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Hey Leute Ich werde jetzt hier auch mal meinen Krankheitsverlauf hinschreiben, vll gibt es ja jemandem der ähnliche Probleme hat und der mit Tipps geben kann...

Alles hat bei mir vor zwei Jahren angefangen, war im Krankenhaus wegen unspezifischen Bauchschmerzen 2 wochen lang, hatte zwar entzündungswerte aber die haben nichts gefunden und mich
dann mit antibiotikum nach hause gelassen und mir gings danach auch wirklich wieder gut ne zeit lang... hab mich eig auch immer gesund ernährt und ausgewogen gegessen.
Dann ein halbes Jahr später hatte ich gerade auf einer neuen schule (wegen Umzug) das abi angefangen, alles lief super, ich hatte gute noten und nette neue leute fast zu schön um wahr zu sein... - Und dann find die ganze schei. an:
Ich hatte total starke blähungen, und auch wenns sichs lustig anhört das war es aber nicht, erst hab ich gedacht ich hätte mir nur stark den magen verdorben, aber als es dann jeden tag passierte, war es einfach nur horror... Ich hab mich garnicht mehr unter die leute getraut, ich bin jeden morgen aufs neue in die bahn gestiegen um zur schule zu gehen, aber wenn dann wieder diese starken Darmwinde kamen, die so schlimm waren als würde ich gerade an innerer verwesung sterben und die anderen leute die zwar nicht wussten das es von mir kam darauf reagiert haben, bin ich wieder nach Hause gefahren... Ich bin zu meiner Hausärztin gegangen die sich nur lustig darüber gemacht hat und meinte das läge alles nur daran, weil ich magersüchtig sei..... Ich wog bei ner größe von 1,58 47 Kilo, also war ich laut bmi noch gerade im normalgewicht und ich habe in meinem leben nie mehr als 48 kilo gewogen...

ich bin auf eigene faust zu einem anderen arzt gegangen, der laktoseintoleranztest war positiv und ich war überglücklich weil ich dachte das dieser Albtraum nun ein Ende hätte - war aber leider nicht so
Egal wie sehr ich mich an die Ernährung gehalten habe, ich hab nochnichtmal mehr laktosefreie produkte gegessen sondern wirklich nur sachen die zu 100% frei von milchzucker waren, die Symptome haben nicht aufgehört. Als ich daraufhin wieder beim Arzt war meinte der nur es wäre ja die laktoseintoleranz festgestellt worden und damit müsste ich jetzt leben... Ich habs ja auch versucht, hab mich an die ernährung gehalten und hatte trotzdem diese schei. probleme jeden tag... und es war für mich einfach unmöglich so zur schule zu gehen, was langsam lehrern und mitschülern negativ auffiel... ich hab mich immer wieder in den unterricht gesetzt und wenn das problem wieder anfing bin ich nach hause gegangen, ich hab sogar die lehrer gefragt ob ich die klausuren alleine in einem raum schreiben könnte... keiner hatte verständnis dafür, klar wieso auch da man mit ner blöden laktoseintoleranz auch normalerweise gut leben kann... Da mir kein Arzt helfen konnte, habe ich versucht eigene wege zu finden um das Problem zu umgehen, mittel gegen blähungen und magenschmerzen haben eh nicht geholfen, also habe ich immer wenn ich was gegessen hab und gemerkt hab das problem kommt wieder alles wieder erbrochen und da mir das nicht leicht viel hab ich auf andere mittel zugegriffen zur beihilfe, wie zb kochsalzwasser und Rizinusöl, die aber nicht immer gewirkt haben sondern teilweise im magen blieben, was alles nur noch schlimmer gemacht hat.
Ich konnte mein Problem einfach nicht verstehen, da ich mittlerweile mit jedem essen probleme hatte...

Die schule hab ich letztendlich abgebrochen, mein direktor wollte das ich anstelle von den attesten von hausärzten ein richtiges Attest und einen Befund mitbringe, die Beweisen das ich wirklich etwas habe, das konnte ich ihm aber natürlich nicht bieten, ich war mittlerweile psychisch so am Ende das ich versuchte mich umzubnringen, mit ner tablettenüberdosis, habs nicht geschafft war danach ne zeit lang im krankenhaus und hab dort entschieden das abi nicht weiterzumachen.

Ich muss zugeben das ich mich in der zeit danach an garkeine Ernährung mehr gehalten habe, die magenkrämpfe waren mir egal und das andere problem hat zuhause ja eh keinen interessiert.
Ich wohne mit meinem freund zsm und er hat wirklich versucht mir zu helfen und mit mir gesund zu kochen aber ich hatte zu der zeit zuviele andere probleme das ich meinen magen als das kleinste übel ansah.
Als ich vermehrt aber wieder unter die Menschen gehen wollte, musste ich mich doch wieder damit befassen und bin für kurze zeit bei einer heilpraktikerin in behandlung gewesen, die durch einen stuhltest eine bestehende Malabsortion festellte, infolgedessen ich fette nicht richtig verdauen kann und starke vitaminmängel habe.
durch schonkost und vitaminpräperate sollte die zerstörte darmflora wiederhergestellt werden.
es war sehr mühselig, und da ich mittlerweile wieder bei meinem vater wohnte wurde alles nur noch schlimmer gemacht da er insgeheim immer noch glaubte ich wäre magersüchtig und ständig versuchte die von der ärztin vorgeschriebene ernährung zu umgehen. ich wollte für mich selber kochen aber er hat jeden schritt ständig kontrolliert. Ich bin wieder zu meinem Freund gezogen.

ich konnte kaum noch zur toilette gehen, höchstens 1 mal die woche, abführmittel haben nichts gebracht, ich hab im gefühl weil mein darm unendlich lange gebraucht hat die nahrung zu verdauen. Selbst 2 liter waser trinken hat nichts genützt. wenn ich mal aufs klo konnte, war das totaler fettstuhl, total dunkel und klebrig, ich hab mich einfach ekelhaft gefühlt. neu kamen auch noch kolikartige anfälle nach manchem essen, krämpfe im oberen magen bis in den rücken rein die so schlimm waren das ich nicht mehr stehen konnte und dachte ich müsste den krankenwagen rufen aber nach 15 min war alles immer wieder vorbei.... Dazu kamen weiß belegte zunge, und ständig magensäure im mund.
ich war beim gastrologen, der sofort alles auf einen reizdarm schieben wollte, ich war aber langsam einfach wütend und enttäuscht von dem ärzten und hab ihm gesagt das er diese so leicht dahergesagte diagnose erst stellen soll wenn er durch eine magen und darmspiegelung alles andere ausgeschlossen hat, weil man einen reizdarm meiner meinung nach kaum behandeln kann.

bei der spiegelung kam nichts bei rum, in meinem magen und darm ist alles in ordnung. ich bin nicht mehr zum arzt gegangen, das ganze zieht sich jetzt schon so lange hin, ich habe beinahe schon gelernt damit zu leben... mir geht es super wenn ich nichts gegessen habe und dann habe ich ständig diese magensäure im hals und mund, denke dass es das ist ist ein ganz bitterer ekliger geschmack... wenn ich weggehen möchte esse ich nur ganz leicht verdauliche kost und auch davon nicht viel manchmal halt nur 2 scheiben toast, dann hab ich auch keine probleme... i
ich werde bald das abi nachholen und ich weiß das ich bis dahin meinen körper wieder an regelmäßige nahrung gewöhnt haben sollte, aber da ich eh kaum appetit habe wirds schwierig...
Da ich langsam die folgen von vitaminmängeln merke und angst vor zahnausfall, falten usw habe schlucke ich auch regelmäßig meine präperate...

So das wars jetzt ich weiß relativ viel es würde mich freuen hier jemanden zu finden der ähnliche probleme wie ich hat und mit dem man sich mal austauschen könnte

LG Vanity

16.09.2013 15:33 • 11.11.2013 #1


5 Antworten ↓


Hallo Vanity92,

dein Beitrag ist zwar schon etwas her, aber ich möchte trotzdem gerne etwas dazu Schreiben, da ich mich gut in deine Lage versetzen und es dir vllt. hilft wenn es Menschen gibt, denen es genauso geht.

Hier nur in Kurzfassung meine Geschichte:

Ich leide zwar nicht unter Blähungen dafür jedoch seit 7 Monaten unter teilweise nicht auszuhaltenden Magenschmerzen/Krämpfen/Magendruck/Völlegefühl welche sich nach dem Essen erheblich verschlimmern sodass ich mich teilweise nur auf dem Fußboden krümmen kann. Alle Untersuchungen (Magen/Darmspiegelung/MRT/CT/Dünndarmuntersuchung mit Kontrastmittel) waren Ergebnislos. Laut Internist bin ich völlig Gesund. Dieser meinte dann auch nur: Manche müssen halt mit solchen Problemen leben...vllt. legt sich das wieder. Dann ließ er mich mit meiner Hilflosigkeit alleine

Ein Unverträglichkeitstest hat bei mir diverse Allergien gegen Lebensmittelzusätze ausgespuckt und ich war genauso wie du sehr erleichtert, dass Endlich was gefunden wurde. daraufhin habe ich mich sehr pinibel an die Ergebnisse aus dem Test und an entsprechende Lebensmittel gehalten. leider sind meine Beschwerden nach wie vor sehr stark vorhanden.

Durch die Krankheit habe ich innerhalb von 7 Monaten ca 17-18 Kilo verloren und bin nun stark untergewichtig (Ich war vorher schon sehr schlank) eine Besserung ist auch hier nicht in Sicht.

Anfang August habe ich mit einer Psychotherapie begonnen. Auch bin ich seit ca 2 Wochen in Behandlung bei einem Ganzheitsmediziner. Vielleicht ist das ja auch was für dich ?!

Das wichtigste ist jedoch zunächst die Hoffnung nicht zu verlieren, dass es einem irgendwann einmal wieder besser gehen wird...auch wenn das, manchmal sehr sehr schwierig ist. Ich weiß wovon ich spreche.....

09.10.2013 13:40 • #2



Seit 2 Jahren Probleme und es ist kein Ende in sicht :(

x 3


Warum geht ihr nicht mal zum Heilpraktiker? Der schlüsselt euer Blut auf und kann Stoffwechselstörungen feststellen.

09.10.2013 15:02 • #3


Ach liebe Leidensgenossen... mir geht es auch so. Fast so wie der TE, nur ohne den Spaß mit der Magensäure und der belegenten Zunge. Immerhin manchen eure Ärzte noch Untersuchungen. Meine wollen nicht. Ich bekomm immer nur zu hören "ist halt so, Leben sie damit". Danke auch. Es hat auch 5 Jahre gedauert bis meine LI festgestellt wurde, als es schon gar nicht mehr zu übersehen war. Mal sehen wie lange es diesmal dauert, falls sich doch noch was finden lassen sollte.

@Gina: Ein Heilpraktiker ist nicht besser als ein Arzt, zumal ein guter Arzt mindestens die gleichen Untersuchungen macht. Der Unterschied liegt bloß meist im Geld, dass Ärzte von den Kassen nicht kriegen und dem entsprechend unmotiviert sind, während man den Heilpraktiker zahlen muss. Zumindest bei mir in der Gegend verlangen viele HP alleine für den ersten Vorstellungs und Beratungstermin bis zu 70 Euro. Ich bin Azubi ohne Einkommen womit sich die Sache sowieso direkt erledigt hat. Mir bleibt gar nichts andere übrig außer mich mit den Kassenärzten rumzuschlagen - ändert aber nichts daran, dass auch die, ordentlich untersuchen sollten.

24.10.2013 14:51 • #4


@wheree there is light

Ganz soo ist es aber nicht!.Heilpraktiker sind keine Aerzte und Arbeiten nach ganz anderen
Systemen! Du kannst die Heilpraxis nicht mit der Schulmedizin vergleichen.

Gruss Julian

Ps bin auch Heilpraktiker.

06.11.2013 11:29 • #5


Hm? Also ich hab doch grad nur gesagt, dass Hp einen privat abkassieren im Gegensatz zu den Kassenärzten? Was ist daran nun falsch und nicht zu vergleichen? Das ist eine gesetzliche Regelung Oo
Und abgesehen davon, sind Ärzte nunmal einfach nicht schlechter, wenn sie ihren Job korrekt machen - Untersuchungen anordnen, Diagnose korrekt stellen, Behandeln (vom Prinzip).
Nur weil viele Hp sich anderer Methoden bedienen als viele Schulmediziner heißt das nicht, dass es nicht auch welche gibt, die sich an der Schulmedizin orrientieren. Umegehrt heißt es auch nicht, dass alle Schulmediziner jegliche andere Alternativen auschließen, wobei viele vergessen, das die Schulmedizin aus der Naturmedizin (Phytomedizin/TCM/ etc.) heraus entstanden ist.
Und es ist auch einfach Fakt, dass ein Arzt theoretisch mehr Behandlungsmöglichkeiten hat, denn nur ein Arzt darf Medis verschreiben (und keiner verbietet ihm, Alternativmedizin zu nutzen), das ist nunmal auch eine gesetzliche Regelung. Damit hat er einfach mehr Möglichkeiten als ein Heilpraktiker (wie gesagt, wenn er alle Alternativen auch nutzt/nutzen möchte).
Wüsste nun nicht, was ich daran nicht vergleichen kann, zumal beide als Ziel haben, den Patienten zu heilen. Ich finde sogar, dass man das vergleichen muss.

11.11.2013 22:11 • #6




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