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Hallo ihr Lieben, ich bin neu hier im Forum.
Ich würde einfach gerne mal meine Probleme niederschreiben.

ich leide an einer Depression und einer sozialen Phobie (Angst vorm Erröten und zittern). Meine soziale Phobie begleitet mich in all erdenklichen Alltagssituationen: Schule, Arbeit, Veranstaltungen, Einkaufen, beim Essen in Gesellschaft usw. . Ich vermeide Situationen, die meine Angst auslösen könnten. Das sind nahezu alle Alltagssituationen. Den notwendigen Verpflichtungen, wie Arbeit und Schule, gehe ich noch "weitgehend" nach. Ich habe Probleme damit, mich so zu akzeptieren, wie ich bin. Obwohl ich schon von Anderen viele positive Rückmeldungen bekommen habe, kann ich das einfach nicht verinnerlichen. Ich sehe immer nur das Schlechte!
Ich habe Angst davor, dass ich keine Partnerin finde, die mich so liebt, wie ich bin. Momentan nehme ich 40mg Paroxetin und 75mg Venlafaxin ein. Durch die Medikation habe ich auch Sexualfunktionsstörungen. Dabei bin ich doch erst 22 jahre alt. Manchmal denke ich, dass ich für irgendetwas bestraft werde!

22.08.2017 17:29 • 24.08.2017 x 1 #1


6 Antworten ↓


Hallo Life_goes_on
Ob man für irgendwas bestraft wird..?
Diese Frage habe ich mir mehr als einmal gestellt. Und ich glaube, dass wir eher auf etwas vorbereitet werden. Um an sein eigenes Glück zukommen und um sich frei zu fühlen, muss jeder über viele Hindernisse in der Schule, bei der Arbeit, bei menschlichen Beziehungen etc. laufen
Du bist noch sehr jung und kannst noch vieles aus deinem Leben machen.
Für den Anfang, stelle dich doch mal vor dem Spiegel Zuhause und sage dir mehrmals die Positiven Eigenschaften, die dir auch dein Umfeld mitteilt.. Oder gehe in ein ruhiges Wald Stück und schreie raus, dass du dein Leben liebst (die harten die weiträumig ihre Komfortzone verlassen, scheien das Mitten in die Stadt) ,aber das sollst du erst mal nicht.

Die Macht deiner Gedanken und deines Unterbewusstseins ist riesig
Jedes Individuum ist etwas besonderes. Wenn man sich an diesem Punkt befindet, muss man sich die richtigen Fragen stellen und das Gehirn sucht eine Antwort.
Und Rede dir nicht's negatives ein

Viele Grüße
P.s kannst mich gerne privat anschreiben, wenn es dir hilft

22.08.2017 18:11 • x 3 #2



Nur Probleme, kein Ausweg in Sicht

x 3


petrus57
Zwischen deinen beiden Medikamente bestehen Wechselwirkungen:

Die gleichzeitige Anwendung von Venlafaxin und Paroxetin kann den Blutspiegel des Wirkstoffs Venlafaxin erhöhen. Dadurch können sowohl dessen Wirkung als auch Nebenwirkungen verstärkt sein.

22.08.2017 19:27 • x 4 #3


Diese Idee bzw. das Gefühl, die psychischen Probleme seien eine Strafe für irgendetwas, habe ich auch öfters. Ist aber Quatsch. Gehst du in Psychotherapie, um an deinem Selbstwertgefühl und gegen das Vermeidungsverhalten zu arbeiten?

23.08.2017 09:38 • x 1 #4


Zitat von petrus57:
Zwischen deinen beiden Medikamente bestehen Wechselwirkungen:

Die gleichzeitige Anwendung von Venlafaxin und Paroxetin kann den Blutspiegel des Wirkstoffs Venlafaxin erhöhen. Dadurch können sowohl dessen Wirkung als auch Nebenwirkungen verstärkt sein.


Wie wahr .
Der Arzt , der SSNRI und SSRI gleichzeitig verschreibt ( und dann auch noch in dieser Dosierung) , sollte aber auch mal hinterfragt werden .

23.08.2017 10:19 • x 1 #5


Ich mache momentan bei einer Therapeutin Probatorische Sitzungen. Ich werde dort aufjedenfall weiter hingehen, um dann nach den Probatorischen Sitzungen mit der Verhaltenstherapie anzufangen. Die Neurologin, die mir die Medikamente verschrieben hat, hat vor mein Paroxetin ausschleichen zu lassen, deswegen nehme ich gerade Venlafaxin parallel ein, damit wir schauen können, ob ich dieses Medikament vertrage.

Medikation letze Woche: Paroxetin 40mg, Venlafaxin 37,5mg
Medikation diese Woche: Paroxetin 40mg, Venlafaxin 75mg

Morgen habe ich einen Termin bei der Neurologin, mal schauen wie es mit meiner Medikation weitergeht.

24.08.2017 15:43 • #6


Ich hatte schon alleine mit dem Paroxetin einige Konzentrationsschwierigkeiten. In Kombination mit Venlafaxin sind die Konzentrationsschwierigkeiten auch nicht besser, eher schlechter.
Ich denke mir, dass man auch ohne Antidepressiva Konzentrationsschwierigkeiten hat, wenn man sich schlecht fühlt. Am besten wird wohl eine etwas geringere Dosis sein.

24.08.2017 15:53 • #7




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