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Nil97
Hallo,

ich weiß mein Anliegen ist sehr lang, aber ich mache mir große Sorgen! Ich wäre sehr glücklich wenn jemand mir antwortet!
Denn ich bin hilflos und habe Angst, dass die Therapie der Widerspruch abgelehnt wird ein zweites Mal nach dem Widerspruch!


Hilfe: Hat jemand Erfahrung mit einem Widerspruch für eine Psychotherapie?


ich habe eine Verhaltenstherapie gemacht von 03.15/09.16 diese habe ich beendet aus persönlichen und therapiebezogenen Gründen zu meiner damaligen Therapeutin.
Dann habe ich im Januar 2017 eine neue Verhaltenstherapie bei einer neuen Therapeutin beantragt für probatorischen Sitzungen. Schon in der ersten Sitzung hatte ich ein sehr gutes Gefühl und das nötige Vertrauen habe ich schnell gefasst. Leider wurde die Therapie im März 2017 für eine Langzeitherapie Verhaltenstherapie abgelehnt.


Meine damalige Therapeutin hat der Krankenkasse einen positiven Ablauf der abgeschlossenen Therapie berichtet im Bericht. Jedoch hat sie telefonisch meiner neuen Therapeutin mitgeteilt, dass ihr alles bewusst war- dass ich keine Fortschritte mache und sie es schwer hatte an mich ran zu kommen. Sie wollte außerdem bewusst nicht auf die Thematik eingehen.

Das ist auch der Grund warum die Therapie abgelehnt wurde, denn der Gutachter denkt sich warum sollen wir das zahlen, wenn die Therapie positiv abgeschlossen wurde und die Therapeutin dass so schreibt.
Alles wegen ihr. Meine Logopädin sagt eigentlich müsste sie den Bericht neu schreiben und über das Telefonat mit meiner neuen Therapeutin der Krankenkasse mitteilen. Hätte sie das nicht so geschrieben, wäre das einfacher sagen viele. Eine super Therapeutin echt zum Kopfschütteln.
Ich hatte ihr ja gesagt dass ich es schwer hatte mit wo ich die Therapie beendet habe und wenige sehr Fortschritte gemacht habe und ich keine praktische Übungen bekommen habe. Das habe ich alles gesagt in der letzten Stunde. Sie hat an sich gedacht. Nicht an mich!



Mit meiner damaligen Therapeutin wollten wir außerdem eine Verlängerung beantragen, da ich auf jeden Fall noch Therapie benötigt habe und sie auch voll und ganz der Meinung war. Jedoch hatte ich dann endlich den Mut gefasst und ihr mitgeteilt warum ich nicht bei ihr weiter machen möchte.


Ich wusste außerdem nicht dass ich die Therapeutin wechseln darf- dies hatte ich von meiner Logopädin erfahren, die mich ermutige die Therapie zu beenden, wenn ich mich nicht wohl fühle und sowieso keine Fortschritte mache. Ich dachte dass ich eine zwei Jahre Sperre habe.
Ich vermute , dass sie sich vorgestellt hat dass ich noch eine neue Therapeutin aufsuchen werde und deshalb hat sie der Krankenkasse in ihrem Bericht geschrieben dass alles positiv ist, so dass ich es damit schwer habe eine Therapie bewilligt zu bekommen.

Jetzt habe ich mit meiner neuen Therapeutin einen Widerspruch gelegt, eine ausführliche Begründung von mir, meiner neuen Therapeutin von einem Psychiater, von meiner Logopädin und einer Anwältin und von meinem Hausarzt. Wo alle der Meinung sind dass ich eine Therapie benötige bei meiner neuen.
Der Gutachter hat einen Psychiater, eine stationäre Therapie und eine Reha empfohlen. Alle die mir eine Begründung/ Widerspruch geschrieben haben sind nicht der Meinung.
Habt Ihr Erfahrung mit einem Widerspruch, wie hoch sind meine Chancen dass die Therapie bewilligt wird, da alles super gut begründet wurde sogar von einem Psychiater. Hatte jemand in so einem Fall eine Therapie bewilligt bekommen. Warum ich eine Therapie mache:




Brief an Gutachter!

Sehr geehrte Damen und Herren,

mit Ihrem sozialmedizinischen Gutachten und der ergebenden Ablehnung der Bewilligung einer erneuerten Verhaltenstherapie, lege ich hiermit gegen Ihrer Ablehnung Widerspruch ein.



Begründung des Widerspruchs ist wie folgt:

Von Ihnen beschrieben (laut Beurteilung des Gutachtens) wird von einem positiven Verlauf der vorigen Langzeittherapie gesprochen. Einen positiven Verlauf der ehemaligen Langzeittherapie muss ich hiermit widersprechen!
Von mir aus wurde die Therapie nicht verlängert, aufgrund persönlichen sowie therapiebezogener Differenzen zur Therapeutin. Die Beendigung der vorigen Therapie spricht für mich nicht für einen positiven Verlauf der Verhaltenstherapie.

Außerdem ist ausdrücklich noch mitzuteilen, dass meine ehemalige Therapeutin meiner jetzigen Therapeutin telefonisch mitgeteilt hat, dass ihr die Situationen bewusst waren-über die erfolglose Behandlung (keine Fortschritte) und dass sie es sehr schwer hatte an mich ran zu kommen. Ebenso wollte sie auf die Thematik der Probleme nicht intensiv eingehen!


Folgende Punkte verstärkten den unzureichenden Erfolg der vorigen Therapie:

•Persönliche Differenzen zur Therapeutin

-Die Therapeutin sprach oftmals viel mehr über ihre private Angelegenheiten, als auf mich einzugehen z. B. über die Entwicklung ihrer Tochter und Ihre Suche nach einer Großtagespflege, wie sie sich damit fühlt etc.! So zog sich das Thema bis Ende der Stunde! In der wir auch über die Ereignisse der Woche gesprochen hatten. Sie konnte keine klare Linie ziehen.

-Unbewusste verletzende Äußerungen / Verhaltensarten.Sie sagte mir z. B. dass ihre Erzieher damals selbstbewusst waren!



-Sie war sehr unsicher und verzweifelt. Ebenso zweifelte sie an ihrer Kompetenz und an sich z. B. wenn ich mich ihr gegenüber nicht öffnen konnte und Blockaden hatte!

•Therapiebezogene Differenzen
-Es wurden so gut wie keine praktischen Übungen durchgeführt, obwohl ich es mir immer wünschte, um voranzukommen.

-Offenkundige Äußerungen, dass sie mir nicht weiterhelfen kann (meine derzeitige
Therapeutin kann sich optimal in meine Situation hineinversetzen und mir weiterhelfen).

Sie fragte mich, welche Vorteile ich habe zurückhaltend zu sein!




Meiner Therapeutin erzählte ich immer über meine Schwierigkeit. Sie hörte mir nur zu. Wir sprachen nicht darüber, was mir in den Situationen helfen könnte und ich bekam keine Handlungstipps. Einmal sagte Sie mir, dass Sie sich erinnern kann dass Ihre Erzieher damals selbstbewusst waren. Das war schlimm genug zu hören, von einer Therapeutin, wo man auf Hilfe erhofft und mein Kopf machte "klick" bei mir. Deshalb hatte ich nicht wirklich Erfolge und kam nicht groß weiter.
Ich hatte Hoffnungen auf Besserung, wo aber leider keine Besserung eintrat! Leider hatten wir nie Ziele gesetzt, um uns einen Überblick zu verschaffen. Die Stunden verliefen nicht so wertvoll. Dies wurde mir, aber erst bewusst-als ich zur Logopädie ging.
Bei meiner Therapeutin war ich fast immer sehr angespannt. Ich konnte nachts manchmal nicht schlafen und die Aufregung war auf dem Weg zur Praxis immer noch da, so dass ich nicht sofort rein konnte. Um mich abzulenken ging ich dann etwas spazieren. Später nahm ich dann auch Globulins!


Meine vorige Therapeutin nahm mich nicht wirklich ernst. Sie hat mich oft wie ein kleines Kind behandelt in vielen Situationen. Dadurch fühlte ich mich wieder gekränkelt und sie war leider auch oft überfordert mit meiner Situation.
Sogar in einer Entspannungsübung konnte ich mich bei ihr nicht am Anfang der Therapie entspannen und mussten diese Übung dann abbrechen. Ich hätte erhofft, dass sie an der Problematik arbeiten wird. Aber leider kam nie etwas. Und wir sprachen oft über meine Woche. Was da so aktuell lief. Sie konnte keine Linie ziehen und das Gespräch zog sich oft bis zur Ende der Stunde!


Es gab auch eine Situation, wo Sie mich früher entlassen hatte aus der Sitzung, weil sie einfach sagte, dass Sie nicht weiter wissen würde und mir nicht helfen könne. Aber auch durch fehlendes "Taktgefühl" Ihrerseits und unpassende Aussagen hat mich alles blockiert. Ich konnte mich nie dadurch öffnen und aus diesem Grund war die Therapie leider nicht erfolgreich - wegen Ihr.
Meiner vorigen Therapeutin war auch leider immer bewusst, dass sie nicht an mich ran kann und ich bei ihr nicht weiterkomme. Sie wollte auf meine Problematik nicht intensiv eingehen,um mir zu helfen. Leider war bei ihr kein Hafen zur Hilfe!
Es wäre viel mehr besser gewesen, wenn sie mich über ein Therapiewechsel aufmerksam gemacht hätte!
Aufgrund der vorigen Therapie, wo sie mir nicht helfen konnte, was sie auch deutlich gesagt hat. Als wir eine Verlängerung beantragen wollten, wo ich dann zeitnah die Bremse ziehen konnte!

Außerdem habe ich von meiner Logopädin erfahren können, dass ich die Möglichkeit auf einen Wechsel habe, wenn ich mich nicht wohl fühle und weiterkomme!


Die o.g Differenzen blockierten einen Erfolg der vorigen Verhaltenstherapie. Zu dieser Zeit war es mir nicht möglich, innerhalb der Therapie, frühzeitig dies zu erkennen, da ich die „Fehler“ oder auch „Blockaden“ sowie den „Misserfolg“ der Therapie bei mir suchte, bis mir auffiel, dass es primär nicht meine Schuld war. Ich hielt demnach an etwas fest, was von grundauf schon zum Scheitern verurteilt war - da ich die Gründe des Misserfolgs bei mir suchte und eine gewisse Hemmschwelle hat, die Kompetenz der Therapeutin in Frage zu stellen. Dies wurde mir aber bewusster als ich zur Logopädie ging! Worauf meine Logopädin mich auch aufmerksam machte- in der sie mir einen Wechsel empfohlen hatte.
Aus diesen Aspekten halte ich eine erneuerte Einzelpsychotherapie im selben Therapieverfahren für zielführend und angemessen.


Bislang bestehen immer noch dieselben Symptome, die leider nicht behandelt wurden. Diese Symptome entwickelten sich innerhalb frühester Kindheit (Mobbing). Es geht um Ausgrenzungen, Demütigungen, Einschüchterungen und menschliche Hässlichkeit. Es geht um Mobbing.
Ein Thema, das viele – viel zu viele – Kinder, Jugendliche und Erwachsene betrifft.

Es war die 3. Klasse und von dort an verschlimmerte sich mein Leben Stück für Stück - ungebremst. Ich durfte das volle Programm an Mobbing, am eigenen Körper, kennenlernen.. Beleidigungen, Ausgrenzungen, Gewalt, Schikane und schreckliche Qualen - das alles musste ich immer über mich ergehen lassen.
Ich fühlte mich nicht wirklich liebenswert innerhalb der Außenwelt, zutiefst verunsichert, „seltsam“ und wie zusammengefasst wie eine Ausgestoßene.




,,Sie haben mich an den Armen und Beinen festgehalten und über den Flur gezerrt.“

„Sie haben mit Bällen auf mein Gesicht gezielt im Sportunterricht geworfen.
Das machen die echt, während die Lehrerin daneben stand! Sie leugneten alles immer hinterher und nie wollte es wirklich ein Lehrer mitbekommen."

,,Sie haben meine Sachen in den Mülleimer geschmissen."

"Meine Rucksack wurde an die Tafel gehangen."

Ich wurde geschubst, bespuckt und getreten. Erst haben sie mich auf den Boden geschubst und dann auf mein Rücken getreten. Das tat so weh. Ich fühlte mich schrecklich hilflos. Viele Schüler waren um
mich und lachten. Können sie sich vorstellen wie man sich in der Situation fühlen kann?

,,Als ich vor der ganzen Klasse stand und an der Tafel eine Aufgabe am lösen war, haben sie mich ausgelacht."

,, Nicht nur einige Schüler waren gegen mich sondern insgesamt zwei Klassen, gemeinsam machten sie sich stärker und immer größer und holten aus anderen Klassen auch immer mehr Schüler", die sich um mich gestellt haben, mich auslachten, während zwei Klassen mich fertig machten, sich auf mich zerrten, meine Tasche wegzogen und viele weitere schreckliche Qualen, die ich jahrelang erleben musste." Das fanden sie immer ganz toll und lustig! Sie hatten ja Macht und ich war leider immer die kleine, die nur fertiggemacht wurde."



,, Als ich dann mal vor der ganzen ganze Klasse ein Vortag gehalten habe, war ich so sehr nervös und angespannt. Aber nichts desto trotz stand ich vor der schrecklichen Klasse. Ich wurde aber wieder ausgelacht alle starrten mich mit leeren Blicke an. Was nur ganz grausam war, ich wurde während des Vortrags mit einem Gegenstand beschmissen. Wie soll ich mich fühlen. Stark, mutig, wertvoll oder geliebt.
Nein im ganz Gegenteil ich fühlte mich wie ein Stück Dreck, was man so behandeln kann wie man möchte. Man ist ja nur ein Stück Dreck nichts anderes! Wertlos, hilflos, demütigt, ausgegrenzt so fühlte ich mich oft. Und einfach nur verletzt!
Diese Gefühle waren immer ganz vertraut bei mir."




,,Jeden Tag ging ich mit Angst zur Schule, werde ich wieder geschlagen, ausgelacht oder ausgegrenzt. Gefühle wie Demütigung Erniedrigung, Hilflosigkeit! Ja so fühlte ich mich immer.
Mein Herz tat mir bis zu meiner Seele weh, aber all das musste ich mir immer ergehen lassen mit meinen jungen Jahren. Kein Mensch verdient es misshandelt zu werden. Kein Mensch! Aber leider musste ich diese Erfahrung - wie viele andere Menschen, die nicht all zu selbstbewusst waren machen."


"Sie konnten es nicht kapieren, was die mir angetan haben? Sie haben das für Spaß gehalten, wenn sie mich gequält haben, bis ich weine? Sie konnten nicht für zwei Cent nachdenken!" Niemand konnte verstehen, wie ich mich fühlte, als ich misshandelt wurde!



Ich ging bis zum Schulsozialarbeiter und hatte bei der Telefonseelsorge angerufen! Aber nichts half!
Meine Lehrerin sagte mir vielleicht bist Du einfach zu empfindlich. Lass sie einfach, sie wären nicht gewachsen und einfach zu kindisch. "Ich solle ja nur nicht hinhören".
Aber das Jahre lang über mich ergehen lassen. Für die Lehrer war das wie im Kino, manchmal gingen einige Lehrer nur an mir vorbei, als das alles passierte!


Selbst im Sportunterricht hatte ich immer Probleme bei praktischen Übungen gehabt. Ich habe Angst und traue mich nicht - vielleicht lachen sie mich aus, weil ich es nicht richtig mache? Vielleicht blamiere ich mich? Ich hatte damals das Gefühl beobachtet zu werden. Das war unangenehm genug. So dass ich an den praktische Übungen nicht mitgemacht hatte.




Es ging auch über familiäre Situationen hinüber, womit ich bis heute noch zu kämpfen habe. Wo ich in meiner Kindheit viele gewalttätige Konflikte erleben musste und schnell raus aus der Situation musste.
Auch wenn ich frierte, als ich die Nacht als Kind draußen verbrachte mit meinen 9 Jahren, war mir viel mehr in dem Moment wichtig die bedrohliche Situation zu verlassen!
Ich fühlte mich in einer bedrückenden, freudlosen Atmosphäre der ständigen Bedrohung.
Auch habe ich mit meiner Mutter eine Beziehungsstörung, wo sie mir oft deutlich macht dass ich unerwünscht bin warum sie mich auf die Welt gebracht hat, dass ich nicht gut wäre!


Beim Streit gibt mir meine Mutter sehr stark zu verstehen, dass ich unerwünscht bin. Wieso bin ich nur geboren, ich solle sie nicht Mama nennen ... Das tut mir sehr weh und macht mich traurig!
Sie wurde auch schon oft gewalttätig mir gegenüber. Sperrte mich als Kind im Badezimmer ein oder auch im Keller und stopfte mir den Mund mit scharfem Paprikapulver. Schläge bekam ich auch oft von meiner Mutter. Sie hatte mich mit einer Teigrolle oder mit einer Kleiderbügel geschlagen- das tat massiv weh.

Als Kind hatte ich nicht viel Freiraum für Entscheidungen. Meine Mutter bestimmte immer- was ich anziehen soll und dies führte auch zur Streitsituationen, so dass sie gewalttätig wurde.

Ich muss immer an meine Kindheit denken, wie sich meine Eltern gestritten haben vor unseren Augen, wo ich mich oft nicht wohl fühlte.Ich war froh nachts ohne Geschrei einzuschlafen! Oft musste ich mir aber auch meine Ohren zuhalten oder saß auf der Treppe während meine Eltern sich gestritten hatten. Ich hörte wie, mein Vater Gegenstände durch die Gegend geworfen hat und die Gegenstände zerstört hat. Wie er schrie und bedrohlich war.


Einmal hatte er die ganze Küche auseinander genommen. Dann lag alles auf dem Boden. Scherben von Porzellanteller, Bestecke, und Lebensmittel, wie Brötchen Käse , die ganze Küche war mit Ketchup beschmiert.


Ich hatte oft Angst und musste dann mal wenn es zuhause eskalierte sofort raus aus dem Haus und verbrachte die Nacht im Garten. Können Sie sich vorstellen, wie ich mich mit meinen 9 Jahren überhaupt gefühlt habe?


Oft wachte ich auch mitten in der Nacht auf, weil sich meine Eltern gestritten hatten.

Ich sah auch, wie mein Vater gegenüber meiner Mutter gewalttätig war. Aber ich konnte nichts machen und fühlte mich so hilflos und hatte auch Angst.

Wenn ich meine Ängste und Unsicherheiten meinen Eltern mitteilte bekam ich Ärger und mein Vater schrie mich an und reagierte bedrohlich.
Meine Eltern hatten meine Ängste nicht wahrnehmen wollen.
Es war nicht richtig "Angst" zu haben und die Angst mitzuteilen.
Aber vielmehr war das mein Recht, das Recht für ein "sicheres zuhause" und "Geborgenheit".
Oft kam die Polizei zu uns nachhause, als es bei uns eskalierte.


Als mein Vater oft nicht zuhause war abends, wusste meine Mutter dass er nachts ganz spät kommen wird. Also ging ich zur ihr und hatte sie mit bitterlichen Tränen gebeten, nicht zu schreien, sie sagte ich solle schlafen gehen. Aber wie könnte ich den schlafen gehen, wenn ich wusste dass es gleich eskalieren wird.
Ich hatte das Recht friedlich zu schlafen, aber konnte das in der Situation nie. Meine Mutter hörte nie auf mich. Sie ließ ihre Wut raus.
Als mein Vater dann kam, fing alles an. Mein Vater beschimpfte meine Mutter und es eskalierte wie ein Alptraum war das für mich!

Dann verließ ich mitten in der Nacht schnell das Haus. Ich lief dann in den Garten und schlief dann auf der Hollywoodschaukel weinend ein, die mit einer Hütte bedeckt war. Auch wenn ich frierte, war mir viel mehr in dem Moment wichtig die bedrohliche Situation zu verlassen!







Das sind Erinnerungen die mich heute noch belasten und zu Problemen geführt haben, die mich auch psychisch erniedrigen.Dadurch verringerte sich mein Selbstwertgefühl und mein Selbstbewusstsein natürlich nochmal stark. Manchmal werde ich Nachts plötzlich wach und muss einfach weinen...
Es belastet mich sehr, da ich am Alltag oder auch im Berufsleben nur beschränkt teilnehmen kann, weil gewisse Ängste oder Symptome immer noch bestehen und unbehandelt bleiben, wenn die Therapie nicht bewilligt wird.


All diese Erfahrungen haben mir meine Würde, meine Energie, meine Zeit, meine Sicherheit, mein Selbstvertrauen und mein Selbstbewusstsein genommen "bis heute".


Vielleicht empfinde ich heute deshalb prüfende Situationen für bedrohlich und unangenehm und habe deshalb Angst- durch all die negativen Erfahrungen.








Erst ab der Ausbildung war ich glücklich - ich ging sehr gerne zur Schule, ich war sehr motiviert und hatte sehr tolle Lehrer! In meiner Klasse fühlte ich mich auch sehr wohl. Aufgrund meiner Vorgeschichte fielen mir dort, aber praktische Übungen auch immer noch sehr schwer....



Als ich dann in eine neue Klasse kam, wo ich mich sehr unwohl fühlte, versuchte ich aber Anschluss in der Klasse zu finden, aber leider war es nicht sehr erfolgreich, ich fühlte mich oft alleine, nicht dazugehörig und verbrachte die Pausen alleine und konnte nicht gut schlafen, so dass ich oft mitten in der Nacht wach wurde.
Ich ging nie gerne in der Zeit zur Schule! Starke Kopfschmerzen und Bauchschmerzen waren starke Symptome. Im Englischunterricht habe ich nie meine Texte vorgetragen in der Klasse vorgetragen. Jedoch versuchte ich kurze Beiträge zu halten. Ich hatte Angst dass ich wegen der Aussprache ausgelacht werde und wollte mich nicht noch mehr unwohl in der Klasse fühlen.


Auch habe ich Angst vor Dunkelheit Spinnen, Hunde und Katzen!


Ich denke an die Mobbing Erfahrung, die 8 Jahre verlief ohne Pause! 8 Jahre lang gemobbt zu sein, wissen sie was das bedeutet, zu welchen Problemen es heute führt? So dass ich es heute schwer habe eine Stelle zu bekommen als Kinderpflegerin. Ich liebe meine Tätigkeit, aber leider bin ich wegen meiner Unsicherheit nicht willkommen begrüßt!
Das bereitet mir Angst.
Können Sie das alles nachvollziehen?

Dann fühle ich mich so fest vertieft in den Gedanken und versank so tief in mich, das ist so hart. Alles kann ich mir dann vorstellen, wie das verlief! Den Schmerz spüre ich dann wieder tief in mir, als ob das gestern passiert wurde, denn die Wunden wurden nicht geheilt!



Seit Juni 2016 bin ich in Logopädie.
Nicht nur im schulischen und anderen Bereichen hatte ich Probleme mit praktischen Übungen... Auch bei meiner Logopädin, die mich aber immer wieder aufgemuntert hat, aufgebaut hat und mir Mut gab - sich sehr viel Geduld und Zeit nahm.....Dank Ihr habe ich alle praktische Übungen bei Ihr geschafft, das fand ich so super und ich konnte die Erfahrung machen, wie eine Therapeutin überhaupt sein sollte!

Meine Logopädin, die immer zu 100% bemüht ist mir zu helfen und das vom ganzem Herzen tut- das erkenne ich bei ihr immer in jeder Stunde. Ich fühle mich zu 100% gut aufgehoben und sicher bei ihr. Auch nimmt sie sich wirklich sehr viel Zeit und geht sehr einfühlsam und souverän mit meinen Blockaden um. Auch aufgrund meiner Ängsten ist immer sehr verständnisvoll mir gegenüber.
Bei meiner Logopädin machte ich Fortschritte und diese machte sie mir immer deutlich, so dass die Logopädie zielführend läuft.
Leider konnte ich den Unterschied erst erkennen nachdem ich die Logopädie begann und nicht vorher, so das ich merkte dass etwas falsch läuft, durch den vertrauensvollen Umgang meiner Logopädin. Aber auch durch die positiven Erfahrungen bei meiner Logopädin, durch den Umgang und den Fortschritten wurde mir dann alles bewusst.
Wir konnten sehr gut zusammenarbeiten. Meine Ängste und Blockaden fielen meiner Logopädin besonders auf.
Außerdem hatte ich bei meiner Logopädin viel mehr das Gefühl, dass sie mich verstehen konnte und viel mehr Kompetenzen über meine Schwierigkeiten hat - als meine vorige Therapeutin. So das mir klar wurde, dass etwas falsch läuft bei meiner Therapeutin.


Als meine Logopädin mich fragte, ob ich etwas wegen meiner Angst unternommen habe, habe ich Ihr erzählt, dass ich eine Therapie seit Anfang 2015 mache. Also fragte Sie mich, ob meine Therapeutin mit mir praktische Übungen gemacht hätte. Ich habe Ihr das Verhalten oder auch die Art meiner Therapeutin erzählt und dann machte Sie mich über ein Wechsel aufmerksam, weil sie mir klar machte dass ich dadurch dass ich mich bei meiner Therapeutin nicht öffnen kann nicht weiterkommen werde.
Aber auch, dass ich praktische Übungen brauche, um aus meiner Wohlfühlzone auszubrechen. Meine Logopädien wollte mich auch dafür unterstützen und mit meiner Krankenkasse sprechen.


Ich hatte immer Angst meiner vorigen Therapeutin meine Gefühle über die Therapie zu äußern. Das ist ja auch leider meine große Schwierigkeit.
Viel mehr machte sie mir oft klar, dass meine Ängste mein Charakter sei, so dass ich ihr auch glaubte.

Aber nachdem ich die Logopädie begann- änderte sich meine Empfindung.
Ich wusste monatelang nicht wie ich ihr ansprechen kann, dass ich die Therapie bei meiner vorigen Therapeutin nicht weiter machen möchte. Ich schrieb mehrere Beratungsstellen an, über diese Situation, über das Verhalten und die Art meiner vorigen Therapeutin) , sogar Therapeuten,die keine kostenpflichtige Beratung anbieten!
Jeder hatte mir einen Wechsel empfohlen und mich ermutigt meiner Therapeutin über den Wechsel ein Gespräch aufzusuchen.
Ich führte sogar mit meiner besten Freundin aufgrund meiner Angst des Gesprächs mit meiner vorigen Therapeutin über die Beendigung der Therapie ein Telefonat über zwei Stunden.
Wo sie mich aufgemuntert hat, dass ich die Therapie beende. Damit es mir endlich besser geht. Sie sagte, dass sie ehrlich keine Fortschritte merken konnte. Oder die Art und das Verhalten meiner Therapeutin mir nur schadet.
Und dass ich nur gekrampft zu meiner Therapeutin ging. Dies sah ich aber immer normal. Auch wenn ich Globulins ein Jahr lang nahm wegen der Nervosität.


Heute habe ich nach langen Überlegungen die Entscheidung und den Mut gefasst, mein Leben zu ändern! Ich habe meine vorige Therapie beendet und habe mein Fachabitur auch abgebrochen, weil ich mich dort nie wohl gefühlt habe und ich endlich mein Leben in die Hand nehmen möchte und es zum Positiven ändern möchte.



Eine psychiatrische Behandlung in Form der Psychatrie möchte ich aus persönlichen Gründen nicht wahrnehmen. Gründe dafür sind z.B die Isolation von der Außenwelt (bei stationärer Behandlung) oder auch die Therapieform (ich fühle mich in einer ambulanten Einzeltherapie wohler und besser aufgehoben - auch weil ich dann merke, dass es direkt um mich geht und ich einen direkten Ansprechpartner habe, zu den ich eine Vertrauensbasis aufgebaut habe).
Eine ambulante psychatrische Behandlung in Form von einem Psychiater lehne ich auch persönlichen Gründen ebenso ab, da ich keinen Bedarf an einer medikamentösen Therapiebehandlung habe. Viel mehr benötige ich eine Verhaltenstherapie, die meine Ängste sowie mein Verhalten therapieren sollte - wo ich eine medikamentöse Therapie durch Psychopharmaka nicht für sinnvoll halte.
Eine medikamentöse Therapie - begleitend zur eigentlichen Therapie lehne ich grundsätzlich aus diesen Gründen ab, da ich etwas am Verhalten ändern möchte und das meiner Meinung nach zielführender ist.
Eine medikamentöse Therapie ist temporär , Verhalten ist Bestandskräftiger.

Durch diese stationären Aufenthalte wird es mir nicht gut gehen ganz im Gegenteil ich werde untergehen.
Ich habe das Recht selbst zu entscheiden, was für mich in Frage kommt und wo ich mich wohl fühle.
Letzten Endes möchte ich Ihnen ausdrücklich aussagen, dass ich Hilfe benötige - intensive Hilfe, die ich bei Frau Pauls bekommen möchte.
Zielführender wäre für mich eine Therapie bei meiner jetzigen Therapeutin, da ich dort schon sehr viel vertrauen und Sympathie aufbauen konnte, was mir grundsätzlich auch bei anderen schwer fällt.

Genau aus diesen Gründen ist eine Verhaltenstherapie sinnvoll. Denn eine
Verhaltenstherapeutin denkt sehr lösungs- und ressourcenorientiert. Deren Ansatz bezieht sich auf die Gegenwart. Frau Pauls möchte mit mir Fähigkeiten gemeinsam mit Lösungen erarbeiten, die mir wieder meine Lebensfreude zurückgeben wird. Die Therapie orientiert sich ganz stark an einer Verhaltensänderung, die mich wieder unbeschwerter leben lässt und mir viele Wege zeigen wird- mit der ich viele Hilfsmittel und Werkzeuge selbst auch außerhalb der Therapie einsetzen kann.
Da bin ich mir bei Frau ...
sicher.

Schlussendlich kann ich Ihnen daher mitteilen, dass ich die Notwendig für eine erneuerte Verhaltenstherapie, aufgrund meiner o.g Gründe, sehe und meine derzeitige Therapeutin ebenso. Zu meiner derzeitigen Therpauetin habe ich eine gesunde Vertrauensbasis finden können, eine empathische Therapeutin und vor allem eine sehr professionelle Therapeutin, die mich sofort verstand und wusste, worum es mir geht und die Notwendig wahrnimmt.
Sie hatte mich außerdem immer miteinbezogen z. B. bei der Zielsetzung!
Dabei hatte sie erst mal meine Vorschläge sich gewünscht, damit sie mich zum nachdenken bringen kann, was erst mal für mich wichtig ist! Sie war immer geduldig und einfühlsam. Als sie merkte, dass ich Hilfe brauche. Hatte sie mich dann unterstützt!


Sie ging in ihrer Behandlung sehr einfühlsam, vertrauensvoll, behutsam und bedacht vor.
Frau P. hat sich sehr viel Zeit genommen und ist sehr kompetent. Denn sie hat mir immer ausführlich meine Fragen beantwortet und mir klar gemacht dass wir immer besprechen werden, worum es in den Übungen geht. Aber auch, dass wir die Ziele besprechen werden. Genau aus dem Grund kann ich aussagen, dass sie zu 100% zielführend arbeitet!
Sie hat sich auch vorgenommen mit mir Videoaufnahmen zu machen, um mit der Methode in der Therapie arbeiten zu können. Dies fand ich so toll, denn dadurch kann sie mit mir mein Verhalten und mein Auftreten reflektieren und daran zielgerichtet an meiner Problematik arbeiten!




Bei Frau P. habe ich mich nie unter Druck gesetzt gefühlt. Sie hat mich immer gefragt, ob das ok sei- wenn wir etwas besprochen haben, was für mich schmerzlich ist z. B. über das Thema mit meiner Mutter, die Mobbing und Gewalterfahrung!
In den Themen war sie besonders behutsam.
Sie hat mir in der Wahl der Themen und des Vorgehens weitgehende Freiheiten gelassen.
Ich hatte nicht den Eindruck angeleitet zu werden. Oder mir sogar ein bestimmtes Vorgehen aufgedrängt wird.
Ich bin mir zu 100% sicher, dass die Verhaltenstherapie mir, durch Frau Pauls viele positive Erfahrungen im Leben machen wird und dass ich sehr viel weiter kommen werde durch ihre Therapie.
Ich möchte das es mir endlich besser geht. Denn das ist mein gutes Recht.
Ich hoffe Sie können dies nachvollziehen.


Ich möchte endlich mein Leben in die Hand nehmen. Ich hatte endlich Hoffnung bei Frau P.
Ich werde mich immer bemühen, und mein bestes geben, damit diese Therapie erfolgreich wird. Bei Frau P. bin ich mir aber zu 100% sicher, dass dies der Fall sein wird, sie wird mich unterstützen daran habe ich überhaupt keine Bedenken. Vielmehr zu 100% Hoffnung. Frau P. wird mir viele tolle Wege zeigen, so dass wir gemeinsam Erfolg haben werden.
Denn Frau P. übt ihren Beruf mit Herzblut aus.


"Genauso wie die meisten Menschen körperliche Beschwerden jedoch vorbehaltlos von einem Arzt behandeln lassen, bedarf auch seelisches Leiden einer angemessenen Behandlung. Ganz im Sinne der ganzheitlichen Medizin definiert auch die Weltgesundheitsorganisation Gesundheit als „Zustand des vollständigen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlergehens und nicht nur das Fehlen von Krankheit oder Gebrechen“.
Ergänzend ist noch mitzuteilen, dass grundsätzlich gesetzliche Krankenkassen eine flächendeckende, bedarfsgerechte und wohnortnahe Psychotherapie gewährleisten müssen!
Darüber hinaus müssen sie rechtzeitig für die notwendige Behandlung ihrer Versicherten sorgen.
Dieser Anspruch ist in § 13 Absatz 3 SGB V gesetzlich geregelt und gilt gegenüber allen gesetzliche Krankenversicherungen.


Außerdem ist mir ist nach Beginn der Therapie bei Frau P. sehr aufgefallen/ deutlich geworden, dass ich zur meiner vorigen Therapeutin keine vertrauensvolle Beziehung aufbauen konnte! Da ich zur meiner derzeitigen Therapeutin eine gesunde Vertrauensbasis aufgebaut habe.
In der ich mich ihr gegenüber öffnen konnte und ihr schon sehr schnell alles anvertraut habe!

Daher möchte ich gerne die Therapie bei meiner derzeitigen Therapeutin beginnen, da es mir aufgrund meiner negativen Vorbelastung (mit der vorigen Therapeutin) es schon schwerfiel, eine so gute Therapeutin zu finden.
Deshalb bitte ich Sie, den Ablehnungsbescheid aufzuheben und mir die Verhaltenstherapie zu bewilligen.


Vielen Dank für Ihre Bemühungen!
Ich freue mich über eine positive Nachricht von Ihnen!


Mit freundlichen Grüßen

...

Ps: einige Absätze wurden von mir eingefügt, das hatte ich nämlich meiner Therapeutin erst mal ausführlich geschrieben. Der Gutachter hat das kürzer!

Vielen Dank vielmals, dass ihr meinen Brief gelesen habt !

Liebe Grüße
Yasemin

30.03.2017 20:47 • 04.04.2017 #1


16 Antworten ↓


Hallo Yasemin,

Ich habe das mal nur kurz überflogen und bin heute leider zu müde um dir ausführlich zu antworten. Ich werde dir aber morgen aufjedenfall etwas genaueres dazu schreiben. Ich möchte nur nicht das du das Gefühl hast du wirst nicht gehört. Ich habs gelesen und werde dir morgen darauf antworten bis dahin versuche dir noch einen Guten Abend zu machen und bleib gelassen. Die meisten Therapeuten und Ärtze sind auch keine Götter in weiss. Ich gehe davon aus das es gut für dich ausgeht und du das bekommst was du dir wünscht. Mehr dazu Morgen

Bis dahin alles Gute

Tiberias

30.03.2017 21:51 • x 1 #2



Ich habe große Angst

x 3


Nil97
Hallo Tibarias ,

ich kann Dir auch gerne per Mail die Unterlagen zeigen, wenn das ok ist! Von meiner Logopädin und dem Psychiater und der Anwältin!



es freut mich sehr, dass jemand mit geantwortet hat, ( dass Du mir geantwortet hast, das ist sehr lieb von Dir!

Vielen lieben Dank vielmals!

Aber ich mache mir sehr große Sorgen, dass der Widerspruch auch abgelehnt wird! Denn die Therapie brauche ich sehr wirklich und meine Therapeutin meine Logopädin sogar der Psychiater spricht zu 100% für eine Verhaltenstherapie bei meiner jetzigen Therapeutin!

Bis morgen, ich freue mich schon!

Dankeschön Dir auch alles gute!


Liebe Grüße

Nil

30.03.2017 22:00 • #3


Hi,

Also um das mal runterzubrechen, gebe ich dir mal wieder wie ich das bis jetzt verstanden habe.

Therapie 1 von März 2015 bis September 2016 bei Therapeut 1 --->abgebrochen wegen pers. Differenzen

Therapie 2 von Jan. 2017 bis März 2017 bei Therapeut 2 ---> Langezeit Therapie beantragt, aber abgelehnt von der Krankenkasse



-Thearpeut 1 schreibt der Krankenkasse von einem positiven Verlauf und keinem weiteren Therapiebedarf.
- Langzeit Therapie bei Therapeut 2 wird daher von der Krankenkasse abgelehnt.
- Du legst Widerspruch gegen die Ablehnung ein
- Therapeut 2 , dein Hausarzt, ein Psychiater, dein Logopäde und ein Anwalt sehen das anders und unterstüzen dich das du die neue Langzeittherapie bekommst.
- Entscheidungsgewalt geht nun an einen Gutachter der die Stellungsnahmen von allen Therapeuten und Ärzten bekommt
- Entscheidung des Gutachters steht noch aus

Also wartest du jetzt auf die Entscheidung des Gutachters? Verstehe ich das richtig? Die Frage die ich mir stelle ist, wer hat diesen Gutachter beauftragt? Ist er von der Krankenkasse oder ein freier Gutachter ohne Verbindungen zur Krankenkasse?

Ich finde du hast alles richtig gemacht und es erstaunt mich zutiefst was du da geleistet hast. Das ist echt ein Husarenstück^^ Allergrößten respekt dafür und dafür bewundere ich dich.
Wie die Chancen stehen kann ich dir leider nicht genau sagen, aber ich gehe mit nahezu 100% Wahrscheinlichkeit davon aus das du es bewilligt bekommst. Dein Anwalt wird einen Plan B in der Tasche haben falls sich die Krankenkasse wieder Quer stellt.

Es deutet alles darauf hin das es durchgeht. Falls nicht, bist du was dein Absicherungsnetzwerk angeht sehr gut aufgestellt und die werden dir helfen und mit dir diesen Weg gehen.

Aber nochmal ich ziehe meine Hut vor deiner Leistung Chapeau!

Gruß Tiberias

31.03.2017 11:50 • x 1 #4


Nil97
Zitat von Tiberias:
Hi,

Also um das mal runterzubrechen, gebe ich dir mal wieder wie ich das bis jetzt verstanden habe.

Therapie 1 von März 2015 bis September 2016 bei Therapeut 1 --->abgebrochen wegen pers. Differenzen

Therapie 2 von Jan. 2017 bis März 2017 bei Therapeut 2 ---> Langezeit Therapie beantragt, aber abgelehnt von der Krankenkasse



-Thearpeut 1 schreibt der Krankenkasse von einem positiven Verlauf und keinem weiteren Therapiebedarf.
- Langzeit Therapie bei Therapeut 2 wird daher von der Krankenkasse abgelehnt.
- Du legst Widerspruch gegen die Ablehnung ein
- Therapeut 2 , dein Hausarzt, ein Psychiater, dein Logopäde und ein Anwalt sehen das anders und unterstüzen dich das du die neue Langzeittherapie bekommst.
- Entscheidungsgewalt geht nun an einen Gutachter der die Stellungsnahmen von allen Therapeuten und Ärzten bekommt
- Entscheidung des Gutachters steht noch aus

Also wartest du jetzt auf die Entscheidung des Gutachters? Verstehe ich das richtig? Die Frage die ich mir stelle ist, wer hat diesen Gutachter beauftragt? Ist er von der Krankenkasse oder ein freier Gutachter ohne Verbindungen zur Krankenkasse?

Ich finde du hast alles richtig gemacht und es erstaunt mich zutiefst was du da geleistet hast. Das ist echt ein Husarenstück^^ Allergrößten respekt dafür und dafür bewundere ich dich.
Wie die Chancen stehen kann ich dir leider nicht genau sagen, aber ich gehe mit nahezu 100% Wahrscheinlichkeit davon aus das du es bewilligt bekommst. Dein Anwalt wird einen Plan B in der Tasche haben falls sich die Krankenkasse wieder Quer stellt.

Es deutet alles darauf hin das es durchgeht. Falls nicht, bist du was dein Absicherungsnetzwerk angeht sehr gut aufgestellt und die werden dir helfen und mit dir diesen Weg gehen.

Aber nochmal ich ziehe meine Hut vor deiner Leistung Chapeau!

Gruß Tiberias




Hallo Tiberias, ganz genau ich habe von März/15 bis September 2016 eine Verhaltenstherapie gemacht. Erst hatten wir 25 Sitzungen beantragt dann hat die 20 Sitzungen verlängert. Dann wollten wir noch mal eine Verlängerung beantragen, da habe ich aber rechtzeitig die Bremse gezogen und meine ganze Mut gefasst ihr mitgeteilt, dass ich die Verlängerung nicht machen möchte. Sie hatte den Bericht schon fertig. Dann hat sie das alles persönlich genommen und sich und ihre Kompetenz in frage gestellt. Sie war sowieso immer unsicher und zweifelte an ihrer Kompetenz und an sich als Therapeutin.

Auch merkte ich Unsicherheiten dadurch, dass sie sagte ich schaue mir Zeitschriften an und denke mir wäre ich auch so wie die auf den Fotos. - ich glaube sie ist mit sich selbst nicht zufrieden.

Das verunsicherte mich auch.

Auch sagte sie mir, dass Ihre Erzieher damals Selbstbewusst waren als ich ihr über meine Ängste berichtet habe, die ich im Praktikum in der Kita hatte.


Da die Therapeutin jetzt der Krankenkasse in ihrem Bericht die Therapie positiv berichtet hat, so dass die Krankenkasse denkt dass eine zweite Verhaltenstherapie nicht für mich ist , glaube ich dass das abgelehnt wurde.


Der MDK( medizischer Dienst) da sitzt ein Gutachter er hat die Therapie abgelehnt. Die Krankenkasse beauftragt die MDK das zu überprüfen und meine Unterlagen gehen in einem verschlossenen Umschlag an den Gutachter.


Der Gutachter hat eine Psychiatrie einen Psychiater und eine Reha empfohlen.
Aber alle haben in der Begründung geschrieben dass ich kein Bedarf daran habe und dass ich eine gute Verhaltenstherapie brauche uns zwar bei der jetzigen Therapeutin.
Dies wurde auch begründet.

Meine jetzige Therapeutin hat eine private Praxis.
Also sie bietet Therapie im Kostenerstattungsverfahren an.

Heute Vormittag wurden meine Unterlagen von der Sachbearbeiterin an den Gutachter weitergeleitet.

Die Sachbearbeiterin meinte es könnte in einer Woche eine Rückmeldung kommen. Da meine Unterlagen schon beim Gutachter liegen.
Jetzt warten wir auf die Entscheidung. Am Montag hat der Gutachter alles vor sich liegen.

So ist die ganze Sache.
Hoffentlich wird die Therapie dieses mal bewilligt.
Wir haben alle wirklich alles ganz gut begründet.


Ich bedanke mich recht herzlich für Deine lieben Worte. Alles gute und vielen Dank!

Liebe Grüße

Yasemin- Nil

31.03.2017 13:52 • #5


Nil97
Und wenn der Widerspruch auch abgelehnt wird dann muss ich zum Sozialgericht und das dauert länger!

31.03.2017 14:12 • #6


Nil97
Und meine Therapie ging bis November 2016 da hatte ich am 6. November meine letzte Sitzung.
Sie hat der Krankenkasse mitgeteilt dass ich bis September Therapie gemacht hätte, das stimmt aber nicht. Warum sie das so mitgeteilt hat weiß ich nicht fällt dir da etwas ein. Das kann ich der Krankenkasse auch mitteilen, dass das auch nicht stimmt!

31.03.2017 17:08 • #7


Vorab ich bin kein Anwalt und gebe keine Rechtsberatung. Alles was ich hier schreibe ist nur meine persönliche Meinung

Okay also der Gutachter hat schon sein Gutachten erstellt und ist zum Schluss gekommen du bekommst die Therapie nicht, stattdessen schickt er dich zum Psychiater und anschließend Reha.

Was für eine Reha soll das denn sein? Eine medizinische oder berufliche?

Und gegen dieses Gutachten hast du Widerspruch bei der Krankenkasse eingelegt. Ich kenne das ein wenig anders denn du könntest immer noch ein Gegen Gutachten einreichen. Frage deinen Anwalt ob sowas möglich ist und was er davon hält.

Das Problem was sich ergibt ist folgendes dieser Gutachter ist ein Facharzt und deine Hausarztin und deine Therapeuten sind "nur" normale Ärzte oder Therapeuten. Bei Gericht wird die Meinung eines offiziellen Gutachters (Facharztes) möglicherweise höher bewertet als die eines normalen Therapeuten. D.h bevor du vors Sozialgericht ziehst stelle sicher das du auch mindestens ein Gutachten von einem Facharzt in der Tasche hast. Besser wären natürlich 2 oder immer eins mehr wie die Krankenkasse.

Also deine Therapeutin hat doch mit verlaub gesagt einen Sprung in der Schüssel^^

Ne ist besser wenn du von der alten Besenschwingerin weg ist. Nimm es nicht persönlich es gibt auch unter Therapeuten oder Ärzten immer wieder schwarze Schafe die rumpfuschen und durch das Raster fallen.

31.03.2017 17:36 • #8


Nil97
Zitat von Tiberias:
Vorab ich bin kein Anwalt und gebe keine Rechtsberatung. Alles was ich hier schreibe ist nur meine persönliche Meinung

Okay also der Gutachter hat schon sein Gutachten erstellt und ist zum Schluss gekommen du bekommst die Therapie nicht, stattdessen schickt er dich zum Psychiater und anschließend Reha.

Was für eine Reha soll das denn sein? Eine medizinische oder berufliche?

Und gegen dieses Gutachten hast du Widerspruch bei der Krankenkasse eingelegt. Ich kenne das ein wenig anders denn du könntest immer noch ein Gegen Gutachten einreichen. Frage deinen Anwalt ob sowas möglich ist und was er davon hält.

Das Problem was sich ergibt ist folgendes dieser Gutachter ist ein Facharzt und deine Hausarztin und deine Therapeuten sind "nur" normale Ärzte oder Therapeuten. Bei Gericht wird die Meinung eines offiziellen Gutachters (Facharztes) möglicherweise höher bewertet als die eines normalen Therapeuten. D.h bevor du vors Sozialgericht ziehst stelle sicher das du auch mindestens ein Gutachten von einem Facharzt in der Tasche hast. Besser wären natürlich 2 oder immer eins mehr wie die Krankenkasse.

Also deine Therapeutin hat doch mit verlaub gesagt einen Sprung in der Schüssel^^

Ne ist besser wenn du von der alten Besenschwingerin weg ist. Nimm es nicht persönlich es gibt auch unter Therapeuten oder Ärzten immer wieder schwarze Schafe die rumpfuschen und durch das Raster fallen.




Also ganz genau der erste Antrag wurde von meiner neuen Therapeutin abgelehnt und jetzt haben wir einen Widerspruch eingelegt, von mir eine aussagekräftige Begründung von meiner Therapeutin, von einem Facharzt also einem Psychiater, von meiner Logopädin und von der Anwältin!

Mal sehen was jetzt passiert mit dem Widerspruch, die Sachbearbeiterin hat gesagt nächste Woche würde ich eine Antwort erhalten.


Ja der Gutachter hat die Therapie abgelehnt und eine Reha und eine Psychiatrie und ein Psychiater
empfohlen. Alle sind aber der Meinung dass ich das nicht brauche.


Welche Form von einer Reha der Gutachter spricht weiß ich nicht aber ich habe ihm ganz ausführlich und super gut begründet warum ich keine Reha, einen Psychiater und eine stationäre Therapie möchte/ brauche !


Meine Therapeutin fand das auch nicht sinnvoll sogar der Psychiater bei dem ich war!
Ich bin gespannt!

31.03.2017 18:14 • #9


Plumbum
Du rennst von Pontius zu Pilatus und kämpfst wie eine Löwin für eine weitere Therapie, mal ehrlich... wovor hast Du eigentlich noch Angst? Mir scheint Du bist weitaus stärker und gesünder als Dir selbst bewusst ist.
Ich hab den Eindruck, Du hast mehr Angst keine weitere Therapie zu bekommen, als vor Deinen Ängsten selbst...


Grüsse
Plumbum

01.04.2017 08:43 • x 3 #10


Liebe Nil97,

wie immer gebe ich keine Rechtsberatung alles hier ist nur meine persönliche Meinung ich bin kein Anwalt

Es geht nun den bürokratischen Lauf, nur weil ein Gutachter so entscheidet heisst das noch lange nicht das du keine Chance mehr auf die Therapie hast. Was hat dein Anwalt gesagt zu dem vorschlag mit dem gegen Gutachten? Weisst du ein Gutachter vom MDK ist eher der Krankenkasse zugeneigt. D.h im Klartext es geht ums Geld. Dein Widerspruch war richtig und auch was du bisher alles mit einer unglaublichen Leistung erreicht hast.

Sorge aber auch für den Fall das dein Widerspruch abgelehnt wird, und beziehe da deinen Anwalt mit ein. Wie gesagt ein Gutachten eines anderen Facharztes kann dir nicht schaden. Wer das bezahlen muss kann ich dir allerdings nicht sagen. Es könnte sein das du die Kosten für ein unabhängiges Gutachten erstmal selbst zahlen musst und es falls es später doch durchgeht dir wieder erstattet wird. Frage da aufjedenfall mal deinen Anwalt ob ein eigenes Gutachten von der Patienten Seite sinn macht.

mit besten Grüßen Tiberias

kannst auch gerne per PN schreiben

01.04.2017 22:26 • #11


Liebe Nil97,

Wie immer gebe ich keine Rechtsberatung und alles was ich schreibe ist nur meine persönliche Meinung, ich bin kein Anwalt.

Ich habe deine PN´s erhalten. Ich möchte aber dich gleich warnen. Sei vorsichtig WEM du im internet solche sehr persönlichen Sachen schickst. Auch in diesem Forum gibt es -Idioten- die mit sowas unter Umständen etwas nicht so nettes anstellen könnten. Ich habe mir die PN angegguggt und gelöscht. Was ich rausgelesen habe passt soweit. Deine Anwältin ist gut und ich bin mir sicher, sie wird für dein Recht und deine Wünsche eintreten und sich nicht so einfach abspeisen lassen.

So wie ich das rausgelesen habe, hatte der MDK Gutachter nur einen Bericht deiner alten Therapeutin vorliegen. Deshalb hat er so entschieden. Da du ja jetzt mit einem Psychiater (Facharzt) , deinem Hausarzt und deiner Logopädin weitere Stellungnahmen eingreicht hast, muss der MDK diese Dinge miteinbeziehen und die "Sachlage" neu bewerten. Von daher bin ich mir hier ziemlich sicher das dein Widerspruch durchgeht und du die neue Langzeittherapie bekommst.

Ich bin immer noch zutiefst erstaunt und möchte dir hier erneut mein Lob und meine Anerkennung aussprechen das was du da geleistest hast, würde nicht mal ein gesunder so gut und mit so einem Selbstverständniss hinbekommen.

Hut ab!

Gruß Tiberias

02.04.2017 10:29 • #12


Nil97
Hallo Tiberias,

da hast Du Recht. Ich muss im Internet aufpassen, vielen herzlichen Dank für die Zeit, die Du dafür investiert hast. Dankeschön

Ja Du hast das ganz richtig verstanden. Glaubst Du wirklich mit dem Widerspruch wird die Therapie jetzt bewilligt. Ich wünsche mir es so. Auch wenn ich das alles in der Zeit mit dem Ziel für eine Bewilligung geleistet habe, geht es mir nicht so gut und möchte dass die Therapie endlich beginnt.

Ich denke, dass wenn ich etwas erreichen möchte so dass es mir gut geht muss ich auch dafür etwas tun. Da kann ich nicht davon ausgehen dass nur meine Therapeutin und die anderen Beteiligten eine Stellungnahme schreiben. Natürlich habe ich jeden einzelnen selbst dafür angesprochen ob sie mir dabei behilflich sein können und eine Stellungnahme schreiben.

Ich möchte dass die Therapie endlich beginnt.
Und die ausführliche Begründung habe ich geschrieben damit der Gutachter auch meine Sicht erfahren kann. Wenn ich einfach einen Widerspruch geschrieben hätte würde es nicht viel bringen.

Hier im Forum schrieb jemand :

Ich würde von Pontius zu Pilatus rennen und wie eine Löwin für eine weitere Therapie kämpfen = das stimmt ich kämpfe für meine Gesundheit! Und möchte dass es mir besser geht.

, mal ehrlich... wovor hast Du eigentlich noch Angst! Ihr scheint es ich wäre stärker und gesünder als mir das selbst bewusst ist.
Sie hätte den Eindruck, ich habe mehr Angst keine weitere Therapie zu bekommen, als vor meinen Ängsten selbst...



Die Überschrift habe ich geschrieben weil mir in dem Moment nichts eingefallen ist und auf einmal wurde die Überschrift angenommen.





Vielen lieben Dank!
Alles gute und einen schönen Sonntag:)

Liebe Grüße

Yasemin Nil

02.04.2017 11:23 • #13


Wie bei anderen Situationen und Leiden auch...wir halten uns alle fest an einem Strohhalm...bis wir begreifen...wir können auch alleine auf beiden Beinen stehen...du solltest dir das bewusst machen...Angst ist Angst...ich habe auch Angst...viele hier haben Angst...aber kein anderer Mensch, Therapeut oder Glaube...kann dir den Weg abnehmen selber damit laufen zu lernen...wie Kinder ihren ersten Schritt wagen...man fällt...und wir leiden...aber wenn du deine Angst akzeptierst...sie als Wesen betrachtest...wenn du sie annehmen kannst...wird sie sich auflösen...in Liebe verwandeln...Wenn du Angst hast...hast du Angst...dein inneres ängstliches Kind braucht dich...sei die Mut...woran sich es halten kann...

Hoffe das war nicht zu negativ ausgedrückt oder so...manchmal muss man die Realität wahrnehmen um den Ehrgeiz wieder selber zu gewinnen...du schaffst das...

Grüßle
MissPanicRoom

02.04.2017 11:27 • #14


Nil97
Ich weiß nicht ob Du mich verstehst aber ich bin zu einem Punkt gekommen wo ich selber nicht mehr mit meinen Problemen klar komme!
Diese ehemalige Therapie habe ich zum Glück beendet. Ihr ging es nur ums Geld anscheinend. Meine vorige Therapeutin wusste dass ich keine Fortschritte mit ihr mache. Sie wollte keine andere Methoden mit mir versuchen. Ihr war alles bewusst und sie hatte es schwer an mich ran zukomme. Dies hat sie meiner neuen Therapeutin mitgeteilt.

Aber das harte ist dass sie der Krankenkasse in dem Abschlussbericht geschrieben hat dass die Therapie positiv beendet wurde.
Unglaublich. Alles wegen ihr. Das Geld war ihr anscheinend wichtiger. Sie wollte nur keinen schlechten Ruf und hat einer Therapeutin das alles mitgeteilt. Hätte sie mir eine andere Therapeutin empfohlen.
Aber das alles habe ich in meinem Bericht geschrieben.
Das wird der Gutachter jetzt erfahren.



Ich wünsche mir sehnlichst die Integration ins Berufsleben.

02.04.2017 11:49 • #15


Ja Nil97,

Da gebe ich dir Recht auch der Imageschaden kann gewaltig sein. Wenn das die Runde macht und sich rumspricht unter den Patienten kann sie zumindest an diesem Standort im schlimmsten Fall ihre Praxis dicht machen. Ich halte es trotzdem für extremst Egoistisch und überhaupt nicht im Sinne des Patienten (also für dich). Geld und Image das verdirbt die Leute und anscheinend sind auch Ärzte/therapeuten nicht davor gefeilt. Aber naja warte den Widerspruch ab. Wie lange ist denn die Bearbeitungs dauer eines Widerspruchs haste da schon ein Datum erhalten?

Gruß Tiberias

04.04.2017 12:19 • #16


Nil97
Zitat von Tiberias:
Ja Nil97,

Da gebe ich dir Recht auch der Imageschaden kann gewaltig sein. Wenn das die Runde macht und sich rumspricht unter den Patienten kann sie zumindest an diesem Standort im schlimmsten Fall ihre Praxis dicht machen. Ich halte es trotzdem für extremst Egoistisch und überhaupt nicht im Sinne des Patienten (also für dich). Geld und Image das verdirbt die Leute und anscheinend sind auch Ärzte/therapeuten nicht davor gefeilt. Aber naja warte den Widerspruch ab. Wie lange ist denn die Bearbeitungs dauer eines Widerspruchs haste da schon ein Datum erhalten?

Gruß Tiberias



Hallo Tiberias,

ja mal gucken wie die Gutachterin darauf reagierte.
Vielleicht werden sie da irgendwas unternehmen. Ich finde das einfach unverschämt von ihr dass sie ihr das alles bewusst war. Sie sollte das nicht machen und dann auch noch meiner jetzigen Therapeutin zugeben dass ihr das alles bewusst war.
Ich finde das Verhalten auch zu egoistisch.


Ich bin gespannt. Die Sachbearbeiterin meinte diese Woche könnte eine Antwort kommen. Ich bin gespannt, was raus kommt. Ich hoffe das wird dieses mal genehmigt.

Wenn das abgelehnt wird weiß ich nicht was ich machen soll. Zum Sozialgericht vielleicht aber ich weiß nicht ob das etwas bringen würde. Wenn zwei Gutachter ablehnen. Ich hoffe nur das wird positiv.
Denn wir haben wirklich alles gemacht.

Glaubst Du ich könnte meine ehemalige Therapeutin in dem Fall kontaktieren oder meine Therapeutin lieber.


Vielen lieben Dank!

Liebe Grüße

Yasemin Nil

04.04.2017 15:17 • #17



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