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Ich habe heute mal wieder eine Frage an all diejenigen die schon mal in einer Psychatrie waren oder sind .
Angefangen hat alles mit typischen Angstsymptomen bei mir. Bekam Medikamente. Dann kam dazu das ich meine eigenen Gedanken nicht ertrage. Der Arzt vermutet nun in Richtung psychotisch..
Nun überlege ich in eine Psychatrie zu gehen damit mir dort geholfen wird. Denn was eigentlich los ist kann ich garnicht sagen. Es macht mir jedenfalls Angst.
Ich habe aber Bedenken das ich es in einer Psychatrie nicht aushalte..
Möchte nicht durch drehen und dann fixiert werden oder so.

Kann mir jemand die Angst vor der Psychatrie nehmen ?
Ich würde mich über Erfahrungen von Euch freuen.

31.08.2014 09:19 • 01.09.2014 #1


6 Antworten ↓


Liebe Herzklopfen, du gehst doch in keine geschlossene Station. Du gehst freiwillig und das ist kein Gefängnis. Ich hatte damals die gleichen Ängste wie du, aber es war das Beste was ich zu dem Zeitpunkt tun konnte und ich würde es immer wieder tun.
Du kannst jederzeit nach Hause gehen wenn es dir nicht gut tut. Aber was ist denn los? Die letzten Tage ging es dir doch besser.....

31.08.2014 09:28 • #2



Erfahrungen mit Psychatrie ?

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Artemis Ann
Also, ich würde sagen, da du dich selbst einweist und nicht zwangseingewiesen wirst kannst du jederzeit abbrechen.
Und fixiert wirst du nach meiner Erfahrung nur dann, wenn du eine deutliche Gefahr für andere darstellst, und/oder es irgendeinen therapeutischen Nutzen hat, und davon gehe ich nicht aus bei dir.

Natürlich kann ich das nicht ganz einschätzen, da ich nur auf meine Erfahrungen in einer Jugendpsychatrie zurückgreifen kann, und da ich nicht weiß, wie alt du bist, weiß ich nicht, ob man das überhaupt vergleichen kann.

Allerdings eines kann ich sagen, nämlich, dass du dir dort nur von den Ärtzten und Betreuern Hilfe erhoffen kannst. Selbst wenn deine Mitpatienten dir gerne helfen würde, die beispielsweise während einer schlechten Phase beistehen, dürfen sie das nicht, weil sie sich nicht gegeseitig runterziehen sollen.

Das ist meine Erfahrung,
Liebe Grüße, Artemis

31.08.2014 11:07 • x 1 #3


Schlaflose
Lies mal hier:

tagebuecher-f97/ich-habe-es-geschafft-aber-was-hab-ich-eigentlich-t59302.html

Was renasia da so über ihren Aufenthalt in der Psychiatrie schreibt, hört sich echt gut an.

31.08.2014 12:23 • #4


Danke schlaflose werde ich tun.

31.08.2014 12:28 • #5


Sonst keiner mehr Erfahrungen damit ?

01.09.2014 08:38 • #6


Ich war 2010 in einer Tagesklinik nachdem ich eine mittelgradige Depression hatte mit täglichen Panikattacken. Mir hat es sehr gut getan! Es war durchweg positiv und obwohl es nur 10 Wochen waren, so hat es eingeschlagen wie ne Bombe Im positiven Sinne
Ich hatte wieder Struktur, soziale Kontakte, Bewegung, das Gefühl etwas geschafft zu haben und vor allem wieder Lebensfreude! Uns davon zehre ich noch heute....

01.09.2014 09:39 • #7




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