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Wenn du zerrissen bist, keinen Weg mehr aus dem Jetzt hast.
Wenn du gepeinigt bist, kein Jetzt mehr fühlst.
Wenn du gefühltes spürst, der Schmerz dich peinigt.
Wenn du den Ausweg suchst, doch der nur auslacht.
Wenn du die Hilfe brauchst, doch Ablehnung erfahren hast.
Wenn du dich fragst warum du auf der Welt bist, aber keine Antwort findest.
Wenn du weinst, jedoch keine Erleichterung erfährst.
Wenn du brüllen willst, aber nicht möchtest das du gehört wirst.
Wenn du die Nähe zu Menschen suchst, aber sie dich wegstoßen.
Wenn du etwas Hoffnung besitzt, diese aber immer wieder entkräftet wird.
Wenn du etwas willst, dies aber nie Früchte tragen wird.
Wenn dein Kopf voller Gedanken ist, aber es dadrin niemals eine Ruhe geben wird.

Dann hab ich die Frage wie ich ausbrechen kann.

Wielange besitze ich Hoffnung?
Wielange kann ein Mensch Hoffnung haben, indem sie immer entkräftet wird?
Wielange kann ein Mensch Peinigung aushalten?
Wielange kann ein Mensch fühlen?
Wielange kann ein Mensch auf Hilfe warten?
Wielange kann ein Mensch innerlich weinen?
Wielange kann ein Mensch Nähe suchen?
Wielange kann ein Mensch Gedanken ertragen?

Wielange? Wielange? Wielange?

Kann ein Mensch einen anderen Menschen verstehn, den die ganze Welt nicht mehr verstehen WILL?
Kann ein Mensch überhaupt irgendetwas?
Wir Menschen sind doch abhängig von Menschen, Ärzten, Gesetzen, Tieren, der Natur und vielem mehr.
Aber wenn der Körper sagt: STOP es geht nicht mehr, ich kann nicht mehr, es gibt kein WEITER mehr. WAS DANN?

Ein schwarzes Loch- und nicht mehr wissen wielange man dieser Welt noch standhalten kann.

HILFE

28.03.2009 13:53 • 28.03.2009 #1


13 Antworten ↓


Wenn ein Mensch in sich selber ruhen lernt , kann er so ziemlich alles, auch wieder gesund und voller Zuversicht / Hoffnung werden und damit verändert sich alles
Grüssli
Iris

28.03.2009 13:59 • #2



Fragen um Gedanken

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Hallo Magnolia!Könntest Du Dir vorstellen,die vielen Fragen in einer Therapie beantwortet zu bekommen?Liebe Grüße

28.03.2009 14:27 • #3


Wenn du die Hilfe brauchst, doch Ablehnung erfahren hast.

Mich will kein Psychater, Therapeut. Alles versucht, in diesem Fall ist meine Hoffnung erloschen.

Aber bewundernswert das hier soviele Leute sind, die diese Qualen ertragen können.

28.03.2009 14:30 • #4


an was scheitert Deine therapie?
was sagen die Psychologen zu Dir?

28.03.2009 14:33 • #5


Dann schau dich soch einmal nach geeigneter Lektüre um, vielleicht kann dich das weiter bringen? Hier im Forum sind einige Buchtipps aufgeführt, ganz unten irgendwo.
Kopf hoch!
Liebe Grüße
Iris

28.03.2009 16:04 • #6


Hallo, das habe ich vor Jahren einmal geschrieben:

ZU WENIG VON ALLEM

ICH BITTE EUCH DOCH NUR UM ETWAS ZEIT
ABER IHR SAGT IHR HABT JETZT KEINE ZEIT FÜR MICH
DENN ANDERE DINGE SEIEN EUCH IM MOMENT WICHTIGER

IRGENDWANN IST DAS ZU WENIG ZEIT

ICH BITTE EUCH DOCH NUR UM ETWAS LICHT
ABER IHR SAGT IHR HABT JETZT KEIN LICHT FÜR MICH
DENN ANDERE DINGE SEIEN EUCH IM MOMENT WICHTIGER

IRGENDWANN IST DAS ZU WENIG LICHT

ICH BITTE EUCH DOCH NUR UM ETWAS WÄRME
ABER IHR SAGT IHR HABT JETZT KEINE WÄRME FÜR MICH
DENN ANDERE DINGE SEIEN EUCH IM MOMENT WICHTIGER

IRGENDWANN IST DAS ZU WENIG WÄRME

ICH BITTE EUCH DOCH NUR UM ETWAS LIEBE
ABER IHR SAGT IHR HABT JETZT KEINE LIEBE FÜR MICH
DENN ANDERE DINGE SEIEN EUCH IM MOMENT WICHTIGER

IRGENDWANN IST DAS ZU WENIG LIEBE

ICH WEISS, DASS IHR DIES ALLES NICHT MIT ABSICHT TUT
DENN ANDERE DINGE SIND EUCH IM MOMENT WICHTIGER
DOCH IHR TUT ES, DENN EUER LEBEN MUSS WEITERGEHEN

( 2007 )

28.03.2009 16:46 • #7


lieber Helpness, und wie bitte hast du das bis jetzt so durchgehalten?
oder war das eine Zeitliche Phase in der es so war?

Meine Bewunderung

28.03.2009 17:00 • #8


Wie man es nimmt, 49 Jahre ohne Liebe, Zärtlichkeit und Wärme sind genau genommen natürlich "nur" eine zeitliche Phase.

Durchgehalten habe ich das übrigens nur bis Sommer 2008, da war dann der Lebenswillen und die Durchhaltekraft zu Ende.
Seit dem bin ich hier im Forum, und dadurch nun auch in ärztlicher Behandlung, und auf dem Weg in ein anderes Leben.

Liebe Grüsse, Helpness

28.03.2009 17:10 • #9


wau das ist echt gut helpness .......

genau das erleb ich jetzt auch oft vorallen mit einen freund für ihn ist immer wieder vieles viel wiechter ......

traurig ist auch seinne gefühle sind ihn nicht so wichtig ........

dabei kommt mir grad auch ne frage sind gefühle wichtig sind sie mitunter auch gefährlich .......

ich meinn sie nehmen ziemlich mit .......

und vielleicht sind sie sogar für nen menschen wie meinen freund echt gefährlich den wenn er über das emuzinal nachdenken würde was passieren könnte wenn er seinen extremsprot macht ...... dann hätte er wohl echt angst und das wär extrem gefährlich oder hmm oder er müste seinen geliebten sport aufgeben ........

wobei ich mich auch umgekehrt frage vielleicht ist das auch nur reiner schutz wenn ich gefühle nicht zulassen kann oder ....... ich verdrängge meine gefühle z.b wie er zb. mit dingen die in grunde ins lebensgefährliche reingeh damit ich von verstandmässig reagieren muss weils sonst gefährlich ist und ... dann KANN ICH KEINE GEFÄHLE ZULASSEN ..... WEIL SIE EBEN LEBENSGEFÄHRLICH SEIN KÖNNTEN ........

also ist es ne art flucht ........

genauso wie es ne flucht ist soviel zu tun damit man für anderes auch für gefühle keine zeit hat .......

beides macht er er hat auch so gut wie nie zeit ....... also ist das eigendlich EINE FLUCHT .... oder ..........

die frage ist was ist nun besser .........

manchmal denk ich mir das schon ... nur die antwort lautet eben weil ich gar nicht anders kann ...... ich kann dieses verdrängen nicht deshalb hab ich auch vielleicht soviel probs zeitweise mit den nerven ........

aber wer hat wohl mehr probleme der der seine gefühle zuläst oder der der sie verdrängt den ich glaube ewig lasst sich nichts verdrängen irgendwann holen einen GEFÜHLE IMMER EIN .... oder

vielleicht ist es dann sogar noch viel viel schlechter .......

also ist es besser gefühle zuzulassen zeit zu habenn sich zeit zu nehmen für sich und andere ........

manchmal denke ich mein freund ist irgendwie arm ärmer als ihn bewust ist naja in grunde ist es ihn gar nicht bewust denn irgendwann werden seine verdrängten gefühle ihn auch einholen .........

gruss
doris

28.03.2009 17:12 • #10


Da stellt sich mir doch die Frage, wie genau bist du in Behandlung gekommen? Wie muß man sich verhalten am Telefon das die Ärzte vor überforderung nicht gleich wegrennen und dich dann ablehnen?

Sachlich, Fakten?
Oder noch im aufgelösten Zustand? Oder muß man unbedingt sagen das man einer stationäre Behandlung will? denn das weiß ich, ich habe Angst vor Krankenhäusern und das könnte ich nicht.
Was muß man tun damit man nicht abgelehnt wird?

28.03.2009 17:15 • #11


Hallo Helpi!Dann bist Du jetzt auf dem richtigen Weg.Dann gibst Du dir jetzt Zeit,Licht Wärme Liebe.

28.03.2009 17:15 • #12


Hallo GefrorenesLicht

Ich hatte wohl irgendwie mit den Ärzten Glück (habe auch einen guten Hausarzt).

2001 habe ich relativ schnell (nach nur zwei Wochen "Irrfahrt" einen stationären Therapieplatz bekommen.
Und letztes Jahr ging alles auch in einem Zeitraum von weniger als einem Monat (anbulant).

@Doris:

Im Grunde genommen geht es eigentlich nur um die Frage, wie wichtig ist einem Menschen der andere Mensch, und wieviel Emphatie (Aufmerksamkeit) kann er (und man selbst) für den jeweils Anderen aufbringen.

@Frau:

Die Zeit habe ich mit nun selber gegeben, und das Licht habe ich hier im Forum bekommen, aber die Wärme und die Liebe muss ich erst noch finden (und lernen, sie dann auch annehmen zu können, ohne Angst).

Liebe Grüsse, Helpness

28.03.2009 17:43 • #13


Magnolia Warum hast Du das Gefühl,dass kein Therpeut helfen kann

28.03.2009 18:09 • #14



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