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Hi Leute,

ich hab ein Problem beobachtet was mir bei vielen Leuten auffällt. Ich hab den Eindruck in unserer Gesellschaft sind die Leute nur noch für oberflächliche Freundschaften zu haben. Sieht man schon an den 1000 facebook Freunden die als soziales Prestigeobjekt gelten...

Jedenfalls, mir ist aufgefallen dass wir verlernt haben zu kommunizieren, uns fehlt eine gute Kommunikation. Das hört sich jetzt an als wäre ich so ein pädagogischer Moralapostel aber das mein ich nicht so.
Ich meine, dass es heute schon ein Eklat ist wenn man einem Freund mal sagt, "du, das und das stört mich". Man ist dann direkt der Spaßverderber, man ist unlocker, es wird ne Riesensache draus gemacht. ich denke in engen Freundschaften ist es wichtig, dass man seine Bedürfnisse ausdrücken kann und das man sagen kann wenn einen was stört.
Und das ist ja nicht böse gemeint sondern dient zur dazu dass man besser miteinander auskommt, ich finde es macht alles viel unkomplizierter! Man weiß woran man ist. Man muss nicht dauernd raten, was man jetzt tun muss damit man den andern nicht verletzt. man bekommt es ja rückgemeldet.

Ist hier jemand meiner Meinung? Ich bin auch auf der Suche nach Freundschaften, nach richtigen Freundschaften. Und von denen kann man meiner Meinung nach nur eine handvoll haben, denn für mich gehört zu einer Freundschaft, dass ich für meine Freunde da bin. Ich möchte dann natürlich, dass das keine einseitige Sache ist. Die Leute die ich kenne sind alle so egoistisch, etwas für jemand anders tun kommt für die nicht in Frage, das ist ja mit Aufwand verbunden. Ich meine damit aber nicht, dass man dauernd für den anderen dasein muss. Jeder muss seine Freiheiten behalten, das heißt ich kann auch sagen "du, es passt mir gerade nicht, lass uns ein ander mal reden. Oder "ich brauch mal Zeit für mich" ohne dass der andere einem gleich ne Szene macht. Das stört mich übrigens bei vielen Frauen die ich kenne, dieses Rudeldenken. Wenn man zu einer "Gruppe" gehört, muss man unbedingt alles mit dieser Gruppe machen, und wehe man setzt sich in der Vorlesung mal woanders hin, dann wird man gleich ausgeschlossen
Versteht ihr was ich meine?

17.04.2011 18:12 • 24.04.2011 #1


4 Antworten ↓


Ja, da gebe ich Dir Recht.

Es ist echt schwierig gute Freunde zu finden. Ich denke gerade in meinen Alter (um die 20) sind die Mädels erstmal mehr mit den Männern beschäftigt und da kommt die Freundin meist etwas kurz.

allerdings finde ich das die menschen größtenteils nur noch auf Gewinn aus sind, was sie stärken/verbessern könnte. Und hat man mal was steht man da. Wobei Freundschaft ja ein Geben und Nehmen sein sollte.

Aber wir allein können die Welt nicht ändern....

17.04.2011 20:21 • #2



Kommunikation und Bedürfnisse äußern - warum kann das keiner

x 3


Zitat:
Aber wir allein können die Welt nicht ändern....


Nöö, die Welt zu ändern is mir auch viel zu anstrengend
Ich such nur Gleichgesinnte

17.04.2011 20:41 • #3


ja das hab ich auch immer wieder gedacht bis ich auch andere menschen kennengelernt habe, die genauso keinen oberflächlichen charakter haben. und es sind wirklich sehr viele nur an oberflächlichen freundschaften interessiert, die für mich eigentlch keinen wert haben.

aber es gibt auch andere menschen. man braucht halt nur glück so jemanden kennenzulernen, denn meistens ist es so, dass zwei ernsthafte menschen die womöglich noch eher schüchtern und zurückhaltend sind sich nicht kennenlernen. Eher kommt genau das gegenteil zustande, weil eine extrovertierte person eine introvertierte eher anspricht und mitreisen will. Manchmal kann das auch zusammenpassen, aber leider ists dann auch oft so, dass die introvertierte person doch gerne jemanden um sich hat der sie auch wirklich versteht.

19.04.2011 15:40 • #4


seh ich die Welt vielleicht einfach nur zu negativ?

24.04.2011 19:39 • #5




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