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07.01.2014 22:10 • 18.02.2020 #1


24 Antworten ↓


Wenn du sie seit der Geburt deines Kindes hast, fürchtest du vielleicht einfach nicht genug für dein Kind da sein zu können?

07.01.2014 22:12 • #2



Krankheitsangst nach der Geburt meines Kindes

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kyra96
Hi,
ich finde leider auch keine Erklärung warum....
Plötzlich waren die Panikattacken da, hatte Angst zu sterben und eine Herzphobie. Wollte nicht mehr ins Stadion trotz Dauerkarte...
Man vermutet bei mir, dass ich eine Vollnarkose in 2012 nicht vertragen habe. Ich hatte nach der OP übelste Schmerzen und Probleme über Wochen.
Aber eine konkrete Antwort bekam ich auch nicht.
Wenn ich eine Frage auf das Warum bekommen könnte, würde es bestimmt einfacher sein damit klar zu kommen.
LG

07.01.2014 22:16 • #3


Danke für deine antwort

ich weiss es ehrlich gesagt nicht. Ich liebe mein kind über alles und will immee bei ihm sein aber ist sowas der grund?

07.01.2014 22:16 • #4


Genau so ist es. Wie soll ich da rauskommen wenn ich nicht weiss wsrum ich mich so quäle

07.01.2014 22:18 • #5


kyra96
Man kann versuchen, sich da irgendwie selber raus zu holen.
Mit guten Freunden und einem guten Arzt. Es ist nicht einfach, aber irgendwie muss es gehen.
Man zweifelt an sich, obwohl man es nicht braucht, weil man ja gesund ist.
Der Kopf spielt nicht mit und den zu überlisten ist nicht einfach.
Es gibt Tage da klappt es wunderbar und am nächsten Tag hängt man wieder durch.

07.01.2014 22:24 • #6


Eine möglichkeit wäre , das du dir sorgen darum machst was wird aus deinem kind wenn du nicht mehr da bist , ist es gut aufgehoben wird es zurecht kommen ohne dich das sind glaub aber normale sorgen die man als eltern hat .

Mir ging es z.b nach meiner trennung als vater so hatte immer das gefühl ich dürfte mich wegen des kindes nicht trennen zeitweise sogar das gefühl als würde meine tochter nach mir schreien

07.01.2014 22:27 • #7


Ich erzähl freunden nichts davon weil ich mir blöd vorkomm und einen verständnisvollen arzt hab ich leider auch nicht

es ist so schwer weil es immer andere Symptome sind. Kaum gewöhnt man sich an eine sache, kommt was neues

07.01.2014 22:28 • #8


Es wäre schlimm wenn ich ihn nicht aufwachsen sehe (da kommen mir gleich die Tränen) aber ich weiss, er wäre in besten Händen. Deswegen müsst ich mir also keine sorgen machen

07.01.2014 22:31 • #9


kyra96
Wenn Du richtige Freunde hast, werden die das verstehen.
Ich habe 2012 gar nicht gemerkt, dass mit mir was nicht stimmt.
Das waren meine Freunde die mich drauf aufmerksam gemacht haben, dass ich bitte mal zum Doc gehen soll..
der hat dann alles mit mir angestellt was man sich vorstellen kann.
Aber alles ohne BEFUND .
Auf der einen Seite beruhigend auf der anderen wäre ein Ergebnis schön gewesen.

07.01.2014 22:32 • #10


Meine freunde hätten sicher Verständnis aber ich genier mich dafür und glaub auch nicht dass sie mir helfen könnten

07.01.2014 22:38 • #11


kyra96
Das ist Quatsch.... glaub mir, sie verstehen dich.
Hier hat jemand ein Video über die Angst eingestellt. Das hab ich meine Freunden gezeigt und die haben teilweise echt geweint, was ich durch mache.
Jetzt verstehen die mich.
Thema war "Video über die Angst".
Guck Dir das hier mal an, vlt. hilft es Dir, Dich Deinen Freunden mitzuteilen.
Bei mir kam es super an.

07.01.2014 22:43 • #12


kyra96
tagebuecher-f97/mein-video-ueber-die-angst-t51194.html

07.01.2014 22:46 • #13


jenny25
Hallo...mir geht's genauso. Mein sohn ist jetzt 11 monate alt und vor 3 monaten bekam ich plötzlich panikattacken. ...aus dem nichts heraus.
dies äußert sich bei mir in einer Krankheitsangst. Ich denke immer oh gott wenn ich schwer krank bin oder sterbe und mein kind nicht aufwachsen sehe und er ohne seine mama leben muss.... das ist schrecklich.
Mein partner kümmert sich auch nicht so toll um den kleinen. Ich hab da einfach kein Vertrauen. Im Februar geh ich wieder vollzeit arbeiten im Krankenhaus. Schon jetzt mach ich mir Panik ob das alles gut klappt.
Ich bin in Behandlung und nehme venlafaxin 75 mg die mir gut geholfen haben bis vor 2 tagen...seitdem geht's mir wieder schlecht. Hab ständig dieses angstgefuhl und eine enge im hals bei der es sich anfühlt als könnte ich nicht richtig atmen.....dann denk ich direkt wieder an lungenkrebs un so ein mist.
echt schlimm.

07.01.2014 23:00 • #14


Vielleicht ist es ja wirklich so dass wir angst haben nicht immer bei unseren kindern zu sein...

daa paradoxe ist dass ich momentan total glücklich und zufrieden bin mit meinem leben Bis auf die krankheitsangst. Sonst wäre alles perfekt

08.01.2014 11:45 • #15


Hallo.
Ohja,das kenne ich.Verstärkt und schlimmer wurde es aber nach dem Tod zweier lieben Menschen...Seit dem dreht sich alles um den Gedanken:"Was ist wenn es passiert?"...Meist Abends wenn es ruhig wird und man im Bett liegt.Da ist es am schlimmsten.
Ich kann dich total verstehen.
Alles Gute für dich.
Liebe Grüsse,Nine

09.01.2014 22:31 • #16


Ich habe deinen Beitrag gelesen und habe angefangen zu weinen, weil es mir genauso geht und ich schon Angst hatte, nur ich hab dieses Problem... Ich hatte auch früher ab und zu PanikAttacken ab der Geburt meines Kindes, ist es nur noch schrecklich...ich bilde mir Krankheiten ein, weil ich angst habe mein Kind nicht mehr versorgen zu können und sie nicht aufwachsen zu sehen...ganz so aus der Luft gegriffen ist es nicht, habe auch noch zu allem übel multiple Sklerose...bin jetzt 28 und hab jetzt schon angst vor der Zukunft... Aber damit bin ich bestimmt nicht alleine...wollte dir nur sagen , dass du nicht allein bist...was war bei dir schon alles? Sorry wenn iCh Fehler habe, schreibe diesen Beitrag mit dem Handy

Lg Nathalie

29.01.2014 14:44 • #17

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Hallo Nathalie,
das tut mir sehr leid mit deiner Krankheit.
Kann man das irgendwie aufhalten und was sind die Folgen?Habe mich mit diesem Thema noch nicht so auseinander gesetzt.Erzähl mir ein wenig was drüber.
Ich kann mich total in dich reinversetzen.Es ist Horror zu wissen dass man krank ist und Angst vor dem was kommt hat.
Ich habe eine Fettleber,eine vergrößerte Milz und Bluthochdruck.Alles durch die Schwangerschaft gekommen.Im Moment muss ich sagen dass es mit dem Attacken geht.Durch meine Gewichtsabnahme (mittlerweile 10 Kilo),bin ich ein wenig beruhigter.Jedoch achte ich immer noch extrem auf irgendwelche Zeichen und dem Blutdruck.
Schlimm war es nach dem Tod meiner geliebten Oma letztes Jahr.Sie ist unerwartet an einem Herzinfarkt gestorben und dass war wie ein Startschuss.Jedes Herzstolpern,jedes Ziehen in der Brust und jeder erhöhte Blutdruckwert sind dann schon Alarmglocken.Eigentlich Quatsch.Es wurde mehrfach schon das Herz untersucht auch mit meiner Fettleber ist nicht so tragisch,keine dramatischen Werte,trotzdem kommen diese Angstzustände morgens nicht mehr aufzuwachen.
Soweit erst mal von mir.
Freue mich über deine Antwort.Und Kopf hoch,es kommen irgendwann wieder bessere Zeiten.Ich glaube dran.
Lg Nine

29.01.2014 15:45 • #18


Ich bin schon sehr lange stille Mitleserin in diesem Forum... aber bei diesem Beitrag musste ich mich jetzt anmelden!
Ich bin Mutter von zwei wundervollen Jungs (4 und 9 Jahre alt) und leide seid 2009 an Panikattacken und Krankheitsangst. Ich denke auch das es viel damit zu tun hat, seine Kinder nicht mehr versorgen zu können. Und Nathalie: auch ich habe seid 2011 nach langer Odyssee die Diagnose MS! Der Verdacht besteht allerdings schon seid 2009, und diese Ungewissheit hat mich auch in diese Ängste getrieben! Komischerweise habe ich vor der Zukunft was die MS betrifft auch große Angst, aber die Angst vor noch schlimmeren Krankheiten überwiegt! Vor Krankheiten die mich daran hindern meine Jungs aufwachsen zu sehen!

LG

Und Kyra96, unser Herz schlägt für den gleichen Verein!

30.01.2014 00:19 • #19


Ich würde sagen durch die Geburt deines Kindes bist du im herzen verwundbar geworden! Die Grundangst ist wahrscheinlich in Dir veranlagt! Bei mir wars auch so. Das Gen angsthase liegt schon immer in mir. Und die Angst formt sich im Laufe des Lebens! Und bei mir wurde die Grundangst zur extremen verlustangst und nach meiner Arbeit auf krebsstation ist es nun schon seid 10 Jahren krebsangst! Ich versuche täglich stärker zu sein als Gabi ( so habe ich meine Angst genannt) manchmal klappt es manchmal ist sitzt sie am längeren Hebel!,,,,

30.01.2014 00:33 • #20



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