Feuerschale
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Zitat von dianaross:Heime sind totale Instituionen
kontrolle, personal versus Bewohner, privatleben eingeschränkt, Anstalts-vorgabe-Essen: auch zeitlich begrenzt, Lauter Vorschriften und Regeln.. ALLES FINDET AM SELBEN ORT STATT
DER MENSCH WIRD NUR NOCH VERWALTET.
Ja das stimmt. Einerseits wird da Geld gemacht und dann am Personal gespart, auch als noch Personal da war.
D h die Routinen da sind alles andere als "wohnlich".
Ich hatte selber im Studium einiges von Altenheimen von innen gesehen und war auch zwei Jahre in einem Heim tätig.
Das war noch die Station für die "besser betuchten".
Ich dachte mir oft, würden die mal ihr Geld nehmen und sich in ein gutes Hotel einbuchen, hätten sie mehr davon.
In Holland wurde Inklusion schon immer eher und offener gelebt.
Da waren die Wohnsiedlungen gemischt und auch so, dass die Nachbarn vernetzt sind.
In Deutschland spricht man seit ner Weile von Inklusion...immerhin hatte ich da vor zwei Jahren etwa auch mal eine Begriffsschulung....was ist das....
Bei mir weiß ich nicht, was im Alter werden soll. Lebe ja eher so für mich und kann mir ein Leben im Heim nicht wirklich vorstellen....man kann nur hoffen möglichst lange selbständig zu bleiben oder zumindest dann noch im Wohnumfeld mit ambulanten Hilfen. Irgendwie sowas wie Selbstbestimmung bewahren, ggf. auch Lebensqualität.
Auf Lebensqualität leg ich nicht soooo viel Wert, vielleicht sollte man das in noch nicht ganz so alten Jahren trainieren...
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