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S

scapula78
Mitglied

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Ich bin die Taufpatin eines Mädchens seit bald 5 Jahren und ich muss gleich von vornherein sagen, es kommt nicht aus meiner Familie, sondern ist die Enkelin eines Freundes. Seine Tochter fragte mich damals, ob ich die Patenschaft übernehmen wolle, weil sie sich mit den 2 anderen Kandidatinnen zuvor zerstritten hatte.
Leider muss ich sagen, wir haben nur Ärger und Stress mit der Mutter. Sie kann mit Geld nicht umgehen, wechselt dauernd ihre Arbeitsstelle, räumt ihre Wohnung nicht auf, putzt nicht, kriegt weder ihren Papierkram noch sonst irgendetwas geregelt leider. Dazu kommen laufend wechselnde Partner. Sie ist vom Vater der Kleinen schon seit der Schwangerschaft getrennt, kommt mit ihm auch nicht wirklich gut aus, hetzt gegen ihn und lässt ihn die meiste Arbeit mit dem Kind machen. Sie haben seit einem Jahr das Wechselmodell. Sie schiebt die Kleine auch gerne ab, damit sie weggehen und Party machen kann usw. Eigentlich sehr traurig alles. Sie schreit die Kleine auch oft an und kommt nicht wirklich mit ihr zurecht. Sie kocht nichts anständiges, setzt ihr Fertiggerichte vor usw.
Ich hatte mit der Kleinen nie Probleme. Sie bekommt alles von mir, ich hab alles gemacht, war immer da, war auch mal unter der Woche da, hab sie ins Bett gebracht. .
Nun ist es so, dass die Freundschaft, also wirklich nur eine Freundschaft, mit dem Opa des Kindes sehr schwierig geworden ist und ich auf Distanz gegangen bin, der Opa wohnt mit im Haus. Auch hier habe nur ich mich ständig um die Freundschaft bemüht, immer angerufen, täglich, hab mir seinen Mist angehört, weil er ja laufend Sorgen und Stress mit seiner Tochter hat, und mit ihm auch viel unternommen. Ich habe aber gemerkt, dass er es als selbstverständlich ansieht, dass ich das alles mache und er ruft weder von selbst an noch schlägt er selber was vor, fragt nicht wie es mir geht, also ist die Freundschaft recht einseitig. Zudem habe ich gemerkt, dass er die Freundschaft ausnutzt, um doch noch Chancen bei mir zu haben, obwohl ich ihm mehrfach gesagt habe, dass er nur ein Freund ist und mehr nicht. Deshalb habe ich mich nun zurückgezogen, rufe ihn nicht mehr an, habe ihm aber ausführlich erklärt, dass ich das so nicht mehr möchte und schließlich auch viel zu tun habe, ich bin selbstständig, und er könne sich doch auch mal melden. Tut er aber nicht, stattdessen hat er wohl mal wieder, hatte er schon öfter gemacht, seiner Tochter alles erzählt und diese macht mir nun die Hölle heiß und versucht mich mit der Kleinen als Druckmittel zu erpressen. Ich würde nie Zeit haben für die Kleine und hat sogar die Kleine eine Sprachnachricht machen lassen, indem sie ihr vorgesagt hat, was sie sagen soll. "Patin, ich finde es doof, dass du keine Zeit für mich hast". Dabei hab ich der Mutter erklärt, ich melde mich entweder freitags oder samstags, wenn ich Zeit habe, da es unter der Woche nicht mehr geht, ich arbeite oft bis abends und schließlich ist die Kleine ja kede zweite Woche beim Vater. DEn versucht sie auch die ganze Zeit fertig zu machen.
Das geht nun schon seit vier Wochen so und mache mir schon die Gedanken, was diese Woche wieder kommt, sie versucht ständig, mir Schuldgefühle zu machen und fordert, dass ich mich zu melden hätte und das Kind immer zu nehmen hätte, wenn sie das wolle. Dankbar war sie noch nie, wenn ich da war oder Geschenke gemacht habe. Sie sieht es als selbstverständlich an, dass ich rund um die Uhr für sie parat stehe und will mich zwingen, ihren Vater wieder ständig anzurufen. Das ist Manipulation. Soll ich so leid es mir tut, die Patenschaft beenden

16.03.2026 x 1 #1


30 Antworten ↓


SilentRoG
Zitat von scapula78:
Ich bin die Taufpatin eines Mädchens seit bald 5 Jahren und ich muss gleich von vornherein sagen, es kommt nicht aus meiner Familie, sondern ist die ...

Das ist echt traurig.
Wie stehst du zu dem Kind? Bedeutet es dir etwas? Dann filtere die Erwachsenen raus. Das Kind scheint jemanden zu brauchen, der anders als die Mutter ist.

x 4 #2


A


Patenschaft abbrechen? Mutter des Kindes sehr manipulativ

x 3


S
Ich mag die Kleine sehr und sie hängt auch an mir, deswegen weiß ich ja auch nicht, was ich machen soll. Die Kleine braucht definitiv noch eine stabile Person in ihrem Leben, bin auch froh, dass die Familie des Vaters anders ist. Die Mutter stellt nur leider nicht den Kontakt zum Vater her, ich denke, sie hat Angst, dass wir uns gut verstehen könnten und sie dann Probleme bekommt.

#3


Gina-Na
Du meinst die Taufpatenschaft, oder? Evangelisch oder katholisch?

#4


S
Ja genau, katholisch. Ich weiß ja, dass man das nicht mehr ändern kann, möchte ich ja auch nicht, aber ständig mit solchen toxischen Menschen herumstreiten....das kostet Kraft und Energie. Es geht ja gar nicht ums Kind, sie möchten nur ihren Kopf durchsetzen und erzwingen, dass ich wieder viel gebe und mich melde, damit sie es schön bequem haben, die Mutter und der Opa.

#5


Schlaflose
Zitat von scapula78:
Ja genau, katholisch. Ich weiß ja, dass man das nicht mehr ändern kann

Eine Patenschaft ist keine gesetzliche Verpflichtung. Wenn man nicht mehr will, lässt man es einfach.

x 1 #6


S
Ja, das stimmt wohl, hab mich auch eingelesen, aber kirchlich ist es natürlich weiterhin eingetragen. Ich möchte ja für das Kind, aber nicht für so eine unmögliche Frau, mit der man nicht reden kann.

#7


Feuerschale
Zitat von scapula78:
Ich bin die Taufpatin eines Mädchens seit bald 5 Jahren und ich muss gleich von vornherein sagen, es kommt nicht aus meiner Familie, sondern ist die Enkelin eines Freundes. Seine Tochter fragte mich damals, ob ich die Patenschaft übernehmen wolle, weil sie sich mit den 2 anderen Kandidatinnen zuvor zerstritten ...

klingt alles sehr anstrengend, zumal ja noch null Raum bleibt für die Patenschaft, Kind und ständig nur die Querelen im Vordergrund sind.

Also ich glaube, ich würde entweder schauen, wie ich vernünftig die Patenschaft für das Kind ausleben kann ohne das drumherum oder ich würde es dann beenden. Weil die Erwachsenen ja da leider auch immer mit dran hängen.

x 1 #8


Abendschein
Zitat von scapula78:
Ich bin die Taufpatin eines Mädchens seit bald 5 Jahren und ich muss gleich von vornherein sagen, es kommt nicht aus meiner Familie, sondern ist die ...

Nein, nicht abbrechen, eine Patenschaft beruht darauf, im Notfall das Kind zu sich zu nehmen, wenn etwas passiert. Ansonsten würde ich das Kind des öfteren mal zu mir nehmen und an das andere würde ich mich nicht stören. Man kann die Menschen nicht ändern.

x 1 #9


Schlaflose
Zitat von scapula78:
aber kirchlich ist es natürlich weiterhin eingetragen

Das macht ja nichts. Die können dich nicht dazu zwingen. Ich bin auch als Co-Patin eingetragen. Ich war damals 12 und hatte keinen blassen Schimmer was das bedeutet. Es war für das Kind von entfernten Verwandten in Rumänien. Die dachten wohl, da würde viel Geld und Geschenke aus dem Westen fließen, als sie mich fragten. Ich habe mich aber gar nicht darum gekümmert. Vor 35 Jahren bin ich dann sowieso aus der Kirche ausgetreten. Später wurde ich auch von meiner Cousine für ihre ältere Tochter gefragt, aber das ging ja dann zum Glück nicht mehr. Aber ich ich hätte es auch nicht gemacht, wenn es gegangen wäre.

Zitat von scapula78:
Ich möchte ja für das Kind,

Wenn das Kind auch schon anfängt, dir Vorwürfe zu machen, würde ich den Kontakt zu der Familie abbrechen. Mit mir könnte man das nicht machen.

x 2 #10


Sonja77
Also ich bin als Süditalienerin auch Katholisch und weis was es bei und für Katholiken für eine Bedeutung hat wenn man eine Taufpatenschaft übernimmt
Ganz streng gesehen wurde man da früher als die „Ersatz“Familie angesehen und im Falle das den Eltern etwas passiert kommen oft die Taufpaten ins Spiel um sich um das Kind zu kümmern

Ja natürlich steht es kirchlich noch geschrieben das du die Taufpatin bist und das kannst du auch nicht löschen lassen also das ist nicht möglich,kirchlich kann man sich da nicht „abmelden“sondern das bleibt für immer

Das heißt aber noch lange nicht das du dich nicht abwenden kannst und das heißt auch noch lange nicht das du dauernd und immer für das Kind da sein musst,das ist gar nicht der eigentliche Sinn einer taufpatenschaft sondern eben wie gesagt man ist dann da für den Fall der Fälle

Du hast das Recht dich zurück zu ziehen wann immer du willst und dich nur noch dann melden wann du es für richtig hältst
Man kann für ein Kind auch da sein wenn man sich nicht täglich meldet oder es 3 mal die Woche sieht

Und so wie du mir ihre Mutter und Vater beschreibst leben die ja eher nicht katholisch also von daher musst du dir wirklich keine Gedanken machen und schon gar keine Schuldgefühle haben
Du hast bis jetzt mehr gemacht als die meisten und wenn du jetzt etwas Rückzug brauchst dann mach das
Das Kind hat jederzeit die Chance sich bei dir zu melden wenn es etwas älter ist

x 3 #11


S
@Sonja77 danke für deine Antwort. Du hast vollkommen recht. Nein, mit Glauben haben die beiden gar nichts am Hut, war bei der Taufe schon peinlich, als ich alle Gebete alleine sprechen musste, weil die Mutter nicht mal das Glaubensbekenntnis kann oder das Vaterunser. Sie hat auch vor bzw zu dem Kind gesagt, gell, wir treten mal aus der Kirche aus. Sie ist auch der Meinung, die Kommunion wäre allein meine Sache und nicht ihre. Sowas hab ich noch nie erlebt! Ihr IQ ist auch nicht sehr hoch, weiß nicht viel vom Leben, aber komischerweise von Männern jede Menge. Alles sehr traurig. Muss mich auch zurückziehen, weil mich das zu viel Kraft kostet. Aber das Kind tut mir leid. Habe leider die Nummer vom Vater nicht, sonst würde ich mich immer mit ihm absprechen. Er ist wenigstens normal im Kopf.

x 1 #12


Feuerschale
Das mit der Patenschaft ist ja heute auch wirklich nur noch den Eltern zuliebe denk ich, also dass man das Kind zuhause aufnehmen würde, sollten z B beide nicht mehr sein, das wird ja eher nicht dazu kommen.
Da würde das Jugendamt noch mitreden.
Wenn man sich also mit den Eltern nicht gut versteht bzw das so verstrickt ist, und man das Kind ja so jung nicht
alleine trifft, machts wohl mehr Stress als sonst was und keinen Sinn.

#13


Icefalki
Zitat von scapula78:
Taufpatin



Kannst du da nicht mal Klartext reden?

Also wirklich eine klare Ansage mit allen deinen Gedanken, Empfindungen und und und.

Und dann machst du die Zukunft davon abhängig, wie reagiert wird.

Und KI sagt dazu:

Taufpaten haben in erster Linie moralisch-religiöse Aufgaben, das Kind auf seinem Lebensweg zu begleiten und christliche Werte zu vermitteln, jedoch keine direkten rechtlichen Ansprüche wie Sorge- oder Besuchsrechte. Die Rolle ist ein Ehrenamt ohne automatische Vormundschaft im Todesfall der Eltern, bietet aber die Möglichkeit, aktiv an der Gestaltung der Taufzeremonie teilzunehmen. 

Wichtige Aspekte der Taufpaten-Rechte:

Keine gesetzlichen Rechte: Es besteht kein gesetzlicher Anspruch auf Umgang, Besuchsrecht oder eine automatische Vormundschaft.Gestaltung der Taufe: Taufpaten haben das Recht, die Zeremonie aktiv mitzugestalten, z. B. durch Fürbitten, Segensworte oder das Halten der Taufkerze.Stellvertreterfunktion: Sie bezeugen die Taufe und unterstützen die Eltern bei der christlichen Erziehung.Vormundschaft: Nur durch ein Testament der Eltern können Paten rechtsverbindlich als Vormünder eingesetzt werden, nicht allein durch das Patenamt.Beendigung: Die Patenschaft kann nicht gegen den Willen des Paten aufgelöst werden, ruht aber bei Kirchenaustritt. 

Paten sollten eine enge persönliche Bindung zum Kind pflegen, wobei der inhaltliche Fokus auf der Begleitung liegt. 


Wie du siehst, hast du rechtlich rein gar nix zu melden, du machst alles freiwillig.

Das kannst du ja auch gerne beim Klartextreden anbringen.

x 5 #14


S
Ich wurde heute schon wieder per Whatsapp angegangen und mir wurden schon Befehle gegeben, was ich mit dem Kind zu machen hätte, und das, obwohl ich es letzte Woche 5 Stunden am Stück hatte. Es geht der Mutter überhaupt nicht um das Kind, sondern vor allem auch um ihren Vater, zu dem ich keinen Kontakt mehr haben möchte, weil er sehr manipulativ ist und mir einfach nicht gut tut. Aber wieso muss ich als Patentante zu dem Opa des Kindes haben? Das will ich nicht! Weiß einfach nicht mehr weiter. Mir tut es nur so leid um die Kleine, aber so kann es definitiv nicht weitergehen.

#15


SilentRoG
Zitat von scapula78:
Ich wurde heute schon wieder per Whatsapp angegangen und mir wurden schon Befehle gegeben, was ich mit dem Kind zu machen hätte, und das, obwohl ich ...

Sagt der Mutter doch unmissverständlich, dass sie sich im Ton vergreift. Du bist die patentante, nicht die Mutter. Und die gute Frau soll sich mal einbremsen. Du machst mit dem Kind, worauf du Lust hast und sie soll sich da raus halten.
Manche Menschen brauchen den Hinweis mit dem Zaunpfahl. Die verstehen das nicht, wenn man es freundlich sagt.
Einfach mal nein sagen.

#16


S
@SilentRoG Ja das hab ich jetzt unmissverständlich gemacht. Ist leider unmöglich und unbelehrbar die Frau. Sie ist mit dem Kind überfordert und will es nur abschieben, damit sie möglichst viel Freizeit hat. Und ich verstehe nicht, warum sie mich dazu zwingen will, wieder mit dem Opa des Kindes Kontakt zu haben. Ich komme einfach mit ihm nicht mehr klar und er ist auch kein Freund oder so für mich. Die Kleine wird nur vorgeschoben.

#17

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SilentRoG
Zitat von scapula78:
@SilentRoG Ja das hab ich jetzt unmissverständlich gemacht. Ist leider unmöglich und unbelehrbar die Frau. Sie ist mit dem Kind überfordert und ...

Du musst ja auch mit dem Opa keinen Kontakt haben wenn du nicht willst. Kannst du ja auch sagen. Wenn Sie weiter so macht, nimmst du das Kind gar nicht mehr.

#18


Luce1
Zitat von scapula78:
Mir tut es nur so leid um die Kleine, aber so kann es definitiv nicht weitergehen


ich hab mit kleinen Kindern gearbeitet - ich kann das so verstehen, weil die Kleine ja nichts machen kann, man denkt echt, man laesst die im Stich .....

#19


Feuerschale
@scapula78 klingt echt schwierig. Ich mein, die Mutter von so einem kleinen Kind ist ja auch nicht unwichtig, weil sie halt die Erziehungsberechtigte ist. Hast du das Kind dann ganz alleine?

Aber das mit dem Opa, weiß ich auch nicht, also wenn du da ne Grenze hast.
Um was gehts denn? Sowas wie, danach bringst du sie zum Opa, weil der dann drauf aufpasst bis die Mutter
von iwas zurück ist? 🤔

#20


A


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