Monolog
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ich schreibe hier zum ersten Mal. Bin ja gespannt, ob sich überhaupt jemand meldet.
Ich bin etwas traurig und gleichzeitig auch verärgert.
Nach über 4 Jahren Pille einnehmen, war ich gestern das erste Mal ohne Pilleneinnahme trotz Endometriose schmerzfrei. Alles nur, weil ich meine Ernährung geändert habe. Ich hätte die Welt umarmen können!
Leider wollte sich nur Keiner recht mit mir freuen. Das ist traurig und mal wieder typisch für mich. Wenn Andere was haben und stundenlang monologisieren, höre ich ihnen zu, tröste, freue mich mit usw. Wenn ich was habe, sind alle "zu beschäftigt", "haben keine Zeit", oder neue Leute die man gerade kennen lernt, stellen fest, daß sie plötzlich "zu krank werden". Meine Oma heute am Telefon war "überfordert" weil sie vorher mit meiner Mutter telefoniert hatte - und wenn sie mal nicht "überfordert" ist dann hört sie nichts, so führt sie halt auch nur einen Monolog, wenn sie mich anruft. Per What's App sind die Antworten oberflächlich bzw. es wird erst gar nicht geantwortet. Mein Eindruck ist, daß ich die falschen Leute kenne. Doch wie die richtigen Leute finden, die zu einem passen in Coronazeiten? Das kann man wohl für die nächsten Monate vergessen, oder?!
Kann es sein, das heute die Masse in unserer Gesellschaft nur um sich selber kreist und Anderen ihren sch. aufdrückt, während sie für die Probleme der Anderen in keinster Weise mehr empfänglich sind? Ich finde sowas unfaßbar und meine gerade in der falschen Welt zu sein. Ein Bekannter von mir sagt dazu immer: Veränderte Gesellschaft!
Viele Grüße,
Monolog
• • 23.11.2020 #1

Ich will ja auch etwas von der Begegenung haben,wenn sie tragbar sein soll.