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Hallo,

ich schreibe hier zum ersten Mal. Bin ja gespannt, ob sich überhaupt jemand meldet.
Ich bin etwas traurig und gleichzeitig auch verärgert.

Nach über 4 Jahren Pille einnehmen, war ich gestern das erste Mal ohne Pilleneinnahme trotz Endometriose schmerzfrei. Alles nur, weil ich meine Ernährung geändert habe. Ich hätte die Welt umarmen können!

Leider wollte sich nur Keiner recht mit mir freuen. Das ist traurig und mal wieder typisch für mich. Wenn Andere was haben und stundenlang monologisieren, höre ich ihnen zu, tröste, freue mich mit usw. Wenn ich was habe, sind alle "zu beschäftigt", "haben keine Zeit", oder neue Leute die man gerade kennen lernt, stellen fest, daß sie plötzlich "zu krank werden". Meine Oma heute am Telefon war "überfordert" weil sie vorher mit meiner Mutter telefoniert hatte - und wenn sie mal nicht "überfordert" ist dann hört sie nichts, so führt sie halt auch nur einen Monolog, wenn sie mich anruft. Per What's App sind die Antworten oberflächlich bzw. es wird erst gar nicht geantwortet. Mein Eindruck ist, daß ich die falschen Leute kenne. Doch wie die richtigen Leute finden, die zu einem passen in Coronazeiten? Das kann man wohl für die nächsten Monate vergessen, oder?!

Kann es sein, das heute die Masse in unserer Gesellschaft nur um sich selber kreist und Anderen ihren sch. aufdrückt, während sie für die Probleme der Anderen in keinster Weise mehr empfänglich sind? Ich finde sowas unfaßbar und meine gerade in der falschen Welt zu sein. Ein Bekannter von mir sagt dazu immer: Veränderte Gesellschaft!

Viele Grüße,
Monolog

30.10.2020 11:53 • 23.11.2020 #1


36 Antworten ↓


Acipulbiber
Ganz spontan fällt mir ein, daß ich mich jedan Tag über so vieles freue.
Ich glaube ich hab mir noch nie Gedanken drüber gemacht, ob jemand Anteil daran hat oder nicht.

30.10.2020 12:07 • x 2 #2



Keiner will sich recht mit mir freuen - Falscher Umgang?

x 3


LonelyTraveler
Zitat:
Kann es sein, das heute die Masse in unserer Gesellschaft nur um sich selber kreist und Anderen ihren sch. aufdrückt, während sie für die Probleme der Anderen in keinster Weise mehr empfänglich sind?


Hallo Monolog,

erstmal schön, dass du den Weg hier ins Forum gefunden hast und nun auch schmerzfrei bist

Deine Beobachtung scheint mMn zutreffend zu sein. Zumindest habe ich selbst viele solcher Erfahrungen gemacht und in meinem Umfeld beobachtet. Früher hatte ich durchaus einige sogenannter Freunde, die sich aber immer merklich für sich und ihre Probleme interessiert haben und ich war dann zum Reden da. Ich habe mich schon mein ganzes Leben irgendwie der Problemen anderer angenommen, ihnen zugehört und Ratschläge gegeben. Sobald ich aber mal das Verlangen nach Hilfe hatte, spürte ich gerade zu das mangelndes Interesse daran, sich damit auseinanderzusetzen.
Wir sind Deutschland einfach eine Ellbogengesellschaft. Nach dem Motto - Hauptsache mir geht es gut. Das konnte man sehr gut während der Corona-Anfänge beobachten, als die Leute ohne Grund die Läden leergekauft haben. Ob die anderen etwas abbekommen, sch. egal. Egoismus ftw.

Ich habe daraus jedenfalls meine Lehren gezogen und den damaligen Kontakt zu Allen abgebrochen. Das ist lange her und seither bin ich zwar einsam (u.a. auch aus Krankheitsgründen), bereue diese Entscheidung aber keineswegs. Denn ich habe damals auch realisiert, dass ich mich trotz deren Gesellschafft einsam fühlte, eben weil ich auch mit meinen Problemen alleine dastand. Einfach nur irgendjemanden um dich herum zu haben ist schließlich auch keine Lösung gegen Einsamkeit.

Scheinbar hast du aebenfalls die falschen Kontakte. Ich kann dir nur zwei Dinge raten. Rede mit den Leuten darüber, wie du dich fühlst und wie du ihr Verhalten empfindest. Sollte sich danach nichts ändern, beende im Zweifel die Kontakte. Denn sowas ist eher toxisch als hilfreich für dich.
Die richtigen Leute für einen zu finden, das ist reines Glück. Du kannst 100 Leute kennenlernen, aber die können allesamt Egoisten sein und keiner zu dir passen. Dafür gibt es leider kein Patentrezept, so jemanden zu finden. Ob Freund oder Partner.
Ich selbst habe tolle Menschen im Internet kennengelernt, die alle empathisch sind und sich auch für mich interessieren. Blöderweise wohnen alle weit entfernt. Vielleicht hast du ja mehr Glück.

Lieben Gruß!

30.10.2020 12:25 • #3


Monschu
Hallo Monolog

Ja DAS kenne ich auch zur Genüge. Immer für jeden ein offenes Ohr und Hilfe und Unterstützung zu geben. Und NICHTS kommt zurück.

Hab erst vor ein paar Tagen hier auch einen Thread geschrieben dass ich von einer angeblichen Freundin sehr enttäuscht bin.

Ich habe für mich daraus gelernt und schaue künftig ganz genau darauf wem ich meine Energie schenke
Lieber weniger bis keine Freunde als die falschen Freunde.

Da ich auch Endo habe kann ich sehr gut nachvollziehen dass es für dich ein großer Grund zur Freude ist keine nennenswerten Schmerzen mehr zu haben....

30.10.2020 18:41 • #4


Hallo Ihr Beiden,

erstmal vielen Dank für Eure Antwort. Ich hab mich sehr darüber gefreut.
Ich finde es immer interessant, wenn man doch Leute findet, denen es ähnlich geht.

Vielleicht sind wir auch zu "nett". Ich mußte jedenfalls leider in der Kindheit erfahren, daß ich am besten errate, was der Andere von mir wollen könnte, um Strafe zu entgehen und das zieht sich halt bis heute fort, die unbewußte "Angst vor Konsequenzen". Das ist mir aber erst im Laufe der Jahre und durch eine ehem. Partnerschaft bewußt geworden. Jedenfalls fühle ich sofort, was beim Anderen los ist.

Da fange ich am besten bei meiner Mutter an, denn die will immer Eis essen gehen und redet dann nur von sich, aber frägt mich nicht ein einziges Mal, was ich so die letzten Wochen erlebt habe.

Ich versuche das künftig etwas zu ändern, um was anderes auszustrahlen und andere Leute anzuziehen.

Das mit der Einsamkeit, da ist was dran. "Lieber allein, als in schlechter Gesellschaft!"
Der Pater Anselm Grün sagte dazu, man ist nur einsam, wenn man nicht bei sich selbst ist. Ansonsten ist man lediglich allein.

Ich denke mir manchmal, daß Leute, die zulang zu wenig Kontakte haben, sich unbewußt verändern, daß wenn sie Jemanden zum Reden haben, daß sie diesen dann mit einem Redeschwall überhäufen. Ich kenne jedenfalls zwei davon - manchmal 3-4 - je nach deren Zustand. Einer lebt allein in einem Haus, die Andere ist verheiratet, aber ich denke, daß sie und ihr Mann sich wohl nicht mehr viel zu sagen haben, sonst würde sie mich und Andere nicht so überschütten mit ihrem Redeschwall.

Wegen der Endometriose, ich hab die Pille nicht mehr vertragen und durch deren Einnahme noch zusätzlich zu einer anderen Grunderkrankung dann noch Probleme mit der Schilddrüse bekommen. 3 Chronische Erkrankungen waren eindeutig zuviel und völlig überfordernd. Und dann noch der Psychische Müll dazu. Nee. Ich habe gemerkt, daß die Schilddrüsenerkrankung eindeutig nicht zu mir gehört - da Niemand sonst in meiner Familie daran erkrankt ist und beide Erkrankung fast gleichzeitig aufgetreten sind. Wenn es nach den Ärzten gegangen wäre, hätte ich weiter fleißig Tabletten schlucken sollen, dabei nehme ich seit 30 Jahren morgens und abends schon welche. Interessiert aber Keinen, hauptsache sie kriegen ihr Zeug los. Dann hab ich mich selber schlau gemacht und trara, hier ist das Ergebnis. Keine Pille, bessere Schilddrüsenwerte!

Viele Grüße,
Monolog

31.10.2020 10:41 • #5


rero
Ich sehe es genau so wie @Acipulbiber

Wenn Du dich freust muss es nur dich interessieren. Oder hängt Deine Freude etwas davon ob es andere auch interessiert ?


Zitat von Monolog:
Wenn Andere was haben und stundenlang monologisieren, höre ich ihnen zu, tröste, freue mich mit usw. Wenn ich was habe, sind alle "zu beschäftigt", "haben keine Zeit"


Meiner Meinung nach bist Du da auch etwas selber schuld. Es ist ein geben und nehmen....wäre ich an Deiner Stelle und nur immer am geben, würde ich mein verhalten ändern. von nichts kommt nichts.

31.10.2020 10:53 • x 1 #6


Also ich teile schon gern meine Freude mit Anderen.
Es heißt ja nicht umsonst:"Geteilte Freude ist doppelte Freude."

Zitat von rero:
Meiner Meinung nach bist Du da auch etwas selber schuld. Es ist ein geben und nehmen....wäre ich an Deiner Stelle und nur immer am geben, würde ich mein verhalten ändern.

Deswegen habe ich dies hier ja weiter oben geschrieben:
Zitat von Monolog:
Ich versuche das künftig etwas zu ändern, um was anderes auszustrahlen und andere Leute anzuziehen.

01.11.2020 13:19 • #7


FeuerWasser
Eine sehr gute Freundin von mir ist schwer Rheuma krank, die hat zwei künstliche Hüft- und Kniegelenke, die Bänder in den Sprunggelenken haben sich aufgelöst, die Wirbelsäule ist angegriffen und ich habe auch selbst chronisch, körperliche Erkrankungen die es notwendig machen, dass mein Immunsystem mittels Medikamente heruntergefahren wird. Wenn sie mir mitteilt, dass sie zB nachts wieder starke Schmerzen hatte was sollte ich dann tun? Ich kann mich nicht zu ihr ins Bett sitzen und mitweinen. Damit ist niemandem geholfen. Wenn sie schmerzfrei ist dann freut mich das für sie aber deswegen veranstalte ich keinen Freudentanz. Umgekehrt gilt dasselbe. Dazu muss ich sagen, dass wir beide schon recht pragmatische Wesenszüge haben und keiner über seine Erkrankung "jammert". Wir sehen uns jeden Tag. Dann sagt einer "heute lag ich den halben Tag mit Schmerzen im Bett", das wird zur Kenntnis genommen und dann sind wir schon beim nächsten Thema.

Was erwartest du dir von deinem Gegenüber für eine Reaktion weil du schmerzfrei bist? So ganz verstehen tu ich das noch nicht.

So wie ich deine Zeilen lese, finde ich, dass du an andere eine zu hohe Erwartungshaltung hast und Gefühlsausbrüche erhoffst die dann ausbleiben. Ich finde, du solltest mehr differenzieren, dass nicht jeder Mensch gleich ist, dass nicht anderen alles egal ist weil sie nicht ihr Inneres nach außen tragen. Jeder Mensch ist anders, jeder verarbeitet Informationen anders.

Rero hat etwas geschrieben das ich ganz genau so sehe, nämlich: "wäre ich an Deiner Stelle und nur immer am geben, würde ich mein verhalten ändern. von nichts kommt nichts". Du schreibst, du möchtest künftig etwas anderes ausstrahlen. Ausstrahlung ist nicht aktiv eine Veränderung schaffen die hier aber notwendig ist.

05.11.2020 14:55 • x 1 #8


Annalehna
Wenn man keine Erwartungen hat,ist die Enttäuschung nicht so groß.

05.11.2020 15:13 • #9


Calima
Zitat von Annalehna:
Wenn man keine Erwartungen hat,ist die Enttäuschung nicht so groß.


Stattdessen enttäuscht man sich schon die ganze Zeit vorher selbst.

05.11.2020 17:24 • #10


Annalehna
Nein das sehe ich nicht so@Calima,meine Erfahrung ist es besser keine zu großen Erwartungen zu haben dann kann man höchstens positiv überrascht werden...aber jeder sieht das anders.

05.11.2020 17:31 • x 2 #11


Yannick
Zitat von Monolog:
Kann es sein, das heute die Masse in unserer Gesellschaft nur um sich selber kreist und Anderen ihren sch. aufdrückt, während sie für die Probleme der Anderen in keinster Weise mehr empfänglich sind?


Die Antwort lautet: "Ja!".

Heute jemanden zu finden, mit dem man eine Beziehung aufbauen kann, egal ob Freundschaft oder sogar Liebe, die auf Gegenseitigkeit beruht, da kannst fast schon mit Lotto spielen mehr Glück haben.
Fast alle von uns haben ein eng getaktetes Leben mit Beruf, Hobbies, Familie, etc. Das sind kleine eigene Galaxien und was in der Galaxien nebenan passiert, findet selten Beachtung. Das ist noch nicht mal als großer Vorwurf gemeint, sondern einfach dem Lauf der Zeit geschuldet. Es benötigt besondere Antennen, eine große Empathie und Mitgefühl für Mitmenschen, um auch Andere regelmäßig "zu sehen".

Aber wie gesagt, es ist eben "Glückssache", zur richtigen Zeit am richtigen Ort mit dem richtigen Menschen zu kollidieren. Dann kann ein Mensch mehr wert sein als fünf, zehn oder fünfzig.

Sei dir zunächst selbst genug, mach DIR die Freude, freue DU DICH über das, was du erreichst im Leben. Eine gesunde Portion Egoismus hat noch nie geschadet.

Alles Gute und immer weitermachen!

06.11.2020 06:42 • x 1 #12


Calima
Zitat von Yannick:
Heute jemanden zu finden, mit dem man eine Beziehung aufbauen kann, egal ob Freundschaft oder sogar Liebe, die auf Gegenseitigkeit beruht, da kannst fast schon mit Lotto spielen mehr Glück haben.


Meine Erfahrung ist eine ganz andere. Ich bin zu allen Zeiten meines Lebens wunderbaren Menschen begegnet, mit denen ich ein Stück meines Lebenswegs gehen konnte.

Natürlich braucht es immer auch ein Quäntchen Glück, aber in erster Linie braucht es Gelegenheiten und Orte, an denen man aufeinandertreffen kann. Ich habe etliche Leute auf der Arbeit kennengelernt, aber nicht wenige auch an den Orten, wo ich meine Freizeit verbracht habe.

Meine Freundschaften entstammen Begegnungen auf einsamen Bergpfaden ebenso, wie Theater- und Rockkonzertbesuchen, Aufenthalten in der Boulderhalle, Jamsessions in Musikkneipen oder Reisen. Eine langjährige Freundin habe ich einst auf einer Zufahrt kennengelernt, als wir uns im völlig überfüllten ICE 4 Stunden solidarisch abwechselnd den Sitzplatz teilten, den ich ergattert hatte, einen heute noch guten Freund vor vielen Jahren in der Raucherecke eines Seminars, das wir beide besuchten.

Was ich feststelle ist, dass mit dem Alter die Ansprüche steigen. Ich sortiere Leute schneller aus, wenn es um die Frage geht, näher miteinander bekannt zu werden. Das liegt aber an mir, nicht an den anderen.

06.11.2020 07:31 • x 4 #13


FeuerWasser
Zitat von Calima:
Meine Erfahrung ist eine ganz andere. Ich bin zu allen Zeiten meines Lebens wunderbaren Menschen begegnet, mit denen ich ein Stück meines Lebenswegs gehen konnte.

Das sehe ich auch so aber denke, solche Erfahrungen kann man nur machen wenn man Kontakten gegenüber dementsprechend offen ist, auf andere zugeht, wenn man sehr aktiv ist (du scheinst in deiner Freizeit viel zu machen in den unterschiedlichsten Bereichen) und abwartet was sich ergibt.
Schleife ich einen Anforderungskatalog hinter mir her was der andere, egal ob Partnerschaft oder Freundschaft, erfüllen soll, dann wird man auch ähnlich gelagerte Erfahrungen wie die Fragestellerin machen.
Insgesamt macht man im Leben mit einer alles-kann-nichts-muss Haltung sicher bessere Erfahrungen als mit Erwartungen.

06.11.2020 10:05 • x 1 #14


Calima
Zitat von Annalehna:
meine Erfahrung ist es besser keine zu großen Erwartungen zu haben dann kann man höchstens positiv überrascht werden.


Ich verstehe diese Denkweise, aber bedeutet sie nicht, dass man sich stattdessen im Vorfeld ständig "herunter regeln" muss, um nur ja keine Erwartungen aufzubauen?

Zumindest mir gelingt es nicht, "einfach so" mit wenig Erwartungen an Menschen oder eine Sache heranzugehen. Wenn ich das wollte - was ich nicht tue - würde das eine bewusste Entscheidung bedeuten, deren Einhaltung auch mit einem gewissen Energieaufwand verbunden wäre. Es wäre für mich sozusagen ein künstlicher Zustand.

Der natürliche ist für mich, mich mit einem Vertrauensvorschuss - welcher ganz automatisch mit einer gewissen Erwartungserhaltung verbunden ist - einzulassen. Das bedeutet logischerweise immer mal wieder auch Enttäuschungen, aber die positiven Erfahrungen überwiegen doch deutlich.

06.11.2020 14:14 • x 2 #15


Annalehna
@calima. Ja so war es eigentlich bei mir auch immer....meine Sichtweise hat sich in der letzten Zeit verändert,du hast aber völlig Recht.
Wenn ich den richtigen Menschen begegne wird sich meine Einstellung vielleicht wieder ändern....es sind wahrscheinlich Enttäuschungen.....es braucht halt Zeit.

06.11.2020 14:27 • x 1 #16


Mariebelle
Zitat von Calima:
Meine Erfahrung ist eine ganz andere. Ich bin zu allen Zeiten meines Lebens wunderbaren Menschen begegnet, mit denen ich ein Stück meines Lebenswegs gehen konnte. Natürlich braucht es immer auch ein Quäntchen Glück, aber in erster Linie braucht es Gelegenheiten und Orte, an denen man aufeinandertreffen kann. Ich habe etliche Leute auf der Arbeit kennengelernt, aber nicht wenige auch an den Orten, wo ich meine Freizeit verbracht habe.Meine Freundschaften entstammen Begegnungen auf einsamen Bergpfaden ebenso, wie Theater- und Rockkonzertbesuchen, Aufenthalten in der Boulderhalle, Jamsessions in Musikkneipen oder Reisen. Eine langjährige Freundin habe ich einst auf einer Zufahrt kennengelernt, als wir uns im völlig überfüllten ICE 4 Stunden solidarisch abwechselnd den Sitzplatz teilten, den ich ergattert hatte, einen heute noch guten Freund vor vielen Jahren in der Raucherecke eines Seminars, das wir beide besuchten.Was ich feststelle ist, dass mit dem Alter die Ansprüche steigen. Ich sortiere Leute schneller aus, wenn es um die Frage geht, näher miteinander bekannt zu werden. Das liegt aber an mir, nicht an den anderen.
Da schliesse ich mich vollumfaenglich an,bis auf das wandern o klettern,das war u ist nicht meins.

Natuerlich habe ich auch Erwartungen,das ist doch normal.... Ich will ja auch etwas von der Begegenung haben,wenn sie tragbar sein soll.

Was ich gar nicht ab kann sind Leute die nur meckern u klagen und sich fuer nichts einsetzen u brennen/interessieren.

06.11.2020 14:27 • x 1 #17


kritisches_Auge
Corona hat einen Vorteil: ich lerne es mir Menschen abzugewöhnen und für mich zu sein.

06.11.2020 15:05 • x 1 #18


Calima
Zitat von kritisches_Auge:
ch lerne es mir Menschen abzugewöhnen und für mich zu sein.


Was ist daran von Vorteil?

06.11.2020 15:35 • #19


kritisches_Auge
Der Vorteil ist die Unabhängigkeit, um mir meine Wünsche zu erfüllen, brauche ich niemand.
Bücher kann ich mir bestellen wie ich will, die kleinen Wellis waren ein Wunsch und ich habe es geschafft, dass sie sich sauwohl fühlen, ihres Lebens freuen und im Zimmer herumfliegen.

Ihnen zuzusehen, schafft Lebensfreude.

06.11.2020 15:50 • #20



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Dr. Reinhard Pichler