Ich bin die Taufpatin eines Mädchens seit bald 5 Jahren und ich muss gleich von vornherein sagen, es kommt nicht aus meiner Familie, sondern ist die Enkelin eines Freundes. Seine Tochter fragte mich damals, ob ich die Patenschaft übernehmen wolle, weil sie sich mit den 2 anderen Kandidatinnen zuvor zerstritten hatte.
Leider muss ich sagen, wir haben nur Ärger und Stress mit der Mutter. Sie kann mit Geld nicht umgehen, wechselt dauernd ihre Arbeitsstelle, räumt ihre Wohnung nicht auf, putzt nicht, kriegt weder ihren Papierkram noch sonst irgendetwas geregelt leider. Dazu kommen laufend wechselnde Partner. Sie ist vom Vater der Kleinen schon seit der Schwangerschaft getrennt, kommt mit ihm auch nicht wirklich gut aus, hetzt gegen ihn und lässt ihn die meiste Arbeit mit dem Kind machen. Sie haben seit einem Jahr das Wechselmodell. Sie schiebt die Kleine auch gerne ab, damit sie weggehen und Party machen kann usw. Eigentlich sehr traurig alles. Sie schreit die Kleine auch oft an und kommt nicht wirklich mit ihr zurecht. Sie kocht nichts anständiges, setzt ihr Fertiggerichte vor usw.
Ich hatte mit der Kleinen nie Probleme. Sie bekommt alles von mir, ich hab alles gemacht, war immer da, war auch mal unter der Woche da, hab sie ins Bett gebracht. .
Nun ist es so, dass die Freundschaft, also wirklich nur eine Freundschaft, mit dem Opa des Kindes sehr schwierig geworden ist und ich auf Distanz gegangen bin, der Opa wohnt mit im Haus. Auch hier habe nur ich mich ständig um die Freundschaft bemüht, immer angerufen, täglich, hab mir seinen Mist angehört, weil er ja laufend Sorgen und Stress mit seiner Tochter hat, und mit ihm auch viel unternommen. Ich habe aber gemerkt, dass er es als selbstverständlich ansieht, dass ich das alles mache und er ruft weder von selbst an noch schlägt er selber was vor, fragt nicht wie es mir geht, also ist die Freundschaft recht einseitig. Zudem habe ich gemerkt, dass er die Freundschaft ausnutzt, um doch noch Chancen bei mir zu haben, obwohl ich ihm mehrfach gesagt habe, dass er nur ein Freund ist und mehr nicht. Deshalb habe ich mich nun zurückgezogen, rufe ihn nicht mehr an, habe ihm aber ausführlich erklärt, dass ich das so nicht mehr möchte und schließlich auch viel zu tun habe, ich bin selbstständig, und er könne sich doch auch mal melden. Tut er aber nicht, stattdessen hat er wohl mal wieder, hatte er schon öfter gemacht, seiner Tochter alles erzählt und diese macht mir nun die Hölle heiß und versucht mich mit der Kleinen als Druckmittel zu erpressen. Ich würde nie Zeit haben für die Kleine und hat sogar die Kleine eine Sprachnachricht machen lassen, indem sie ihr vorgesagt hat, was sie sagen soll. "Patin, ich finde es doof, dass du keine Zeit für mich hast". Dabei hab ich der Mutter erklärt, ich melde mich entweder freitags oder samstags, wenn ich Zeit habe, da es unter der Woche nicht mehr geht, ich arbeite oft bis abends und schließlich ist die Kleine ja kede zweite Woche beim Vater. DEn versucht sie auch die ganze Zeit fertig zu machen.
Das geht nun schon seit vier Wochen so und mache mir schon die Gedanken, was diese Woche wieder kommt, sie versucht ständig, mir Schuldgefühle zu machen und fordert, dass ich mich zu melden hätte und das Kind immer zu nehmen hätte, wenn sie das wolle. Dankbar war sie noch nie, wenn ich da war oder Geschenke gemacht habe. Sie sieht es als selbstverständlich an, dass ich rund um die Uhr für sie parat stehe und will mich zwingen, ihren Vater wieder ständig anzurufen. Das ist Manipulation. Soll ich so leid es mir tut, die Patenschaft beenden