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bin mit den Nerven am Ende bin Andre 33 Jahre alt und habe starke sozialphobie und lebe seit 2004 isoliert

leide seit Neujahr stark unter der Angst zu sterben und habe seitdem Druck und Enge im Hals und kann nicht mehr normal essen. Ernährte mich nur mit Pudding, Joghurt und nahm 8 kilo ab.

meine Angst ist, das mein essen in die Luftröhre gelangt und dabei ersticke

war mit meiner Mutter beim HNO er sagte da wäre nichts

daraufhin rief mich das Gesundheitamt an, das Sie in der Psychatrie angerufen hätten und mich morgen abholen würden zur Aufnahme da von mir oft betont würde, das Sie unterlassene Hilfeleistung machen würden.

bin am Ende. Meine Oma war geschockt und meine Mutter sagte nur selber Schuld Du machst ja die Leute verrückt mit Deinen Scheinkrankheiten !

hab so Angst, bin so am Ende. Hab heute versucht ein Pudding-Hörnchen zu essen und es blieb wieder im Hals stecken und bekam so Angst !

aber die Psychatrie hier hat keinen guten Ruf und bis zum nächsten Krankenhaus sind es 20 km falls was schlimmes mal zustoßen würde.

Bin am weinen? alle halten mich für verrückt und geben mir selber die Schuld weil das Gesundheitsamt meinte Sie jammern seit 2004 und leben isoliert und nie Hilfe angenommen hätte im Form von Tagesstätte, Behindertenwerkstatt ect

hat das Leben noch ein Sinn, wenn man in der Psychatrie ist und wenn Ernsthaft was ist, die es nicht für Ernst nehmen?

habe jetzt noch mehr Angst vor dem Tod vor allem in der Psychatrie dann zu sterben !

06.01.2016 12:13 • 09.01.2016 #1


10 Antworten ↓


Hallo!

Ich würde vorschlagen, du probierst es doch mal aus und schaust wie es ist. Nicht gleich den Kopf in den Sand stecken und hartnäckig durchhalten. Versuche es positiv zu sehen. Es kann ja nur besser werden,oder?lg

06.01.2016 12:18 • #2



Leute wollen mich morgen in die Psychatrie schicken !

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ich war 3 monate da..hat mir sehr geholfen

06.01.2016 12:26 • #3


Icefalki
Ach lieber Nemo, hab jetzt keine Angst.

Du hast Ängste und dort wird versucht, dir zu helfen. Das ist erstmals gut.

Ob die Kliniken jetzt toll sind, oder nicht, lass es erstmals auf dich zukommen.

Und die Psychiatrie ist jetzt die richtige Anlaufstelle für dich. Deine Probleme sind sind dein Hals, sondern deine Psyche, auch wenn du das nicht glauben kannst. Könntest du es, wäre ja alles gut.

Und man kann sehr wohl den Unterschied feststellen, zwischen körperlichen Problemen und der Psyche.

Also, sei jetzt gaaaanz tapfer und lasse dir helfen. Ist sehr schwer, aber so kannst du ja auch nicht leben.

Und du bist nicht verrückt, sondern hast nur deine Ängste. Das ist ein gewaltiger Unterschied.

Also, Kratz dein Mut zusammen und lasse dir helfen. Um das geht es hier. Dir soll es wieder besser gehen.

Das wünschen sich alle und du dir doch auch.

Keiner will dir was böses, alle wollen dir helfen. Lass es einfach zu.

06.01.2016 12:27 • #4


Du wirst in der psychiatrischen Klinik nicht sterben. Dir wird dort geholfen. Niemand will dir dort was Böses. Du wirst dort ernst genommen. Ich war selber schon in der Psychiatrie und ich wurde sehr gut und respektvoll behandelt. Als ich z.B. plötzlich ein taubes Bein hatte, hieß es nicht das ist bloß psychisch, sondern es kam extra ein Neurologe, um mich eingehend zu untersuchen (obwohl Sonntag war). Also wenn du irgendwas hast, dann wird das schon ernst genommen. Mach dir darüber keine Sorgen. Und du kannst jederzeit wieder gehen, außer du kommst in die Geschlossene, was ich nicht glaube. Ich sehe es wie Mathias und rate dir, es zu probieren. Dir geht es jetzt schon so lange total schlecht und die Art Essstörung, die du aufgrund deiner Angst zu ersticken entwickelt hast, gehört behoben, damit du nicht noch mehr abnimmst. 8 Kilo in so kurzer Zeit ist schon bedenklich. Sieh den Klinikaufenthalt als Chance, nicht als Bedrohung!

06.01.2016 12:30 • #5


Ich schließe mich juwi und den anderen an. Sei offen für Hilfe, die Du dort erhältst.
Ich wünsche Dir alles, alles Gute!

Sedana

06.01.2016 15:04 • #6


kleiner
Hallo.

Ich wünsche dir dass dir dort geholfen wird.
Dir macht wahrscheinlich das “wort psychatrie“ angst.

Leider ist das immer noch negativ behaftet.
Obwohl wir heutzutage wissen, dass viele, sehr viele, Menschen psychische Probleme haben.
Man spricht einfach nicht gern darüber, dass man “verrückt“ ist. Wer gibt das schon zu? Nicht dem gängigen Bild zu entsprechen....?

Ich hab mir ne akutpsychatrie angesehen da ich nicht wusste wie es bei mir weiter gehen soll. (Hab dann aber nen anderen weg gewählt, mit arbeitsversuch. ) auf jeden fall war es dort anders als ich es mir vorgestellt habe. Die leute dort waren alle sehr normal, nur dass sie eben psychische Störungen haben. Es kann jeden treffen.

06.01.2016 15:18 • #7


Das Problem ist die kennen mich von früher hätte da Angst zu ersticken aber nicht beim Essen sondern es war das gefohlt zu wenig Luft zu bekommen

Hatte mich vor Jahren bei der Ärztekammer mich beschwert deswegen ist das Vertrauen weg aber jetzt ist es ja akuter wegen dem Essen

Der Arzt wollte mir 4x am Tag Tavor geben lehnte ab
Daraufhin die andre mit zyprexa

Kenne das Zeug von früher

Dann sagten die die könnten mir was spritzen was 2 Wochen wirkt

Der Arzt sagte die könnten mit pürierte Kost geben machte er nicht

Beim Essen sagt das Personal nicht komm André iss oder so

Die gucken nicht nach mir und nehmen mich nicht ernst

Und bei den Neupatienten bekamen alle blutabnahme bei mir nicht

Wo der eine schmerzen plagte kam ein Arzt bei mir sagten die ist nicht nötig

Es ist halt komplett Psychatrie

Das nächste Krankenhaus ist 30 km weg

Bau hier immer mehr ab und heule

Hatte mir gewünscht die bleiben beim Essen bei mir das ein Arzt nochmal mich körperlich untersucht aber nichts passiert

09.01.2016 20:35 • #8


Hallo nemo,
tut mir leid, daß Du so deprimiert bist.
Ich denke, der erste Tag in der Psychiatrie ist immer sehr schwer. Wahrscheinlich wollen sie Dich erst einmal in Ruhe lassen und morgen findet dann ein Gespräch mit dem Arzt statt und eine Untersuchung.
Ich würde Dir schon raten eine Tavor zu nehmen oder zwei, dann kannst Du wenigstens schlafen. Und morgen sieht die Welt dann schon etwas anders aus.
Wenn Du das Essen püriert möchtest, solltest Du das den Schwestern sagen.
Hast Du ein Einzelzimmer?
Ich wünsche Dir eine gute Nacht. Und schreibe weiter im Forum, wie es Dir geht. Es werden Dir auch noch andere antworten.
Alles Liebe wünscht Dir
Sedana

09.01.2016 21:20 • #9


Ne 2er Zimmer aber er hört stimmen und scharcht laut

Das Problem ist das Personal geht nicht auf mich ein weil von mir vor Jahren nur Kritik kam in den Morgenrunden und beim Amtsarzt mich beschwerte

Hab keinen zum reden weil alle viel älter sind und bin ja selber schon 33

Hab Angst da zu essen weil wenn da was ernsthaftes wäre die mich nicht ernst nehmen

Hab es gemerkt wo meine Bitte kam bitte ein Arzt zu holen wegen Schwindel und schmerzen kam keiner

09.01.2016 21:31 • #10


Das klingt alles ziemlich schrecklich. Aber wahrscheinlich nimmst Du alles nur so wahr, weil Du Angst hast und deswegen eine ablehnende Haltung eingenommen hast. Versuche erst einmal zu schlafen.
Übermorgen (morgen ist Sonntag) wird ganz sicher ein Arzt mit Dir reden.
Und ich kann mir nicht vorstellen, daß Dir das Personal nachträgt, was vor ein paar Jahren geschehen ist. Sei zu den Schwestern freundlich, dann werden sie auch freundlich zu Dir sein.
Morgen werden Dich sicher Deine Angehörigen besuchen kommen, dann geht es Dir auch besser.
Und ich kann Dir nur anempfehlen, sei offen für die Behandlung durch den Arzt, dann kann er Dir viel besser helfen.

Weißt Du schon, wie lange die Therapie dauern soll? Wer hat Dich eigentlich in die Psychiatrie geschickt? Oder bist Du doch freiwillig gegangen?

Ich wünsche Dir alles Gute!

Sedana

09.01.2016 22:48 • #11



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