Zitat von SilentRoG: Und weil es kein Einzelfall ist, dürfen andere länger ranklotzen, bevor sie dann auch in Rente gehen.
Nehm es mir nicht übel, ist nichts persönliches, aber die Einstellung "Keine Lust zu arbeiten" finde ich armselig und unverschämt denen gegenüber, die malochen, während du den Tag genießen kannst.
Lieber SilentRoG,
Achja, ich wertschätze deine Auffassung (wertschätzen = respektieren).
Es ist nur allerdings so, das ich meine "individualisierten Werte" habe und zwei diametral entgegengesetze Identitäten..
Meine eine Identität ist getragen durch meine Ausbildung, ethisch einwandfrei.. ich bin ein helfender und gebender Mensch.
Die andere Identität behalte ich für mich.
Zu meiner Verwahrlosung und Ausnutzen des Wohlfahrtsstaates, so wie du das empfindest.. darüber ist am meisten meine Mama erzürnt, meine Schwester.. und unzählig andere.
All jene sind nicht in meinem Universum.
Mein bester Freund für den ich tätig bin.. meint.. ich sei so faul, keine Lust zum Arbeiten.. und er müsse , beklagt er, mich immer zum Jagen "hintragen". Es ging da um WG- Vermietung. Gleichwohl schätzt er mich absolut, weil ich da bin, wenn es zählt.
Nach Erik Erikson hat ich
keinen Werksinn entwickelt. Vgl. sein Werk "Identität und Lebenszyklus".
Ich bin ein begabtes Kind gewesen, vg. Alice Miller: DAS DRAMA DES BEGABTEN KINDES
oder ihr Buch: DU SOLLST NICHT MERKEN
oder AM ANFANG WAR ERZIEHUNG
aus der Verwahrlosung bin ich hervorgegangen als meine provinienz (=Herkunft). Meine Familie ist stinksauer, dass ich gebildet bin und es "zu nichts" gebracht hab..

ausser zu meiner Selbstfürsorge