Zitat von angstmausi:Zitat:Du musst lernen mit Deinen Ängsten alleine klar zu kommen, darfst Dich nicht auf andere verlassen.
ja genau lernen..aber nicht von heute auf morgen..ein kind muss auch nicht wenns in der schule kommt sofort lesen schreiben rechnen können
Ich meine es nicht so hart, wie es für dich vielleicht rüberkommen mag, aber du bist erstens kein Kind mehr und hast diese Ängste zweitens seit 10 Jahren, wovon du das letzte Jahr lang keinen Fuß mehr vor die Tür gesetzt hast (hast du so geschrieben). Wenn jetzt etwas "von heute auf morgen" passieren muss, dann deshalb, weil die ganze Zeit vorher nichts passiert ist.
Zitat von angstmausi:Zitat:Klingt so als wäre er ziemlich gestresst von deiner Krankheit und hat irg.wie keine Lust mehr andauernd für dich da zu sein.
ja so kommt es mir auch vor aber vorher war er es noch NIE
In deinem Vorstellungsthread habe ich gelesen, dass er - während seines 1-Euro-Jobs - morgens die Kinder geweckt und schulfertig gemacht hat und dich schlafen ließ, bis er wieder heimkam. Ehrlich gesagt, würde mir da bei aller Liebe allmählich auch das Verständnis ausgehen, mal abgesehen davon, dass er anscheinend die komplette Verantwortung für die Familie, sich selbst und dich trägt.
Zitat von angstmausi:wir müssen zur zeit zwei massnahme von der arge (ambulant) mitmachen...und ich bekomm ständig zu hören ..sie müssen ..sie können das nicht ..sie müssen dies und jenes machen etc ABER ICH KANN NICHT!
Das musst du durch Attest, notfalls durch Gutachten belegen.
Zitat von angstmausi:Ich habe keinen therapeuen mehr..da er mich nicht weiter behandeln möchte..da ich eine stationäre therapie agelehnt habe...das ergebnis daraus war das ich mal gemeinsam mit meinen mann bei ihm war..mein mann und ich hatte was stationär betrifft..eine kleine meinungsveschiedenheit....darauf hin hat er mir höflich gesagt das er in der therapie und deren verlauf keinen sinn sähe... nach dem schock habe ichauch kein verlangen noch tiefer zu fallen
Es gibt andere Therapeuten und Ärzte, medikamentöse Behandlungen und letzten Endes auch psychosomatische Kliniken, wo ein stationärer Aufenthalt anders (besser) aussieht als in der Psychiatrie. Es geht um
dein Leben! Egal was die ARGE oder dein Mann oder sonstwer sagen, du sperrst dich mit der Angst selbst ein, verschwendest deine Lebenszeit und Lebensqualität. Viel tiefer fallen geht kaum, deswegen musst
du (du persönlich, vielleicht nicht allein, aber doch selbst und von dir aus) etwas tun.
Außerdem: Wenn du außer deinem Mann wirklich niemanden hast, was ist denn, wenn der mal 'ne Grippe hat? Wenn er im Alltag mal nicht funktionieren kann? Wer kauft dann ein? Wer kümmert sich um die Kinder?
Zitat von angstmausi:es hat echt lange gedauert bis ich zu einer theapie bereit war...über wochen ging es nur telefonisch..und nach der 3sitzung sagt er mir sowas ich habe den glauben daran verloren das mir jemand helfen kann will..ich hab in den 10jahren viele schlechte erfahrungen gemacht
Ich habe gelesen, du hattest Ergotherapie und jemanden vom psychosozialen Dienst da... Das ist aber keine geeignete Angsttherapie. Bitte erkundige dich wenigstens, welche Möglichkeiten es vor Ort gibt, z.B. eine Verhaltenstherapie zu machen. Lass' dir nochmal Medikamente verschreiben und zeig' deinem Mann (und dir), dass du es ernsthaft versuchst.
Alles Gute
Christina