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Finja
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Hallo ihr,

mir brennt noch was auf der Seele. Und zwar mache ich mir Sorgen um meine Tochter. Letzens meinte sie, sie könne eine Haushalthilfe gebrauchen. Meine Tochter ist selbständig und hat bereits ein Kleinkind. Sie ist erneut schwanger. Es ist nicht einfach, alles unter einen Hut zu bekommen, das weiß ich bereits aus Erfahrung.
Ich denke, sie meinte mit Haushalthilfe mich. Nun ist es aber so, dass die Kinder weiter weg wohnen, so dass ich nicht so schnell helfen kann, wie ich eigentlich wollte. Ich würde sie schon mehr unterstützen, weiß aber nicht wie. Wollen jetzt den Kleinen mal wieder zu uns holen für ne Woche, das wäre ja auch was. Oder habt ihr noch Tipps, die ich meiner Tochter geben könnte bei der Entfernung?

Liebe Grüße
Finja

12.08.2019 #1


70 Antworten ↓
Safira

Safira
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Ich habe jetzt nur die hälfte der beiträge gelesen und glaube das Du ein sehr gutmütiger Mensch bist der auch sehr schlecht nein sagen kann.
Es hört sich irgendwie so raus als wenn deine Tochter diese Hilfsbereitschaft gerne mal in Anspruch nimmt. Was ich nicht ok finde.

Ich bin der persönlichen Meinung das, wenn ein Mensch sich dazu entschliesst Kinder in die Welt zu setzen sich auch um diese zu kümmern und nicht unterschwellig dafür zu sorgen der Mutter ein schlechtes Gewissen machen, das diese schon darüber nachdenkt 400km wegzuziehen um bei Ihrer Tochter regelmässig putzen zu können.

Deine Tochter bekommt jetzt ihr zweites Kind und sollte vorher darüber nachgedacht haben wie das dann zu bewerkstelligen ist?

Wir kennen jetzt auch nicht die persönlichen Lebensumstände Deiner Tochter, deshalb muss ich mich auch zügeln was mir in dem Punkt schwerfällt.

Also.... Es ist wichtig erstmal seine eigene Grenzen zu kennen. Bist Du Dir über Deine Grenzen bewußt? Bist Du bereit das Hausmädchen und Sitter Deiner Tochter und Enkel zu sein? Sie dadurch immer mehr verunselbstständigen? Dein eigenes Leben hintenan zustellen? Dann mach es und kümmere Dich nicht um das was andere sagen.
Oder gefällt es Dir besser deiner Tochter zu helfen sich selbst zu helfen? Kommunikation ist hier das Schlüsselwort.
Mehr kann ich dazu nicht sagen weil Du sehr wenig über sie geschrieben hast

18.09.2018 15:15 • x 3 #41


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A


Tipps um die Tochter zu unterstützen - große Entfernung

x 3


ku17

ku17
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Zitat von Finja:
Hallo Flame, ich hatte ja positiv drauf reagiert und da meinte sie: "Du hilfst mir nicht". Und ich sagte, klar helfe ich dir...



Sorry, aber da muss ich als Mutter von drei erwachsenen Kindern und zwei Enkeln sagen das ich es nicht von deine Tochter ok finde. Mein Therapeut würde mir sagen, dass ich überlegen sollte wie ich helfen könnte ohne mich selbst dabei zu überfordern. Ausserdem ist deine Tochter erwachsen. Ich weiß, das es als Mutter nicht leicht ist, wenn Kinder trotz das sie erwachsen sind um Hilfe bitten und man kann nur bedingt helfen. Aber Hilfe die du geben kannst hat auch ihre Grenzen. So hart es sich anfühlt , aber wenn du krank bist umso mehr muss du schauen das es dir nicht dadurch schlechter geht. Ich helfe meinen Kindern auch, aber wenn es an meine Substanz geht muss man lernen Grenzen zu setzen. Ich habe zum Beispiel ein festen Omatag in der Woche. An dem Tag können sie dann Freiraum für sich schaffen. Nicht das man hier denkt, ich würde mich nicht kümmern oder meine Kinder sind mir egal. Muttersein hört ja nicht auf, wenn die Kinder erwachsen sind. Muttersein ist man ein Lebenlang. Aber durch die Therapie habe ich gelernt, dass man irgendwann los lassen muss. Und das die Kinder ihr leben selber organisieren müssen. Das heisst ja nicht, das wir schlechte Mütter sind. Was erwarte deine Tochter, dass ihr in ihrer Nähe zieht um sie besser zu unterstützen? Frage sie wie dein Hilfe für sie aussehen könnte? Da hilft nur ein offenes Gespräch. Aber denk bitte dran, du musst an dich auch denken.
lg

18.09.2018 10:02 • x 2 #28


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M
Hallo Finja,
ich würd sie direkt fragen ob Du gemeint warst und das Du ihr gerne helfend unter die Arme greifen würdest, was den eine Hilfe/Erleichterung für sie wäre?

Falls sie in Bayern ist, es gibt von 0-3 Jahre Familienpaten die ehrenamtlich (und kostenfrei) Familien mit Baby/Kleinkind ein paar Std die Woche unterstützen indem sie z.b. mit dem Kind spazieren gehen.

#2


F
Danke dir für diese Empfehlung. Werde ich ihr mal unterbreiten. Schreibe mir das mal auf. LG

#3


Schlaflose
Zitat von Finja:
Letzens meinte sie, sie könne eine Haushalthilfe gebrauchen.


Wenn das Wort "Haushaltshilfe" gefallen ist, würde ich sagen, ist schlicht und einfach eine Putzfrau gemeint, die 1-2 Mal die Woche für ein paar Stunden kommt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sie dabei an dich denkt. Erstens kannst du das aufgrund der Entfernung nicht regelmäßig machen, zweitens weiß sie ja um deine psychischen und körperlichen Beeinträchtigungen.

#4


F
Dankeschön Schlaflose. Naja sie erhofft sich schon mehr Hilfe durch mich, denke ich. Werde sie halt nochmal genau danach fragen. Hatte ihr schon klar gemacht, dass das nicht so einfach geht bei mir wegen der Entfernung und wegen meines Befindens. LG

#5


F
Ich könnte mir vorstellen,dass sie sich von Dir einfach nur eine positive Reaktion erhofft.
Dass Du z.B. sagst:" Das ist eine gute Idee,da wärst Du ja entlastet".

Dass sie sich eben rückversichern will,dass es o.k. ist,eine Haushaltshilfe in Anspruch zu nehmen.

#6


F
Hallo Flame, ich hatte ja positiv drauf reagiert und da meinte sie: "Du hilfst mir nicht". Und ich sagte, klar helfe ich dir...

#7


F
Darauf weiss ich leider auch keinen Rat...

#8


Schlaflose
Zitat von Finja:
Naja sie erhofft sich schon mehr Hilfe durch mich, denke ich.


Wie weit ist es denn konkret zwischen euren Wohnorten? Oder denkt sie daran, dass du zu ihr ziehen sollst (was ja angesichts dessen, was du über das Verhältnis zu deinem Schwiegesohn mal geschrieben hast, unzumutbar wäre)?

#9


F
Danke Flame. Na jedenfalls habe ich ihr angeboten, den Kleinen für ne Woche ca. zu behalten in ein paar Wochen. Und da schrieb sie, gerne, wenn er will. Sowas ist ja auch schon ne Entlastung und ich freue mich auch auf ihn und möchte das auch gern schaffen.

#10


F
Zitat von Schlaflose:

Wie weit ist es denn konkret zwischen euren Wohnorten? Oder denkt sie daran, dass du zu ihr ziehen sollst (was ja angesichts dessen, was du über das Verhältnis zu deinem Schwiegesohn mal geschrieben hast, unzumutbar wäre)?


Es ist so vier Stunden Fahrt ca. Ja, mit hinziehen hatte ich auch schon in Erwägung gezogen, nur wegen meinem Schwiegersohn ist das wirklich nicht so gut für mich. LG

#11


K
Hallo Finja,

klar ist das schön wenn die Oma kommt und auf den Kleinen aufpasst.
Aber ich finde es nicht deine Aufgabe dort hinzuziehen und dein Leben umzukrempeln.
Dann hätte sie in euren Wohnort bleiben müssen.
Das was du ihr anbietest als Oma ist wirklich ok und ausreichend aus der Entfernung.
Auch ein wenig unglücklich wenn sie schon so Stress hat und nun ihr zweites bekommt, wenn sie schon Mühe hat ihr erstes unterzubringen.
Du brauchst kein schlechtes Gewissen haben knuddeln

x 2 #12


M
Ich sehe das genauso wie kirasa .

Und ein Kind für eine Woche zu nehmen find ich mehr als "ok".

Bei einer halben Std Fahrtzeit könnte man über öftere Hilfe nachdenken.
Bei 4 Std Fahrtzeit nicht.

Ich bin mir auch nicht sicher wie es gemeint ist. Machst Du Dir Sorgen um Deine Tochter oder fühlst Du Dich angegriffen weil Du wie sie sagt "Keine Hilfe bist" und hast da ein (unbegründet) schlechtes Gewissen?

Und wo steckt eigentlich der Schwiegersohn, DER sollte doch Hilfe sein.

Anfangs hatte ich es so aufgefasst das sie allein mit Job und Kindern ist.

x 2 #13


F
@ mamamia

Mache mir um meine Tochter Sorgen, dass es ihr zuviel wird alles. Und habe wohl auch ein schlechtes Gewissen, was ich mir nicht machen sollte.

Genau das hatte ich mich auch gefragt, ob denn mein Schwiegersohn auch hilft. LG

x 1 #14


M
Mit Kind ob erstes od zweites dazu ändert sich wieder die Familiensituation und -konstellation.
Dann wäre es an Deiner Tochter falls der Vater sich zu wenig einbringt ihn da mehr einzubinden.

Klar ist Hilfe von außen schön. Es birgt aber auch die Gefahr das er fein raus ist und sein Leben mit den gewohnten Freiheiten weiter lebt - sie hat ja dann Unterstützung (von außen).

Weil ich weder die Situation noch ihn kenne ist das einfach nur mal so ein Gedanke.

Schlechtes Gewissen musst DU wirklich keines haben.
Wenn Du mit ihm/ oder er mit Dir eh schon Probleme hat ist es auch gar nicht so günstig wenn Du Dich groß involvierst.

SIE sind eine Familie die lernen müssen gut und partnerschaftlich zu agieren.

Dein Angebot Deinen Enkel mal für eine Woche zu nehmen find ich schön und es gibt den Eltern die Gelegenheit das zusammen zu entscheiden. Und wenn er dem zustimmt obwohl er ein Problem damit hat dann darf er das Problem gerne behalten, das ist nämlich seines.

Und sie werden sicher ihre Gründe haben das sie sich für ein zweites Kind entschieden haben. Nach dem ersten weiss man ja schon was da auf einen zukommt.

x 1 #15


F
Danke kirasa und mamamia, was ihr schreibt, trifft voll den Punkt. Sehe das ja wie ihr. Genau, das war wohl ein guter Gedanke, ihnen anzubieten, unseren Enkel zu nehmen.

Wir fahren ja nun bald hin und da hatte ich gedacht, wenn unser Enkel gerne möchte und natürlich die Eltern auch einverstanden sind, dann können wir ihn gleich mit zu uns nehmen. Ich hätte ihn dann zwar alleine, weil mein P. arbeiten muss. Obwohl ich auch zu ihm gesagt habe, es wäre schön, wenn wir das zu zweit genießen könnten und er frei macht.

Denn ich hatte nämlich letztens erneut mit einem heftigen Schmerzanfall zu kämpfen, plötzlich. Und Zahnprobleme habe ich auch noch und muss weiter zum Arzt.

Wünsche euch eine gute Nacht. Es hilft sehr, sich mit euch hier auszutauschen. Dafür bin ich sehr dankbar. Hatte gerade zwei Stunden geschlafen und einen sehr schönen Traum. Smile

Liebe Grüße
Finja

x 1 #16


W
Morgen liebe Finja, Smile

ich finde das Angebot euren Enkel eine Woche zu nehmen ist doch sehr gut. Aber grundsätzlich braucht deine Tochter sicher Unterstützung die du ihr nicht geben

kannst. Sicher weiß sie doch von deinen gesundh. Problemen. Ich habe das Gefühl ihr redet nicht so "richtig " miteinander. Was ist denn mit dem Schwiegersohn? Kümmert er sich auch?

L.G. Waage

#17

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F
Guten morgen waage,

ja das ist wohl wahr. Naja von meinem letzten heftigen Schmerzanfall habe ich ihr nichts erzählt. Ausserdem sehe ich immer gut aus und da ist es halt auch nicht so einfach, zu erkennen, dass es mir manchmal nicht so gut geht. Wenn du weißt, was ich meine. Mein Schwiegersohn kümmert sich auch, aber die Hauptlast liegt bei meiner Tochter, habe ich den Eindruck. LG

#18


W
Ja Finja, kenne ich gut..mir sieht man das auch nicht an. Aber "innen" sieht es dann doch anders aus.

Deine Tochter ist selbstständig und dann zwei Kinder, da muß der Vater auch mal mithelfen. Du wohnst ja nicht mal eben um die Ecke...ich hoffe die beiden bekommen das hin.

Lass, daß doch mal vll durch Ultraschall abklären mit deinen Schmerzen.

L.G. Waage

#19


F
Genau waage. War auch schon ein paar Mal zur Sono, da wurde nichts festgestellt. Und auch beim Internisten.

#20


A


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