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Oberösterreich
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Flame hat geschrieben:

Meine Thera meint,es gibt so Dinkelnudeln oder sowas ähnliches bei REWE.
Und so Fertigteigpizzaböden (weizenfrei).
Dachte immer,dass Vollkornnudeln auch weizenfrei sind?

Ach je...das wird wohl doch schwieriger als gedacht?


Ja, es gibt unendlich viele Produkte mit Weizen. Aber wenn Du schon mal einen großen Teil weglassen kannst, ist der erste Schritt gemacht :daumen:

Auf das Thema antworten




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Bremen
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  05.02.2018 15:00  
Mal wieder ein Update...das Positive zuerst:

Mit meiner weizenfreien Ernährung klappt es gut.
Das Dinkelbrot,dass ich jetzt selbst backe schmeckt sogar meinem Mann so gut,dass er es auch essen möchte.
Fertigprodukte esse ich keine mehr,kann ja auch nicht so verkehrt sein.
Dass ich damit abnehme,glaube ich zwar eher nicht aber es gefällt mir trotzdem irgendwie.
Mal was anderes als immer nur Fertigkram...

Gestern war ich ja noch zum Ehrenamt und habe feststellen müssen,dass mich der direkte Kontakt zu Menschen doch sehr anstrengt.
Ich war nur 2,5 Stunden dort und hinterher sehr erschöpft.
Hatte auch das Gefühl,dass die Betreuer dort mich eher noch "mitbetreuen" müssen,weil ich so ein "nervöses Hemd" bin.
Das kann es ja nicht sein...

Mein Mann war zum Glück nicht enttäuscht und fand es sogar gut,dass ich überhaupt darauf zugegangen bin.

Es gibt eine Begegnungsstätte für psychisch Erkrankte,angegliedert an die Psychiatrie,in der ich zweimal war.
Dort möchte ich dann z.B. Sonntags mal hingehen.
Es ist halt ungezwungen,man kann kommen und gehen ,wann man möchte und ich muss nicht die ganze Zeit denken "Hoffentlich merken die nicht,dass ich nicht ganz normal bin."

Danke1xDanke




1614
50
Bremen
840
  21.02.2018 15:25  
Die meisten Menschen haben mit sich selbst genug zu tun...so auch ich.
Es ist vermutlich sehr egoistisch um die eigenen Probleme zu kreisen aber sie sind ja nunmal da....

Es hat sich aber schon gebessert: ab und zu denke ich auch mal an andere,immerhin,lach!

Mein Gewicht stagniert zur Zeit,endlich!

Meine Therapeutin meinte gestern zu mir,so wie ich jetzt sei (bezogen auf den Körperumpfang) sei es doch super.
Das kann auch echt nur jemand sagen der a) nicht so fett ist und b) dafür bezahlt wird,dass einem Mut gemacht wird.
Ich hab ihr gersagt:"Super wäre,wenn ich die 20 kg wieder runter hätte"
Sie:" Das ist utopisch".

Ich sehe das nicht so...
Ich WERDE die Kilos wieder runterkriegen,vielleicht nicht alle 20 aber das Meiste.
Natürlich nicht von heute auf morgen,das wird vermutlich Jahre dauern aber macht doch nichts?!

So langsam gewinne ich Abstand von allem,ja sogar von meiner Therapeutin.
Wird auch Zeit ,denn ich habe nurnoch 7 Stunden bei ihr.

Danke2xDanke


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  23.02.2018 21:46  
Flame hat geschrieben:
Meine Therapeutin meinte gestern zu mir,so wie ich jetzt sei (bezogen auf den Körperumpfang) sei es doch super.
Das kann auch echt nur jemand sagen der a) nicht so fett ist und b) dafür bezahlt wird,dass einem Mut gemacht wird.

Meine Ex-Psychiaterin sagte auch einmal: "Aber es steht Ihnen, süß sehen sie aus!" - als ich mich über Gewichtszunahme durch von ihr verschriebene Medis beklagte...
Dass du stagnierst, ist schon mal toll. Ich war schon auf 76 kg, verlor jetzt aber durch eine Magen-/Darmgeschichte 3 kg. Würde gerne wieder unter 70 kommen, damit wäre ich schon zufrieden. 60 wären schöner, aber utopisch.

Danke1xDanke


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  09.03.2018 02:06  
Hallo,
Ich habe mir das Thema durchgelesen. Mir geht es leider genauso. Ich bin 1,70 groß und wog immer um die 66/67 kg und war damit sehr zufrieden, ich konnte immer gut essen. Jetzt nehme ich seit 1 1/2 Jahren Paroxetin und wiege nun 80 kg und fühle mich sehr unwohl.
Ich habe unglaubliche Fressattacken, selbst Nachts wache ich auf und gehe in die Küche und ziehe mir drei Schüsseln Corn flakes rein.
Ich will trotzdem unbedingt versuchen die 10 kg wieder wegzubekommen.
Am liebsten würde ich das Medikament auch ausschleichen aber wieder eine Depression wäre echt die Hölle !
Liebe Grüße Meryem





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Bremen
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  09.03.2018 08:30  
@meyem

Ich versuche,mein Medikament langsam zu reduzieren aber immer nur in dem Maße,wie ich es auch wirklich verkraften kann.

Ich bin inzwischen bei fast 90kg angelangt...
Es gibt Tage,da kann ich damit leben aber es gibt auch diese Tage,an denen es mich sehr runterzieht.
Ich versuche,trotz Übergewicht nicht in die Passivität zu verfallen und mich nurnoch zuhause zu vergraben,weil es das Problem noch verschärfen würde.

Kürzlich habe ich begonnen,Magnesium zu nehmen:

1.Weil es den Stoffwechsel/die Verdauung anregt (die ja durch die Medikamente verlangsamt ist)
2. Weil es ingsgesamt entspannend auf den Körper wirkt und ich mir dadurch erhoffe,leichter mein Medikament reduzieren zu können.

Vielleicht wäre das ja auch was für Dich?

Mittlerweile denke ich,dass es wichtig ist,zu akzeptieren,dass wir und unser Körper sich verändert hat.
Das Leben geht eben nicht spurlos an einem vorbei.
Wichtiger ist,dass wir wieder am Leben teilnehmen können und nicht mehr in der Hölle der Angst und/oder Depression gefangen sind.

Dafür bin ich dankbar und das lässt es mich aushalten,dass ich nun übergewichtig bin.
Ausserdem heisst es ja nicht,dass wir nicht auch wieder ein paar Kilos abnehmen werden.
Nur auf Zwang funktioniert es nicht,wenn Du Dich jetzt zu sehr unter Druck setzt mit dem Abnehmen,handelst Du Dir eher noch eine Esstörung zusätzlich ein.

Ich versuche einfach ,so aktiv wie möglich zu sein,das lenkt auch ein Stück weit vom essen ab.
Aber wenn ich mal schlapp bin,ist das auch o.k.,also alles möglichst zwanglos...

Danke3xDanke


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  09.03.2018 09:08  
Ich habe derzeit wieder 76 kg, die verlorenen Kilos waren im Nu wieder drauf. Magnesium ist eine gute Idee. Ich hoffe auch, dass ich jetzt im Frühling wieder mehr Lust habe, mich draußen zu bewegen, und zumindest verhindern kann, dass ich weiter so zunehme. Was mich stört, ist, dass ich so schwabbelig bin und Cellulite entwickelt habe, sogar an den Oberarmen, was mit kurzen T-Shirts furchtbar aussieht. Da kann man vielleicht mit Sport dagegensteuern. Wenn ich bloß nicht so faul wäre...



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  09.03.2018 10:11  
Hallo ihr Lieben,
Ja das ist schon sehr schwer zu akzeptieren, wenn man immer schlank war. Wie ist es bei euch ist es so das ihr auch soviel esst?
Ich habe von Fluoxetin gehört , auch ein Antidepressiva wo man angeblich nicht zunimmt.
Ich werde auf jeden Fall nochmal mit meinem Psychiater sprechen, er meinte nämlich letztens das kommt nicht vom Antidepressiva. Das fand ich auch echt witzig. Es steht fast als erste Nebenwirkung drin. Ich habe zwar auch eine Schilddrüsenunterfunktion aber die ist inzwischen gut eingestellt. Ich Stille auch noch meinen kleinen Sohn normalerweise nimmt man ja dann auch ab.
Mein Sohn ist 16 Monate alt.
Danke für den Tipp mit dem Magnesium das werde ich Mal versuchen.
Also ich bin jetzt seit circa 5 Tagen dabei die Corn Flakes In der Nacht wegzulassen. Das dürften ja auch nochmal 600-800 Kalorien zusätzlich sein. Mein letzter Stand war 81,5, also von Kleidergröße 38 auf 42. Ich Zwänge mich noch in meine alten Sachen rein.
Ja und Sport wäre auch eine Maßnahme, aber dazu war ich bis jetzt auch immer zu bequem.. Liebe Grüße Meryem





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Bremen
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  09.03.2018 14:30  
juwi hat geschrieben:
Wenn ich bloß nicht so faul wäre...


Das ist keine Faulheit.Ich dachte auch immer,ich sei zu faul,es ist einfach Antriebslosigkeit.
Besonders im Winter haben das ja auch "normale" Menschen,wenn die Sonne wieder mehr rauskommt,wird es von alleine besser.
Hab mir heute noch neue Hosen gekauft,in denen ich mich gut bewegen kann und in denen ich mich wohl fühle.

@meryem

Natürlich kommt das von den Antidepressiva.
Ich hab auch gefressen wie ein Scheunendrescher,im Moment ist es nicht mehr ganz so schlimm aber ich esse immer noch viel zuviel.
Daher auch keine Gewichtsabnahme trotz mehr Bewegung.

Hatte bis vor kurzem eine Gewichtszunahme von einem Kilo pro Woche (!).
Aktuell stagniert es,sogar dafür bin ich mittlerweile schon dankbar....

Danke2xDanke


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  09.03.2018 17:42  
juwi hat geschrieben:
Ich habe derzeit wieder 76 kg, die verlorenen Kilos waren im Nu wieder drauf. Magnesium ist eine gute Idee. Ich hoffe auch, dass ich jetzt im Frühling wieder mehr Lust habe, mich draußen zu bewegen, und zumindest verhindern kann, dass ich weiter so zunehme. Was mich stört, ist, dass ich so schwabbelig bin und Cellulite entwickelt habe, sogar an den Oberarmen, was mit kurzen T-Shirts furchtbar aussieht. Da kann man vielleicht mit Sport dagegensteuern. Wenn ich bloß nicht so faul wäre...


Ich bin schlank und hab dennoch extrem schlimm Cellulite.
Das hatte ich nur zu Zeiten von Untergewicht nicht, und da hab ich täglich 2-3 Stunden Sport gemacht.
Nachdem ich mit dem Sport aufgehört habe/ aufhören musste, ist es schlimm geworden.
Ich konnte das anfangs auch überhaupt nicht akzeptieren, aber jetzt ist es mir beinahe egal.
Es ist mir auch schnuppe, wie das im Sommer aussieht, ich ziehe dennoch halbwegs kurze Sachen an, wenn es sehr heiß ist.

Den Stress mit dem vielen Sport tue ich mir nie wieder an.
Ich versuche, mich wieder etwas mehr zu bewegen, und gönne mir leichte Bräune, dann fühl ich mich eigentlich ganz wohl. So käseweiß sehen die Dellen recht schlimm aus, und ich fühle mich eh noch kränker.

Magnesium nehme ich auch, und für das Bindegewebe hilft mir das Silicea Gel von Dr. Hübner. Damit konnte ich es ganz gut stoppen.

LG Tiffy

Danke1xDanke

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