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Erstmal Hallo, ich bin ganz neu hier und überhaupt nicht sicher, ob ich hier richtig bin mit meinen Problemen, aber einen Versuch ist es wert.
Ich hatte in den letzten Jahren einige heftige Krisen zu bewältigen. Das waren schon Dinge, die über das Maß der "normalen" Dinge hinausgingen, die einem halt im Leben so widerfahren. Es würde aber zu weit führen, hier alles anzuführen. Das wäre dann schon ein ganzes Buch. Ich habe das konsequent hinter mir gelassen, ganz neu angefangen. In letzter Zeit widerfahren mit nun wieder gehäuft schwierige Situationen, wenn auch nicht so außergewöhnlich, und ich habe das Gefühl, das ich keine geeigneten Auswege finde. Ich drehe und wende die Problematik, stoße aber auf Sackgassen. Nun beginne ich mich zu fragen, ob diese Probleme so unlösbar sind, wie sie mir scheinen oder ob die schlimmen Probleme der Vergangenheit bei mir eine Art Angst ausgelöst haben, die mich vermeintliche Sackgassen sehen lässt. Von meiner Persönlichkeit her würde ich sagen, dass ich ein Perfektionist bin und ängstlich insofern, als dass ich gern Sicherheiten habe. Wobei ich aufgrund der außergewöhnlichen Situation diesbezüglich Abstriche gemacht habe und das Sicherheitsstreben in großen Teilen durch Gottvertrauen ersetzt habe, anders geht es einfach nicht. Die meisten meiner Freunde fragen sich auch, wie ich das alles hinkriege. Trotzdem frage ich mich, wie ich feststellen kann, ob ich ein Angstproblem habe. Wie kann man das feststellen? Noch wichtiger, wie kann man das am besten beseitigen?
Im Voraus vielen Dank!

21.03.2012 03:38 • 21.03.2012 #1


3 Antworten ↓


Schlaflose
Da müsstest schon deine Symptome konkreter beschreiben. Hat du Herzrasen, Schweißausbrüche, Schwindel, Schlafstörungen oder Ähnliches? Diese würden auf eine Angsterkrankung hinweisen. Im Unterforum "Zukunftsangst - generalisierte Angsstörung" gibt es einen Test, den du machen kannst, um festzustellen, ob deine Situation krankhaft ist oder nicht.

Viele Grüße

21.03.2012 10:47 • #2



Angst oder nicht Angst - das ist hier die Frage

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Hallo, danke für Deine Antwort. Um Deine Frage zu beantworten, ich habe keine körperlichen Symptome. Das einzige ist, dass ich in solchen Fällen dazu neige, mich in das Problem zu verbeissen bis ich eine geeignete Lösung habe. Manchmal sind Lösungen aber nicht einfach zu finden und dann fällt es mir schwer, Abstand zu nehmen. Ich durchdringe das Problem mental und wäge Lösungen ab. Meistens ist das dann auch noch begleitet von wildem Aktionismus. Ich versuche buchstäblich, mit dem Kopf durch die Wand zu gehen. Den Test habe ich gemacht, das Ergebnis hat jetzt nicht wirklich auf Angst hingedeutet, aber das muss ja nichts heissen.

21.03.2012 23:36 • #3


Man kann schwerlich sagen und beurteilen was los ist, wenn du über das was dir widerfahren ist keine Aussage machst. Allen Menschen passieren schlimmer Dinge und der Untschiede liegt darin wie jemand damit umgeht, ob das eigene Verhalten die situationen nur verschlimmert oder sogar erst dazu werden läßt. Denn eins ist klar, die meisten Dinge passieren einem nicht einfach, man ist beteiligt und man trifft dabei Entscheidungen, manche sind richtig und manche sind falsch. Es gibt Menschen, die sehen sich immer in der opferrolle und werden dann auch viel öfter Opfer und nutzen auch keine Möglichkeit sich daraus zu befreien. Ob du so jemand bist kann ich nicht sagen, wie auch, dafür hast du nicht im Ansatz genügend Informationen Preis gegeben. Aber Denk daran, du kannst alles beeinflussen, du bist nie hilflos ausgeliefert du kannst handeln.

21.03.2012 23:55 • #4