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Lilli13
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Hallo zusammen,

Es geht um meine Mutter. Ich habe mit meiner Mutter mal ein Gespräch gehabt, zwecks einer möglichen Schwangerschaft von mir. Ich bin mit meinem Partner schon fast 2 Jahre zusammen und Anfang des Jahres dachte ich, dass ich schwanger wäre, was aber nicht der Fall war und meine Periode durch privatem Stress einen Monat lang ausblieb. Ich habe deshalb einfach mal für den Fall der Fälle alle Möglichkeiten in Betracht gezogen.

Was wäre, wenn ich wirklich schwanger bin?
Wie geht es weiter?
Etc. …

Meine Familie, also mein Vater, seine Frau, mein Onkel und seine Frau sind mir komplett offen, bezüglich des Themas gegenübergetreten. Sie würden sich freuen und meinten, wenn es passiert, dann passiert es. Ich wäre nicht alleine und ich würde in die Mutterrolle hineinwachsen. Trotz meiner psychischen Probleme. Das beste Beispiel ist die Tochter von der Frau meines Onkels. Sie ist letztes Jahr das erste Mal Mutter geworden und hat auch psychische Probleme. Sie kommt mit der Kleinen so super zurecht und ich finde es echt bewundernswert, wie sie es mit ihrem Partner hinbekommt. Sie hat dazu auch die Unterstützung von ihrer Mutter und ich merke auch immer jedes Mal, wenn ich da bin, wie sie die volle Unterstützung und Aufmerksamkeit bekommt. Von da an war mir klar, dass ich das bei meiner Mutter auch haben möchte, beziehungsweise wünsche.

Aber meine Mutter lässt kein gutes Haar an meine Beziehung und an mich. Ich kam schon damals mit meiner Mutter nicht so gut klar, weshalb ich damals als kleines Mädchen zu meinem Vater gezogen bin. Ich hatte immer die Hoffnung, dass sich unser Verhältnis bessert. Erst recht, wenn ich älter werde und nicht mehr bei ihr wohne. Aber das war leider nicht der Fall. Ihr Ex-Mann hat sie damals schwanger sitzen lassen, als herauskam, dass das Kind mit einer geistigen Behinderung zur Welt kommen wird, was ich bis heute moralisch unmöglich finde. Ich kann auch verstehen, dass meine Mutter mit meiner kleinen Halbschwester einen Fulltime-Job hat und sich 24/7 um sie kümmern muss.

Was ich aber nicht verstehen kann, dass sie Nonstop gegen mich schießt. Ich mache nie etwas richtig. Dazu kommen meine psychischen Probleme, die ich leider seit klein auf habe. Sie redet alles von mir schlecht. Sogar eine mögliche Schwangerschaft von mir. Sie meinte, dass sie sich nicht freuen würde, wenn ich schwanger wäre. Ich hätte ja psychische Probleme und könnte nie für ein Kind sorgen. Das mein Partner aber auch noch da ist, kann oder will sie nicht verstehen. Außerdem klappt es bei der Tochter von der Frau meines Onkels doch auch. Da ist die Unterstützung in vollem Umfang da. Und bei mir redet meine Mutter immer alles schlecht. Egal um welches Thema es geht. Sie meinte dann auch unter Anderem, dass sie niemals auf mein Kind aufpassen würde, wenn ich mal etwas mit meinem Partner unternehmen möchte, oder Termine habe, was ja nicht dauerhaft vorkommt.

Ich wollte hier einfach mal um Rat fragen, was ich machen kann, um mit so einer Situation umzugehen, beziehungsweise um ihr begreiflich zu machen, wie unfair und dreist sie ist und was das soll. In meinen Augen redet keine richtige Mutter so über ihre Tochter. Psychische Probleme hin oder her. Sie sagt zu mir auch nicht, dass sie mich liebt. Ich bekomme von ihr nur ihren Hass und ihre Verachtung zu spüren. Ich verstehe es einfach nicht, wie die eigene Mutter ihre Tochter so hassen und verachten kann…

10.04.2024 x 1 #1


68 Antworten ↓
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silberauge
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Zitat von Lange-2024:
Ich selbst habe meine Erkrankung bekommen, als mein Kind schon 6 Jahre alt war und es war für uns als Familie, gerade am Anfang, sehr sehr schwer.

Das tut mir leid, das ist nicht einfach. Eine Freundin von mir rutschte nach dem ersten Kind in eine schwere Depression. Nachdem sie dann wieder komplett stabil war, passierte es nach dem zweiten Kind nochmal. Es dauerte lange bis sie sich davon erholt hatte und sie quälte sich auch lange mit Schuldgefühlen, dass sie das zweite Kind überhaupt bekommen hatte (was ihr von außen teilweise auch eingeredet wurde) Es war eine sehr schwere Zeit für die ganze Familie. Dennoch, heute geht es ihr sehr gut, sie hat zwei gesunde und beruflich erfolgreiche Söhne und seit neuestem das erste Enkelkind🙂
Sie hatte u.a. das Glück auf ein gutes soziales Netz zurückgreifen zu können. Das ist in so einer Situation sehr wichtig. Wenn man komplett auf sich alleine gestellt und dazu nicht gesund ist, dann kann es wirklich schwer bis unmöglich werden, sich gut um ein Kind zu kümmern.

04.04.2024 16:34 • x 6 #54


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A


Meine Mutter würde sich nicht über ein Enkelkind freuen

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sandracookie

sandracookie
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Ich muss mich hier gerade einfach mal äußern. Kurz zu mir: Ich hatte 2017/2018 das erste Mal Probleme mit Depressionen/Anpassungsstörungen. Dank Auszeit, Fluoxetin und Therapie, Verständnis in der Family und teils auch im Freundeskreis bin ich da raus gekommen. 2021, damals komplett ohne Tabletten/Symptome wurde ich Mutter ein absolutes Wunschkind und jetzt stehe ich seit einem Jahr wieder mit Stimmungsschwankungen und anderen psychischen Problemen da, gegen die ich aber aktiv vorgehe (AD, Therapie).
Bin ich deswegen jetzt eine schlechte Mutter, hätte ich auf die Gefahr hin, dass die Depression zurück kommt kein Kind bekommen sollen? Es gibt Zeiten da denke ich das sogar selbst, aber dann sehe ich auch wieder die starke Bindung zu meinem Kind, dass es von vielen Seiten gut umsorgt ist (Papa, Großeltern, Kita), ein Dach über den Kopf hat, genug zu essen hat und keine Gewalt erfährt.
Was ich damit sagen/zeigen möchte, ist, dass, wie teils auch schon geschrieben eine psychische Erkrankung nicht bedeuten muss, eine schlechte Mutter zu sein oder eine schlechte gehabt zu haben. Ja ein Kind ist Verantwortung, es dreht das Leben um 180° und man macht schwierige Zeiten durch, die dürften aber "psychisch gesunde" Eltern vor die gleichen Herausforderungen stellen, wie psychisch Kranke. Das Leben ist soooo komplex und nicht nur die Eltern prägen ein Kind.
Was mich eher stört, ist das Rollenbild der Eltern, was in vielen Köpfen steckt: Nämlich die Erwartung mit Alltag, Familie, Job immer klar kommen zu müssen und wer diesem Standard nicht entspricht, der hätte kein Kind bekommen dürfen oder was?
Das Leben ist keine gerade Linie, in der immer alles gut oder schlecht läuft. Eltern, die eine Bindung zu ihren Kindern aufbauen können, wollen immer nur das Beste, auch wenn sie trotzdem nicht alles richtig machen (das geht gar nicht).
Wichtig ist, dass man an sich arbeitet, auf sich acht gibt und ein soziales Umfeld mit Unterstützung hat.
Es tut mir leid für alle, die keine gute Beziehung zu ihren Eltern haben und vielleicht auch Gewalt und Missbrauch erlebt haben, das kann man auch nicht einfach so beiseite schieben, aber bitte verurteilt nicht Menschen wegen ihrer Entscheidung für oder gegen ein Kind, nur weil sie irgendeine Erkrankung haben, so kommt es mir hier nämlich teilweise vor und es steckt hinter den Geschichten so viel mehr, als man weiß/sieht.
Und man kann trotz Erkrankung auch arbeitsfähig, verantwortungsbewusst und fürsorglich sein.
Interessant ist es auch, dass es immer nur um psychisch erkrankte Mütter geht, wenn zB die Frau gesund wäre und der Mann aber psychisch krank, könnte das genauso schlecht sein fürs Kind...

Zum eigentlichen Thema: Vielleicht hätte die Mutter der TE auch einfach zugeben sollen, dass sie sich nicht in der Lage sieht sich um ein Enkelkind zu kümmern und vielleicht hat sie sogar Angst davor, dass ihre Tochter, also die TE, ebenfalls negative Erfahrungen macht, da ja scheinbar die Beziehung zum Partner durch das Kind mit der Behinderung in die Brüche gegangen ist, aber ich kann verstehen dass das aus Sicht der Tochter enttäuschend ist, wenn man scheinbar nicht mal Freude dafür aufbringen kann und es der eigenen Tochter auch nicht zugetraut wird. Eine Lösung für diese Problematik habe ich leider nicht, man muss für sich selbst den Weg finden, ob ein Kinderwunsch da ist und wie das dann das Leben beeinflusst. Wenn man weiß, dass mit der Unterstützung der eigenen Mutter nicht zu rechnen ist, bleiben vielleicht andere Verwandte oder eine gute Krippe oder tagesmutter. Ja nach finanzieller Lage der Familie kann man auch die Elternzeit freier gestalten und ist beruflich nicht unter Druck, aber ich würde nicht per se allen mit psychischer Erkrankung vom Kinderwunsch abraten. Überforderung, Schicksalsschläge kann es immer geben unabhängig von so etwas...

07.04.2024 17:44 • x 4 #66


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Schlaflose
Zitat von Lilli13:
Sie meinte, dass sie sich nicht freuen würde, wenn ich schwanger wäre. Ich hätte ja psychische Probleme und könnte nie für ein Kind sorgen.

Sie hat wahrscheinlich Angst, dass sie da mit reingezogen wird, wenn du es tatsächlich nicht schaffen würdest, für das Kind allein zu sorgen.
Ich kann das gut verstehen, ich würde auch keine Enkelkinder haben wollen. Ich wollte und habe aber keine Kinder, so dass ich gar nicht erst in die Bredouille komme.
Wenn ihr ein Kind haben wollt, ist das ja eigentlich alleine eure Sache und sollte nicht vom Gutdünken deiner Mutter entschieden werden. Nur dürft ihr dann von vornherein keine Hilfe von ihr erwarten.

x 6 #2


A
Ich weiß nicht genau, ob meine Frage passend ist, aber vermutest du, dass die negative Einstellung deiner Mutter dir gegenüber schon als kleinem Mädchen zu der Entstehung deiner psychischen Probleme beigetragen hat?

x 3 #3


H
Meine Mutter will auch keine Enkelkinder.
Sagt sie mir auch so ins Gesicht. Sie versucht das zwar immer schön zu umschreiben nach dem Motto "Ja, willst du wirklich in der heutigen Zeit noch Kinder in die Welt setzen? Ich sehe dich nicht als Mutter mit deinen Problemen." etc.
Was ich dagegen mache? Einfach ignorieren. Da ich eh keinen Kinderwunsch habe, ist es mir egal.
Aber selbst, wenn ich einen hätte, wäre es mir egal. Du hast ja von anderer Seite aus Unterstützung.
Du wirst andere Menschen auch nie ändern können.

x 5 #4


N
Hallo,

Deine Mutter scheint ein toxischer Mensch zu sein, der Dir nicht gut tut.

Ich würde mich distanzieren.

LG Nicky

x 4 #5


L
Ich würde das von außen auch so beurteilen, dass du auf Grund des abwertenden Verhaltens deiner Mutter dir gegenüber mit psychischen Problemen zu kämpfen hast. Du machst dein Handeln stets abhängig von ihren Aussagen. Mach dich frei von ihr. Du bist nicht allein. Du hast einen Partner....

x 3 #6


U
Zitat von Lilli13:
Ich hätte ja psychische Probleme und könnte nie für ein Kind sorgen.

Das ist ja schon mal eine Aussage, die wohl jeden Menschen irgendwie treffen würde.
Wenn es dann noch von der eigenen Mutter kommt, nochmal extra schlimm.
Deine Mutter könnte auch verbittert sein, wenn sie mit einem behinderten Kind verlassen wurde und alleine für dieses Kind sorgen muss. Natürlich schränkt es auch ihr eigenes Leben, aber das ist wieder ein anderes Thema. Vielleicht ist sie deswegen so hart, unfair und gemein.
Wenn sie dich so für untauglich hält, dann hat sie dich wohl *falsch erzogen*. Ist natürlich Blödsinn, aber das könntest du ihr mal vor die Füße werfen, wenn sie wieder an dir herummäkelt.

Welcher Art sind deine psychischen Probleme denn? Hast du eine bestimmte Diagnose oder wie kommst sie darauf so etwas zu sagen?
Welcher Art sind deine Einschränkungen denn, was kannst du nicht so gut?
Musst du aber auch nicht drauf antworten.

x 3 #7


kritisches_Auge
Es ist einzig und allein Sache der Kinder ob sie selber Kinder haben wollen, ich würde mich nie einmischen wollen.

Nur lebe ich jetzt endlich mein eigenes Leben nachdem meine Kinder meine Augäpfel waren, mir sehr viel Freude bereiteten, mich wieder um Kinder zu kümmern wollte ich nicht.

x 4 #8


U
Die Mutter mischt sich ja nicht ein. Sie sagt ihre Meinung aber sie versucht nicht, die Tochter zu beeinflussen....oder doch?

x 1 #9


L
Zitat von Schlaflose:
Sie hat wahrscheinlich Angst, dass sie da mit reingezogen wird, wenn du es tatsächlich nicht schaffen würdest, für das Kind allein zu sorgen.
Ich kann das gut verstehen, ich würde auch keine Enkelkinder haben wollen. Ich wollte und habe aber keine Kinder, so dass ich gar nicht erst in die Bredouille komme.
Wenn ihr ein Kind haben wollt, ist das ja eigentlich alleine eure Sache und sollte nicht vom Gutdünken deiner Mutter entschieden werden. Nur dürft ihr dann von vornherein keine Hilfe von ihr erwarten.

@Schlaflose wenn es so wäre, was wäre so schlimm daran?
Mein Vater reagiert doch auch nicht so.

Ich habe es ihr auch schon gesagt, dass das allein meine Entscheidung ist, ob ich ein Kind bekomme, oder nicht.
Ihre typische Aussage war nur: ,,Ja, dann heul mir nicht die Ohren voll!‘‘

Wundervolle Worte einer liebenden und fürsorglichen Mutter. *Ironie*

x 1 #10


L
Zitat von AnthonyPerkins:
Ich weiß nicht genau, ob meine Frage passend ist, aber vermutest du, dass die negative Einstellung deiner Mutter dir gegenüber schon als kleinem Mädchen zu der Entstehung deiner psychischen Probleme beigetragen hat?

@AnthonyPerkins richtig, das denke ich.

#11


L
Zitat von Horizon:
Meine Mutter will auch keine Enkelkinder.
Sagt sie mir auch so ins Gesicht. Sie versucht das zwar immer schön zu umschreiben nach dem Motto "Ja, willst du wirklich in der heutigen Zeit noch Kinder in die Welt setzen? Ich sehe dich nicht als Mutter mit deinen Problemen." etc.
Was ich dagegen mache? Einfach ignorieren. Da ich eh keinen Kinderwunsch habe, ist es mir egal.
Aber selbst, wenn ich einen hätte, wäre es mir egal. Du hast ja von anderer Seite aus Unterstützung.
Du wirst andere Menschen auch nie ändern können.

@Horizon ich würde es am liebsten auch gerne ignorieren und ihre Aussagen als gleichgültig betrachten. Jedoch tun solche Worte von der eigenen Mutter unglaublich weh. Und ich habe für ihr Verhalten auch absolut kein Verständnis. Man sollte als Eltern für seine Kinder da sein. Und sie nicht verbal, seelisch, beziehungsweise psychisch angreifen.

x 1 #12


L
Zitat von Nicky78:
Hallo,

Deine Mutter scheint ein toxischer Mensch zu sein, der Dir nicht gut tut.

Ich würde mich distanzieren.

LG Nicky

@Nicky78 das sehe ich genauso. Deshalb habe ich sie auch nicht zurückgerufen, als wir uns gestritten haben und sie mich probiert hat anzurufen. Und Nein, sie möchte sich nicht entschuldigen. Sie braucht wieder jemanden zum reden, wo sie unter Anderem ihre Probleme abladen kann. Und wenn ich ihr mal von meinen Anliegen und Problemen erzähle, dann sagt sie zu mir, dass sie nicht mein Blitzableiter ist, beziehungsweise ignoriert es und wechselt das Thema.

x 1 #13


H
Zitat von Lilli13:
Und ich habe für ihr Verhalten auch absolut kein Verständnis

Wirst du aber haben müssen.
Dauernd einen Groll dagegen haben, macht nur dich kaputt.
Glaub mir, ich habe das alles durch. Irgendwann stand ich vor der Wahl Kontaktabbruch oder was ändern.
Ich habe dann für mich was geändert. Nämlich die Einsicht, dass ich von ihr nie das kriegen werde, was ich mir wünsche.
Ich kann sie nicht ändern, sondern muss sie so nehmen, wie sie ist. Oder ich lasse es und breche den Kontakt ab.
Ist ein harter Weg und auch mir tun manche Sachen, die sie sagt, nach wie vor weh. Aber alles in allem kann ich mit ihr mittlerweile umgehen.

x 4 #14


N
Hallo!

Möchtest du uns schreiben, was für psychische Probleme du hast?
Da gibt es ja doch eine ganze Bandbreite

Bist du stabil? Nimmst du Medikamente, die man eventuell vor einer Schwangerschaft absetzen sollte?

Ich würde mir nicht zu viel (dauerhafte) Unterstützung erwarten und diese auch nicht einplanen.

Was sagt dein Mann zu deinem Kinderwunsch?

x 2 #15


L
Zitat von Lung:
Ich würde das von außen auch so beurteilen, dass du auf Grund des abwertenden Verhaltens deiner Mutter dir gegenüber mit psychischen Problemen zu kämpfen hast. Du machst dein Handeln stets abhängig von ihren Aussagen. Mach dich frei von ihr. Du bist nicht allein. Du hast einen Partner....

@Lung richtig.
Nur ist das ist leichter gesagt als getan. Ein Partner kann und wird eine Mutter nicht ersetzen. Genauso wenig wie meine Familie. Und das sollen sie natürlich auch nicht.

#16


L
Zitat von KenTucky:
Das ist ja schon mal eine Aussage, die wohl jeden Menschen irgendwie treffen würde.
Wenn es dann noch von der eigenen Mutter kommt, nochmal extra schlimm.
Deine Mutter könnte auch verbittert sein, wenn sie mit einem behinderten Kind verlassen wurde und alleine für dieses Kind sorgen muss. Natürlich schränkt es auch ihr eigenes Leben, aber das ist wieder ein anderes Thema. Vielleicht ist sie deswegen so hart, unfair und gemein.
Wenn sie dich so für untauglich hält, dann hat sie dich wohl *falsch erzogen*. Ist natürlich Blödsinn, aber das könntest du ihr mal vor die Füße werfen, wenn sie wieder an dir herummäkelt.

Welcher Art sind deine psychischen Probleme denn? Hast du eine bestimmte Diagnose oder wie kommst sie darauf so etwas zu sagen?
Welcher Art sind deine Einschränkungen denn, was kannst du nicht so gut?
Musst du aber auch nicht drauf antworten.

@KenTucky original das hat mein Partner zu mir auch über meine Mutter gesagt. Das wäre echt mal eine Überlegung wert, es ihr mal so an den Kopf zu hauen, was schon traurig ist, wenn man überlegt, das zu sagen…

Bei mir wurde damals eine Borderline-Persönlichkeitsstörung diagnostiziert. Therapiert wurde es nie so richtig, da alle Therapeuten überlastet waren und ich bis heute keinen Therapieplatz bekomme. Ich bekomme noch nicht einmal einen Eintrag auf die Warteliste…

x 2 #17

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B
Zitat von Lilli13:
beziehungsweise um ihr begreiflich zu machen, wie unfair und dreist sie ist und was das soll

Es ist dein Kind. Bzw. wird es werden. Das ist ganz allein eure (du plus Partner) Verantwortung. Es ist nichts "dreist" daran, wenn deine Mutter sich nicht um das Kind kümmern will. Das ist ihr gutes Recht.
Zitat von Lilli13:
Sie braucht wieder jemanden zum reden, wo sie unter Anderem ihre Probleme abladen kann. Und wenn ich ihr mal von meinen Anliegen und Problemen erzähle, dann sagt sie zu mir, dass sie nicht mein Blitzableiter ist, beziehungsweise ignoriert es und wechselt das Thema.

Meine Mutter ist exakt genauso. Ich weiß, wie sie mich behandelt und dass ich sie nicht ändern werde. Ich würde ihr nie mein Kind andrehen. Da würde ich noch nichtmal dran denken. Denn warum sollte die das Kind gut behandeln, wenn sie es bei mir schon nicht schafft? Das würde ich meinem Kind nie antun.

Ich weiß, dass ich keine Unterstützung von ihr kriegen werde. Deshalb läuft meine Kinderplanung auch komplett ohne ihre Beteiligung ab.

x 3 #18


U
Zitat von Lilli13:
ich bis heute keinen Therapieplatz bekomme. Ich bekomme noch nicht einmal einen Eintrag auf die Warteliste…

...und wenn du mal stationär gehst? Nicht aufgeben....suche weiter nach einem Therapeuten/Psychologen.
Borderline ist ja auch wirklich nicht so ohne...schon schwierig dann manchmal.
Zitat google:
Obwohl die Borderline-Störung genetisch bedingt sein kann, finden sich in 40 % bis 70 % der Fälle, Traumata wie emotionale Vernachlässigung in der Kindheit.

x 2 #19


Schlaflose
Zitat von Lilli13:
wenn es so wäre, was wäre so schlimm daran?
Mein Vater reagiert doch auch nicht so.

Was so schlimm daran wäre, sich um ein Enkelkind zu kümmern, wenn die Mutter dazu psychisch nicht imstande wäre? Hallo? Deine Mutter hat schon zwei Kinder großgezogen bzw. ist noch dabei, ein behindertes Kind großzuziehen. Irgendwann reicht es und man sollte diese riesige Verantwortung ab einem gewissen Alter abgeben können und nur an sich denken.
Väter werden bei der Kindererziehung lange nicht in dem Maß gefordert wie die Mütter.

Zitat von Lilli13:
Ihre typische Aussage war nur: ,,Ja, dann heul mir nicht die Ohren voll!‘‘

Genau das meine ich. Sie hat Angst, dass du es nicht alleine hinbekommst und sie die Leidtragende ist.

x 2 #20


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