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33

@MitSouKo63 :
Bei mir hat es länger gedauert bis ich wieder richtig arbeiten konnte weil sich allein die Chemo Monate gezogen hat und dann war ich sechs Wochen in Reha und dann hat es noch ein paar Monate gedauert bis ich körperlich wieder auf dem damm war!
Aber das ist jetzt vorbei und ich bin dankbar dafür dass jetzt wieder alles "normal" ist
(falls man bei einem Freak wie mir von "normal" schreiben kann).

28.03.2014 11:54 • #41


Zitat von Carpenter:
@MitSouKo63 :
Bei mir hat es länger gedauert bis ich wieder richtig arbeiten konnte weil sich allein die Chemo Monate gezogen hat und dann war ich sechs Wochen in Reha und dann hat es noch ein paar Monate gedauert bis ich körperlich wieder auf dem damm war!
Aber das ist jetzt vorbei und ich bin dankbar dafür dass jetzt wieder alles "normal" ist
(falls man bei einem Freak wie mir von "normal" schreiben kann).



Oh Carpi
da hast du mich falsch verstanden....
ich bin 4 Monate NACH den 2 Operationen und der Chemo
wieder arbeiten gegangen.
Das Ganze hat aber schon insgesamt ein dreiviertel Jahr gedauert!

Heute morgen hab ich schon Nachsorge gehabt(und natürlich innerlich wieder gezittert)
war aber Alles O.K und ich bin sooooo froh!

Wie geht es dir denn jetzt nach deiner Erkrankung?

28.03.2014 12:00 • #42



Extremer Neid

x 3


Hey, alles Gute zur "bestandenen" Nachsorge ! jetzt kann der Sommer kommen, oder ?
Schön, ich freue mich für dich !

Ich hatte am 03.02.14 Nachsorge und mich fast aufgelöst vor Angst.
Aber auch bei mir war zum Glück alles o.k.

28.03.2014 12:02 • #43


Zitat von tanilein:
Hey, alles Gute zur "bestandenen" Nachsorge ! jetzt kann der Sommer kommen, oder ?
Schön, ich freue mich für dich !

Ich hatte am 03.02.14 Nachsorge und mich fast aufgelöst vor Angst.
Aber auch bei mir war zum Glück alles o.k.



Na dann möcht ich dir aber auch herzlich zum guten Ausgang gratulieren!

Es ist jedesmal ein scheußliches Gefühl und ich hab immer
extreme Angst,dass die Ärzte wieder was finden.....
aber du hast recht....jetzt wird der Sommer genossen!

28.03.2014 12:05 • #44


Danke, liebe MitSouKo

Ja, die Nachsorgetermine sind der Horror.
Aber ich denke, da haben wir jedes Recht, uns die Hosen voll zu machen.
Das IST einfach eine üble Belastung, wenn man auf das Ergebnis wartet.
Ich bin schon Tage (sogar Wochen) vor der Untersuchung kaum noch zu etwas zu gebrauchen
Ich erhole mich noch jetzt von der Angst im Februar.
Aber es wird besser, von Tag zu Tag.

Ich wünsche dir, Carpi und auch mir, dass wir gesund bleiben ! Aber daran habe ich eigentlich keine Zweifel

28.03.2014 12:09 • x 1 #45


Es wird mit der Zeit besser....hab ich gedacht,
aber dem ist nicht so!
Mir geht es ja auch so:
sobald der Termin für die Nachsorge feststeht,schlafe ich schlecht
und die Gedanken sind auch fast immer nur beim Termin.
Aber ich denke halt,wir sind da schon sehr vorbelastet und immer
ein bißchen auf der Hut.

28.03.2014 12:14 • #46


Zitat von MitSouKo63:
Das Ganze hat aber schon insgesamt ein dreiviertel Jahr gedauert!

Ich war doppelt so lang außer Gefecht,
aber die Zeit ist jetzt vorbei und ich habe auch einiges aus dieser Zeit gelernt,
zB hab ich in dieser Zeit festgestellt WER wirklich Freund war und wer nicht.

Und zum Thema Vorsorge kann ich nur schreiben:
FREUT EUCH DRAUF !
Auc h wenn es blöd klingt aber ich freu mich auf jede Untersuchung WEIL ich vorher weiß und fest dran glaube dass alles nur gut wird dadurch.
Wirklich Angst müssten wir haben wenn es solche Untersuchungen nicht gäbe.
Das gäb wirklich Anlass zur Panik.

28.03.2014 12:24 • x 2 #47


Carpenter, das ist eine durchaus interessante (und richtige ! ) Sichtweise.
Die sollte man sich versuchen, anzueignen

28.03.2014 12:32 • x 1 #48


Dubist
Tanilein, lieb von dir, das du das sagst, das du nicht mich damit meinst.
Ich fühle mich auch nicht ansgesprochen dabei.
Aber wie gesagt, ich weiß nicht, ob du schon mit traumatisierten gesprochen hast.
Da gibt es genug die nicht(mehr)arbeitsfähig sind.

28.03.2014 12:56 • #49


Dubist, ich bin selbst traumatisiert.
Noch viel schlimmer allerdings meine Mutter. Von daher kenne ich traumatisierte Menschen mehr als gut.
Mir ist auch klar, dass das jeder Mensch anders be-und verarbeitet und dass auch nicht jeder Mensch die gleiche Stärke und die gleichen Umstände hat.
Dennoch bin ich der Auffassung, dass es auch oft Tendenzen gibt, sich im wahrsten Sinne des Worte auf seinem Leid "auszuruhen".
Aus meiner eigenen Erfahrung kann ich sagen, dass arbeiten gehen auch einen höchst therapeutischen Effekt haben kann.

28.03.2014 13:00 • #50


Dubist
Zitat von Carpenter:
Zitat von MitSouKo63:
Das Ganze hat aber schon insgesamt ein dreiviertel Jahr gedauert!

Ich war doppelt so lang außer Gefecht,
aber die Zeit ist jetzt vorbei und ich habe auch einiges aus dieser Zeit gelernt,
zB hab ich in dieser Zeit festgestellt WER wirklich Freund war und wer nicht.

Und zum Thema Vorsorge kann ich nur schreiben:
FREUT EUCH DRAUF !
Auc h wenn es blöd klingt aber ich freu mich auf jede Untersuchung WEIL ich vorher weiß und fest dran glaube dass alles nur gut wird dadurch.
Wirklich Angst müssten wir haben wenn es solche Untersuchungen nicht gäbe.
Das gäb wirklich Anlass zur Panik.


So ist es bei vielen Dingen in der Gesundheit. Zum Glück kann man vieles gut beobachten.
Sonst wäre es echt unheimlich, wenn man die Geräte und so zum abchecken und kontrollieren nicht hätte. Ja, das ist stimmt auch wieder, selbst wenn man davor aufgeregt oder war oder ist. Aber ein klein wenig Aufregung darf ja auch sein.

29.03.2014 19:46 • #51


Dubist
Zitat von tanilein:
Dubist, ich bin selbst traumatisiert.
Noch viel schlimmer allerdings meine Mutter. Von daher kenne ich traumatisierte Menschen mehr als gut.
Mir ist auch klar, dass das jeder Mensch anders be-und verarbeitet und dass auch nicht jeder Mensch die gleiche Stärke und die gleichen Umstände hat.
Dennoch bin ich der Auffassung, dass es auch oft Tendenzen gibt, sich im wahrsten Sinne des Worte auf seinem Leid "auszuruhen".
Aus meiner eigenen Erfahrung kann ich sagen, dass arbeiten gehen auch einen höchst therapeutischen Effekt haben kann.


Ich arbeite ja, hier daheim war bis mittags auf den Beinen, aufräumen, putzen und kochen. War viel. lächel.
Und ja, es tut hin und wieder auch gut, selbst wenn man die Grenzen kommt dabei.

29.03.2014 19:48 • #52


Dubist, siehst du, das ist es, was ich meine:

Du sagst, du arbeitest ja, und meinst damit deine Hausarbeit. Und dann sagst du noch "war viel" und hängst einen grinsenden Smilie an.
Wie soll ich mir da vorkommen ?
Und DAS sind dann die Sätze, die denen, die sich 8 Stunden oder mehr am Tag ausser Haus abrackern so übel aufstoßen.
Bei denen machen sich Haushalt, Wäsche, putzen,Kochen, Garten etc. nämlich auch nicht von allein.
Sondern das machen wir dann nach Feierabend und an den Wochenenden.
Da sollte schon von beiden Seiten etwas Sensibilität an den Tag gebracht werden, findest du nicht ?

31.03.2014 08:57 • x 2 #53


Zitat von tanilein:
Bei denen machen sich Haushalt, Wäsche, putzen,Kochen, Garten etc. nämlich auch nicht von allein.


31.03.2014 11:05 • #54


Dubist
Tanilein, warum stört es dich wenn jemand nicht arbeitet?
Würdest du gerne daheimsein oder warum?
Das kann dir doch schnuppsegal sein, aber du empfindest es als schlag ins Gesicht?
Wegen?
Warum?
von wem hast du das schon gehört?
Wer war dieser Jemand, der nicht arbeiten geht und einen vollen Tag hatte?

31.03.2014 12:56 • #55


Dubist, lies doch nochmal meine vorherigen Beiträge.

Ich schrieb sinngemäß, dass ich es als Schlag in´s Gesicht empfinde, wenn mir Menschen, die nicht arbeiten gehen, erzählen, dass sie "keine Zeit" haben und ihre Tage "so voll" sind, weil sie ja schließlich ihren Haushalt, die Wäsche, Arzttermine, Verabredungen und weiß der Geier was haben.
Ach ne !
Und wir voll berufstätigen wohnen im Hotel mit Vollpension oder was ?
Wir machen das alles ZUSÄTLICH ! Und zwar um Steuern reinzuholen, die dann u.a. dafür verwendet werden, Menschen zu unterstützen, die nicht arbeiten gehen.
Und ich betone nochmal: Wenn ein Mensch aus triftigen Gründen, wie Krankheit, nicht arbeiten gehen KANN, bin ich die letzte, die darüber den Stab bricht.
Ich finde aber es in diesem Fall nicht besonders sensibel, Menschen, die am Tag 10 Stunden berufsbedingt ausser Haus sind, zu erzählen, wie viel Arbeit man so hat (siehe oben).

Und nein,ich möchte nicht daheim sein, denn ich empfinde meine Arbeit als Bereicherung.
Und das TROTZ Schwerbeinderung seit Jahren, Krebs seit letztem Jahr und Traumatisierung.
Sowas gibt es.

31.03.2014 14:51 • #56


Dubist
Warum setzte ich ein dickes smile, weil ich total erleichtert bin, das alles geschafft zu haben, Erleichterung pur.
Aber der Thread hat ja mit Neid zu tun.
Der Neider sieht nur das Blumenbeet aber nicht den spaten.
Du möchtest nicht daheim sein, also dann ist es doch gut.
Dann beklag dich aber nicht über die, denen ihr daheimsein Arbeit genug ist und die wenn sie es sich einrichten können, daheim ihre Arbeit machen.
Ich glaube nicht, das manche sich das vorstellen können, es sei denn sie ist selber Mutter.
Wieviel Arbeit das sein kann.
liebe Grüße

31.03.2014 14:55 • #57

Sponsor-Mitgliedschaft

Dubist, verstehtst du es nicht ?
Ich beklage mich nicht per se über Leute, die nicht arbeiten gehen, weil sie nicht können oder wollen.
Sondern ich beklage mich darüber, wenn DIESE Leute anderen, die einen Fulltimejob haben, immer wieder erzählen, was für einen ach so vollen Tag mit ach so viel Arbeit sie haben.
Das ist, wie wenn ich einem Rollstuhlfaher was von meiner Blase am Fuß vorjammere.
Verstehst du denn den Kern der Diskussion einfach nicht ?

31.03.2014 15:00 • #58


Zitat von tanilein:
Dubist, verstehtst du es nicht ?
Ich beklage mich nicht per se über Leute, die nicht arbeiten gehen, weil sie nicht können oder wollen.
Sondern ich beklage mich darüber, wenn DIESE Leute anderen, die einen Fulltimejob haben, immer wieder erzählen, was für einen ach so vollen Tag mit ach so viel Arbeit sie haben.
Das ist, wie wenn ich einem Rollstuhlfaher was von meiner Blase am Fuß vorjammere.
Verstehst du denn den Kern der Diskussion einfach nicht ?


Auch wenn ich deine Einwände verstehe und ich Leute beneide, die nicht arbeiten müssen, so hinkt doch der Vergleich. Wenn es danach ginge, dürften wir in den westlichen Ländern gar nicht mehr jammern, weil es immer irgendwo Leute gibt, denen es schlechter geht und die sich wünschen würden sie hätten unsere Probleme. Von daher darf in meinen Augen auch eine reine Hausfrau jammern. Ich selber habe allerdings den Anspruch, nach meinem Studium arbeiten zu wollen, denn Arbeit (wobei wir hier ja nur von Erwerbsarbeit sprechen, nicht vom Ehrenamt, etc.) kann auch sinnstiftend sein und ich finde es schade, wenn jemand sich immer hinter seiner Krankheit verstecken muss (nicht falsch verstehen, es gibt auch schwerkranke Menschen, die absolut nicht arbeiten können). Ich meine eher Leute, die aus Angst es vermeiden, ihre eigene Zukunft zu gestalten und damit aus dieser Falle nicht mehr herauskommen.

Und noch was, hier stößt mir manches Mal bitter auf, dass sich viele Frauen nur noch über ihre Kinder definieren, so als wäre das Leben einer Frau nur dann etwas wert, wenn sie sich fortpflanzt. Das ist Quatsch, Probleme und Sorgen haben auch Frauen, die keine Kinder haben.

31.03.2014 15:44 • x 1 #59


Wobei man sich ja dann auch hinter der "Aufzucht" der Kinder prima verstecken kann und nicht mehr arbeiten gehen
muss.

31.03.2014 15:58 • x 1 #60



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