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callisto

callisto
Mitglied

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Fühlt Ihr Euch auch manchmal irgendwie verwirrt?
Also ich habe in letzter Zeit öfter das Problem, dass mir auf einmal alles so komisch und fremd vorkommt. Sogar mein Mann oder mein eigenes zu Hause. Dann habe ich totale Panik den Verstand zu verlieren. Manchmal meine ich auch, ich sei auf einmal komisch und würde unnormal rüber kommen. Ist schwer zu beschreiben.
Diese Symptome gehen immer wieder weg aber ich habe immer Angst, dass das der Anfang vom wahnsinnig werden ist. Bin schon total fertig deswegen, weil meine grösste Angst im Moment sowieso darin liegt, den Verstand zu verlieren.

11.05.2020 #1


181 Antworten ↓
B

blackwhitewoman
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Wo finde ich diese PN? Hey Leute es ist eine lange Zeit her, er hat nachdem 2 wochen später, nachdem ich in dieses Forum geschrieben habe, mich versetzt, wir hatten zusammen ein Treffen und er ist nicht gekommen. Hat mich quasi versetzt. Habe dann endlich den Schlussstrich gezogen und habe alle seine Sachen die er noch bei mir hatte, bei ihm zuhause vor seiner Türe gesetzt. Das sind 20 Monate her. Ich wollte wieder die Frau werden die ich wahr bevor ich ihn kennengelernt hatte. Ich bin nicht mehr die gleiche Frau weil och ein solches Verhalten nie wieder tolerieren werde, es brauchte 4 Jahre im ganzen, bis ich endlich den Absprung geschafft hatte. Wegen ihm habe ich zugenommen und mich total gehen lassen, bin in eine tiefe Depression gefallen. Seit einem halben Jahr befinde ich mich in der Ergotherapie, um mein Selbstbewusstsein aufzubauen, da ich eine instabile PS habe und das schon seit Jahren. Bevor ich ihn kennenlernte kam ich so swlbstbewusst rüber war es aber nicht. Ja, ich wurde Opfer narzisstischem Missbrauchs. Hätte vorher nie gedacht das ich mich wegen eines Mannes so tief gehen lassen werdw, ich war vorher attraktiv nach ihm war ich kaum mehr wiederzuerkennen. Seit ein paar Monaten sehe ich optisch wieder viel besser aus, und bin fast wieder die Alte rein äusserlich, innerlich bin ich aber nicht mehr die gleiche, arbeite an mir, weiss was ich nie wieder möchte, und will so weitermachen. Dieser Mann hat es geschafft mich zu zerstören. Er kam ja wieder an, hat mir einen Liebesbrief geschrieben aber es kam keine Reaktion von mir. Wieder paar Monaten später, sah er mich in dieser Singlebörse und sagte das er mich liebt und so weiter. blablabla. Habe geantwortet das mir damals verletzt hatte, aber er sagte es wäre alles meine Schud gewesen weshalb er sich so verhielt. Ich bin hart geblieben, und auf meine Position geblieben, habe ihm gesagt er sei ein Narzisst, und da ist er plötzlich verschwunden! Jedoch stakt er mich immrnoch über Facebook und macht mir Freundschaftsanfragen mit fake Accounts. Danke Leute das Ihr für mich da wart! Ihr seit echt die Besten! Ich drücke Euch alle ganz fest!

11.05.2020 20:30 • x 1 #178


Zum Beitrag im Thema ↓

A


Ich bin verwirrt :)

x 3


R

Ryan-H.
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Hallo zusammen,

ich möchte, bevor ich zum eigentlichen Thema komme, hier meine Geschichte aufschreiben. Der Grund warum ich in diesem Forum gelandet bin.
Kann also etwas länger werden der erste Beitrag.

Ich hoffe auf zahlreiche Antworten und Meinungen. Nicht weil ich Entscheidungshilfe suche. Entscheiden muss ich schon allein. Mich interessieren aber Meinungen, Sichtweisen und evtl. auch Erfahrungen anderer Menschen.

Zur Vorgeschichte:

Vor drei Monaten hat sich meine Frau von mir getrennt. Es kam für mich völlig überraschend. Mit einem solchen Schritt hatte ich bis dahin in keinster Weise gerechnet.

Wir waren 9 Jahre zusammen, haben vor drei Jahren entschieden ein Haus zu bauen und zu heiraten. In das Haus sind wir vor zwei Jahren eingezogen.
Unsere Partnerschaft war immer sehr harmonisch, es gab keine Streitigkeiten (was möglicherweise ein Fehler war), keiner hat den anderen belogen oder betrogen. Gut am Anfang der Beziehung gab es da mal was bei ihr, aber das ist eigentlich lange abgehakt. Kommt aber gerade wieder bei mir hoch. Dazu später mehr.
Wir haben immer an einem Strick gezogen, uns gegenseitig unterstützt, einer war für den anderen da und die Liebe und Verbundenheit war auf beiden Seiten sehr groß.
Für mich war sie die Traumpartnerin. Das Ding meines Lebens. Bei ihr hatte ich das Gefühl angekommen zu sein und bleiben zu wollen.
Ich bin fast sicher, dass es bei ihr über lange Strecken ebenso war.
Sie wollte zwar die Trennung, leidet aber selber, selbst jetzt nach 3 Monaten, sehr darunter. Im Moment will sie es aber auch noch nicht rückgängig machen. Ob überhaupt steht für sie in den Sternen. Es ist nich ausgeschlossen aber auch nicht sicher.
Kurz zu uns: Ich bin 45 jahre alt, sie 41. Wir hatten beide zuvor auch langjährige Beziehungen, die bei uns beiden jeweils vom anderen Partner beendet wurden. Wir haben beide, jeder für sich, damals sehr darunter gelitten. Zu dem Zeitpunkt kannten wir uns noch nicht.
Meine Ex hat damals leider in ihrem Schmerz eine Weile nach Alk. gegriffen und wurde Alk.. Es war keine lange Zeit die sie getrunken hat, hat aber gereicht um sie krank zu machen. Das hatte sie dann damals selber gemerkt, wollte das so nicht mehr, hat einen Entzug gemacht und eine Therapie. Erst danach lernten wir uns kennen.
Sie war also trocken und glücklich damit. Es war so ziemlich das erste was sie mir von sich erzählte. Ich fand das ok und wir kamen zusammen. Im Prinzip zog sie noch in der Nacht in der wir uns kennenlernten bei mir ein. Sie hatte zwar ihre eigene Wohnung, ihren Job, ihr Leben. Aber die Verbindung zwischen uns war von der ersten Stunde an so stark, dass es für uns beide sofort klar war: Wir gehören zusammen.
Es war eine phantastische Zeit, magisch, traumhaft.
Wir blieben zusammen, wohnten zusammen, lebten zusammen.
Schon nach drei Tagen verzichteten wir auf Verhütung. Wir haben es sofort darauf angelegt Kinder zu bekommen. Es kam aber nie dazu.
Es gab nach ein paar Wochen einen Vorfall, auf den ich später noch näher eingehen werde.
Ich habe es damals geschluckt, weil ich sie nicht verlieren wollte.
Warum es mit Kindern nicht geklappt hat haben wir nach ein paar Jahren untersuchen lassen.
Es liegt an mir, ich kann nicht auf natürlichem Weg zeugen. Künstlich würde es wahrscheinlich gehen. Das haben wir aber nie näher Untersuchen lassen.
Dieses Ergebnis war uns aber lange bevor wir uns für Haus und Heirat entschieden haben bekannt.

Wie schon geschrieben lebten wir sehr glücklich und harmonisch zusammen. Wir passten einfach zusammen wie ich es vorher nie erlebt hatte. Meine vorherige Beziehung ging auch 9 Jahre und war über weite Strecken schön. Zum Schluss nicht mehr so sehr. Aber diese Beziehung nun war ein vielfaches schöner, tiefer, intensiver und gehaltvoller.
Sie war, und so sehe ich es eigentlich auch heute noch, der Deckel auf meinen Topf.

Die Zeit in der das Haus gebaut wurde war ziemlich stressig. Wir haben zwar nicht selber gebaut, sondern durch eine Firma bauen lassen, aber es gab trotzdem viel zu erledigen.
Beide gingen wir ja auch Vollzeit arbeiten. Nachdem wir dann in das Haus vor zwei Jahren eingezogen waren, hatten wir beide auch längere Arbeitswege. Das war aber vorher auch klar.
So hatten wir während der Woche weniger Zeit füreinander und an den Wochenenden musste dann all das erledigt werden, was wir in der Woche nicht schafften.
Einkaufen, Wäsche waschen, Haus sauber halten etc. Ich habe mich immer an den Hausarbeiten beteiligt. Auch schon vorher. Fenster putzen, Bäder sauber halten, Einkaufen habe ich alles erledigt. Also es blieb nichts nur an ihr hängen.
Ich muss auch dazu sagen, dass ich während all der jahre selber B. und gelegentlich mal Whisk. getrunken habe. Zwar mäßig aber regelmäßig. Das war eigentlich für sie auch kein Problem. Sie war weiter abstinent und was ich machte war mein Ding.

Über diesen Haus-Alltag schlief dann so langsam unsere Beziehung ein. Wir unternahmen nicht mehr so viel, fuhren nicht mehr in Urlaub und es begann langsam sich eher in eine WG-Situation zu verwandeln. Wir lebten mehr nebeneinander als miteinander.
Trotzdem weiter harmonisch und ohne Streitigkeiten.

Offensichtlich begann dies alles meine Frau mehr zu belasten als ich ahnte. Sie war in den letzten Monaten leicht depressiv. Es waren auch weitere äußere Einflüsse, die ich dafür verantwortlich machte. Konflikt mit der Mutter, mit der Schwester, mit Freundinnen.
Bei einer Freundik kam es im letzten Jahr auch zu einem Kontaktabbruch. Darunter litt meine Frau eine Weile, wusste aber das es so besser ist.

Letzten Sommer begann meine Frau dann Alk. B. und Alk. Sekt zu trinken. Das ging auch erst soweit gut.
Im Dezember bei Freunden sollte sie ein Alk. B. bekommen, der Gastgeber gab ihr aber versehentlich eins mit Alk..
Da brachen offensichtlich Dämme bei ihr ein.
In den Folgemonaten trank sie dann ab und zu mal ein Glas Wein. Nur eins, nicht mehr.
Im Februar dann hatte sie einen Rückfall und trank vier Tage durch. Der Zustand in dem ich sie plötzlich erlebte schockierte mich. Sie wollte in der Zeit aber auch wieder Intimitäten, die vorher auch nur noch selten waren. In dieser Zeit sprachen wir auch darüber, dass wir nicht mehr ganz so glücklich sind wie früher und ob der Hausbau ein Fehler war und wir überlegen sollten das Haus wieder zu verkaufen.
Nach den vier Tagen hörte sie wieder auf zu trinken, blieb noch ein paar Tage zu Hause und ging dann wieder arbeiten.
Dazu muss ich sagen, dass auch das Thema Kind kurz vorher wieder aufkam. Sie hatte einen Termin bei einer Ärztin gemacht, damit wir uns beide noch einmal untersuchen lassen konnten, ob es mit einer künstlichen Befruchtung klappen könnte und noch nicht zu spät ist.
Zu dem Termin kam es aber nicht. Der fiel genau in ihren Rückfall.

Nun ging sie wieder arbeiten, es lief ein paar Wochen "normal" weiter. Wir änderten nichts, da wir auch nicht so wirklich wussten wo der Hebel anzusetzten ist. Und vor allem redeten wir nicht über wichtige Sachen. Nur das alltägliche.
Ostern hatte sie dann einen erneuten Rückfall. Ich hatte nach dem ersten angeregt doch noch einmal zum Arzt zu gehen oder eine Therapie ins Auge zu fassen. Da hat sie sich aber nicht drum gekümmert und ich habe auch nicht nachgehakt.
Also hatte sie einen zweiten Rückfall. Der ging fünf Tage und war noch heftiger als der erste. Sie trank sich im Prinzip von einem Koma ins nächste. Dann habe ich sie in ein Krankenhaus gebracht. Sie wollte es selber. Dort habe ich sie regelmäßig besucht. Ihr Entzug muss sehr heftig gewesen sein.

Auf dieser Station lernte sie natürlich andere Menschen mit dem gleichen Problem kennen.
So auch einen anderen Mann. Ich habe ihn dort bei meinen Besuchen auch gesehen. Er hat nicht nur ein Alk., sondern noch andere Dro.. Er ist politox. War im Knast wegen Beschaffungskriminalität (Einen Dealer überfallen), ist von oben bis unter tätowiert und gepierct. Typ Rockabilly. Unangepasster Outsider.
Ich bin nun auch nicht Spießer vor dem Herrn, hab selber Tattoos und Ohrringe. Aber vom Typ her ist er eigentlich nicht der Typ mann auf den meine Frau normalerweise steht.
Sie kam also aus der Klinik zurück und telefonierte jeden Tag mit dem Typ. Hat sie auch nicht verheimlicht. Sie sagte sie würden sich gut verstehen und könnten gut quatschen. Mir war das nach zwei, drei Tagen dann schon langsam unheimlich. Ich frage sie noch einmal nach dem Typ und sie sagte, sie seien sich sehr symphatisch. Zeitgleich veränderte sie sich rapide, sagte sie müsse jetzt ein Ego-Schwein (ihre Worte) sein und alles tun um zu vermeiden jemals wieder einen Rückfall zu haben. Das es auch sein kann, dass sie sich von mir trennen müsse.
Ich war geschockt.
Sie telefonierte weiter täglich mit dem anderen und sagte mich auch, dass sie sich mit ihm treffen wollen. Das ging dann noch ein paar Tage, spitze sich zu und ich zog aus. erst einmal zu einem Freund. Nach wenigen Tagen wollte ich eine Aussprache, wollte ihr klar machen das ich ihr Mann bin und zu ihr halte. Das es jetzt eine sehr schwere Zeit ist, ich aber hinter ihr stehe und für sie da bin.
Sie hörte sich alles an und sagte mir dann, dass sie den kompletten Cut, die Trennung will.
Ich war nochmehr geschockt.

Seit dem wohnen wir nicht mehr zusammen. Ich blieb erst 14 Tage bei meinem Kumpel, dann suchte ich mir vorübergehend ein WG-Zimmer und habe nun eine kleine Wohnung.
Sie hat mit dem Typ eine Affäre angefangen, was zu erwarten war. Sie sagte ganz am Anfang, kurz nachdem ich ausgezogen war und sie noch einmal darauf ansprach, dass sie sich zu ihm hingezogen fühlt und an ihm interessiert ist.
Später räumte sie es als Affäre ein. Keine Beziehung und auch kein Beziehungsaufbau. Aber eine Affäre.

Ich habe extrem gelitten unter der ganzen Situation, habe mehr als zwei monate gebraucht, um halbwegs wieder ein Bein auf die Erde zu bekommen. Ich bin beim Psychiater gewesen, habe Antidepressiva bekommen und mache nun auch eine Psychotherapie.
Medikamente nehme ich keine mehr und trinke auch seit mehr als zwei Monaten keinen Alk. mehr.

Wir hatten die ganze Zeit über Kontakt. Ich habe natürlich am Anfang, in den ersten Wochen alle Fehler gemacht, die man machen kann. Gebettelt, gefleht, beschenkt.
Es ist aber slbst jetzt nie laut oder gar handgreiflich geworden. Ich habe ihr auch keine großen Vorwürfe gemacht, aber immer wieder zum Ausdruck gebracht, dass ich es einfach nicht verstehe was sie da macht.

Sie hat nie ausgeschlossen, dass wir vielleicht noch einmal eine Chance haben, wollte und will mir aber auch keine Hoffnungen machen.

Ich habe dann nach drei, vier Wochen angefangen zurück zu schrauben mit meinen Bemühungen sie zu überzeugen. Bringt im Moment eh nichts.
Ich weiß, dass sie selber sehr unter der Trennung leidet, viel weint und große Schuldgefühle hat.
Sie konnte bis vor kurzem nicht in unserem gemeinsamen Bett schlafen und macht sich selber viele Gedanken. Rückgängig will sie es im Moment aber auch nicht machen.

Wie gesagt habe ich extrem gelitten. Das ging am Anfang mit Suizidgedanken einher. Zum Glück habe ich das mit viel Hilfe die ich mir gesucht habe überwunden.
Aber auch nach drei Monaten leide ich unter der Trennung.
Bis gestern war mein einziger Wunsch sie zurück zu bekommen.

Nun zum eigentlichen Thema:

Nun geht aber seit gestern merkwürdiges bei mir vor. Ich fange an mich zu hinterfragen, ob es überhaupt noch einen Sinn hätte mich mit ihr noch einmal einzulassen.
Könnte ich ihr jemals wieder vertrauen?
Jetzt kommt die Sache, die ich ganz am Anfang der Geschichte ansprach.
Als wir uns damals kennenlernten hatte sie eine Beziehung zu einem Typ, die rein sexuell war. Keine Liebesbeziehung oder so. Sie trafen sich ab und zu um Sex zu haben. Nicht mehr und nicht weniger.
Von ihm erzählte sie mir auch gleich am Anfang unserer Beziehung. Im Prinzip parallel mit dem überwundene Alk-Problem.
Ein paar Wochen später ist sie mit ihm aber für ein Wochenende weg gefahren. Doppelzimmer im Hotel. Das war ja schon länger gebucht und bezahlt sagte sie. Und es würde nichts laufen.
So naiv das zu glauben bin ich nicht. Auch wenn ich so blöd war es ihr nicht zu untersagen. Aber wir kannten uns erst ein paar Wochen und ich wollte sie nicht verlieren. So habe ich es zugelassen.
Seit dem habe ich eigentlich all die Jahre nie wirklich 100% blindes Vertrauen gehabt. Ein Restzweifel blieb immer. Ich habe das zwar über weite Strecken verdrängt. Vergessen habe ich es aber nicht.

Was wäre nun, ich würde es noch einmal mit ihr versuchen? Ich weiß im Moment, seit gestern, nicht mehr, ob ich damit leben könnte. Verzeihen ja, aber damit auch wirklich leben?
Glücklich werden und mich wieder fallen lassen so wie es einmal war?
Es würde immer ein Schatten über uns schweben.
Hätte ich nicht ständig Angst und Paranoia, wenn sie mal alleine etwas unternimmt, oder später von der Arbeit nach Hause kommt?
Ich hatte ja vorher schon immer meine Gedanken, ob sie vielleicht nicht doch noch Kontakt zu dem Typen vom Anfang der Beziehung hat und sich heimlich mit ihm trifft.

Ich weiß aktuell nicht ob ich das schaffen könnte.
Entscheiden kann ich das nur alleine.
Ich liebe sie immer noch. Sehr sogar. Sie ist immer noch meine Traumfrau.
Aber sie hat mir so sehr weh getan.
Könnte ich das vegeben und mit ihr neu beginnen?

Und selbst wenn ich mich dafür entscheiden würde, es ist ja noch nicht gesagt das sie mich auch noch einmal zurück will.
Auch wenn sie mir kleine Signale sendet. Mir sagt das sie mich vermißt, dass sie viel an mich denkt, dass sie von mir träumt.

Sie nimmt mit mir Kontakt auf, nicht ich mit ihr. Sie rief mich letzten Freitag an und wollte wissen, ob ich Sonntags Lust habe mich mit ihr zu treffen. Bei mir. Gemeinsam kochen, essen, quatschen.
Wir telefonierten abends noch einmal und habe ich sie gefragt, ob denn die Affäre noch läuft. Sie sagte: Im Moment nicht.

Was soll ich denn mit einem "im Moment nicht" anfangen. Aufgeschoben ist nicht aufgehoben? Im Moment eine Pause? Und was spiele ich da gerade für eine Rolle? Der Pausenclown?

Sie war dann Sonntag bei mir. Sonst hat sie mich immer zur Begrüßung, zum Abschied und auch zwischendrin mal geküsst. Das wollte ich jetzt aber nicht mehr, habe es abgelehnt.
Nach dem Treffen schrieb sie mir abends noch, dass bei den letzen Treffen (wir hatten uns auch Dienstag schon mal getroffen) anfänglich etwas Spannung war, wir aber dann so gut reden konnten wie lange nicht mehr. Und das es mir schlecht geht, aber der alte Ryan (ist nicht mein richtiger Name) durchscheint den sie mal kennen gelernt hat. Und auch ein neuer, was sie sehr schön findet.

Das zum Schluss noch zur Info: Als Trennungsgrund gab sie an, dass es nicht der andere Typ gewesen sei. Er sei nur ein Symptom, dass es soweit gekommen ist, dass sie sich für einen anderen Mann interessiert.
Der Grund war die eingeschlafene Beziehung und das wir nicht über wirklich wichtige Dinge geredet haben.
Auch das sie nie Mutter geworden ist belastet sie. Und sie gab nach der Trennung zu, dass es sie zum Schluss hin sehrwohl gestört hat wenn ich etwas getrunken hatte.

So, das ist meine Geschichte. Ganz schön lang geworden.

Ich würde nun von euch gerne wissen, wie ihr damit umgehen würdet. Weiter kämpfen und hoffen das es mit dem Traumpartner noch einmal klappt. Und wenn dann intensiv am geschehenen geimansam arbeiten um wieder vertrauen aufzubauen?
Oder würdet ihr eher sagen: War ne schöne Zeit, viel riskiert und alles verloren. Es sollte dabei bleiben und jeder sollte für sich noch einmal bei null anfangen. Unbelastet in eine mögliche neue Beziehung gehen.

Danke schon jetzt, dass ihr den Roman gelesen habt und mir eure Meinung schreibt.

Ryan

28.08.2012 18:33 • #114


Zum Beitrag im Thema ↓


W
Hallo Callisto,

Deine Beschreibung trifft ziemlich genau das, was ich auch schon sehr häufig hatte. Man unterhält sich gerade seit Stunden oder Minuten mit jemanden, und auf einmal kommt so ein seltsames Gefühl wie... Hoppla, wie komme ich denn hier her, alles wirkt so unwirklich und fremd. Man hat das Gefühl als wäre man total abseits auf einmal, wie ein komischer Film um einen.

Ich hatte das schon vor sehr vielen Jahren als Kind und danach bestimmt 15 Jahre kaum noch. Seitdem ich an einer Angststörung leide (3 Jahre) kommt dieses Gefühl häufiger zurück. Da ich zur Zeit eine echt heftige Phase durchmache - nicht nur PA, viel mehr die gemischten psychosomatischen Beschwerden - habe ich dieses Gefühl oft mehrmals am Tag.

Aus meiner Sicht ist unser Nervensystem einfach total überlastet. Alle möglichen Dinge strapazieren und um den Faktor zehn, selbst das Einkaufen wird zur Qual. Durch dieses dissozieren entziehen wir uns mit unserer Aufmerksamkeit ein wenig der Realität, was sich absolut bedrohlich anfühlen kann. Man glaubt, das ist bestimmt nur der Anfang und irgendwann blicke ich nix mehr um mich herum und werde verrückt. Das geschieht jedoch nie behaupte ich. Menschen, die wirklich "durchdrehen" oder der Realität davonlaufen weisen ein ganz anderes Krankheitsbild auf, naja zumindest denke ich das als Laie. Ein von Psychosen betroffener merkt das oft gar nicht selbst und streitet dieses "Entrücken" sogar ab.

Also ich vertraue darauf, dass diese komischen Anfälle oder Zustände eine normale Reaktion unserer Seele ist und auch wieder verschwindet oder sich reduziert.

Also, jetzt habe ich erstmal viel getextet. Schreib doch mal, ob Du Dich mit meinen Schilderungen identifizieren kannst und Dir das geholfen hat es besser anzunehmen.

LG Websurfer

#2


M
Zitat von Websurfer:
Hallo Callisto,

Deine Beschreibung trifft ziemlich genau das, was ich auch schon sehr häufig hatte. Man unterhält sich gerade seit Stunden oder Minuten mit jemanden, und auf einmal kommt so ein seltsames Gefühl wie... Hoppla, wie komme ich denn hier her, alles wirkt so unwirklich und fremd. Man hat das Gefühl als wäre man total abseits auf einmal, wie ein komischer Film um einen.

Ich hatte das schon vor sehr vielen Jahren als Kind und danach bestimmt 15 Jahre kaum noch. Seitdem ich an einer Angststörung leide (3 Jahre) kommt dieses Gefühl häufiger zurück. Da ich zur Zeit eine echt heftige Phase durchmache - nicht nur PA, viel mehr die gemischten psychosomatischen Beschwerden - habe ich dieses Gefühl oft mehrmals am Tag.

Aus meiner Sicht ist unser Nervensystem einfach total überlastet. Alle möglichen Dinge strapazieren und um den Faktor zehn, selbst das Einkaufen wird zur Qual. Durch dieses dissozieren entziehen wir uns mit unserer Aufmerksamkeit ein wenig der Realität, was sich absolut bedrohlich anfühlen kann. Man glaubt, das ist bestimmt nur der Anfang und irgendwann blicke ich nix mehr um mich herum und werde verrückt. Das geschieht jedoch nie behaupte ich. Menschen, die wirklich "durchdrehen" oder der Realität davonlaufen weisen ein ganz anderes Krankheitsbild auf, naja zumindest denke ich das als Laie. Ein von Psychosen betroffener merkt das oft gar nicht selbst und streitet dieses "Entrücken" sogar ab.

Also ich vertraue darauf, dass diese komischen Anfälle oder Zustände eine normale Reaktion unserer Seele ist und auch wieder verschwindet oder sich reduziert.

Also, jetzt habe ich erstmal viel getextet. Schreib doch mal, ob Du Dich mit meinen Schilderungen identifizieren kannst und Dir das geholfen hat es besser anzunehmen.

LG Websurfer


hier kann ich nur unterschreiben

glg mimmi

#3


callisto
Also besser hätte ich es nicht beschreiben können. Genau so geht es mir. Seit einigen Tagen habe ich auch so eine heftige Phase, wo jeder Tag irgendwie ein Kampf ist. Sogar beim Kochen vorhin habe ich schon wieder die Hölle durchgemacht. Ich hoffe bald kommen wieder bessere Tage. Wenn mich wieder so ein komisches Gefühl überkommt, werde ich an Deine Worte denken. Das hilft sicher. Ich habe nämlich so eine Angst wahnsinnig zu werden und nicht mehr für meine Kleine Tochter sorgen zu können. Zur Zeit geht es mir echt beschissen.

#4


W
Hallo Callisto,

versuche Dir irgendwie nicht den Kopf darüber zu zerbrechen was noch alles kommen könnte und Du dann damit fertig wirst. Das hört sich leichter an als es ist, ich weiß. Mir helfen dabei Meditationsübungen, nicht nur wegen der entspannenden Wirkung (oft ist es alles andere als entspannend) - sondern weil man lernt, wirklich im HIER und JETZT zu sein. Das mit dem Hier und Jetzt ist zur Zeit etwas "in Mode" gekommen und diese Schlagwörter liest man ständig in irgendwelchen zweitklassigen Journalen. Aber es ist etwas dran, man sollte es sich einfach mal überlegen - was bedeutet es denn, JETZT zu erleben... bei der Meditation wird Dir das gelingen. Das hört sich erstmal alles profan an, hilft aber auch in den von Dir beschriebenen Situationen ganz extrem.

Hat man so ein "Derealisationserlebnis", möchte man ganz schnell für sich alleine sein oder an einem "sicheren Ort" - aus Angst, man ist der Situation nicht mehr gewachsen... so geht es jedenfalls mir. Und genau dann wende ich die zuvor beschriebene Technik an.

Ich habe etwas durcheinander geschrieben, war gerade nur in Eile....sorry... falls Dich das genauer interessiert, bin ich später nochmal online.

Gruß Websurfer

#5


Melanie29

Verwirrt

Hallo
Ich bin total verwirrt.Ich habe erst ende letzten Jahres erfahren das ich unter PA´s und Angststörungen leide und mir wurde Cipralex verschrieben.Seit ich diese Tabletten nehme geht es mir schlechter und ich habe öfters PA´s wie davor,ausserdem hat sich meine ganze persönlichkeit verändert und so mag ich mich nicht mehr.Ich dachte die Tabs sollten mir helfen und das ganze nicht noch verschlimmern.ich weis nun das ich körperlich nichts habe(musste mich komplett durchchecken)lassen um es mir zu beweisen meinte meine Therapeutin.Ich weis nun das es 100% PA´s sind.Meint ihr ich könnte das ganze auch ohne Tabs und nur mit der Therapie hinbekommen??Ich hasse diese Tabs und ich finde es doof das es mir schlechter dadurch geht.Ich hatte am Donnerstag so ne schlimme Attacke das mein Mann angst bekam.Er hat mich geweckt weil er gehen musste und auf einmal drehte sich alles und ich bekam Schüttelfrost ohne jede Vorwarnung und dadurch das es mich so heftig erwischt hatte krampfte ich mich an meinen Mann fest der natürlich genauso erschrocken war wie ich.Mich hat diese Attacke so hammer erwischt das ich erst meinen Belastungs EKG verschieben wollte weil ich danach so endlos Müde und erschöpft war,aber es dann doch gemacht habe(was auch gut so war).Ich weis nun das alles okay ist.Was meint ihr ich habe am Donnerstag nen Termin bei meiner Therapeutin.Ich hasse eh alle Tabs die man länger wie ne Woche nehmen muss.Hat jemand erfahrung ohne Tabs gemacht??
Lg Melanie

#6


K
Ich bin auch ein totaler Tabletten-Gegner, aber manchmal geht es eben nicht ohne
Persönlich bin ich der Meinung das eine Therapie in Kombination mit Tabletten am effektivsten ist.

Habe ja auch noch Angstzustände, zwar nicht mehr so stark, aber sie sind allgegenwärtig. Trotzdem habe ich "nur" 8 Monate Pillen genommen, und sie danach ausgeschlichen. Ich wollte einfach nicht mehr mit Chemie.
Mit deinen Tabletten kenne ich mich nicht aus, hab Zoloft gehabt. Mir ging es eigentlich relativ gut damit.

Frag doch Mal deinen Arzt, ob er die Pillen nicht gegen ein anderes Präparat tauschen kann? Weil so ist das ja auch kein Zustand

#7


Freakazoid
Hallo,

wie lange nimmst du denn die Cipralex? Ich nehme auch Cipralex seit nun ca. 2 Monaten und Anfangs war es bei mir auch schlimmer aber mittlerweile helfen sie mir extrem.

Mache aber bald auch eine Reha in einer Psychosomatischen Klinik hier in der Nähe.

Kombiniere also Medikamente + Therapie mein Psychologe meinte das sei wohl die effektivste Art gegen die Angsterkrankung vorzugehen.

LG Jan

#8


K
Hallo!

Also mein Neurologe hat mir letztes Jahr welche verschrieben. Aber nach vier Tagen musste ich sie absetzen da sie zu stark waren. Und ich schaffe es ohne. Klar ist es ohne Medis schwer. ABer das muss und sollte jeder für sich selber entscheiden! Aber ich bin froh das ich es so hin bekomme und mein Psychologe unterstützt mich voll dabei. Habe für den Notfall Baldrian und Rescue Tropfen meist bei mir. Brauche ich aber nur alle paar Monate mal.
Aber bevor du die Medis wirklich absetzt bespreche es erst mir deinem Arzt. Man kann und darf sie nicht von heute auf morgen so absetzen. Man sollte sie langsam absetzen so viel ich weiß!

#9


M
Hallo Melanie,

wenn du das Medikament nicht gut verträgst, solltest du mit deinem Arzt einen Wechsel besprechen. Bei mir hat Citalopram gut geholfen und es war gut verträglich.
Natürlich ist es besser, wenn du es ohne Medis schaffst ... aber manchmal braucht man medikamentöse Unterstützung um therapiefähig zu werden.
Bei mir war es im Nov. 2006 so, dass ich ohne Citalopram keine Autobahn mehr fahren konnte.

Besprich die Sache mit deinem Psychologen.

Liebe Grüße und eine entspannte Restwoche
Michael

#10


C
Hi Melanie,

leide seit 10 Jahren unter den PA und Depressionen, natürlich können die Medikamente auch gegenteiliges bewirken, ließ mal die Nebenwirkungen da steht das drinnen, meißt ist es nur am Anfang so und sie vergehen wieder, aber vielleicht brauchst du andere, du mußt unbedingt mit deinem Arzt darüber sprechen. Aja und noch was mich hat man vollgepumpt mit Medikamante und mir ist es am Anfang auch schlechter dadurch gegangen, nur leider habe ich meiner Ärztin komplett vertraut und sie redete mir ein das wäre meine Krankheit und verschrieb mir noch mehr um die Nebenwirkungen zu senken, denn wenn man die Dosis erhöte verschwinden manche Nebenwirkungen. Lass das gleiche nicht mit dir machen, lies die Packungsbeilage und du kennst dich selbst am besten, dann brauchst du halt andere es gibt so viele, sonst wechsle den Arzt. Viel Glück und LG. Aja und ich glaube eine Therapie ohne Medikamente ist sicher effektiver, nur manchmal wenn man ganz tief unten ist, muß man zuerst zu Kräften kommen und dann kann man ja probieren die Tabsn absetzen und ohne weiter zu machen, aber das mußt du für dich selbst entscheiden, wenn du glaubst du schaffst es ohne, dann probiers.

#11


S
Hallo Melanie,
ich machs auch ohne Medis. Es ist sehr schwer und dauert lange, aber Du bleibst wenigstens Du selbst. Tabletten legen eh nur einen Mantel auf das Problem, weg gehen wird es dadurch nie. Glaube an Dich und an eine positive Zukunft. Das geht nicht jeden Tag aber kämpfe, es lohnt sich.
Liebe Grüße
Sonja

#12


W
Hallo Melanie!

Da kann ich mich Supermimi anschliessen.

Ich nehme keine Medis und bin seit 3 Wochen dabei meine Ängste zu bekämpfen. Und das klappt sehr gut.
Und vor allem es lohnt sich.

Du musst Dir immer nur vor Augen halten, dass Dir nichts passieren kann!

Wünsche Dir viel Kraft und Mut!

Liebe Grüße
Wutzi

#13


Lysira

Bin verwirrt...

Hallo,

wollte gern mal Eure Meinung/Erfahrung hören, da mich ein Ereignis gerade sehr verwirrt hat.

Eben war ich spazieren. Plötzlich kam um eine Strassenecke ein grosser schwarzer Hund auf mich zu und sprang mich an. Ich bin man gerade 1,65 lang und der Hund war aufgerichtet nur unwesentlich kleiner als ich.

Generell habe ich keine grosse Angst vor Hunden, aber eigentlich hätte ich es normal gefunden, dass ich mich in so einem Moment zumindest erschrecke.

Mein Freund war wie erstarrt und konnte sekundenlang überhaupt nicht handeln. Das Herrchen des Hundes rief den Hund dann auch sofort zurück.

Aber irgendwie hat mich das total verwirrt, weil ich überhaupt nichts empfunden hab. Keine Angst, kein Erschrecken, nichts. Auch im Nachhinein nichts.

Hallo? Ich habe Panikattacken, wenn ich entspannt zuhause auf dem Sofa sitze und wenn ich dann einer echten Gefahr (immerhin hätte er bissig sein können) gegenüber stehe, fühle ich gar nichts?

Kann mir das Jemand erklären oder habt Ihr sowas auch schon erlebt?

Wäre dankbar für ein paar Antworten, denn ich find das grad nicht normal.

LG Lysira

#14


Christina
Zitat von Lysira:
Hallo? Ich habe Panikattacken, wenn ich entspannt zuhause auf dem Sofa sitze und wenn ich dann einer echten Gefahr (immerhin hätte er bissig sein können) gegenüber stehe, fühle ich gar nichts?

Kann mir das Jemand erklären oder habt Ihr sowas auch schon erlebt?
Du bekommst, wie jeder andere auch, nur dann Angst, wenn Du an einer Situation irgend etwas als gefährlich bewertest. Zu Hause auf dem Sofa vielleicht einen kleinen, unscheinbaren Piekser in der Rippengegend, der gleich den Großalarm "Herzinfarkt" auslöst. Hättest Du den Hund früher gesehen, hättest Du vor ihm u.U. auch Angst bekommen. Sicherlich auch dann, wenn er geknurrt oder Zähne gezeigt hätte. Dass Du Dich nicht einmal erschreckt hast, finde ich schon ungewöhnlich, aber möglicherweise bist Du im Grunde ein recht nervenstarker Mensch.

Was ich auch aus eigenem Erleben kenne, ist das Zurücktreten der krankhaften Angst bei realen Gefahren. Da habe ich z.B. beim Autofahren völlig "normal" reagiert und nicht extra-panisch wie ich es von mir als Angstpatientin eher erwartet hätte.

Und ganz extrem: Es gibt auch Berichte von Agoraphobikern, die im 3. Reich in KZs interniert waren (nicht wegen der Agoraphobie...) und dort keinerlei Symptome hatten, sondern wie alle anderen um ihr Überleben kämpften. Deren Agoraphobie kam dann später in Friedenszeiten wieder. Wenn ich mich recht erinnere, habe ich das aus dem "Angstbuch" von Borwin Bandelow.

Liebe Grüße
Christina

#15


G
Hallo ja das kenne ich auch ,habe Flugangst steige eigentlich nicht in ein Flugzeug ,nun habe ich es aber im März dieses Jahr doch gemacht und wie sollte es anders kommen wir hatten plötzlich heftige Turbolenzen .Die anderen Passergiere waren alles am schreien,und ich nichts keine PA konnte meinen Mann noch beruhigen usw. .
Bin in solchen Momenten immer Stark was mich einerseits sehr ärgert das ich das sonst leider nicht so gut im Griff habe.
Lg

#16


F
das is glaub ich ganz oft so das man in dem moment dann plötzlich auf vernunft" schaltet, das hab ich auch schon gehabt, so immer mega angst aber dann wo es echt brennzlig wird biste normal und stark wie nie zuvor

#17

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Lysira
Danke Euch, ich dachte schon ich dreh jetzt völlig durch

Ich vermute auch, dass mein Gehirn mir wohl innerhalb von Sekunden signalisiert hat, dass der Hund nicht gefährlich ist. Er machte auch eher einen freundlichen Eindruck. Aber das ich mich nicht mal erschrocken hab, find ich trotzdem merkwürdig.

Aber offenbar ist das mal wieder ein Zeichen, dass wir doch viel stärker sind, als wir denken.

#18


F
das denke ich auch das wir stärker sind als wir denken denn wenn wir kämpfen müssen dann merken wir in dem moment ja nicht irgendwelche symptome, wenn uns aber aus dem nix die angst überrennt kämpfen wir nur gegen symptome und sind starr vor angst und powern uns dann nicht aus, gg ich glaub ihr wisst schon was ich meine gg

#19


S

HILFEEEEE bin total verwirrt!!!!

Hi Leute,
erst mal danke an alle noch mal, das man so vieles hier lesen kann und auch schon mit euch hier und da schreiben konnte!! Das ist so super!!

Aber mir brennt eine tierische frage, was habe ich denn jetzt überhaupt? Mit jedem arzt mit dem ich bisher gesprochen habe, da sagte jeder etwas anderes, wie find ich denn raus welcher die wahrheit sagt und helfen kann? Bin jetzt absolut skeptisch und weiß überhaupt nicht mehr was ich anstreben oder machen soll?? Es gibt nämlich folgende möglichkeiten:

a.) ich habe ein physisches Problem, Serotoninmangel, der eben auslöst, das ich depressiv bin und somit an den ängsten leide, also lösung=medikament??

b.) ich habe ein psychichesproblem, brauche also therapeutischehilfe, wobei ich da garnichts weiß anzufangen oder was ich erzählen soll oder wo es herkommt und warum??

c.) ich habe mich volllabern lassen, das ich einen an der "waffel" habe, durch erwartungsdruck, mangel an selbstbewußtsein, durchsetztungsvermögen etc.??

und d.) habe ich nun gelesen, das es sein kann das ich so desinteressiert bin und zu nichts zum unternehmen lust habe, weil ich besagte medikamente nehme, die das schüren lustlos zu sein??

Kein Arzt, ausser der "Höhlenforscher"(Internist), hat mich bisher untersucht, weder die die mir das medi verschrieb, noch die therapeuten, oder auch die im krankenhaus sind irgendwie hilfreich gewesen, alle kamen im endeffekt auf die selbe aussage:"Ja, sie haben da ein problem!"

ja, das weiß ich auch, aber WELCHJES denn??

Hoffe es hat jemand was dazu zu sagen??!

Danke euch schon jetzt von ganzem herzen!!
liebe grüße, hoffe euch gehts gut!
bis denne
sam

#20


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