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dianaross
@Saina91
Nein
Sowas würde ich nicht machen.

Und muss sagen dass jemand Kinder manchmal heutzutage im Institutionen besser aufgehoben sein könnten als bei der Familie, gerade so ab dem 14, 15 Lebensjahr haben wir verstärkt solche Konzepte in Wohngemeinschaften wohin die Kinder gehen können, weil die Eltern problematisch sind oder sie dort in WGs bessere Strukturen vorfinden in denen wir lernen können
Und Geborgenheit erfahren
..

x 4 #201


Saina91
@dianaross

Das ist krass, ja. Ich habe auch sehr Angst vor der Pubertät, muss ich sagen. Ist schon eine verantwortungsvolle Aufgabe, die du da hast. Aber dann arbeitest du ja doch.

x 4 #202


A


Altersrente mit 70 Jahren?

x 3


Gaulin
Zitat von Saina91:
Aber dann arbeitest du ja doch.

Das war auch mein Gedanke, nur die Entlohnung fehlt

x 3 #203


Butterfly-8539
Zitat von Moonlight_74:
Es gibt Menschen, die sind neidisch. Ich kenne dieses Gefühl nicht, genau so wie ich auch keinen Hass kenne. Ich finde, man sieht diesen Menschen diese Gefühle an.

Zum Glück kenne ich das auch nicht. Habe im Umfeld ein paar Leutchen die leider so sind. Mißgunst, Neid, chronischer Geiz, etc.
Kann auf vieles verzichten und komme gut klar damit. Habe vieles selbst erreicht und geschaffen, nur leider hat die Gesundheit gelitten und habe nun die Quittung dafür.

x 2 #204


E
Zitat von SilentRoG:
"Keine Lust zu arbeiten" finde ich armselig und unverschämt denen gegenüber, die malochen, während du den Tag genießen kannst.

That’s it. Dies noch seitenlang voller Stolz mitzuteilen – mehr muss man dazu eigentlich nicht wissen🙄

x 1 #205


Islandfan
Ich sehe es so. Von Luft und Liebe kann niemand leben und wer sich dazu entscheidet, aus dem System auszuscheiden, der sollte dann auch so konsequent sein, die Leistungen des Systems nicht in Anspruch zu nehmen. Alles andere ist unfair denen gegenüber, die dafür mitarbeiten. Wer krank ist, der hat ein Recht auf Mitversorgung, aber wer freiwillig nicht arbeiten will, der muss halt schauen, wie er sein Leben finanzieren kann.
Vielleicht mag das hart klingen, aber mich ärgert es, dass man selbst als psychisch kranker Mensch sich jeden Tag, egal wie es einem geht, aufraffen muss, damit man überleben kann, damit man Geld verdient, von dem ein nicht geringer Teil in das Solidarsystem mit einfließt.
Ich kannte auch Künstler, die von der Hand in den Mund lebten, die eher ein unkonventionelles und nicht angepasstes Leben führten, aber sie gingen dann doch in irgendeiner Weise einer Erwerbstätigkeit nach.

x 6 #206

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Dunkelbunte
Zitat von dianaross:
ich wollte nie arbeiten und wenn ich unbedingt musste, hab ich mich unendlich krankschreiben lassen. Bis ich entlassen wurde. Insgesamt hab ich weniger als 5 jahre gearbeitet.. davon mich aber 2 jahre krank schreiben lassen

Und mit dem Geld kommst du hin? Oder hast du einen Nebenjob?

Welche Erkrankungen hast du denn, das du nie arbeiten konntest/ wolltest?

x 1 #207


P
Zitat von Saina91:
@Pauline333 Wie wird das denn in anderen Ländern gelöst?

https://www.focus.de/finanzen/altersvor...43ff1.html

x 1 #208


SilentRoG
Zitat von Moonlight_74:
Ich meine, er tut doch etwas.

Die Frage wäre, das was er tut, warum Turner das dann nur ehrenamtlich, Hobbymäßig, dann wann es ihm Spaß macht, und nicht beruflich um sein Leben selbst zu finanzieren sondern macht es eben nur dann wann es ihm passt und die Allgemeinheit darf dann für den Rest aufkommen?

Er ist nicht Alle, aber er ist Teil des Problems, denn er schreibt ja er wollte nie arbeiten. Nicht er konnte nie arbeiten. Da sehe ich selbst einen großen Unterschied darin.

x 3 #209


Moelli80
Zitat von Islandfan:
Ich sehe es so. Von Luft und Liebe kann niemand leben und wer sich dazu entscheidet, aus dem System auszuscheiden, der sollte dann auch so konsequent sein, die Leistungen des Systems nicht in Anspruch zu nehmen.

Ich sehe es eigentlich auch so.
Bin zur zeit leider nur selbst in der Situation und muss Leistungen annehmen, weil ich nicht arbeiten kann.
Hab aber immer gearbeitet und meine Frau auch und tut es immer noch.
Alleine zuhause rumhängen geht mir schon auf den keks, würde lieber wieder los.
Weiss aber das ich keine 4 Std schaffen würde.
Und es nervt mich sogar richtig.

Finanziell momentan ist nicht so berauschend, deswegen brauchen wir es auch eigentlich.
Hab wegen sowas meist den ein schlechtes gewissen und Ärger mich über mich.

Geb aber nicht auf, dass ich wieder irgendwann voll kann.
Mochte mein Job gerne.

x 4 #210


Islandfan
Zitat von Moelli80:
Ich sehe es eigentlich auch so. Bin zur zeit leider nur selbst in der Situation und muss Leistungen annehmen, weil ich nicht arbeiten kann. Hab aber immer gearbeitet und meine Frau auch und tut es immer noch. Alleine zuhause rumhängen geht mir schon auf den keks, würde lieber wieder los. Weiss aber das ich keine 4 ...

Du bist aber auch krank, das ist was völlig anderes. Der eine kann trotz Krankheit noch arbeiten, der andere nicht. Da muss man sich nicht schämen. Für solche Leute sind die Sozialleistungen ja gedacht.

x 5 #211


Moelli80
Zitat von Islandfan:
Du bist aber auch krank, das ist was völlig anderes. Der eine kann trotz Krankheit noch arbeiten, der andere nicht. Da muss man sich nicht schämen. ...

Und trotzdem ist es mir sehr unangenehm und irgendwie peinlich.

Leute sehen ein ja auch, der sitzt ja nur noch zuhause.
Wurde auch schon angesprochen, weil mein Arbeitswagen ja nicht mehr draußen steht.

Unangenehm ist es schon

x 3 #212


SilentRoG
Zitat von Moelli80:
Ich sehe es eigentlich auch so. Bin zur zeit leider nur selbst in der Situation und muss Leistungen annehmen, weil ich nicht arbeiten kann. Hab aber ...

Da ist aber wieder der Unterschied zwischen nicht können, was m.M. vom Sozialstaat aufgefangen werden sollte, und nicht wollen. Nicht wollen ist eine eigene Entscheidung, für die man auch seine Konsequenzen tragen sollte und nicht die Gemeinschaft.

Da bin ich ein Freund der klassischen Fabel von der Grille und der Ameise nach Jean de La Fontaine.
Die bringt es m.M. voll auf den Punkt.

x 2 #213


Moelli80
Zitat von SilentRoG:
Da ist aber wieder der Unterschied zwischen nicht können, was m.M. vom Sozialstaat aufgefangen werden sollte, und nicht wollen.

Das ich eigentlich nichts dafür kann momentan weiss ich.
Aber damit abzufinden, dann noch mit Familie.
Das hängt an einem.

Hab schon manchmal gesagt, momentan würdet ihr ohne mich besser auskommen.
Bin momentan eher eine last.
Aber sie wollen weiter mit mir.

x 1 #214


dianaross
Danke für den interaktiven Austausch:

Zitat von Saina91:
Ist schon eine verantwortungsvolle Aufgabe, die du da hast. Aber dann arbeitest du ja doch.

ich mag die Anerkennung, die in deinen Worten zum Ausdruck kommen. Dafür "liebe" ich dich im Sinne, dass du offenbar in "unserem" Universum bist. Sagbar ist dies: mein Leben lang hab ich es mir "bequem" eingerichtet. Die Welt konnte mich nicht anders bekommen. Zugleich war/bin ich immer Leistuns-Sportler. Dazu hatte ich unendlich Freiheit, intrinsische bzw innerliche Freiheit. Die hab ich mir schon als kind genommen, fokussiert auf Natur & Bewegung. Meine Elternfiguren konnten woanders langlaufen.
statt arbeiten, bin ich eher beschäftigt mit Dingen, die mir zufällig über den Weg laufen nach dem Serendipity-prinzip . Ich find häufig was, wonach ich nicht gesucht hab. Und das ist so gut wie sehr immer etwas, das mich glücklich oder zufrieden macht. Gleichwohl: für verantwortungsvoll halte ich mich nicht. - und uneigennützig bin ich auch nicht. Das wäre dumm.
Zitat von Gaulin:
Das war auch mein Gedanke, nur die Entlohnung fehlt

... so genau lässt sich das nicht einordnen. Ich hab natürlich auch Anthropologie studiert, und hab eine Vorstellung davon, "wo der Mensch herkommt"... und ich glaube, dass der Mensch doch sehr disponiert ist, sich hedonistisch und als Schmarotzer zu entfalten. Die Auffassung des Epikur deutet als Beispiel darauf hin. Und zuletzt die Konsumfreude in den Medien.
Zitat von Butterfly-8539:
Zum Glück kenne ich das auch nicht. Habe im Umfeld ein paar Leutchen die leider so sind. Mißgunst, Neid, chronischer Geiz, etc.

Nö, Missgunst und Neid.. sind eine von den mindestens sieben Todsünden und würden mich selbst "zerlegen" in eine Fratze der Verbitterung & der Wut.. sowas iss nich mein Ding.. Ich geniesse Luxus, kann genauso stoizisstisch leben und meine ganzen Dinge, die ich hab, passen in einen Kofferraum. Für andere freue ich mich, wenn es ihnen gut geht..- und ich selbst hab ja nix zu tun mit dem Wohlstand der anderen..
Zitat von Fravely:
That’s it. Dies noch seitenlang voller Stolz mitzuteilen – mehr muss man dazu eigentlich nicht wissen


ich mag doppelmoralische Ansichten magisch zu entzaubern und Trolle als die Verderbten zu denunzieren.

ja, ich bemerke, dass ich oftmals dazu tendiere "stolz" zu sein.. auf meine Biografie.. die wenn andere die ganze Wahrheit erfahren, noch mehr entsetzt sein würde, als du es hier verklärt verkündest.

Da Stolz eine narzisstische Kategorie ist, sag ich gern, dass ich zufrieden bin.. und nicht stolz.. Denn Stolz mein lieber Fravely (=etwas ironsich gemeint), ist Dünkel.

Sofern ich das darf, stelle ich ein Liedchen ein, von Max Raabe gibt es auch so eins in dieser Art.. der singt: "heute mache ich garnichts" - und ich kann auch mal 48 Stunden im Bett liegen bleiben.. - iss das nicht "sweet".. eure dianaross..

Aber hier jetzt liegenbleiben.. das Lied hat so was Menschliches, mit dem ich mich identifiziere. Einrede vergeblich



UND...du musst jetzt aufstehen, nutze den tag, mein geschenk an die WELT :ich mach mir die Welt wie sie mir gefällt nach Langstrumpf... und ich gehe aus dem Universum nach art des kleinen prinzen: ich verschwinde einfach.

x 2 #215


Islandfan
Zitat von dianaross:
Sofern ich das darf, stelle ich ein Liedchen ein, von Max Raabe gibt es auch so eins in dieser Art.. der singt: "heute mache ich garnichts" - und ich kann auch mal 48 Stunden im Bett liegen bleiben.. - iss das nicht "sweet".. eure dianaross..

Das würde ich auch gern, an manchen Tagen 48 Stunden lang im Bett liegen, aber ich Trottel steh dann auf, um arbeiten zu gehen, selbst wenn es mir sch eiße geht.

x 3 #216


SilentRoG
Zitat von Moonlight_74:
Es gibt Künstler..die leben ganz ähnlich.


Auch die lassen sich ihren Lebensstil durch die Gemeinschaft finanzieren, statt sich selbst zu kümmern.
Und es gibt auch noch genügend andere, die das genau so handhaben. Und genau deshalb ist der Sozialstaat ja am Limit und die arbeitende Bevölkerung muss noch länger arbeiten, statt sich dann an ihrem Lebensabend nach getaner Arbeit zurückzulehnen und die Früchte der Arbeit zu genießen. Denn die sind dann von denen verbraucht worden, die ihr Leben lang schon genossen haben. Wenn jeder, der kann, seinen Teil beitragen würde, dann hätten halt alle was davon. So hingehen nutzen einige die anderen aus.
Wenn du das Leben so unterstützen möchtest, kannst du einen Teil deines verdienten Geldes ja gerne FREIWILLIG an solche Menschen weitergeben.

x 2 #217

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SilentRoG
Zitat von Islandfan:
Das würde ich auch gern, an manchen Tagen 48 Stunden lang im Bett liegen, aber ich Trottel steh dann auf, um arbeiten zu gehen, selbst wenn es mir ...

Und finanzierst dann die mit, die keine Lust haben und aus freier Entscheidung liegen bleiben...

x 2 #218


Dunkelbunte
Hm...dann eben nicht.

#219


Islandfan
Das Problem ist auch, dass es zb früher viel einfach war, die EM-Rente durchzubekommen, auch Langzeitstudenten konnten theoretisch bis an ihr Lebensende eingeschrieben bleiben, das ist durch die Umstellung auf die Bachelor/-und Masterstudiengänge in der Form gar nicht mehr möglich. Ich musste damals nach spätestens 13 Semestern die Abschlussprüfungen machen, sonst wäre man einmal durchgefallen. Von daher hat sich einiges geändert. Um die EM-Rente heute zu bekommen, muss man hart kämpfen, das ist ein ermüdender und oftmals auch ungerechter Kampf, weil viele Anträge abgelehnt werden.

#220


A


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