Ansicht nach für ein Problem sein?
Zitat:
Irgendwo habe ich mich verloren, ein Teil von mir verloren und allgemein frage ich mich immer welches Problem
habe ich wirklich in meinen Leben?


Deine Frage zielt auf sehr persönliche Punkte.
Bei Deiner Suche beschreibst Du jedoch ausschließlich Deine Verbindung zu einer bestimmten Wohngegend.
Suchst Du die räumliche Heimat, also eine vertraute Gegend?
Oder fehlen Dir mehr bestimmte Menschen, Freunde, und Bekannte?

Viele Grüße

Bernhard

x 1 #2


F
Hallo Bernhard,

gute Frage. Was suche ich? Viel mehr was habe ich verloren? Ein Zuhause eine Heimat auf jeden Fall. Wissen tue ich das nicht genau. Ich identifiziere mich mit den Menschen in der Stadt und der Region, sowie auch was mir eine Stadt bietet. Freizeit, Arbeit etc. All das muss stimmen.

#3


Hotin
Zitat von Fabs1985:
Hallo Bernhard,

gute Frage. Was suche ich? Viel mehr was habe ich verloren? Ein Zuhause eine Heimat auf jeden Fall. Wissen tue ich das nicht genau. Ich identifiziere mich mit den Menschen in der Stadt und der Region, sowie auch was mir eine Stadt bietet. Freizeit, Arbeit etc. All das muss stimmen.


Dann finde zuerst heraus, was Du suchst.
Deine Aussage "Alles muss stimmen", verstehe ich nicht. Fast nie stimmt alles. Deshalb stellt sich ja gerade
die Frage, was hauptsächlich stimmen sollte.

Bernhard

x 1 #4


Einsamkeit
Wo bist du denn?

#5


F

Warum wird man depressiv? Depressionszustand

Hallo zusammen,

nachdem ich Freitag wohl meinen Hallowach-Effekt hatte und allgemein auch die Depression wohl aufgebrochen ist, ist nun heute mein Zustand völlig gebrochen worden und ich befinde mich wieder vom Kopfe her in der Realität.

Nun möchte ich meine vergangene Zeit aufarbeiten und möchte hier im Forum wissen, warum man depressiv wird und warum man in eine Depression verfällt.

Zusammenfassend kann ich sagen, die letzten 18 Monate waren sch. für mich. Scheinbar muss ich einfach vom Kopfe der diese Zeit einfach nicht bekommen haben. Die Gründe dazu sind jetzt zahlich. Fakt ist an den Wohnungen (so wie ich es immer vermutet habe) hat es wohl nicht gelegen, sondern eher an den Umständen wie ich wohl dort gelebt habe (ohne vorhandenes soziales Umfeld in der Stadt usw.).

Ich muss einfach die Lebensumstände dort von Juni 18 bis Dez 19 nicht verkraftet haben. Kurioserweise habe ich diesen Zustand jetzt mit ins neue Jahr genommen und ist erst heute Jan 20 gebrochen worden.

Dennoch hätte ich gerne von anderen Usern hier noch eine Meinung zum Thema Depressionen, weil wie geschrieben ich habe diese Depression erst hier in den letzten 4 Wochen bewusst wahrgenommen. Eben aufgrund der veränderten Lebensumstände und eben auch aufgrund des Umzuges hierher im Dez 19.

Kurioserweise konnten mir Ärzte wie Therapeuten aus dem jahr 2018/19 dabei nicht behilflich sein. Kein Wunder das ich bisher hierr zu nichts gekommen bin aufgrund dieses depressiven Zustandes.

#6


A
Grüße dich, wie lange hast du denn Therapie gehabt.Woher die Depressionen kommen?
Da gibt's zahlreiche Gründe und Auslöser!
Stress,Traum i.d. Kindheit, Vergangenheit, Gegenwart,Trauer,Überforderung,Mobbing und so weiter,dass sind nur einige Beispiele du solltest zu einem Facharzt gehen. Liebe Grüße

#7


Icefalki
Hallo @Fabs , man kann Depression damit erklären, dass die Körperchemie nicht mehr stimmt. Zu wenig Seretonin zur Verfügung steht, das diese Gefühle dann auslöst. Das ist mal bissle in Richtung Schulmedizin gedacht. Also Antidepressiva rein, und die Chemie sollte wieder ins Gleichgewicht kommen.

Anders gedacht bedeutet aber, dass Depressionen auftreten, wenn Lebenssituationen überhaupt nicht mehr stimmen. Egal nun, welche. Bedeutet, man lebt ständig irgendwie am Limit und kriegt die Kurve nicht, weil man sie nicht wahrnehmen kann oder will, weil man die Situation nicht mal begreift.

Und alles, was sich unterschwellig als unangenehm anfühlt, begleitet einen und macht Stress und zieht uns runter.

Je länger das anhält, desto mehr geht die Spirale abwärts. Gleichzeitig kämpft man dagegen an, mag das nicht haben, also noch mehr Stress und irgendwann geht gar nichts mehr. Wirklich ein riessen Mist.

Wenn du gerade wieder sachlicher denken kannst, versuche dahinter zu kommen, was wirklich für dich ein gutes Leben bedeutet, und dann arbeite daran, es so zu gestalten, dass es auch funktioniert.

Und um das zu bekommen, darf man mal zu inneren Einsichten gelangen, alte Denkweisen auf den Prüfstand stellen und zu einer Persönlichkeit werden, die man auch wirklich ist. Und das ist harte Arbeit, mit Rückschlägen verbunden, aber auf Dauer lohnend.

Psychische Erkrankungen sind Erkrankungen, die die gleiche Akzeptanz erfordern, wie eine körperliche Versehrtheit. Jeder muss da für sich lernen, wie man damit umzugehen hat. Geschenkt bekommt da keiner was.

x 3 #8


F

Habe das Gefühl als drehe ich mich im Kreis

Mahlzeit zusammen,

ich brauche mal einen Rat und Hilfe von jemanden aussenstehenden. Ich bin heute dahinter gekommen woher mein aktueller Zustand kommt und warum ich ein aktuelles Problem habe mit der Stadt und Region in der ich wohne.

Seit ca. fast zwei Jahren versuche ich in eine alte Region (Bergisches Land) in der ich vor 2016 gelebt habe zurück zukehren, letztes Jahr im Herbst hätte ich das fast geschafft. Leider gab es dann damals einen Grund warum das nicht geklappt. Aus diesem Grund habe ich mich dann für diese Stadt und Rgeion entschieden in der ich aktuell wohne und lebe.( westliches Sauerland)

Nun habe ich festgestellt, dass mich wohl diese aktuelle Region (Sauerland), an meine alte Region das Bergische Land erinnert, aufgrund der ähnlichkeiten (Berge, Landschaft etc.). Ich werde wohl nahezu täglich daran erinnert das ich mal in einer so ähnlichen Region gelebt habe. Nun ist mir das auf die Psyche geschlagen (Depressionen).

Ich sehe das mich das ganze hier nur noch runterzieht und das ich mich nicht mehr wohlfühle. Allgemein habe ich das Gefühl das ich nicht ankomme. Weil ich irgendwo seit zwei Jahren auf der Suche nach dieser verlorenen gegangen Region bin.

Die Gründe warum ich damals weggezogen sind waren vielfältig und zahlreich. Aktuell (heute 2020), nervt mich es mich nur noch, ich bin die ständige Suche nach dieser Region einfach nur noch leid und allgemein kann ich es nicht mehr ertragen ständig daran erinnert zu werden, das ich mal in dieser Region war. Innerlich zieht mich das einfach nur noch runter.

Mittlerweile spiele ich mit den Gedanken weiter östlich zu ziehen und mich vollständig aus dieser Region zurückzuziehen, weil ich seh, ich werde hier einfach nicht mehr glücklich.

Nun bräuchte ich einen Rat von jemanden aussenstehende, wiel ich sehe, es belastend mich und zerfrisst mich seelisch (innerlich). Îch finde einfach keinen Abschluss bzw. kein Ende. Ich dachte mir ich täte mir einen gefallen wieder so zu wohnen wie vor vier Jahren, scheinbar ist das nicht der Fall.

Wer hat Rat und Hilfe. Soziales Umfeld ist hier in dieser Region vorhanden, in der alten Region ist seit 2016 nix mehr totes Gelände.

#9


I
Ich verstehe nicht, warum dich deine landschaftliche Umgebung so wuschig macht.
Einmal möchtest du ins Bergische Land, bekommst dort aber nichts, gehst dann in Sauerland, wo es dich ans
Bergische Land erinnert, wo du ja aber eigentlich hin wolltest....
WAS triggert dich denn da so, beim Anblick von Gebirge, usw. ?
Anstatt wieder umzuzuiehen, mußt du glaube ich erstmal bei DIR anfangen.
Finde heraus, warum solche Umgebung für dich unangenehme Emotionen auslöst.

#10


F

Häufiges Umziehen schuld an meiner Unzufriedenheit?

Guten Abend zusammen,

ich sehe ich drehe mich irgendwo im Kreis und sehe: Irgendetwas muss mit mir letztes Jahr oder 2018 passiert sein. Depression, Burnout irgendwas, denn aktekll schaue ich hier auf mein aktuellen Zustand und sehe: Ich habe hier einfach nichts. Ich habe mir hier nichts aufgebaut, nichts neues angefangen, das meiste davon wieder direkt abgebrochen.

Nun frage ich mich: Wieso habe ich mich nicht vernetzt sowie früher? Vor 2015 war ich mal in vielen Gruppen: Wandergruppe, Selbsthilfegruppen, Krichenkreise usw. Doch irgendwo habe ich aufgehört mir diese Gruppen zu suchen.

Mein Fokus heute: Arbeiten gehen, freunde treffen, Wochenenden Alleine unterwegs sein. Momentan bin ich in keiner Gruppe drin. Die letzte Gruppe habe ich wohl letztes Jahr im Sommer abgebrochen wegen mangels Zeit (Arbeit).

Allgemein sehe ich: der Ofen ist irgendwo bei mir aus. Der Körper streikt, hat keine Energie mehr. Wahrscheinlich leigt es auch daran, dass ich 2016 umgezogen, 2017, 2018 und 2019. Jeweils auch gleich die Stadt gewechselt habe. Immer wieder habe ich Neu Angefangen. Nun sehe ich hier und heute: Du hast dir hier nichts aufgebaut. Du stehst da wo du letztes Jahr standest oder Anfang dieses Jahr.

Nun frage ich mich: Habe ich mich selbst immer wieder aus meinen Leben gerissen? Ich frage mich wie konnte ich dahinein fallen. Einfach nur so zu leben, abseits dieser Bevölkerung, einen Zustand zu ertragen den man im Grumnd eigentlich nicht haben will. ich befürchte ich lebe schon viel zu lange so, ohne es wirklich zu merken.

Daher meine Frage: Warum suche ich mir heute (2020) keine neuen Gruppen mehr? Immer wieder hänge ich in der Vergangenheit (2012-2014), wo ich all das hatte. Doch irgendwo ist mir das bisher seit 2015 nicht mehr gelungen an diese Zeit anzukünpfen. Heute besteh mein Leben aus arbeiten gehen, ein Einkommen haben und Freunde treffen. Das war es.

#11


fourofour
Das mit dem Umziehen hängt davon ab wie gut die Fähigkeit ist sich anzupassen.

Ich kenne jemanden der arbeitet quer über den Globus verteilt. China, England, Kanada. Aber auch andere die das viele Umziehen nicht mögen.
4x Umziehen und jedesmal in eine neue Stadt. Jedesmal die Wurzeln die man geschlagen hat zu kappen um sich dann umzutopfen. Das stelle ich mir metal schwierig und als Herausforderung vor.
In einem Jahr kann man es schaffen sich zu Hause zu fühlen. Aber gerade dann wenn man sich wohl und sicher fühlt, das alles wieder loszulassen? Und daher vielleicht das Gefühl an der Vergangenheit zu hängen.

Gut möglich das dein Unterbewusstsein - wortwörtlich - in einen Sitzstreik getreten ist.

#12


F
in der Regel kann ich mich schnell anpassen so hatte ich das 2017 und 2018. Ich denke, dass mir in erster Linie die Sache von 2019 noch beschäftigt. Vom Kopfe her habe ich die Zeit einfach noch nicht verarbeitet. Ich brauche irgendwie immer 1 Jahr um etwas zu verarbeiten was so die Vergangenheit betrifft. Sprich was vor 2018 war spielt für mich aktuell keine Rolle. Momentan hängt der Kopf noch im Jahr 2019

#13


J
Hey einfach los googeln und anmelden momentan bisschen schwierig wegen Corona aber schon mal paar Sachen raus suchen die die Dich interessieren. Du schaffst das

#14


F

Durch meine Lebenskrise in die Depression gerutscht

Mahlzeit zusammen,

seit Donnerstag weiss ich, dass ich wohl seit 2016 an einer Depression erkrankt bin, aufgrund einer damaligen Krise und den damit verbunden Wegzug aus dieser Region. 2014 muss wohl diese Krise ausgebrochen sein. Da ich dort alles verloren hab was ich hatte (Freunde, Arbeit, Soziale Gruppen/Netzwerke), bin ich in eine andere Region und Stadt gezogen. Nun bin ich seit knapp 5 Jahren dort nicht mehr gewesen.

Nun habe ich den Verdacht, dass mein Kopf den Umzug und auch die damalige Krise von 2014 bis 2016 nicht vom Kopfe her weggesteckt hat und somit muss sich die Depression gebildet haben. Ich gehe davon aus, dass ich damals den Umzug und damit den verbundenen Auszug aus dieser Stadt, Wohnung und Region nicht verkraftet habe. Seitdem hing ich quasi vom Kopfe her in dieser Zeit fest. Bis eben diese Woche.

Nun Frage ich mich, wie kann ich mich von dieser Krise und allgemein der Depression befreien? Ich hielt es bisher immer für ein Trauma. Nun weiss ich seit Donnerstag das es eine Depression ist.

Ich frage mich ob ich nicht einfach dahin zurückkehren sollte wo diese Krise und das Chaos ausgebrochen ist. Schließlich war ich in dieser Region mal zuhause/Heimat.

Wer hat Rat/Hilfe?

Achso in Psychotherapie bin ich. Die hat dies Depression aufgedeckt.

#15


A
okay Stress kann erneut Depressionen auslösen oder auch Überforderung....der Arzt ist die richtige Anlaufstelle...wegen der Medikation.

#16


S
Du na hat ja bestimmt eine Therapie. In der wirst Du lernen, wie Du damit umgehen kannst und abzuschließen lernst.

Ich hatte auch eine Erschöpfungsdepression, wusste es aber erst Jahre später, weil das die Erste Phase meines Lebens war.

#17

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F

Warum geht es mir morgens immer schlecht?

Hi zusammen,

Ich habe eine Frage ins forum: Wer kennt von euch das gleiche Problem wie ich. Ich werde morgens wach und mir geht es schlecht. Dabei habe ich an die 7 8 Stunden geschlafen. Erst auf der Arbeit nach ca einer halben Stunde Arbeit gehts mir besser.

Über den Rest des Tages gehts mir besser.

Woran liegt das? Ich habe das nicht seit gestern sondern schon länger. Kann das von der Psyche kommen? Stichwort Depression. Denn die hatte ich mal. Zurzeit nicht,

Danke für Antworten

#18


F
Lieber Fabs1985,
das ist ein bekanntes Phänomen, dass es einem bei Depressionen und Ängsten morgens schlechter geht und sich die Stimmung bzw. Symptome über den Tag bessern, bis man sich abends eventuell sogar normal fühlt. Dass du sieben bis acht Stunden schläfst, ist ja schon einmal sehr gut. Ich kenne Zeiten, da wache ich um vier, um fünf, um sechs Uhr morgens auf, mit innerer Unruhe usw. Genieße es, dass es dir im Verlauf des Tages besser geht und baue darauf. Dann wird es auch morgens wieder besser. Es hat viel mit Vertrauen, innerer Entspannung und Sein-Leben-gut-finden zu tun.
Liebe Grüße Smile

x 1 #19


S
unterbewusste Angst? Man liegt im Bett und ueberlegt, was der Tag bringen wird oder was man alles ''ueberstehen'' muss?

x 2 #20


A


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