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xXBobXx
Mitglied

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21
Themen:
1
Mitglied seit:
Ich weis nicht ob ich hier richtig bin aber ich bin gerade echt alleine und muss das einfach irgendjemanden fragen Sad

Ich habe starke (psychische) Angst vor der Schule und gehe daher schon seit langer Zeit nicht mehr hin. (nie geschwänzt oder so immer abgemeldet) ich habe immer versucht mich meinen Problemen zu stellen und wieder dort hin zu gehen aber bisher ohne Erfolg. ich kann auch sagen woran das liegt: neben dem normalen Schul druck der durch meine Abwesenheit um ein vielfaches grösser wird, werde ich nun auch noch gezwungen zu einer Stationären behandlung. ich habe schon seit Wochen nicht mehr geschlafen deswegen, da ich auch panische angst davor habe länger weg von Zuhause zu sein. Klar ich verstehe das man mir so helfen will und das ich das muss aber ich habe echt derart angst vor dieser Behandlung das ich selber fürchte das ich mir was antun könnte... heute kam ein Brief indem es hiess das es am Montag soweit sein soll. ich zittere nun schon seit Stunden und kann nicht aufhören zu weinen... die bereiten mir nur noch mehr Schmerz mit sowas... meine Therapeutin sagt das das ganze gut für mich sei und ich mich nicht wehren soll... klar im NORMALFALL ist es das sicher, das steht ausser Frage aber nicht jeder hat derart Angst wo anders zu übernachten. ich habe mir auch vorgenommen wieder mehr zu unternehmen um der Schule wieder näher zu kommen... alles zu nichte gemacht und das nur weil man mir angeblich ''helfen'' will. Ich bin noch minderjährig und wohne daher bei meinen Eltern... ich frage mich jetzt: wie kann ich mich bis Montag dagegen wehren OHNE mir selber weh zu tun oder mich sogar umzubringen... ich will das ja auch nicht aber ich denke das meine Kontrolle über mich nachlässt wenn ich tatsächlich dort hin muss Sad können die mich echt unter solchen Druck stellen OBWOHL sie wissen das es mir grosse schwierigkeiten bereitet?

22.07.2013 #1


156 Antworten ↓
W

where.there.is.light
Gast

Jetzt mal ganz ernsthaft - habt ihr denn wirklich gelesen was Bob geschrieben hat?

Zitat von xXBobXx:
Ich habe starke (psychische) Angst vor der Schule und gehe daher schon seit langer Zeit nicht mehr hin. (nie geschwänzt oder so immer abgemeldet) ich habe immer versucht mich meinen Problemen zu stellen und wieder dort hin zu gehen aber bisher ohne Erfolg.



Zitat von xXBobXx:
da ich auch panische angst davor habe länger weg von Zuhause zu sein



Zitat von xXBobXx:
also musste ich dort 1-2 mal pro Woche ambulant hin um mit einer Therapeutin

(wenn auch etwas widerwillig, aber geht hin!)


Zitat von xXBobXx:
was die Angst vor der Schule betrifft habe ich grosse Vortschritte gemacht die aber von niemandem dort zur Kenntnis genommen werden



Zitat von xXBobXx:
also ich hätte es wenigstens ernsthaft verucht!

(das bezieht sich darauf, wenn das mit der Station nicht dazwischen gekommen wäre.)

Zitat von xXBobXx:
und ja ich bemühe mich sehr wohl

Wie schon mehrfach erwähnt, können wir nicht sagen wo seine Leistungsgrenzen liegen und nicht jeder hat die gleiche Kraft! Physisch nicht, wie psychisch auch nicht.

Zitat von xXBobXx:
Das es nicht so normal ist das ich Panik habe wo anders zu übernachten ist mir schon klar [...]
Ich werde mich im dieses Problem kümmern wenn ich erst mal den Rest los bin


Zitat von xXBobXx:
und das ich Hilfe brauche weis ich auch


Zitat von xXBobXx:
Naja ich bin eigentlich total zufrieden mit der Schule... ich hatte gute Noten und viele Freunde [...]
Ich hatte eigentlich auch nie ein Problem mit der Schule... ich bin grundsätzlich gerne hingegangen


So an der Stelle höre ich mal mit dem Zitieren auf.
Woran! könnt ihr denn nun bitte sehen, das Bob ein pubertierender ist, der jedem auf der Nase rumspringt und sich pauschal gegen alles verwehrt, nichts versucht, sich seiner Probleme nicht bewusst ist, und gar keine Schulbildung will? Das ist, was ihr ihm so im Laufe der Posts unetrstellt habt.
Die Zitate (ihr könnt sie gerne im gesamt Kontext nachlesen) zeigen ganz klar

- Bob ist sich dessen bewusst das er Probleme hat, er benennt sie sogar ganz konkret!
- er ist sich bewusst darüber, dass das er nicht woanders übernachten kann nicht normal ist und ein Problem ist
- Bob ist verwirrt und verzweifelt wegen der Schule, da er gerne hingehen möchte und immer gerne hingegangen ist (trotz mancher Sachen wie das er Schule als unnatürlich empfindet) und das er darin zur Zeit sein wichtisgtes Problem sieht -
was übrigens sehr vernünftig ist, da dass zeigt, dass er weiß, wie wichtig Bildung ist!
Er setzt ja selber Prioritäten: erst das Schulproblem angehen und danach das mit dem Übernachten.
Diese Reihenfolge ist sinnvoll für sein Leben und vermutlich auch für seine psychische Belastbarkeit.
- Bob sagt auch ganz klar, dass er weiß, dass er seine Probleme nicht ohne Hilfe lösen kann, lediglich das er eine Hilfe/einen Therapeut möchte, der ihm zuhört und ihn ernstnimmt. Er möchte einfach in die Hilfe für ihn mit einbezogen werden! Das ist was er sich wünscht und der Wunsch ist nicht nur legitim sondern eigentlich die Basis jeder erfolgreichen Therapie.

Also, bitte woher, kommen eure Annahmen? Ich kann das beim besten Willen nicht herauslesen!

Bob wird nicht zum laschen hin verstärkt und ich denke, er ist sich seiner Pflichten auch bewusst. Sonst hätte er kaum die ambulante Therapie mitgemacht und würde auch nicht an seinen Problemen arbeiten wollen - was er ganz klar will.
Er verlangt lediglich, dass er in Entscheidungen die ihn betreffen! mit einbezogen wird und das man ihn dahingehend ernst nimmt. Und das ist wirklich nicht zu viel verlangt eigentlich. Bob hat seine Probleme klar erkannt, selber benannt in welcher Reihenfolge/Priorität er an ihnen arbeiten will und das er an ihnen arbeiten will.
Wenn man das nicht eigenverantwortlich/selbstverantwortlich nennnt, dann weiß ich auch nicht!

15.07.2013 12:43 • #126


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A


Ich habe einfach keine Rechte mehr :(

x 3


W

where.there.is.light
Gast

Zitat von benjaminL:
Wenn du biologische Vorgänge untersuchen willst, benutzt du ja auch keine Physik-Textbücher - obwohl natürlich trotzdem alle Lebewesen aus Atomen bestehen ...


Komisch, dass wir um Studium genau deshalb physikalische und analytische Chemie und Physik haben und bei den Untersuchen biologischer Vorgänge die Physik brauchen. Oder wie würdest du sonst Potentialveränderungen an Zellmembranen und Nerven untersuchen und beschreiben, oder die Reizweiterleitung im Körper erklären wenn nicht mit der Physik? Das will ich echt mal sehen! Und um das zu können muss man sich auch in der Biologie mit Physik beschäftigen und ja, auch Physikbücher wälzen.


Zitat von benjaminL:
"Die Neurobiologie beschäftigt sich im Wesentlichen mit den molekularen und zellbiologischen Grundlagen der Neurowissenschaften." https://de.wikipedia.org/wiki/Neurowissenschaften


Und wenn du schon Wikipedia (https://de.wikipedia.org/wiki/Neurowissenschaften) zitierst um mal bei deiner eigenen Quelle zu bleiben, dann bitte richtig und nicht aus dem Kontext gerissen.

"Mit dem Plural des Begriffs Neurowissenschaft werden im deutschen Sprachraum die Forschungsbereiche von Medizin, Psychologie und Biologie gemeint und pauschal zusammengefasst, in denen – meist in Kooperation mit daran angrenzenden Wissenschaftsbereichen wie der Informationstechnik und Informatik bis zur Robotik – Aufbau und Funktionsweise von Nervensystemen untersucht werden."

"Grob lassen sich die Neurowissenschaften, den Ebenen entsprechend, in vier Disziplinen einteilen:

Neurobiologie
Neurophysiologie
Kognitive Neurowissenschaft
Klinisch-medizinische Fächer
"


Das die Neurobiologie ein Teilgebiet der Biologie ist, brauch ich wohl hoffentlich nicht von irgendwo zu zitieren?!

"An zentraler Stelle der Neurowissenschaften steht die Neurophysiologie. Obwohl die Physiologie normalerweise eine Unterdisziplin der Biologie ist, nimmt sie in den Neurowissenschaften insofern eine besondere Rolle ein, als neuronale Aktivität und somit die „Sprache der Nerven“ in den Bereich der Neurophysiologie fällt. Die Neurophysiologie lässt sich untergliedern in die Elektrophysiologie und die Sinnesphysiologie, ist aber auch eng verwandt mit der Neuropharmakologie, Neuroendokrinologie und Toxikologie."


Hättest du nur mal deine eigene Quelle komplett zu ende gelesen, hättest du gesehen, dass es genau das Aussagt, was auch ich dir bereits einige Posts zu vor geschrieben hab.

Um das mal ein wenig Fortzuführen - von Wikipedia:

"Neuroendokrinologie ist eine Wissenschaftsdisziplin, die sich mit der Verknüpfung des Hormonsystems mit dem Nervensystem befasst. Eine [i]benachbarte Wissenschaftsdisziplin ist die Psychoneuroendokrinologie, die auch Aspekte des Verhaltens und Erlebens mit einbezieht.[/i]"

Nerven und Hormone sind eindeutig ziemlich biologisch (noch eine Quelle dafür gefällig?) Wenn das also nichts mit der Psychologie zu tun hat, wieso hat die dann gleich eine ganze Wissenschaftliche disziplin dazu?!
*Ironie an* Ach ja, ich vergaß, weil Hormone ja keinen Einfluss auf die Psyche habe... *Ironie aus*


"Die Psychoneuroendokrinologie untersucht die wechselseitigen Zusammenhänge zwischen Verhalten und Erleben einerseits und endokrinen Funktionen andererseits.

Es gibt mehrere benachbarte Wissenschaftsdisziplinen, die sich in ihren Forschungsgebieten teilweise überschneiden:

die Endokrinologie ist die Lehre von den Hormonen.
die Neuroendokrinologie beschäftigt sich mit den Zusammenhängen zwischen dem Hormonsystem und dem Nervensystem
die Psychoneuroimmunologie beschäftigt sich mit den Zusammenhängen von Psyche, Nervensystem und Immunsystem.
die Neuropsychologie beschäftigt sich mit der Variation physiologischer Prozesse im zentralen Nervensystem und deren Auswirkungen auf psychische Prozesse.
"

Wie hier werden psychologische und biologische Aspekte im Zusammenhang untersucht?! Skandal! Und dann machen das die Biologen und die Psychologen auch noch?! Ist ja unerhört!

"Die Neuropsychologie ist ein interdisziplinäres Teilgebiet der (Klinischen) Psychologie und der Neurowissenschaften. Im engeren Sinne ist die Neuropsychologie ein Teil der [i]biologischen resp. physiologischen Psychologie, die sich mit der Variation physiologischer Prozesse vor allem im zentralen Nervensystem und deren Auswirkungen auf psychische Prozesse beschäftigt.[/i]"


Wenn du schon mit solchen Definitionen anfängst, dann schau sie bitte zu ende durch und schau welches Teilgebiet zu welcher Disziplin gehört, welche Wissenschaftsgebiete sich überschneiden! und somit zusammenhängen etc.
Und jetzt sag doch bitte nochmal, das Psychologie und Biologie nichts miteinander zu tun haben und zwei völlig voneinander losgelöste Gebiete sind!
Sowohl die Biologie beschäftigt sich mit den Auswrikungen auf das Hirn und die Psyche als auch die Psychologie sich mit der Biologie und ihren Auswirkungen beschäftigt.

09.07.2013 14:47 • #110


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G
Wie stellst du dir denn dein weiteres Leben vor?

#2


X
Wie gesagt ich WÄRE kurz davor wenn die mich nicht die ganze Zeit zu dingen zwingen von denen ich noch viel mehr Angst habe Sad ich war ein sehr guter Schüler und hatte auch viele Freunde... ich finde die machen es durch diesen Zwang noch viel schlimmer -.-

#3


G
Zitat von xXBobXx:
Wie gesagt ich WÄRE kurz davor wenn die mich nicht die ganze Zeit zu dingen zwingen von denen ich noch viel mehr Angst habe Sad ich war ein sehr guter Schüler und hatte auch viele Freunde... ich finde die machen es durch diesen Zwang noch viel schlimmer -.-

Du wärest kurz vor WAS?

Eins ist klar: Bei deinem massiven Angstproblem schaffst du es nicht alleine. stirnrunzeln

Was kann dir denn passieren, wenn du "allein" schläfst?

(Abgesehen davon, dass da Dutzende anderer Betroffener sind.)

----

Was meinst du denn konkret mit dem "normalen Schuldruck", wenn du ein guter Schüler warst?

#4


P
Leider wirst du nicht viel dagegen machen können. Aber sieh es doch als Chance. Deine Eltern bekommen massive Probleme mit dem Schulamt und dem Jugendamt. Und wenn man eine stationäre Therapie machen muss, ist es schon weit genug. In meiner Schulklasse waren früher auch immer Jugendliche über mehrere Wochen oder Monate, die aus der nahe gelegenen Klinik für Jugendliche kamen. Sie nahmen ganz normal am Unterricht teil und das war gar kein Problem.

#5


X
Ja aber ich war vorhin kurz davor mir etwas anzutun! mir gehts nicht ums Prinzip. ich habe kein Problem mit der Klinik an sich es macht mir einfach solche Angst das ich keine ahnung mehr habe was ich tun soll Sad und keiner hört mir dort zu -.-

#6


G
Zitat von xXBobXx:
Ja aber ich war vorhin kurz davor mir etwas anzutun!
Schön, dass du es nicht getan hast.

Mach dir bitte klar, dass sich die ganze "Horror-Szenerie" nur in deinem Kopf abspielt. In Wirklichkeit wird dir gar nichts passieren, sondern es wird versucht, dir besser zu helfen.

Hast du Angst vor Hilfe?

Zitat von xXBobXx:
es macht mir einfach solche Angst das ich keine ahnung mehr habe was ich tun soll Sad und keiner hört mir dort zu -.-
Du sollst GAR NICHTS tun. Das ist aber vermutlich dein Problem, dass du dich nicht führen lassen willst, sondern selber führen und kontrollieren willst.
Ist das so?

#7


X
Obwohl ich glaube das hier eh alle denken das ich total verwirrt bin und nichts mehr richtig erkenne: Nein. ich habe einfach absolut panische angst davor dort STATIONÄR hin zu gehen. aber das spielt jetzt auch keine Rolle mehr da mich wohl nur drastische massnahmen aus dieser Situation rausholen Sad

#8


P
Wovor hast du denn genau Angst? Also was macht dir an der Schule Angst?

#9


W
Hi,

so wie ich es herauslese, bist Du so wütend, weil einfach über Deinen Kopf entschieden wurde, daß Du in eine Klinik sollst.

Leider kenne ich Deine Vorgeschichte nicht, aber sicherlich ist da schon einiges vorgefallen, daß Deine Eltern beschlossen haben, Dich einzuweisen. Sicherlich halten sie es für das Beste für Dich.

Und von "drastischen Maßnahmen" rate ich Dir dringend ab. Ein Selbstmordversuch wäre das Schlimmste, was Du machen kannst. Wenn es schiefgeht, dann wirst Du zwangsweise von Ärzten eingewiesen, und das mindestens drei Monate lang in der geschlossenen Abteilung. Und das stelle Dir nicht zu einfach vor....

Was Du hier über "drastische Maßnahmen" schreibst, kommt einer Selbstmordankündigung fast gleich, und man sollte sich überlegen, den Forenbetreiber einzuschalten, damit Vorsorge getroffen wird, daß Du nicht versuchst, Dich umzubringen.

Sieh es mal sachlich: Du hast große Angst, nicht zu Hause zu schlafen. Das ist nicht ok, und es muß Gründe dafür geben. In der Klinik wird man Dir helfen, das tun, was Deine Eltern nicht können.
In der Klinik werden Dir alle zuhören, dann dazu bist Du ja da... Trost

#10


X
Man hat mir bisher nicht zugehört warum sollte das in der Klinik anders sein? und überigens muss ich schon in eine geschlossene wo Leute sind die unter anderem versucht haben sich umzubringen.

#11


W
In der Klinik wird Dir zugehört, dazu sind die Mitarbeiter ja da. Keine Angst. Smile

In die geschlossene Abteilung kommst Du nur zur Beobachtung, maximal drei Wochen, wenn die Ärzte wissen, "was mit Dir los ist", wirst Du auf eine normale, offene Station verlegt. Es ist immer derselbe Werdegang, wenn man sich nicht selber in eine Klinik begibt, sondern von jemandem eingewiesen wird. Du bist dort kein Selbstmordkandidat, wenn Du nichts davon erzählst, daß Du diesen Gedanken schon hattest, und man wird mir Dir anders umgehen, als mit den Menschen, die diesen Versuch hinter sich haben.

Kopf hoch, es wird nicht so schlimm! knuddeln

#12


X
Das ist schon merkwürdig... was du da erzählst wiederspricht dem was ich gesehen habe total. aber naja danke!

#13


W
Magst Du uns erzählen, was Du wo und wann gesehen hast? Warst Du denn schon in der Klinik zu einem Gespräch?

Es wäre hilfreich, wenn Du ein wenig mehr schreiben magst, von Dir, warum Du nun in eine Klinik sollst, vielleicht können wir Dir dann besser helfen. Magst Du uns mitteilen, wie alt Du bist?

Sorry, ich bin erst heute Abend wieder online, wenn ich es schaffe. Aber die anderen hier helfen Dir ja auch gerne. Smile

#14


X
klar:

Alles hat begonnen mit starken Schmerzen als es darum ging zur Schule zu gehen... keiner hat damals gedacht das es etwas Psychisches sei weil mein Leben eigentlich perfekt ist (war). nach 3 Wochen voller untersuchungen begann der horror erst: ich und meine Elter wurden zu einem gespräch gebeten mit irgend so einem Zentrum (hab keine Ahnung wie man das nennt) dort wurde dann entschieden das ich zur stationären Behandlung muss. das hat mich erst mal in einen Schock versetzt aber das hat nachgelassen als ich erfuhr das es noch länger geht... also musste ich dort 1-2 mal pro Woche ambulant hin um mit einer Therapeutin zu sprechen, die haben mir gesagt das mir das hilft OBWOHL sie genau wussten das es überhaupt keine Hilfe war. naja ich hatte (habe) es zuhause auch nicht mehr einfach.... mein Vater hat überhaupt keinen Respekt mehr vor mir und beleidigt mich bei jeder gelegenheit. (dabei ist er selber arbeitslos und das genaue gegenteil von perfekt) nun sind etwa 4 Monate seit dort vergangen und mir gehts (wegen dem ständigen druck) immer schlechter... was die Angst vor der Schule betrifft habe ich grosse Vortschritte gemacht die aber von niemandem dort zur Kenntnis genommen werden. man hat mir erst gerade am Montag gesagt das es erst Mitte Juli was wird! ich wäre bis am 16. Juli (da beginnen bei uns die Sommerferien) wieder zur Schule gegangen... also ich hätte es wenigstens ernsthaft verucht! ich stehe aber schon seit mehr als einem Monat permanent unter Stress wegen der Stationären behandlung und ich kann nicht mal mehr schlafen. das mit den Sommerferien hat mich total beruhigt da es für mich sowieso total inakzeptabel wäre dann dort hin zu gehen hätte ichs vorher geschafft wieder zur schule zu gehen (wie oben gesagt) nun rufen die einfach heute an und sagen das ich am Montag erwartet werde? ist das echt der dank für meine Bemühungen? das akzeptiere ich nicht. ich habs meiner Therapeutin hundert mal gesagt: ich kann das nicht und es bereitet mir Kopfschmerzen wenn ich nur schon daran denke! niemand reagiert auf das was ich sage und ich denke ich beschleunige sogar alles. ich weis einfach nicht mehr was ich tun soll... meine Mutter verbietet es mir mit meiner Therapeutin zu sprechen weil ich angeblich nichts mehr mit ihr zu tun habe. Sad ich erwarte natührlich nicht das man hier meine Probleme löst oder sowas aber ich muss wissen was ich dagegen tun kann... ich weis das alle nur das beste für mich wollen aber es ist nun mal nicht das beste Sad ich muss das irgendwie umgehen denn es ist echt UNDENKBAR für mich dort hin zu gehen. war hier jemand schon mal in einer ähnlichen Situation?

#15


P
Zitat:
ist das echt der dank für meine Bemühungen? das akzeptiere ich nicht. ich habs meiner Therapeutin hundert mal gesagt:


Um welche Bemühungen geht es denn? Um den leichten Versuch bis zu den Sommerferien zur Schule zu gehen?

Und willst Du Dich denn bemühen?
Oder willst Du gerne den Ton angeben- indem Du alles 100 Mal sagst?


Hilft Dir denn Deine Mutter?
Ich sehe das ähnlich wie GastB alleine schaffst Du es vermutlich nicht.

Und in der Klinik wird Dir geholfen.

Wie stellst Du Dir denn ohne Schulabschluß Dein Leben vor?

Oder was hättest denn gerne?

#16


X
Meine Mutter hilft wo sie nur kann. und ja ich bemühe mich sehr wohl oder willst du hier jetzt auch plötzlich behaupten Gedanken zu lesen?

#17

Mitglied werden - kostenlos & anonym

G
Was hast du denn in der Klinik gesehen, das du so unakzeptabel findest?

Und wie alt bist du denn nun wirklich? Auch das ist wichtig, wenn man dir etwas raten soll.

Und: Was meinst du damit genau, dass du "das nicht kannst" (in die Klinik gehen). WAS genau kannst du daran nicht, bzw. was stellst du dir vor, was da passieren würde?

#18


P
Hallo xXBobXx,

zum Thema Deines Threads: niemand kann Dich gegen Deinen Willen zu einer stationären Behandlung zwingen. Die Richtlinien dafür findest Du im PsychKG Deines Bundeslandes bzw. einem Unterbringungsgesetz, falls in Deinem Bundesland eines existiert.

Jedenfalls nach dem, was Du geschrieben hast, liegen die Voraussetzungen für eine Zwangsbehandlung nicht vor. Dass Du minderjährig bist, spielt keine Rolle. Von daher bist Du nicht rechtlos. Vielleicht gibt es andere Möglichkeiten, kompetente Hilfe zu bekommen.

Grüße

pc

#19


G
Zitat von panicchief:
Dass Du minderjährig bist, spielt keine Rolle.
So pauschal kann man das m.E. nicht sagen. Eltern haben Rechte. Allerdings wohl nur bis zu einem bestimmten Alter. Und das hat er uns bisher ja nicht verraten.

#20


A


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