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Soiea
Hallo ihr lieben,

ich bin neu hier und möchte gleich meinem Kummer luft machen. Vielleicht hatte ja jemand schonmal das gleiche Problem.

Zu meiner Situation; Mein Mann und ich haben schon seit Jahren den Wunsch einen Hund zu haben...
Letzte Woche am 21.08 war es dann soweit. Ein Zuckersüßes und braves Welpenmädchen bereicherte unserer Familie, aber leider nicht lange. Wir haben 2 Kinder und leider war unsere große Tochter ein richtiger Tyrann dem Welpen gegenüber. Schrie andauernd, ließ sie nicht schlafen, hat sie gepiesackt usw. Ich liebe diesen Hund und musste schmerzlich feststellen, dass unsere Tochter (sie ist 4,5j) von Tag zu Tag schlimmer wurde. Ich habe sie immer in ihre schranken gewiesen aber es half nichts... am 29.08 traf ich dann die Entscheidung, unsere geliebte Ivy abzugeben. Selbst jetzt weine ich noch wenn ich an sie denke. Sie bekam ein tolles zu Hause mit Haus und Garten. Dennoch vermisse ich sie schrecklich. Es tut mir einfach so weh. Ich weiss nicht ob ich das jemals verkrafte Ich wollte sie großziehen und ihr ein tolles Leben ermöglichen. Ich weiss einfach nicht wie ich damit ungehen soll... es tut einfach so sehr weh ...

01.09.2018 17:45 • 10.10.2018 #1


23 Antworten ↓


FeuerWasser
Ich möchte dir nicht zu nahe treten aber kann es sein, dass es irgendwo auch an der Erziehung deiner Tochter hapert?
Vielleicht wäre ein größerer aber vorallem deutlich älterer Hund eine bessere Alternative als ein Welpe?

01.09.2018 18:48 • x 1 #2



Große Schuldgefühle & Traurigkeit

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Hallo,

nur eine Vermutung.

Vielleicht hast du mehr Zeit dem Hund gewidmet als deiner Tochter.

Ich denke, sie könnte eifersüchtig auf den Hund gewesen sein.

Sie immer wieder zurechtzuweisen halte ich für einen Fehler.
So hatte sie bestimmt das Gefühl zweitrangig und böse zu sein.

Besser wäre es gewesen es zu hinterfragen, warum sie den Hund,
nenne es mal Gequält, hat.

Vielleicht hättest du sie, auf den Hund bezogen, mehr mit einbinden sollen.
Leckerli, Fressen und Wasser geben, Fall bürsten und ähnliches.

Meine Spekulation, kann mich auch irren.

Viele Grüße und alles Gute,
Mari

01.09.2018 18:50 • #3


Zitat von FeuerWasser:

Vielleicht wäre ein größerer aber vorallem deutlich älterer Hund eine bessere Alternative als ein Welpe?

Hm...ein älterer Hund ist aber deutlich gefestigter und könnte zuschnappen.

Ist deine Tochter in anderen Alltagssituationen auch oft Eifersüchtig und/oder mittelpunktbezogen?
Wie ist das wenn du mit einer Freundin quatscht?

01.09.2018 19:00 • #4


FeuerWasser
Je nachdem woher der Hund kommt würde ich vielleicht mit dem Vorbesitzer, Tierheim etc. absprechen ob der Hund mit Kleinkindern harmoniert.
Der Welpe würde auch irgendwann groß werden. Ob ein Tier zuschnappt hat man nie 100%ig im Griff. Piesacken würde er sich aber wohl nicht lassen.

01.09.2018 19:04 • #5


Soiea
Hallo, danke für die Antworten. Naja sie durfte sie füttern, die leine beim gassigehen mit mir halten usw. an dem kann es nicht liegen. sie sagte immer die Ivy beisst, das stimmte aber nicht da ich die kinder und den hund nie alleine gelassen habe. an der erziehung liegt es nicht. wir haben katzen und zu denen ist sie super lieb. auch haben unsere nahen verwandten ALLE hunde und zu denen ist sie super lieb....

01.09.2018 19:10 • x 1 #6


Soiea
Zitat von Skade:
Hm...ein älterer Hund ist aber deutlich gefestigter und könnte zuschnappen.

Ist deine Tochter in anderen Alltagssituationen auch oft Eifersüchtig und/oder mittelpunktbezogen?
Wie ist das wenn du mit einer Freundin quatscht?




Ja das Mittepunktsoroblem ist seit dem KiGa ganz schlimm. Wenn ich mit wem rede quasslt sie immer dazwischen. Obwohl ich ihr scjon oft erklärt habe das i h zuerst fertig reden möchte und mich dann ihr widme.

01.09.2018 19:11 • #7


Dann war sie sehr eifersüchtig und du musst dich halt damit auseinander setzen was da in eurer Bindung und mit ihren Ängsten los ist. Am besten mit Unterstützung...

01.09.2018 19:19 • #8


Soiea
Zitat von Skade:
Dann war sie sehr eifersüchtig und du musst dich halt damit auseinander setzen was da in eurer Bindung und mit ihren Ängsten los ist. Am besten mit Unterstützung...



Ich weiss einfach nicht woher das kommen könnte. Beide Töchter wissen dass ich sie Liebe und das zeige ich ihnen auch und auch der Papa.

01.09.2018 19:25 • x 1 #9


Das genau kann auch der Grund sein.
Ein zuviel an Liebe und Bindung.
Sie in den ersten 3 Lebensjahr zu sehr binden.
Ich weiß es ja nicht...
Warst du in den ersten 3 Lebensjahr 24/7 mit ihr zusammen? War sie dein Lebensmittelpunkt?

01.09.2018 19:39 • x 1 #10


Soiea
Zitat von Skade:
Das genau kann auch der Grund sein.
Ein zuviel an Liebe und Bindung.
Sie in den ersten 3 Lebensjahr zu sehr binden.
Ich weiß es ja nicht...
Warst du in den ersten 3 Lebensjahr 24/7 mit ihr zusammen? War sie dein Lebensmittelpunkt?



Als sie 2 jahre alt war kam unsere Jüngste zur Welt. Bis dahin gab es nur sie,den papa und mich. ich weiss ja auch nicht im KiGa sagen sie immer sie ist so brav und höflich und hilfsbereit aber zu hause ... puuuh ...

01.09.2018 19:42 • #11


01.09.2018 19:43 • #12


Soiea
Zitat von Skade:



Ok nein nein so ist es nicht
Wir lieben sie aber es sind immer noch eigene kleine Menschen. d.h wir lassen sie vieles selbst machen ausser es wird um hilfe gefragt. Non stop aufmerksamkeit funktioniert auch nicht. ich bin zwar mutter hab aber auch eigene bedürftnisse. kurz und bündig, ich bin kein Helikopterelternzeil

01.09.2018 19:50 • #13


Okee.
Hätte ja sein können
Kann dir ja nur vor's Profil gucken.

Wo ist denn der Hund hin? Zurück zum Züchter?

01.09.2018 19:54 • x 1 #14


Soiea
Zitat von Skade:
Okee.
Hätte ja sein können
Kann dir ja nur vor's Profil gucken.

Wo ist denn der Hund hin? Zurück zum Züchter?



ja eh! is aber gsd nicht
Wir hatten sie von nem tierschutzverein uny hab dort miz der Obfrau geredet und die hatte am selben tag noch ein neues zu hause für sie.

01.09.2018 20:02 • x 1 #15


Entwickler
Zitat von Soiea:
Hallo ihr lieben,

ich bin neu hier und möchte gleich meinem Kummer luft machen. Vielleicht hatte ja jemand schonmal das gleiche Problem.

Zu meiner Situation; Mein Mann und ich haben schon seit Jahren den Wunsch einen Hund zu haben...
Letzte Woche am 21.08 war es dann soweit. Ein Zuckersüßes und braves Welpenmädchen bereicherte unserer Familie, aber leider nicht lange. Wir haben 2 Kinder und leider war unsere große Tochter ein richtiger Tyrann dem Welpen gegenüber. Schrie andauernd, ließ sie nicht schlafen, hat sie gepiesackt usw. Ich liebe diesen Hund und musste schmerzlich feststellen, dass unsere Tochter (sie ist 4,5j) von Tag zu Tag schlimmer wurde. Ich habe sie immer in ihre schranken gewiesen aber es half nichts... am 29.08 traf ich dann die Entscheidung, unsere geliebte Ivy abzugeben. Selbst jetzt weine ich noch wenn ich an sie denke. Sie bekam ein tolles zu Hause mit Haus und Garten. Dennoch vermisse ich sie schrecklich. Es tut mir einfach so weh. Ich weiss nicht ob ich das jemals verkrafte Ich wollte sie großziehen und ihr ein tolles Leben ermöglichen. Ich weiss einfach nicht wie ich damit ungehen soll... es tut einfach so sehr weh ...

Ich glaube auch, dass deine Tochter richtig gehandelt hat. Man zieht keine Kinder groß und schafft dann ein Hundebaby an. Ist doch klar, dass ein Kind dann eifersüchtig wird. Und davon abgesehen, ist es keine artgerechte Tierhaltung, ein Hundebaby bei Menschenerwachsenen großzuziehen.
Ist dir schon mal aufgefallen, dass Moslems und erst recht solche Familien mit Kindern keine Hunde haben? Denk mal drüber nach. Vielleicht wäre ein drittes Kind die bessere Lösung für euch gewesen.

02.09.2018 14:13 • #16


Soiea
Ähm okay? Du hast ja eine Komische Denkweise ...

02.09.2018 15:32 • x 4 #17

Sponsor-Mitgliedschaft

Entwickler
Viele Senioren möchten Enkel, kriegen aber nur Vierbeinige. Das mit den Hunden ist ein rein westliches Werteproblem. Aber das führt hier zu weit.

02.09.2018 16:17 • x 1 #18


Uropanoel
Zitat von Entwickler:
Viele Senioren möchten Enkel, kriegen aber nur Vierbeinige. Das mit den Hunden ist ein rein westliches Werteproblem. Aber das führt hier zu weit.


So ein Quatsch, habe 9 Enkelkinder und Urenkel und Hunde haben wir schon über 30 Jahre.
Und meine Kinder und Enkelkinder, sind alle mit Hunde groß geworden.

02.09.2018 16:30 • x 2 #19


Entwickler
Zitat von Uropanoel:

So ein Quatsch, habe 9 Enkelkinder und Urenkel und Hunde haben wir schon über 30 Jahre.
Und meine Kinder und Enkelkinder, sind alle mit Hunde groß geworden.

Die kenne ich auch, aber das war eine andere Zeit. Heutige Frauen, die zuerst Hunde haben, kriegen mit ziemlicher Sicherheit keine Kinder mehr, weil ihr Fürsorgeinstinkt damit schon befriedigt ist. Man sieht sie in jeder Stadt. Komischerweise sind das alles Inländerinnen. Denk auch du mal drüber nach.

02.09.2018 16:37 • #20



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