Zitat von Narandia:Das ist sehr traurig, dass du so denkst. Vor 4 Jahren habe ich auch so gedacht. Ich habe dann allerdings angefangen darüber nachzudenken, was ich trotz der ganzen Sch**ße, die in meinem Leben schon passiert ist, in dieser Welt genieße. Das hat mich gerettet, mir etwas Lebensfreude zum kämpfen gegeben, als ich grade aufgeben wollte. Die ganz kleinen simplen Dinge, die ich nicht mehr genießen, spüren, schmecken, riechen, machen könnte, wenn ich tot bin. Da war zB. der Gedanke an die leckersten Früchte der Welt mein Halt... Erdbeeren. Klingt vielleicht jetzt dämlich in dem Zusammenhang. Aber es ist so gewesen.
Erst dadurch, dass ich über die kleinen Dinge, die mir Freude machen nachgedacht habe, die ich vorher nie gesehen habe, weil ich immer nur das Schlechte sah, verlor ich meine Selbstmordgedanken und bekam das erste Mal in meinem Leben Lebensfreude.
Es ist manchmal schwer sie zu halten. Aber ich genieße das, was mir keiner nehmen kann, dann umso intensiver um es wieder zu verstärken.
Hallo Narandia,
vielen lieben Dank für deine Antwort!
Ich kann nachvollziehen, was du damit meinst... zurzeit klammere ich mich sehr an meine Verlobte und meinen Tieren.
Die kleinen Dinge, sind es oft die es ausmachen...
ich bin einfach wirklich des Lebens müde, erschöpft, ausgelaugt. Ich sehe keinen Sinn mehr, weiterzumachen.
Es ist ein ständiger Kampf, mit mir selbst, mit meinem Inneren- ich habe vor jedem Ab, angst, dass kein Auf mehr kommt und vor jedem Auf, angst, vor dem Ab. Auch diese ganze Fassade aufrecht zu erhalten, dass keiner merkt, wie es mir wirklich geht...