App im Playstore
Pfeil rechts
×

Lieber Forenbesucher,

dieses Forum dient dazu, Menschen zu unterstützen und Austausch zu ermöglichen. Wer Hilfe braucht, findet sie hier, und wer helfen möchte, ist willkommen. Moderatoren achten darauf, dass der Umgang respektvoll bleibt. Für eine angenehme Atmosphäre sind verständnisvolle, ermutigende und einfühlsame Beiträge explizit erwünscht. Verletzende oder verurteilende Beiträge sind nicht erlaubt.

384

M

mogli27
Mitglied

Beiträge:
6
Themen:
1
Danke erhalten:
19
Mitglied seit:
Hallo alle zusammen Smile

mir liegt ein bestimmtes Thema/Erlebnis auf der Seele, über das ich mich gerne mal mit Außenstehenden unterhalten würde und zu dem ich mir mal eine objektive Meinung wünschen würde.

Ich muss etwas ausholen, bevor ich zum eigentlichen Punkt komme. Ich entschuldige mich schon mal dafür, falls der Text etwas länger werden sollte. Ich bin w/26. Ich bin jetzt bald seit 2 Jahren krankgeschrieben, da ich aktuell unter starken Depressionen und einer Derealisations-/Depersonalisationstörung leide. Ich bin in Behandlung und bin auch momentan auf einem recht guten Weg.

Im Zuge meiner Therapie habe ich mich natürlich sehr viel mit mir selbst, meinem Empfinden, meinen Gefühlen auseinander gesetzt und auch mit meinem bisherigen Leben. Nun bin ich bei einem bestimmten Erlebnis hängen geblieben, welches ich heute aus erwachsener Sicht ganz anders wahrnehme, als damals. Folgendes ist mit passiert:

Ich war 16/17 Jahre alt, als ich meinen Ex-Partner, mit dem ich vier Jahre lang zusammen war, kennen gelernt habe. Ich war zu diesem Zeitpunkt noch in einer anderen Beziehung, wir haben uns aber trotzdem schon angefangen heimlich zu treffen. Bitte verurteilt mich nicht dafür, ich war wie gesagt erst 16, völlig unreif, unerfahren und grün hinter den Ohren. Heutzutage weiß ich auch, dass sich das nicht gehört und frage mich, warum ich das damals wohl als okay betrachtet habe. haha
Wir haben uns eines Abends an unserem geheimen Treffpunkt getroffen und er hat Alk. mitgebracht, also haben wir ein bisschen was getrunken. Ich kann mich daran erinnern, dass wir einfach gemütlich zusammen saßen, uns unterhalten und Musik gehört haben. Es war ein schöner Abend, aber ich weiß auch, dass er darauf bestand, dass ich trinke. Ab einem gewissen Zeitpunkt habe ich einen Filmriss und kann mich kaum noch an etwas erinnern. Was ich noch weiß ist, dass wir dann Sex hatten, aber jetzt komme ich zum eigentlichen Punkt. An den Akt an sich kann ich mich nicht gut erinnern, was ich aber weiß ist, dass mir zwischendurch Gedanken durch den Kopf schossen wie, was zur Hölle hier gerade passiert und dass ich das eigentlich so nicht wollte. Ich weiß, dass ich unter "normalen" Umständen und wenn ich zurechnungsfähig gewesen wäre, niemals mit ihm an diesem Abend geschlafen hätte, zumal ich noch in einer anderen Beziehung war. Ich hatte nicht vor, meinen damaligen Freund wirklich körperlich zu betrügen (Ja, ich habe mich hinter seinem Rücken mit jemand anderem getroffen, aber das sind dennoch zwei Paar Schuhe). Ich habe mich danach schrecklich gefühlt, weil das wie gesagt nicht meine Intention war. Ich habe tagelang geweint und mich einfach richtig mies gefühlt. Damals dachte ich "Nun gut, du bist selbst schuld, hast zu viel getrunken, "die Beine breit gemacht". Aber heute, aus der Sicht einer erwachsenen Frau, sehe ich das anders. Ich kann mich an kaum etwas erinnern und erst recht nicht daran, meine "Zustimmung" zum Sex gegeben zu haben. Wäre ich klar bei Sinnen gewesen, wäre es definitiv nicht so weit gekommen. Damals habe ich diesen Vorfall einfach als "Missgeschick" abgetan. Ich habe mich von meinem damaligen Freund getrennt und bin mit dann mit ihm zusammen gekommen. Wir waren vier Jahre lang zusammen und alles in allem war es auch eigentlich eine schöne Beziehung.

Nun frage ich mich heutzutage, inwiefern ich diesen Vorfall für mich selbst einordnen soll. Ich bin mir darüber erst vor kurzem wirklich im Klaren geworden, dass das eigentlich nicht in Ordnung war. Ich wurde abgefüllt (ob absichtlich oder nicht, weiß ich nicht) und es fand Geschlechtsverkehr statt, ohne dass ich dazu in der Lage war, darüber zu entscheiden. Kann man in diesem Fall von einer Vergewaltigung oder sexuellem Missbrauch sprechen? Ich will diese Worte eigentlich ungern in den Mund nehmen, zumal wir danach noch vier Jahre lang ein Paar waren und ich mir irgendwie dumm vorkomme, jetzt so etwas zu "behaupten". Aber trotzdem lässt mich dieser eine bestimmte Abend nicht mehr los. Er ist per se kein schlechter Mensch, aber auch in der Beziehung gab es eine Situation, die ich heutzutage anders betrachte. Ich bin eines Nachts wach geworden und habe gemerkt, wie er mich - während ich schlief - befummelt hat und sich dabei selbst befriedigt hat. Auch das finde ich aus heutiger Sicht nicht in Ordnung. Wir hatten eigentlich einen immer respektvollen und liebevollen Umgang miteinander, wodurch es mir so schwer fällt, diese Dinge einzuordnen, weil ich eigentlich nach wie vor viel von ihm halte. Wir haben uns getrennt, als ich 21 war. Mit 23 bekam ich starke Depressionen und die Depersonalisationsstörung und bin bis heute arbeitsunfähig. Ich glaube nicht, dass lediglich dieser Vorfall der Auslöser für meine Erkrankungen ist, aber es ist eine von vielen Baustellen.

Wie würdet ihr das ganze betrachten? Spricht man bei Sex unter starkem Alk. von Missbrauch? Ist man in so einem Fall "selbst schuld"? Ist es möglich, vergewaltigt und sich zehn Jahre später erst darüber bewusst zu werden?

Ich würde mich sehr über ein paar Meinungen freuen und würde euch bitten, nicht zu hart mit mir zu sein, das Ganze ist ein sehr sensibles Thema für mich. Vielen lieben Dank. Freunde

30.07.2023 #1


179 Antworten ↓
E

Ex-Mitglied
Gast

Was hier schon wieder abgeht ist erschreckend. Ich bin der Meinung heutzutage wird alles als Missbrauch eingestuft. Wenn ich ehrlich bin mit 16 Jahren sollte man eigentlich schon soweit entwickelt sein um bestimmte Dinge abschätzen zu können. Die TE hat eine sch. Erfahrung gemacht, das ist uns doch sicher allen ob Männchen oder Weibchen so gegangen. Was mich daran sehr stört das gerade immer die Damen ganz schnell mit der Missbrauch Keule kommen. Das wird mittlerweile wie eine Waffe eingesetzt und gerade Männer stehen grundsätzlich unter General Verdacht. Männer sind schlecht! Ich habe einen Sohn und frage mich ernsthaft was das noch werden soll. Er ist mitten in der Pubertät und klar schaut er den Mädels im Rock hinterher. Aber das ist ja auch schon übergreifend. Ich bin ehrlich ich schaue auch und denke mir meinen Teil. Ich möchte auch einmal darauf hinweisen das auch ganz viele Frauen Missbrauch begehen. Ob nun sexuelle Natur oder narzisstischer Natur oder auch mit diversen Anschuldigungen. Für mich gibt es kein schlechter Mann gute Frau vergleich! Für mich zählen die Taten der Menschen. Im übrigen falls dich jetzt jemand durch mich angegriffen fühlt. Ich bin tatsächlich sexuell missbraucht worden und weiß wie es sich anfühlt. Ich war 10 Jahre alt. Jetzt zur TE warum beschäftigt dich dass jetzt auf einmal nach so vielen Jahren? Gab es einen Auslöser? Wenn es sich für dich allerdings wie Missbrauch anfühlt solltest du es aufarbeiten, ich persönlich kann da allerdings keinen bewusst ausgeführten Missbrauch erkennen.

29.07.2023 09:16 • x 14 #127


Zum Beitrag im Thema ↓

A


Mit Alk. gefügig gemacht = Vergewaltigung?

x 3


Azure

Azure
Mitglied

Beiträge:
4377
Themen:
22
Danke erhalten:
4267
Mitglied seit:
Interessant, dass du selbst schreibst, dass du es im Kontext (wohl?) als nicht ganz so schlimm erlebt hast.

Zumindest sollte man dem Mann hier zugute halten, dass er den Eindruck gehabt haben könnte, dass du in der Situation aktiv dabei warst.

Es ist darüber hinaus ein durchaus gesellschaftlich anerkanntes Verhalten, dass man Leuten (gerade gegen Ende einer Abendveranstaltung) noch zwei oder drei Gläser Wein über den Durst anbietet ("generös"nachschenkt). Ich kenne einige Menschen (konkret auch Frauen), die komplett unabhängig von ****(dieses wort wurde durch den wortfilter sinnfrei ersetzt) hier in der Situation entsprechend freudig mitgehen und das Nachschenken ggf. durch kichern o.ä. unterstützen.

Auch kann der Übergang von angetrunken zu betrunken zu Filmriss aus eigener (seltener) Erfahrung fliessend kommen.

Wenn du dir im Nachhinein Gedanken über die Situation machst ist es vielleicht auch ein Indiz dafür, dass gesellschaftlich die eine oder andere Sache zu unterschiedlichen Zeiten allgemein anders bewertet wird.

(Und darüber hinaus auch zwischen Generationen auch anders gesehen wird - ich als Vater verbiete meiner Tochter Dinge die ich als Junge im selben Alter gerne gemacht hatte)

Darüber hinaus habe ich auch nach langer Ehe in Gesprächen erfahren, dass einzelne Situationen wohl von meiner Frau komplett unterschiedlich empfunden als ich die Situation persönlich empfunden hatte. Interessanterweise in beide Richtungen wurden Dinge unterschiedlich bewertet. Und hier muss ich dann auch ganz klar sagen, wer nicht im nahen zeitlichen Umfeld einer Situation klar, deutlich und konstruktiv kommuniziert, was er empfunden hat, kann nicht damit rechnen dass der andere sein Verhalten ändert.

Allgemein ein sehr komplexes Thema, wo man an der Stelle sehen sollte, dass der Mann (der mit 20 auch durchaus noch gesellschaftlich/sexuell unerfahren sein kann) vielleicht auch nicht böswillig gehandelt hat, sondern einfach der Dynamik und seinen Empfindungen gefolgt ist.

28.07.2023 23:21 • x 6 #59


Zum Beitrag im Thema ↓


N
Hallo,

ich denke nicht, dass man von Vergewaltigung sprechen kann. Er hat dich ermutigt, zu trinken, getrunken hast du aber noch selbst. War er denn genauso alt? Habt ihr denn jemals darüber gesprochen?

LG Nicky

x 2 #2


U
Ich sage mal so. Den Alk. getrunken hast du ja selber. Oder wurde dir das eingeflößt? Wenn du tatsächlich einen Filmriss gehabt hast, war das sicher auch eine Menge, was du da getrunken hast.
Ich finde es unfair, zu sagen....man sei durch Alk. gefügig gemacht worden. Du hast deinen Anteil an der Geschichte.

x 7 #3


P
Das war auf jeden Fall, wenn es so abgelaufen ist, wie du es erzählt hast, sexueller Missbrauch. Du scheinst dich da mit jemanden getroffen zu haben, dem ich persönlich kein Vertrauen entgegengebracht hätte. Man hat doch auch ein gewisses Gefühl und eine Menschenkenntnis. Insofern könntest du es auch als eine schwer missglückte Begegnung bezeichnen. Auf jeden Fall war der Typ in höchsten Maß vertrauensunwürdig, unanständig und das Allerletzte. Ob es eine Straftat war, das ist schwer zu sagen. Ich glaube, du könntest besser damit leben, es als einen echten „Unfall“ einzuordnen. Ein Unfall aus Unreife. Sei froh, dass es nicht zu einer Schwangerschaft kam.

x 2 #4


Angor
Wieso ist man dann vier Jahre mit diesem "Typen" zusammen wenn eine Vergewaltigung und später sexueller Mißbrauch in der Beziehung stattgefunden hatte?

x 6 #5


P
Zitat von mogli27:
Wie würdet ihr das ganze betrachten? Spricht man bei Sex unter starkem Alk. von Missbrauch? Ist man in so einem Fall "selbst schuld"? Ist es möglich, vergewaltigt und sich zehn Jahre später erst darüber bewusst zu werden?


Es ist eine Grauzone. Es kann sein, dass du damals öfter Dinge mitgemacht hast oder hast über dich ergehen lassen, die du eigentlich nicht wolltest, oder vielleicht doch ein bisschen, oder doch nicht. Ambivalenz. So unanständig der Typ an diesem Abend war, er mochte dich und begehrte dich, und ihr habt ja danach eine Beziehung geführt. Wäre es eine Vergewaltigung gewesen, wäre deine Reaktion eine andere gewesen.

x 3 #6


M
Er war 5 Jahre älter als ich, also zu dem Zeitpunkt 22 Jahre alt. Wir haben nie darüber gesprochen.

x 1 #7


N
@mogli27 Warum hast du es nie angesprochen? War er sonst auch übergriffig? Wenn nicht, würde ich versuchen, das abzuhaken.

x 1 #8


M
Zitat von UlliOnline:
Ich sage mal so. Den Alk. getrunken hast du ja selber. Oder wurde dir das eingeflößt? Wenn du tatsächlich einen Filmriss gehabt hast, war das sicher auch eine Menge, was du da getrunken hast. Ich finde es unfair, zu sagen....man sei durch Alk. gefügig gemacht worden. Du hast deinen Anteil an der Geschichte. ...


Meinen Anteil an der Geschichte habe ich auf jeden Fall, ich habe mich ja auch auf die Treffen eingelassen. Ich will ihm auch nicht die alleinige Schuld zuschieben, darum ging es mir nicht. Ich versuche nur, das Geschehene für mich irgendwie einzuordnen, weil es jetzt rückwirkend doch irgendwie noch etwas in mir arbeitet.

#9


Angor
Ich würde nicht mehr allzu viel drüber nachdenken, Du warst vier Jahre mit ihm zusammen, also habt Ihr Euch doch geliebt. Wahrscheinlich habt Ihr Euch Beide ziemlich zugeschüttet und es ist halt passiert.

Anders wäre es, wenn Du "Nein" und "ich will das nicht" gesagt hättest, oder er Dich festgehalten hätte, dann wäre es gegen Deinen Willen gewesen, dann kann man von einer Vergewaltigung sprechen.

x 7 #10


S
Zitat von mogli27:

Wie würdet ihr das ganze betrachten? Spricht man bei Sex unter starkem Alk. von Missbrauch? Ist man in so einem Fall "selbst schuld"? Ist es möglich, vergewaltigt und sich zehn Jahre später erst darüber bewusst zu werden?

Du bist nicht selbst Schuld!
Das es immer noch in Deinem Kopf ist,sagt alles.
Du wurdest "ausgenutzt",Du wurdest "gefügig" gemacht.
Den einen Frauen werden K.O. Tropfen ins Getränk gemischt,bei Dir (16 Jahre) hat Alk. gereicht.
Zitat von Reconquista:
Das war auf jeden Fall, wenn es so abgelaufen ist, wie du es erzählt hast, sexueller Missbrauch. Du scheinst dich da mit jemanden getroffen zu haben, dem ich persönlich kein Vertrauen entgegengebracht hätte. Man hat doch auch ein gewisses Gefühl und eine Menschenkenntnis. Insofern könntest du es auch als eine schwer missglückte Begegnung bezeichnen. Auf jeden Fall war der Typ in höchsten Maß vertrauensunwürdig, unanständig und das Allerletzte. Ob es eine Straftat war, das ist schwer zu sagen. Ich glaube, du könntest besser damit leben, es als einen echten „Unfall“ einzuordnen. Ein Unfall aus Unreife. Sei froh, dass es nicht zu einer Schwangerschaft kam.

Sehe ich auch so!

x 3 #11


B
Ich finde es ehrlich gesagt erschreckend, dass einige hier sofort sagen, dass das kein Missbrauch war und du ja immerhin 'selbst getrunken' hast. Genauso könnte man dann ja sagen 'Naja, du hast selbst neben ihm geschlafen - da kann er dich ja auch befummeln'

Das ist alles voll nicht okay. Wenn du wirklich so betrunken warst, dass du einen Filmriss hattest, und er davor auch noch darauf bestanden hatte, dass du trinkst, ist es mehr als verständlich, dass du dich jetzt missbraucht fühlst und das Event hinterfragst. Vielleicht hatte er nicht die Intention dich zu vergewaltigen, vielleicht wollte er nur eine lockere Stimmung oder was auch immer - und immerhin ward ihr beide Teenies, da ist halt auch ein bisschen jugendliche Dummheit von beiden Seiten dabei. Aber es ist voll okay das aus heutiger Sicht anders zu bewerten: Ihr ward sexuell miteinander, obwohl du in diesem Moment gar nicht mehr die geistigen Fähigkeiten hattest, um dem zuzustimmen - das ist natürlich ein prägendes Ereignis, im Negativen. Ob du das als Vergewaltigung, Missbrauch, mindestens dubious consent oder doch nur Missgeschick bewerten willst, musst du entscheiden.

Die Story, dass er dich im Schlaf angefasst hat, auf der anderen Seite ist aber ein wirklich ganz klarer Fall von sexuellem Übergriff, wenn ihr da vorher nie drüber geredet habt, ob du damit okay bist. Du hast geschlafen, du konntest ja gar nicht zustimmen - das ist nicht okay, aber ich glaube es ist zu normalisiert, auf seinen Partner immer 'Zugriff' zu haben, und das finde ich sowieso schwierig.

x 4 #12


S
Zitat von Beautiful_wreck:
Ich finde es ehrlich gesagt erschreckend, dass einige hier sofort sagen, dass das kein Missbrauch war und du ja immerhin 'selbst getrunken' hast. Genauso könnte man dann ja sagen 'Naja, du hast selbst neben ihm geschlafen - da kann er dich ja auch befummeln'


Danke,ich habe mich nicht getraut das so zu formulieren.
Sehe ich genauso.

x 2 #13


U
Zitat von Beautiful_wreck:
dass einige hier sofort sagen, dass das kein Missbrauch war und du ja immerhin 'selbst getrunken' hast. Genauso könnte man dann ja sagen 'Naja, du hast selbst neben ihm geschlafen - da kann er dich ja auch befummeln'

Der Vergleich hinkt aber. Der Titel spricht einen Vorwurf aus, nämlich *durch Alk. gefügig* gemacht. Getrunken hat sie natürlich selber. Es ist anders, wenn man KO Tropfen bekommt. Da hat man selber keinen Einfluss drauf.
Wieviel Alk. ich trinke, entscheide ich selbst.
Vielleicht war es auch Missbrauch. Der Typ hat die Lage, ihre Situation, sicher gnadenlos ausgenutzt.
Aber wir wissen nicht, ob ER das alles im Vorwege so geplant hat oder ob es sich einfach so entwickelt hat. Er selber hatte ja auch sicher ordentlich getankt. Und Alk. enthemmt. Was aber keine Entschuldigung ist.

#14


B
Ja natürlich wissen wir das nicht - aber hier geht es ja nicht darum, dass wir entscheiden, ob das jetzt faktisch eine geplante Vergewaltigung war oder nicht. Es geht darum, wie die Themenerstellerin das ganze selbst für sich bewertet und wie verständlich es überhaupt ist, dass sie das heute hinterfragt - und da einiges an der Situation doch etwas shady war und sie wohl nicht mehr fähig war, komplett zuzustimmen UND dadurch, dass später in der Beziehung noch andere Arten von Übergriffen standfanden, ist es sehr verständlich das zu hinterfragen, und ich finde der Gedanke, dass vielleicht wirklich der Alk. mit der Intention des Gefügigmachens dabei war, ebenfalls verständlich und auch irgendwo wichtig zu hinterfragen. Ob dem wirklich so war, und man die Situation wirklich so bewerten kann - das kann nur die Themenerstellerin entscheiden.

x 2 #15


S
Zitat von UlliOnline:
Der Vergleich hinkt aber. Der Titel spricht einen Vorwurf aus, nämlich *durch Alk. gefügig* gemacht. Getrunken hat sie natürlich selber. Es ist anders, wenn man KO Tropfen bekommt. Da hat man selber keinen Einfluss drauf.
Wieviel Alk. ich trinke, entscheide ich selbst.
Vielleicht war es auch Missbrauch. Der Typ hat die Lage, ihre Situation, sicher gnadenlos ausgenutzt.
Aber wir wissen nicht, ob ER das alles im Vorwege so geplant hat oder ob es sich einfach so entwickelt hat. Er selber hatte ja auch sicher ordentlich getankt.

Sie war 16 Jahre alt!
Das ist doch der Punkt!
Er hat es gnadenlos ausgenutzt!

x 2 #16


U
Zitat von Schari1969:
Er hat es gnadenlos ausgenutzt!

Genau das habe ich ja auch geschrieben.

#17

Mitglied werden - kostenlos & anonym

U
Zitat von Beautiful_wreck:
es ja nicht darum, dass wir entscheiden, ob das jetzt faktisch eine geplante Vergewaltigung war oder nicht.

Das habe ich nur angesprochen, weil ich nicht mag, das Männer grundsätzlich als die bösen Ar-schlöcher hingestellt werden.

x 2 #18


S
Zitat von UlliOnline:

Genau das habe ich ja auch geschrieben.

Ja hast Du,sorry,das Thema "triggert" mich.

x 3 #19


S
Zitat von UlliOnline:

Das habe ich nur angesprochen, weil ich nicht mag, das Männer grundsätzlich als die bösen Ar-schlöcher hingestellt werden.


Aber sie sind es meistens!

x 1 #20


A


x 4


Pfeil rechts


App im Playstore