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Daniel1988

Daniel1988
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Täglich denke ich an die 7 Jahre zurück in denen ich Recht stabil war. In denen die letzte Depression schon so weit weg war, dass ich mich kaum noch an das Gefühl erinnern konnte.
Ich dachte oft, dass mir sowas nicht noch einmal passieren kann.

Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt oder wie war das noch?
Oft denke ich, eigentlich musst du Glücklich sein. All das was du dir vor und in deiner letzten Depression gewünscht hast, ist in Erfüllung gegangen.
Du hast eine Familie, du hast zwei gesunde Kinder die dich über alles lieben, du hast einen guten Job, tolle Arbeitskollegen und Chef, eine Familie die hinter dir steht, lebst in einem Haus mit eigenem Garten und doch ist da dieses Ungleichgewicht im Kopf.

Schmerzen die Medizinisch nicht erklärt werden können.
Missempfindungen deren Ursache wahrscheinlich in der Psyche liegen.
Angstzustände die einfach kommen ohne dass es aktuell einen Gedanken daran gibt.
Die Depression und Angststörung als Automatisierter Prozess. Ein Prozess den man nicht aktiv steuern kann. Der völlig normal im Kopf abläuft. Und es schadet dem Körper auf Dauer. Immer diese Innerliche Unruhe, die permanente Alarmbereitschaft. Tavor liegt hier. Aber ist das meine Lösung? Wohl kaum. Eher ein letzter Ausweg.

Oft die Frage in letzter Zeit, Was war zuerst da? Meine Depression oder die Schmerzen?
Ich würde sagen die Schmerzen. Aber kann ich mir da wirklich sicher sein? Es kann auch die Depression sein. Symptome die ich vorher Ignoriert habe. Die Siegessicherheit dass ich nie wieder depressiv werden kann, die Sicherheit die verhindert hat erste Zeichen zu erkennen.
Sicherheit, gibt es sowas überhaupt?
Oft kommen Gedanken in denen man sich nach positiver Kontinuität sehnt. Ein gleichbleibendes Leben was Mal kleine Hochs und Tiefs durchläuft. Nichts wildes eben.

Wenn ich dann in meinem Dasein oder Mittlerweile würde ich es Hin vegetieren nennen, da sitze und Menschen beobachte, wie zufrieden und gelassen viele durchs Leben zu gehen scheinen, kommt der Wunsch dazu auf, dies endlich wieder haben zu wollen.
Aber die Blockaden im Kopf, sowohl aktiv wie auch passiv, verhindern das.
Ein Gefangener meiner Gedanken und all den Automatischen Prozessen die es enthält. Zumindest ist Klarheit über den Hirnstoffwechsel nicht die Lösung meiner Probleme.

Unzählige Male versucht die Automatischen Prozesse zu durchbrechen. Wenn ich es dann schaffe, streikt mein Körper, schmerzen werden Unerträglich, der Schwindel nimmt zu, die Ängste und Unruhe bis zur Panik kommen durch.
Ich mache es trotzdem und lasse mich nicht fesseln.
Doch hilft es mir? Bisher nicht. Es macht keinen Unterschied ob ich mich Überwinde. Es stellt sich auch nach einer Erfolgreichen Überwindung kein Erfolgserlebnis ein. Kein Gefühl von Sicherheit.
Also bleibt es so, alles beim Alten, alles auf Anfang.

Meine letzte Depressive Episode mit massiven Panikattacken ging insgesamt 4 Monate und das war gleichzeitig meine längste Phase.
Mittlerweile habe ich fast die Hoffnung verloren, dass es jetzt überhaupt wieder vorbei geht. Ich bin bereits bei Monat 6 und man könnte sagen, ich habe keine Lust mehr auf den Sch***.

Aber es ist wie es ist. Ich versuche mir meine Tage so angenehm zu gestalten wie es geht. Immer klappt es nicht. Aber immerhin etwas.
Ich habe soviel Ruhe eingebaut wie es möglich war. Mit Entspannung und Meditation. Hinterfrage Aktive Gedankenprozesse und ändere Sie um. Trotzdem bleibt der Vegetative Teil übrig. Der wie ich es nenne primitive Uhrzeit Teil meines Hirns.

Der Teil der der Meinung ist permanent und je nach Tageszeit, wild zwischen den Programmen hin und her zu wechseln. Ein Wechsel aus Kampf, Flucht und Tot stellen.

Teilweise wechseln die Zustände mehrmals innerhalb von 10 Minuten. Man kocht Grade was, dann kommt die Panik, einfach so, und man möchte Flüchten, ich gebe dem Gefühl natürlich nicht mehr nach, dann plötzlich bleib ich Stock und steif stehen.
Obwohl ich diesen Vorgang zu genüge kenne, bleibt es doch der Unangenehme Teil, sich für ein paar Sekunden nicht mehr bewegen zu können. Das kann doch Recht Beängstigend sein. Auch wenn ich weiß dass dies eine Stressreaktion ist und zur täglichen Show meines Kleinhirns gehört.

Oh man ist das mittlerweile lächerlich was mein Hirn da versucht. Wie oft dieser Gedanke schon kam. Fenster auf und raus damit. Aber auch das ändert nichts. Es bleibt, weil es noch nicht gehen möchte und so hoffe ich weiter, dass es irgendwann wieder geht und erwarte sehnsüchtig den ersten Tag meines neuen Lebens.

20.07.2025 x 6 #1


44 Antworten ↓
Immaculatus

Immaculatus
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Zitat von Flame:
Diesbezüglich wäre ich da an Deiner Stelle nicht allzu sicher. Meine Panikphase hat 2 Jahre angedauert (JEDEN Tag Panikattacken). Schliesslich auch Depressionen,was ja nicht ausbleibt,wenn man nurnoch in Angst lebt. Schliesslich hat mir das zehnte Medikament geholfen als ich die Hoffnung schon aufgegeben hatte. ...

Ich bin ja noch Frischling, bei mir begann es nach einigen harmloseren Vorsymptomen eigentlich so richtig erst Ende Mai. Das steigerte sich extrem, bis ich zuletzt gar nichts mehr essen konnte vor Angst und täglich extrem Panikattacken hatte, die über Stunden anhielten. Nur die paar mal mit Tavor waren Lichtblicke dazwischen. Aber die soll man ja nicht nehmen. Ich hatte extrem Angst zu verhungern, mit dem Schlafen ging es ja noch, weil ich noch Zolpicon nahm. Dann kam meine Notfallaufnahme auf die Psychiatrie, wo man alles auf das Zolpicon zurückführte und ich entzogen wurde. (ohne Diazepam). Von nun an wechselte es auf meine Urangst nicht mehr schlafen zu können. Die fühle ich sehr exitentiell. Wurde auf Pipamperon umgestellt plus Opipramol. Im KH wegen Lärm fast kein Schlaf auch damit, zuhause nun leidlich. Aber auf die Dauerangst hat sich nun einen Depression gesetzt. Die ist auch echt krass und diese Art der Ängste sind nun sehr gruselig. DAs alles nun in 7 Wochen. Meine Depression soll aber schon älter sein, wird vermutet Ich hatte aber bis April ein ganz normales Leben und dachte ich hätte die perfekte Work-Life-Balance. Bin seit Juni AU geschrieben, Nun gesellen sich die Zukunftsängste hinzu. Niemehr arbeiten? Nutzlos? Sinnlos. Ein Leben in der Ergotherapie mit Blümchen malen?

19.07.2025 21:32 • x 3 #43


Zum Beitrag im Thema ↓

A


Depression mit allem was dazu gehört Meine Gedanken

x 3


F

Flame
Gast

Zitat von Immaculatus:
Ich bin ja noch Frischling, bei mir begann es nach einigen harmloseren Vorsymptomen eigentlich so richtig erst Ende Mai. Das steigerte sich extrem, bis ich zuletzt gar nichts mehr essen konnte vor Angst und täglich extrem Panikattacken hatte, die über Stunden anhielten. Nur die paar mal mit Tavor waren Lichtblicke dazwischen. Aber die soll man ja nicht nehmen. Ich hatte extrem Angst zu verhungern, mit dem Schlafen ging es ja noch, weil ich noch Zolpicon nahm. Dann kam meine Notfallaufnahme auf die Psychiatrie, wo man alles auf das Zolpicon zurückführte und ich entzogen wurde. (ohne Diazepam). Von nun an wechselte es auf meine Urangst nicht mehr schlafen zu können. Die fühle ich sehr exitentiell. Wurde auf Pipamperon umgestellt plus Opipramol. Im KH wegen Lärm fast kein Schlaf auch damit, zuhause nun leidlich. Aber auf die Dauerangst hat sich nun einen Depression gesetzt. Die ist auch echt krass und diese Art der Ängste sind nun sehr gruselig. DAs alles nun in 7 Wochen. Meine Depression soll aber schon älter sein, wird vermutet Ich hatte aber bis April ein ganz normales Leben und dachte ich hätte die perfekte Work-Life-Balance. Bin seit Juni AU geschrieben, Nun gesellen sich die Zukunftsängste hinzu. Niemehr arbeiten? Nutzlos? Sinnlos. Ein Leben in der Ergotherapie mit Blümchen malen?

Es bricht halt unser ganzes schönes Kartenhaus zusammen und liegt in Schutt und Asche und ja,dann kommen die Existenzängste und Zukunftsängste noch "gratis" obendrauf.

Erstmal muss nun die Depression abklingen,dafür hast Du das Opipramol (muss aber regelmässig -also täglich-eingenommen werden).
Wenn die Depression abklingt,bist Du auch wieder zu positiveren bzw. konstruktiveren Gedanken fähig,vorher ist das schwer bis unmöglich.
Es dauert meist einige Wochen bis ein Antidepressivum seine Wirkung zeigt.
So weit,wie Du denkst bist Du also gar nicht mehr von der Besserung entfernt.

Ich kann Dir ein Buch empfehlen von Rolf Merkle (dem Begründer dieses Forums).
"Wenn das Leben zur Last wird".
Du bekommst darin Tips im Umgang mit Deiner jetzigen Situation.

Im Moment bist Du verzweifelt und ich verstehe das weil ich war auch sehr verzweifelt und dachte,das wird nie wieder.
Wichtig ist,dass Du Dir Zeit gibst und Dich nicht unter Druck setzt.
Eine Depression klingt wieder ab aber nicht von heute auf morgen.
Und wenn sie abgeklungen ist,wirst Du auch wieder arbeiten können.
Vielleicht nicht gleich wieder Vollzeit aber Du kannst Dich dann langsam steigern.

Aber vorerst werde gesund und sorge gut für Dich.
Im Fokus steht die Frage: Was könnte mir jetzt gut tun?
Ein Gefühl für sich selbst bekommen und fürsorglich sein sich selbst gegenüber.
Sich nicht dafür beschimpfen oder gar verurteilen,dass man so "schwach" ist denn in Wahrheit ist eine Depression keine Schwäche sondern das Resultat dessen,dass man schon viel zu lange stark gewesen ist.

Also diese Zeit ist nicht vergeudet sondern eine wichtige Lektion in Selbstfürsorge.
Und wenn es einem wieder besser geht,weiss man das Leben auch wieder ganz anders zu schätzen.


Zitat von Immaculatus:
Ein Leben in der Ergotherapie mit Blümchen malen?

Ich fand Malen in der Ergotherapie auch ein befremdlich,so ein bisschen wie Kindergarten für Erwachsene.
Tatsache ist aber,dass es einem meistens zumindest ein bisschen besser geht,wenn man sich mit etwas beschäftigt.
Einfach weil man dann weniger um sich selbst und seine Sorgen/Ängste kreist.

Deswegen ist es tatsächlich gut,wenn man sich beschäftigt.
Muss ja nicht Blümchen malen sein. zwinkern
Am besten mit etwas,was einen auch wirklich interessiert,sonst schweift man gedanklich doch wieder ab in Negativgedanken/Grübelschleifen.

Ich selbst hab in meiner Krisenzeit viel in Selbsthilfebüchern gelesen (in Momenten,in denen ich mich konzentrieren konnte),da ist man zwar auch mit sich selbst beschäftigt aber in konstruktiver Form (lösungsorientiert) und man wird Experte in eigener Sache.
Also das ist etwas,was einen positiven Effekt hat und uns auch wieder mehr in die Selbstwirksamkeit bringt weil das Ein oder Andere kann man sich heraus picken,was einem dann im Alltag hilft.

Und versuche,ein bisschen unter Menschen zu kommen.
Die ganze Zeit alleine sein tut den wenigsten gut,man kreist zwangsläufig viel zu sehr um sich selbst.
In meiner Stadt gibt es z.B. eine Tagesstätte für ehemalige Psychiatriepatienten,alternativ wäre eine Selbsthilfegruppe denkbar.

Oder Du gehst einfach so ein bisschen raus und begibst Dich an Orte,wo andere Menschen sind,das kann auch schon gut tun,im Park zum Beispiel,die Natur wirkt auch positiv auf die Psyche,des weiteren tankst Du Sonne (Vitamin D).
Lässt sich gut verbinden mit ein paar Besorgungen machen oder Kaffee trinken gehen.

Also man kann auch zuhause viel für sich tun.
Für den Fall ,dass es Dir sehr schlecht geht,hast zu Tavor und die darf man auch benutzen,wenn sie einem von einem Arzt verschrieben wurden.
Sobald das opipramol greift,wirst Du die eh nicht mehr brauchen,bis dahin sind sie aber eine gute und effektive Hilfe,die Du Dir auch zugestehen solltest.
Die sind dafür da,die "Spitzen" abzumildern,was dazu beiträgt,dass die Depression schneller abklingt und Du von Zeit zu Zeit auch mal richtig in die Entspannung kommst und Kraft tanken kannst.

20.07.2025 07:15 • x 1 #44


Zum Beitrag im Thema ↓


F
Hallo Du da, ich bin in Gedanken bei dir. Mehr kann ich da jetzt nicht zu sagen denn ich bin auch wieder im Aufschwung und muss meine Gedanken Kontrolliert lenken damit ich nicht rückwärts laufe.. viele Grüße

x 1 #2


Luce1
Ja kennen viele hier, nimmst Du Antidepressiva oder lieber nicht?

#3


Daniel1988
Ich nehme Antidepressiva. Mirtazapin 15mg aber hilft nicht mehr also, ich könnte mehr nehmen, jedoch bin ich mir nicht sicher ob das mein Weg sein sollte, mehr zu nehmen...

x 1 #4


F
Was sagt dein Arzt dazu?
Wenn es Medis gibt, die dir helfen- so what?
Wenn du stabil bist, kannst du ja weiter an dir arbeiten.
Aber erst musst du raus aus dem Mist

#5


E
Daniel27

Fühlst du dich sehr Unterdruck weil du ein Haus hast und Familie? Hast du Angst du könntest dem nicht mehr gerecht werden durch deine Erkrankung? Ich stelle mir vor wie schön es ist Familie zu haben mit Haus und Kinder und plötzlich kommt diese Erkrankung und du musst trotzdem funktionieren und allen gerecht werden weil dir deine Familie wichtig ist.

#6


Daniel1988
Ärzte schlagen gerne Medis vor.
Damals Escitalopram bekommen, Zack Serotoninsydrom.
2 Jahre später Alprazolam bekommen, der Tag danach war schlimmer als alle Tage davor. Permanente Panik. Ebenfalls ein Arzt vorgeschlagen. Steht sogar im Zettel unter häufige Nebenwirkungen.

Bei einem Klinikaufenthalt hat man mir stattdessen Atosil gegeben, geholfen hat es nicht, keine Wirkung, dafür hatte ich aber die Nebenwirkungen, Extrasystolen ohne Ende. Bei meiner Herzneurose war das nicht so toll...

Was Medis und Ärzte angeht habe ich kein Vertrauen mehr. Man wollte mir jetzt Venlafaxin geben zu dem Mirtazapin. Bei Wechselwirkung gibt es ein Ampelsystem, Grün kein Problem, Gelb sollte man aufpassen, Rot lieber nicht.
Die beiden Medis zusammen sind Rot, Gefahr eines Serotoninsydrom. Das beste die angebliche Oberärztin wusste das nicht Mal. Sehr beruhigend.

Ärzten ist es egal ob du durch eine Wechselwirkung mehr leidest als zuvor. Wenn ich eines gelernt habe, schlimmer geht immer.

Ich habe auf den Punkt gebracht schlechte Erfahrungen damit gemacht. Jedesmal wenn ich Ärzten vertraut habe bzgl. Medikamente kam danach irgendwas.

#7


Daniel1988
@Elemente jap so ist es. Tatsächlich denke ich in den letzten Tagen häufig an einen Schlussstrich.
Einmal alles zerstören und danach wieder neu Aufbauen. Meine Partnerin hat absolut kein Verständnis für meine Angststörung. Musste sie bisher auch nicht. Ich hatte 7 Jahre Ruhe.

Nun wo ich jetzt nicht mehr funktioniere, kann sie sehr verletzend werden.
Dinge wie "du bildest dir aber auch deine Panik ein" oder "meinst du nicht dass du dich einfach nur anstellst" gehören noch zu den harmlosen Sprüchen...

#8


Daniel1988
Aktuell bin ich ziemlich Untergewichtig, man kann jede Rippe sehen. 58KG bei 1.83m

Morgen möchte sie unbedingt schwimmen. Ich habe gesagt dass es mir bei meinen Panikattacken nicht so sehr gefällt. Ebenso dass ich mich schäme wie ich aktuell aussehe und ein T-Shirt anbehalten möchte.

Von : "Ach das mit dem T Shirt im Hallenbad sieht doch lächerlich aus"
bis "ach Vincent (Sohn) der Papa hat im Moment keine Lust mit euch etwas zu machen, der bleibt auf der Liege und wir gehen rutschen"

Beste Frau ever... Ich denke mehr braucht man dazu nicht sagen

#9


E
@Daniel27.

Tut mir leid wie es gerade bei dir läuft. Deine Frau benötigt sicher noch etwas zeit um deine Erkrankung zu verstehen, manch mal haben Menschen Angst sich mit Psychischen Erkrankungen zu befassen und nehmen es dann nicht ernst und wollen nichts da von wissen.

#10


Daniel1988
Nein Sie ist ein Monster.

#11


E
Zitat von Daniel27:
Nein Sie ist ein Monster.

War sie schon immer eins? Oder erst seid du psychische Probleme hast?

#12


Daniel1988
Sie hatte immer schon hier und da etwas verletzendes gesagt. Aber jetzt wo ich nicht mehr so richtig funktioniere zeigt Sie ihr wahres Gesicht.

#13


Daniel1988
Sie hatte selbst eine schwere Depression hinter sich. War 9 Monate in stationärer Behandlung. Danach 1 Jahr ambulant

x 1 #14


F
Du hast da verschiedene Baustellen.
Seit 6 Monaten kämpfst du mit dieser Episode- was hast du probiert in der Zeit?
Wenn dir nichts geholfen hat, lass dich beraten mit den Medikamenten - oder anderen Therapien. So kommst du nicht weiter.
Dass deine Frau kein Verständnis hat, kannst du nicht ändern. Nicht schön, ist jetzt aber so.
Vielleicht wäre ein Klinikaufenthalt sinnvoll, dann bist du mal da raus und bekommst Hilfe.
Dann kannst du wieder für deine Kinder da sein.
Was hast du zu verlieren?

x 1 #15


Schlaflose
Zitat von Daniel27:
Ich nehme Antidepressiva. Mirtazapin 15mg aber hilft nicht mehr also, ich könnte mehr nehmen, jedoch bin ich mir nicht sicher ob das mein Weg sein sollte, mehr zu nehmen...

Das reicht nicht. Bis 15mg ist es nur sedierend/schlafanstoßend. Für die antidepressive Wirkung muss man mindestens 30mg, noch besser 45g nehmen. Oder andere ADs probieren.

x 2 #16


Islandfan
Zitat von Schlaflose:
Das reicht nicht. Bis 15mg ist es nur sedierend/schlafanstoßend. Für die antidepressive Wirkung muss man mindestens 30mg, noch besser 45g nehmen. Oder andere ADs probieren.

Genauso ist es. Es wirkt erst ab 30 mg. Ich nehme 30, habe aber auch schon 45 genommen.

#17

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Daniel1988
Zitat von Freibadschwimmer:
Du hast da verschiedene Baustellen.
Seit 6 Monaten kämpfst du mit dieser Episode- was hast du probiert in der Zeit?
Wenn dir nichts geholfen hat, lass dich beraten mit den Medikamenten - oder anderen Therapien.

Ich war Notfallmäßig vom 29.04. bis 17.05 in der Klinik. Leider hatte man nirgends einen Platz frei weshalb ich auf eine Entzugsstation kam. Dort war nicht Mal ein Psychologe. Kein Personal. Es kam zwei Mal die Woche jemand von einer anderen Station. Bis auf 3x Walken und 2x Ergotherapie gab es da nichts.
Zitat von Freibadschwimmer:
Vielleicht wäre ein Klinikaufenthalt sinnvoll, dann bist du mal da raus und bekommst Hilfe.

Ja definitiv ich mache eine Schmerztherapie. Aber dadurch dass man mich nun doch körperlich zuerst durchchecken möchte, dauert das noch 1-2 Wochen. Ich hatte am Mittwoch meinen Termin musste den aber absagen, da ich einen Tag zuvor hier in Krankenhaus Haus soll. MRT vom gesamten Rücken und EEG. Alles stationär. Erst wenn ich raus bin kann ich in der Schmerzambulanz anrufen. Und dann dauert es 1-2 Wochen.
Zitat von Schlaflose:
Das reicht nicht. Bis 15mg ist es nur sedierend/schlafanstoßend

Bei 15mg habe ich damals eine deutliche Antidepressive Wirkung gemerkt. Es ging mir tatsächlich besser. Ich mag keine 30mg nehmen weil ich Angst habe, dass der Sedierende Effekt weggeht. Und ich durchgehend Panikattacken habe weil es Antriebssteigernd.
Zitat von Islandfan:
Genauso ist es. Es wirkt erst ab 30 mg

Da habe ich wirklich andere Erfahrungen gemacht. Ich habe damals mit 7,5mg angefangen da habe ich bis auf das einschlafen nichts gemerkt. Nach 2 Wochen bin ich auf 15mg hoch. Es hat zwei Tage gedauert und meine Stimmung hat sich von -5 auf + 10 gebessert. Ich war schon fast euphorisch. Das euphorische ging aber nach ein paar Wochen wieder weg. Und ich war auf +5 noch. Das blieb dann auch eine ganze Zeit so. Ich denke Medikamente wirken bei jedem anders.

#18


Daniel1988
Mich nerven die schmerzen und PA so dermaßen, dass ich die Attacken mit dem Gedanken beende; "wenn du jetzt unfällst und stirbst könnte dass auch eine Erlösung für dich sein, dann hast du endlich Ruhe"...
Dadurch verliert die Todesangst in dem Moment ihre Bedeutung da ich dass tatsächlich so empfinde. Die Attacke geht dann vorüber und ich bin danach super depressiv. Mir ist alles so egal in dem Moment nach ein paar Minuten fängt sich das wieder und ich habe stundenlang Ruhe.

Ich weiß selbst nicht ob solche Gedanken schon Richtung Suizid gehen. Da sie eine Kompetente der Lebensmüdigkeit enthält. Obwohl ich nichts der gleichen Plane.

x 1 #19


Islandfan
Zitat von Daniel27:
Da habe ich wirklich andere Erfahrungen gemacht. Ich habe damals mit 7,5mg angefangen da habe ich bis auf das einschlafen nichts gemerkt. Nach 2 Wochen bin ich auf 15mg hoch. Es hat zwei Tage gedauert und meine Stimmung hat sich von -5 auf + 10 gebessert. Ich war schon fast euphorisch. Das euphorische ging aber nach ein paar Wochen wieder weg. Und ich war auf +5 noch. Das blieb dann auch eine ganze Zeit so. Ich denke Medikamente wirken bei jedem anders.

Klar werden 15mg eine gewisse Wirkung gehabt haben, aber warum gehst du jetzt nicht auf 30? Ich denke, deine Stimmung würde sich verbessern.

x 1 #20


A


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