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Genau primavera ..... Aber zum Glück gibt es ja noch einen Unterschied zwischen " müssen" und " wollen". Selbst MIT Kindern will ich nicht " nur Mutti" sein. Da würde ich wahnsinnig werden oder alternativ geistig verdorren. Selbst wenn Frau nicht arbeiten gehen muss finde ich es für mich wichtig einen Job zu haben der mich geistig fordert und der mir klar auch Geld einbringt. Ich hätte keinen Bock um jedes Kleidungsstück " bitten" zu müssen oder sonstige " Leistungen" zu bringen damit ich mir ne " Belohnung" verdient habe. Never ever käm ich damit klar.

31.03.2014 16:09 • #61


Zitat von tanilein:
Dubist, siehst du, das ist es, was ich meine:

Du sagst, du arbeitest ja, und meinst damit deine Hausarbeit. Und dann sagst du noch "war viel" und hängst einen grinsenden Smilie an.
Wie soll ich mir da vorkommen ?

Wie jemand, der sein Leben besser organisieren kann? Wie jemand, dem die Arbeit leichter von der Hand geht? Wie jemand, der es schafft beides - Arbeit und Haushalt unter einen Hut zu bringen? Wie jemand, dem es Spaß macht, die Hausarbeit nebenbei zu tun? Wie jemand, der das Glück hat eine Arbeitsstelle zu haben? Wie jemand, der darüber glücklich ist beides tun zu dürfen?......
Warum verletzt es dich, wenn jemand "nur" Hausarbeit macht? Ist Hausarbeit für dich nicht auch Arbeit? Darf man das nicht mit Liebe und daher auch mit der notwendigen Zeit ausführen? Ist Hausarbeit wirklich nur ein Nebenjob? Oder darf man das auch als Arbeit ansehen, die einen Spaß macht und erfüllt?

31.03.2014 17:00 • #62



Extremer Neid

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Zitat von primavera:
Wobei man sich ja dann auch hinter der "Aufzucht" der Kinder prima verstecken kann und nicht mehr arbeiten gehen muss.

Sehe ich auch so.
Dann gibt es noch solche, die keine haben, und lieber die Füße hochlegen und von der Allgemeinheit leben statt selbst aktiv zu werden. Das empfind ich als Schlag ins Gesicht aller die Steuern zahlen.

Zitat von islandfan:
Und noch was, hier stößt mir manches Mal bitter auf, dass sich viele Frauen nur noch über ihre Kinder definieren, so als wäre das Leben einer Frau nur dann etwas wert, wenn sie sich fortpflanzt. Das ist Quatsch, Probleme und Sorgen haben auch Frauen, die keine Kinder haben.

Die klassische Rollenverteilung ist hier leider noch immer sehr vertreten. Es geht auch anders und das ist auch gut so.

Zitat von tanilein:
Ich beklage mich nicht per se über Leute, die nicht arbeiten gehen, weil sie nicht können oder wollen.
Sondern ich beklage mich darüber, wenn DIESE Leute anderen, die einen Fulltimejob haben, immer wieder erzählen, was für einen ach so vollen Tag mit ach so viel Arbeit sie haben.

Ja die armen Hausfrauen.... vor Allem müssen die unglaublich überfordert sein die hier am tag ca 200 Beiträge tippen können.... da kann wirklich niemand erwarten dass die auch noch arbeiten gehen! *

__________________________________

* wer Ironie findet darf die gern behalten!

31.03.2014 19:52 • x 2 #63


Dubist
nIX WIE WEG IM EXTREM-NEIDTHREAD:
DAS IST WIRKLICH EXTREM auf was die Leute (niemand soll sich angesprochen fühlen, nein, nein, nein) neidisch sein können

31.03.2014 20:16 • #64


Es gibt doch für alles eine (neidfreie) Lösung :

31.03.2014 20:38 • #65


Rohdiamant, du machst da einen Denkfehler.
Denn auch wenn ich meine Arbeit liebe und brauche, so ist sie für mich (als Schwerbehinderte, sowie Krebs-und Angsterkrankte ) ein täglicher Kraftakt.
Dennoch leiste ich meinen Beitrag für die Allgemeinheit und gehe 8,5 Std.täglich arbeiten.
Nach der Arbeit, so gg.17.00 Uhr, gehe ich zum Arzt, zum Einkaufen, stelle die Wäsche an, kümmere mich um meine Katzen, koche, bereite alles für den nächsten Tag vor und am Wochenende, das eigentlich zur Erholung gedacht wäre, mache ich Arbeiten wie Putzen und Bügeln etc.
Und das mache ich, weil ich keine Wahl habe.
Denn die Alternative wäre, zu Hause zu bleiben und denen auf der Tasche zu liegen, die das oben geschilderte stämmen.
Sorry, aber damit würde es mir nicht gut gehen.
Und ja, ich nehme mir das Recht, mich veralbert zu fühlen, wenn mir eine Nur-Hausfrau von ihrem strammen Programm vorjammert.

Und ich betone NOCHMAL : Ich rede nicht von Menschen, die schuldlos ohne Arbeit sind oder die aus anderen Gründen nicht arbeiten können.
Und ich sagte auch schon, dass ich nicht Dubist persönlich meinte.
Ich meinte auch nicht Frauen, die sich entscheiden, nur Mutter zu sein und vom Einkommen des Mannes leben.
Sondern die, die bewusst lieber auf Staatskosten leben.

Ich hoffe, ich konnte das jetzt mal deutlich machen

01.04.2014 08:42 • #66


Zitat von tanilein:
Dubist, lies doch nochmal meine vorherigen Beiträge.

Ich schrieb sinngemäß, dass ich es als Schlag in´s Gesicht empfinde, wenn mir Menschen, die nicht arbeiten gehen, erzählen, dass sie "keine Zeit" haben und ihre Tage "so voll" sind, weil sie ja schließlich ihren Haushalt, die Wäsche, Arzttermine, Verabredungen und weiß der Geier was haben.
Ach ne !
Und wir voll berufstätigen wohnen im Hotel mit Vollpension oder was ?
Wir machen das alles ZUSÄTLICH ! Und zwar um Steuern reinzuholen, die dann u.a. dafür verwendet werden, Menschen zu unterstützen, die nicht arbeiten gehen.
Und ich betone nochmal: Wenn ein Mensch aus triftigen Gründen, wie Krankheit, nicht arbeiten gehen KANN, bin ich die letzte, die darüber den Stab bricht.
Ich finde aber es in diesem Fall nicht besonders sensibel, Menschen, die am Tag 10 Stunden berufsbedingt ausser Haus sind, zu erzählen, wie viel Arbeit man so hat (siehe oben).


Diese Aussagen finde ich absolut richtig,aber bei dieser Dame stößt du damit höchstens
auf ein müdes Lächeln,tanylein......
Manche Menschen sind eben schon mit Haushalt und 2 Kindern völlig überfordert
und nennnen das dann ARBEIT!


Und nein,ich möchte nicht daheim sein, denn ich empfinde meine Arbeit als Bereicherung.
Und das TROTZ Schwerbeinderung seit Jahren, Krebs seit letztem Jahr und Traumatisierung.
Sowas gibt es.

01.04.2014 08:48 • #67


Zitat von Dubist:
nIX WIE WEG IM EXTREM-NEIDTHREAD:
DAS IST WIRKLICH EXTREM auf was die Leute (niemand soll sich angesprochen fühlen, nein, nein, nein) neidisch sein können


Liebe DUBist,
auf dich ist hier bestimmt kein einziger User neidisch,
denn so erstrebenswert ist dein Leben wirklich nicht!

01.04.2014 08:50 • x 1 #68


Hier wird anscheinend vergessen, dass Frauen, die Kinder aufziehen, sowieso eine große Leistung für die Gesellschaft erbringen, ob sie nun berufstätig sind oder nicht. Sie sorgen schließlich für den Fortbestand der Gesellschaft und dafür, dass es auch in Zukunft noch Steuerzahler gibt bzw. Menschen, die wiederum Kinder aufziehen.

Es ist eine anerkennenswerte Leistung Kinder zu erziehen und auch mit viel Arbeit verbunden.
Ich finde es deshalb in Ordnung, wenn Frauen es nicht schaffen, nebenher noch arbeiten zu gehen, denn die Menschen sind schließlich unterschiedlich belastbar.

01.04.2014 10:04 • x 1 #69


Zitat von tautröpfchen:
, denn die Menschen sind schließlich unterschiedlich belastbar.


Wie hier schon mehrfach erwähnt und betont

01.04.2014 10:06 • #70


Dubist
Danke Tautröpfchen.
Genauso sehe ich das.
Wenn schon der Lehrer sagt, man merkt einfach wo die Eltern hinter dem Kind stehen.
Im Radio kam auch kürzlich noch, das an den Leistungen vom Kind viel die Eltern dran teilhaben wie die sich kümmern.
ich sage nicht, das es immer so ist.
Aber oft bestimmt.
Ich habe ein begabtes Kind zum beispiel, aber ohne hinterhersein und üben wäre es vielleicht oft nicht so gut gewesen.
Wenn es auch wichtigeres gibt wie gute Noten ist es doch so.
Wenn ein Kind das kann, talent(e) hat warum ihm dann nicht beistehen?

01.04.2014 13:30 • #71


Es ist aber auch wichtig für die Entwicklung des Kindes, wenn es erlebt, dass auch die Mutter ein eigenes Leben führt. Denn das stärkt das Selbstbewusstsein, da man die Mutter als eigenständige und unabhängige Frau erleben darf. Von daher sollen sich Frauen nicht immer Gedanken machen müssen, ob es schlecht für das Kind ist, wenn sie arbeiten (Männer werden auch im Jahre 2014 selten mit in die Diskussion einbezogen, dabei sollte es selbstverständlich sein, dass sich auch Männer Gedanken um die Erziehung IHRER Kinder machen).

01.04.2014 13:35 • x 1 #72


Dubist
Früher war es Gang und Gäbe das die Mütter (lange) daheimwaren.
Das Selbstbewußtsein eines Kindes hängt nicht davon ab, ob die Mutter arbeitet oder nicht. Sondern wie sie sich um das Kind kümmert, ob es geliebt wird und auch gelobt.
Wer hat denn sowas in die Welt gesetzt, das Kinder von Müttern die daheim sind kein Selbstbwußtsein hätten?
wahrscheinlich haben die sogar noch mehr Selbstbewußtsein, weil sie gelehrt werden, das geld nicht das wichtigste im Leben ist.
nein, daran glaube ich nicht.

01.04.2014 13:39 • x 1 #73


Zitat von Dubist:
Wer hat denn sowas in die Welt gesetzt, das Kinder von Müttern die daheim sind kein Selbstbwußtsein hätten?


Niemand ! Auch nicht islandfan !
Ich stelle immer wieder fest, dass du die Beiträge der anderen nicht richtig liest oder nur das herauspickst, was dir passt und dann den Zusammenhang so verdrehst, dass es zu deiner Argumentation passt.
Sowas fördert keine substanzielle, kontroverse Diskussion.

01.04.2014 14:02 • x 1 #74


@ tanilein
Zitat von tanilein:
Sondern die, die bewusst lieber auf Staatskosten leben.
Da gebe ich dir Recht, dass das kein feiner Zug ist und dass man sich darüber ärgern könnte. Bringt aber nichts. Aber deine Einstellung gibt mir auch sehr zu denken:
Zitat von tanilein:
Dennoch leiste ich meinen Beitrag für die Allgemeinheit und gehe 8,5 Std.täglich arbeiten.

Diese Aussage lässt mich etwas frieren. Du arbeitest für die Allgemeinheit und nicht für dich? Damit du Geld zur Verfügung hast, damit du unabhängig bist, damit du am gesellschaftlichen Leben teilnimmst..... Nein?
Zitat von tanilein:
Und das mache ich, weil ich keine Wahl habe.
Man hat immer eine Wahl. Ist nur die Frage, ob man das andere wählen möchte.
Zitat von tanilein:
Denn die Alternative wäre, zu Hause zu bleiben und denen auf der Tasche zu liegen, die das oben geschilderte stämmen.
Sorry, aber damit würde es mir nicht gut gehen.

Ich könnte mir schon vorstellen, dass es dir mal gefallen würde eine Weile zu Hause zu sein und nicht so viel Stress und Arbeit zu haben. Nur dein soziales Gewissen lässt dies nicht zu. Aber ist das gesund?
Halbtagsstelle?
Zitat von tanilein:
Und ja, ich nehme mir das Recht, mich veralbert zu fühlen, wenn mir eine Nur-Hausfrau von ihrem strammen Programm vorjammert.
Und ich nehme mir das Recht dir mitzuteilen, dass du für mich einen unzufriedenen Eindruck hinterlässt. Du bist mit deiner Situation nicht zufrieden und deshalb kannst du es nicht hören, wenn jemand, der es deiner Meinung nach besser oder einfacher hat, jammert.

Ich habe 3 Freundinnen und die, die am schlanksten ist, die jammerte immer, dass sie zu dick sei. (Vielleicht Größe 36) und wir anderen (Größe 40 aufwärts) wussten auch nie, was wir da sagen sollten.
Aber als Schlag ins Gesicht habe ich dies nie empfunden. Mir tat sie eigentlich mehr leid, weil sie ihre Figur nicht genießen konnte.

Zitat von islandfan:
Es ist aber auch wichtig für die Entwicklung des Kindes, wenn es erlebt, dass auch die Mutter ein eigenes Leben führt. Denn das stärkt das Selbstbewusstsein, da man die Mutter als eigenständige und unabhängige Frau erleben darf.

Setzt du Geld verdienen gleich mit eigenständig und unabhängig?
Ich bin der Ansicht, dass es nichts wichtigeres für die Entwicklung eines Kindes gibt, wenn die Mutter die ersten Lebensjahre eine absolute Vertrauensperson ist. Wie soll es Vertrauen lernen, wenn es lernt, dass Arbeit wichtiger ist als sein Seelenheil?

01.04.2014 14:14 • #75


Rohdiamant, das ist jetzt nicht dein Ernst, oder ?

Ich finde es immer tragisch, wenn absichtlich Dinge falsch verstanden, verdreht und dann zerpflückt werden.

Mit der Tatsache, dass ich den ganzen Tag arbeiten gehe, leiste ich doch (m)einen Teil für die Allgemeinheit.
Oder willst du das abstreiten ?
Dass ich auch "für mich" arbeiten gehe, steht doch wohl ausser Frage.
Muss das für dich extra betont werden, damit du es verstehst ?

Und nein, für mich ist es keine "Wahl" , ob ich arbeiten gehe, oder lieber die anderen für mich schuften lasse.
Nein, hier habe ich entgegen deiner Auffassung keine Wahl.
Denn: ich bin noch so erzogen, dass ich für meinen Lebensunterhalt selbst aufkommen muss. Und nicht auch die Option habe, lieber von anderen zu leben.
Das ist für mich keine Option, sorry.
Du findest es offenbar normal, u.U. einfach zu "wählen" , dass man selbst lieber auf Kosten anderer lebt und die doch dann bitte lieber etwas länger arbeiten sollen, damit der Staat weiterhin genug Kohle einnimmt, um meine "Wahl" zu finanzieren.

Und nein, deine Menschenkenntnis betrügt dich. Ich bin keineswegs unzufrieden. Und ich bin auch stolz, dass ich das alles trotz Krankheiten schaffe.
Mein Problem - und ich dachte, das hätte mittlerweile endlich jeder, auch du, begriffen - sind die Leute, die "wählen", dass sie lieber andere für sich arbeiten lassen, statt dies selbst mal zu probieren.
Denn hätte jeder eine solche Einstellung, könnten wir den Laden dicht machen.

Mit welchen Worten muss ich es formulieren, damit du es endlich begreifst ?

Und wenn DU dies oder jenes nicht als Schlag in´s Gesicht (Kleidergrößen, was für ein niedlicher und zugleich unpassender Vergleich ) empfindest, dürfen dies doch andere in anderen Sachverhalten tun, oder ?

Man ist ja nicht das Maß aller Dinge, gell ?! Ich spreche von MIR und MEINEN Eindrücken.

So, jetzt räume ich die Waschmaschine aus.
Habe zur Zeit Urlaub und nutze den immer gerne für Hausabeiten....

01.04.2014 14:34 • #76


tanilein, ich habe dich schon verstanden. Nur im Gegensatz zu dir rege ich mich darüber nicht auf.

Andererseits empfindest du das Jammern von Dubist als Schlag ins Gesicht und das obwohl sie wahrscheinlich nach deiner Aussage wohl gar nicht zu den "Schmaratzern" gehört.
Warum denn?

01.04.2014 14:43 • #77

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Zitat von tanilein:
Ich finde es immer tragisch, wenn absichtlich Dinge falsch verstanden, verdreht und dann zerpflückt werden.

Reg dich nicht auf, tanilein. Schon gar nicht über Rohdiamant.
Es ist ihr Hobby
1. andere zu missverstehen und deren Beiträge zu zerpflücken
2. für wieder andere die barmherzige Retterin zu spielen
Macht aber nichts, sie tut sich selbst damit etwas Gutes, denn sie trainiert so ihr Selbstbewusstsein.

01.04.2014 14:52 • x 1 #78


Danke, Shamus !
Hätte ich das früher gewusst, hätte ich mir nicht so viel Mühe gegeben.
Ich dachte nämlich, es hapert bei ihr am Verständnis und wollte es ihr deshalb immer und immer wieder erklären.
Dass sie einen bewusst falsch verstehen möchte, wurde mir auch jetzt erst nach ihrem letzten Beitrag und durch deine Hilfe klar.
Bin eben noch nicht lang genug dabei...

01.04.2014 14:55 • #79


Das hast du aber jetzt schön beschrieben, shamus.
So hinterlässt halt jeder einen Eindruck, so wie auch du.

tanilein, ganz stimmt es aber nicht. Ich wollte dich bestimmt nicht mit Absicht ärgern oder missverstehen, sondern nur Denkanstöße geben. Wenn es mir nicht gelungen ist, ist es schade, aber ein Versuch war es mir wert.
Also nichts für ungut.

01.04.2014 15:01 • #80



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