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Hallo Ihr Lieben,

kennt Ihr das auch: sobald irgend etwas auftritt mache ich mir Gedanken. Heute gehe ich zum Zahnarzt, da bin ich schon seit gestern angespannt. Eigentlich ist doch nichts dabei, ich gehe einfach hin und gut ist. Aber ich mache mir Gedanken, bereite mich irgendwie schon seit heute morgen vor, habe ständig die Uhr im Blick.

Nächste Woche ist der Urlaub wieder viorbei. Natürlich mache ich mir da auch schon wieder Gedanken. Wie wird der 1.Tag ablaufen, wie werde ich mich fühlen usw.

Als ich gearbeitet habe, waren es andere Gedanken-was kommt auf mich zu, habe ich was falsch gemacht. Nun an der FH mehr wie reagieren die anderen auf mich. Ich persönlich finde dort schlecht Anschluss, liegt aber mehr am Alter und der reife.

Wieso kann ich nicht einfach das Tun, worauf ich Lust habe? Eben einfach machen.... Der Kopf muss doch mal ruhig sein...

Übrigens nehme ich Paroxetin, Lyrica und auch Therapie...

15.08.2011 10:05 • 18.09.2011 #1


18 Antworten ↓


Hallo Lady 1988

Das Gedankenmachen und exakt Planen vor bevorstehenden
Ereignissen kenne ich auch sehr gut von mir.
Es kann dabei sogar so weit gehen, dass ich mich bis zu dem
Zeitpunkt des Ereignisses in eine regelrechte innere Panik ge-
steigert habe.
Bei selbstbestimmten Terminen, zum Beispiel Einkäufen, führt
das oft zu einem Aufschieben bis zum Allerletzten.

Allerdingst liegt das weniger an einer befürchteten negativen
Bewertung durch andere Leute, als viel mehr an einem difusen
Unwohlsein ausserhalb meiner eigenen vier Wände.

Liebe Grüsse, Der Beobachter

15.08.2011 14:22 • #2



Ich mache mir ständige Gedanken

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Das kenne ich auch Lady. Ich spiele im Vorfeld jeden Schritt den ich mache auf eventuelle Schwierigkeiten durch.Der Zahnarztbesuch ist ein gutes Beispiel. Wenn ich einen Termin habe fällt mir einfach jedes mögliche Problem ein. Wenn ich schon da bin und er mich sofort dazwischenschiebt hab ich keine Zeit über Eventualitäten nachzudenken.Ich habe also keine Zeit mich in meine Ängste hinein zu steigern.

Was meinst du damit,dass deine Schwierigkeiten Anschluss zu finden am Alter und der Reife liegen ? An deinem Alter oder dem deiner Kollegen ?
LG Lynn

15.08.2011 14:38 • #3


Ich mache ja nun nochmal eine Ausbildung und es sind halt viele Kinder dabei. Das erschwert mir so einiges. Will ja nur mal jemand Normales haben

15.08.2011 16:48 • #4


Dann bist du hier im Forum wenigstens richtig. Wir sind alle ganz normal
Neeee,ich versteh schon was du meinst.

15.08.2011 17:00 • #5


Das stimmt

Aber die letzten 2 Jahre werde ich auch noch überstehen...hoffentlich.

Denke immer, dass Gehirn muss doch mal leise sein, immer diese innere Stimme.

15.08.2011 19:49 • #6


@Lady 1988

Gehirn abschalten =Stimmen weg ??

Gute Theorie.hihi Probier es mal. Wenns funktioniert hat sagste Bescheid.hahaha grins

Warum einen Job mit vielen Kids die schreiend um Dich herum wuseln wenn Du doch eh schon mit deinen Problemen zu kämpfen hast ??

Da findet sich doch auch noch was anderes oder ?

Wir sind hier alle normal

Hier biste total rischtisch .hihi

Was ist schon normal ??



17.08.2011 15:08 • #7


Was soll ich den ganzen Tag vorm computer?? Ich lerne ja nochmal neu. Und habe mich für den beruf entschieden......

Ich möchte etwas mit menschen machen und nicht nur vorm Computer hocken und Däumchen drehen.

17.08.2011 21:26 • #8


Das kenn ich auch, ich mache mir auch voher schon immer viel zu viele Gedanken. Ich plane auch alles ganz genau. Aber das ist doch eigentlich Blödsinn, man kann nicht alles planen und selbst wenn was Außergewöhnliches passiert, ist das doch nie so schlimm, dass man damit nicht zurechtkommen würde. Außerdem könnte man in der Zeit, in der man sich Gedanken macht, was sinnvolleres machen.

Also nicht mehr soviel denken, einfach machen.

17.08.2011 21:49 • #9


Das ist alles einfach gesagt, als getan. Mein Verstand sagt mir das auch...

Mein Gehirn ist echt nur am Arbeiten....

17.08.2011 21:52 • #10


Huhu Lady 1988

Unser Gehirn arbeitet leider immer, es lässt sich, so sehr wir
und das auch manchmal wünschen, nicht in den Urlaub schicken.

Du kannst das Denken deines Gehirns aber auf deine Ziele aus-
richten, dann ist es beschäftigt und du selber kommst voran.

Was das Lernen betrifft, du weisst wo du etwas Rat und Hilfe
finden kannst.

@Ozonik: Das ging an der Sache und am Ziel wohl etwas vorbei.

Liebe Grüsse, Der Beobachter

18.08.2011 07:53 • #11


Hallo Lady 1988,

versuch es doch mal mit den gute Laune fragen. Tausche deine negativen und grüblerischen Gedanken durch positive und angenehme. Mir hat es gerstern abend geholfen, ich konnte besser schlafen.

18.08.2011 09:27 • #12


ja, die Seite ist gut.

aber man vergisst zu schnell das positive

22.08.2011 20:39 • #13


Hey,Lady!

Ich überlege schon so um die 5 Minuten, ob ich meinen Beitrag jetzt hier hin schreiben soll,weil ich hab' ehrlich gesagt kaum einen guten Rat für Dich, der bewiesen funktioniert...

Ich hab' deinen ersten Beitrag gelesen und dachte mir nur: das kenn ich doch irgendwo her!
Wenn ich z.B. weiß, dass ich morgen oder so mit einer ausgehen werde, dann mache ich mich den ganzen Tag lang verrückt. Generell über alles nachzudenken ist auf Dauer auch echt schwierig...
Also bei mir kommt das glaube ich daher, dass ich generell unsicherheit und unwissenheit nicht ausstehen kann(wer kann schon die Zukunft vorraussagen?) und deshalb versuche ich die Grauzone mit irgendetwas zu füllen. Mein Kopf könnte einen kleinen Computer ersetzen...von der Anzahl meiner Szenarien, die ich für eine bestimmte Situation einspiele ist der Wahnsinn. Gelegentlich kommt die Feuerwehr wegen der Rauchbildung um meine Birne!
Beispiel: Ich will in einen Kurs in der Uni gehen. Der Weg zur Uni dauert ca. 30 Minuten. Ich glaube mir schießen mindestens 100 Gedanken in den Kopf wie das ablaufen könnte und was alles passieren könnte...Hoffnungen,Ängste,lustige Sachen...fließt da alles mit ein.
Das interessante ist: es tut nichts zur Sache,dass ich mir diese Gedanken mache,aber ich kann nicht aufhören rumzuspinnen. Es ist teils schon ziemlich nervig,wenn man im Kopf einfach seine Ruhe haben will. Gut, ich kann Sport treiben um den Kopf frei zu kriegen, aber ich kann ja nicht während des Kurses rennen oder ständig rennen oder eine Hantel stemmen.
Ich will damit nur sagen: einen Trick habe ich auch nicht...und deswegen kommt mir mein Beitrag auch so überflüssig vor ^^!
Es funktioniert bei mir mittlerweile nur der Gegengedanke , dass ich das was kommt im Prinzip nicht beeinflussen kann. Das ist wohl alles Einstellungssache...

Kommt jetzt vielleicht ein wenig schmalzig rüber, aber ich glaube zu meiner (und vielleicht deiner) Situation passt das Gelassenheitsgebet von Niebuhr:

Gott, gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann,
den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann,
und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.

Falls du nicht an Gott glaubst, dann streich den Begriff Gott einfach ganz raus und rede Dich selber damit an. Stell aber keinen Vergleich zwischen Dir und Gott her

Ich bin 22, nicht gläubig und ziemlich desillusioniert... aber ich muss ehrlich sagen,dass eine Menge Wahrheit in dem Gebet steckt! Es hat MIR geholfen und vielleicht willst du es auch mal probieren. Du musst jetzt nicht apathisch das Gebet rauf und runter reden, aber wenn du merkst,dass du unruhig wirst...dann kannst du Dir die paar Worte in's Gedächtnis rufen und Dir klar machen, dass du nichts davon hast darüber nachzudenken, weil es etwas ist, was du nicht beeinflussen kannst. Wann hat Dir die Sorge um etwas jemals etwas gebracht? Es verbessert die Lebensqualität nicht. Sorgen sind zwar gut,weil man dann nicht von etwas negativem überrascht werden kann, aber dauerhaft daran zu denken hilft Dir einfach nicht.

Der letzte Absatz galt glaube ich mehr mir als Dir ... ! Ich hoffe aber, dass Dir wenigstens IRGENDWAS aus diesem Beitrag hilft oder dich die Dinge klarer erkennen lässt.

Ich lass dann nochmal diesen irren Smiley da ...weil ich den lustig finde und...

verabschiede mich hiermit!

Romuh

24.08.2011 03:09 • #14



@Lady

Es gibt ja auch Berufe wo man nicht mit Kindern zu tun hat sondern mit erwachsenen Menschen

Muss ja kein Pc sein Warum Kids ??

@Beobachter

Warum am Thema vorbei ? Man kann sich entweder Gedanken machen und unzufrieden bleiben oder man ändert was und lebt zufriedener Das gilt auch für die Gedanken die man so hat oder sich so macht.

@all

Das man sich Gedanken macht wenn man etwas vor hat finde ich ganz natürlich. Egal ob Zahnarzt (Weils ja meist auch weh tut und die Angst realistisch ist ) oder ob man eine Frau treffen will und sich natürlich darüber Gedanken macht wie man wohl am besten bei seinem Augenstern ankommt

Alles ganz normal finde ich. Auch wenn ich Arbeit gefunden habe oder aus dem Urlaub zurück komme mache ich mir Gedanken wie die Kollegen wohl drauf sind oder wie die Arbeit wohl wird wie die neuen Kollegen sind , ob ich den neuen Anforderungen gewachsen bin usw.

Ich finde daran nix verkehrt. Im gegenteil. das ist doch eine gute Vorbereitung und man merkt das man an den Sachen interessiert ist und sie auch meistern will.

Das dies alles bei Menschen die unter Ängsten leiden als schwieriger empfunden wird ist auch klar. Aber eben normal

Heute ist heute und morgen eben morgen

Ganz schlimm ist es dann noch wenn man mit anderen Leuten Köpfen denkt. Was sie wohl über einen denken werden.

Das ist völliger Unsinn. Denn sie denken sowieso das was sie denken wollen und ändern kann ich es sowieso nicht

Ansonsten gebe ich Romuh Recht indem was er schreibt. Die höhere Macht ist für jeden etwas anderes. Das kann Gott sein oder aber auch die eigene höhere Macht die man im Unterbewußtsein hat.

Glauben hilft sehr . Vor allem wenn man an sich glaubt

Doch nur weil ein besoffener Vater so eine Schnapsidee immer wieder später auch nüchtern aber nass im Kopf äüßert einem Kind gegenüber was total den Halt verlor weil es keine Liebe von Ihm bekam (glücklicherweise aber von meiner Mutter) ist doch ein selbstbewußter Kerl aus mir geworden der geliebt wird unmd Liebe auch geben kann.

Denn nur wer sich selbst liebt kann auch zufrieden mit sich sein. Gott liebt jedenb Menschen . Das wissen Gläubige Menschen auch . Und Jesus kümmerte sich gerade um die Randgruppen -Leuten denen es eben nicht so gut ging.

Es ist nicht gut immer alles an der eigenen Leistung zu messen und darauf zu warten bis ein anderer sagt Du bist aber gut .

Ich habe mich frei davon gemacht und sag es mir selbst Denn auch Gott will nicht das wir sagen ich bin zu dick oder ich bin schlecht oder ich habe den oder den Fehler.

Dann ist es ja kein Wunder wenn wir nicht das erreichen was wir uns wünschen. Wir nehmen uns ja mit solch verkehrten Affimationen den Mut selbst,bevor wir das was wir vorhaben überhaupt angehen können.

In jedem von uns ist ein Teil Gottes und jeder kann etwas ganz besonders gut . Niemand ist wertlos. Jeder hat seine Bestimmung und deshalb auch eine lebensberechtigung. Auch wenn es einige gibt denen das zur zeit vieleicht nicxht so vorkommen mag

Infolge dessen können wir doch nach vorne blicken und auf unser Ziel losteuern ohne uns zuviel Gedanken zu machen. Was kann schon passieren ? Den Zahnarzt werden wir überleben ujnd wenn die frau mit der wir verabredet waren nicht wollte dann sollte es eben nicht sein . (Wer weiss für was es gut war )

Und wenn mich eine Arbeit so belastet das ich es kaum aushalte sollte ich vieleicht andere Wege gehen. Wer weiss was Gott noch mit mir vor hat ?

Wer nicht glaubt der siehts vieleicht anders . Wer nichts wagt der nicht gewinnt ?

Egal ich bin gläubig und mein Glaube hat mir schon viel geholfen .

Und nun wünsche ich Euch allen einen wunderschönen Sommertag

24.08.2011 05:35 • #15


Hallo ,
so wie dir geht es mir auch, ich denke mit schrecken an die Sachen wenn ich das Haus verlassen muß. Mache mir im Vorfeld nur Gedanken über das was passieren könnte und das die PA#s kommen könnten und ich umkippe, was ja nicht passiert. Bin den ganzen Tag komplett angespannt was abends erst wieder besser wird wenn ich weiß heute passiert nichts mehr. Z.Zt habe ich noch Urlaub aber der Gedanke an die Arbeit in einer Woche beschäftigt mich jetzt auch schon wieder und das es dort wieder schlimmer wird. Ich denke man müsste wirklich versuchen lockerer an alles dran zu gehen , aber das ist leider einfacher gesagt wie getan wie ich aus eigener Erfahrung sagen kann.

L.G. Ben

24.08.2011 08:33 • #16


Zitat von Romuh:
Es funktioniert bei mir mittlerweile nur der Gegengedanke , dass ich das was kommt im Prinzip nicht beeinflussen kann. Das ist wohl alles Einstellungssache...


Wie Romuh schreibt kann man Vieles einfach nicht beeinflussen. Durch unsere negativen angstbesetzten Gedanken machen wir uns nur das Leben schwer. Da wäre es doch viel besser, nur noch positiv zu denken. Z. B. statt, oh Gott, hoffentlich ist der Bus nicht so voll, dann bekomme ich bestimmt wieder eine Panikattacke, lieber denken ich freue mich aufs Busfahren, da treffe ich ein paar Leute, die ich kenne.

24.08.2011 16:20 • #17

Sponsor-Mitgliedschaft

Aus meinen GEdankengängen entwickelt sich halt immer eine Angst, bzw. ins Negative.

Es ist echt schrecklich. Mein Verstand sagt mir das ja auch alles, aber mein Kopf arbeitet.

Ozonik, das schlimme ist ja, das ich gerade etwas anderes mache. Der job ist gut, nur das drumherum-Schule

Dann kommt noch dazu das die anderen jünger sind und sich dementsprechend verhalten.

Also bin ich ganz alleine auf mich gestellt.....

25.08.2011 07:31 • #18


Habe ja schonmal so einen ähnliches Thema eröffnet, uopps

18.09.2011 09:54 • #19



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