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Hier fleißig mitgelesen und muss sagen, dass ich über manche Aussagen erstaunt bin, wie Sie die Angst in Griff bekommen habe. Leide seid ca. 30 Jahren und habe viele Methoden ausprobiert die nur Teilweise erfolgreich waren. Vor ca.15 Jahren wurde ich auch mit Medikamenten behandelt, danach viele Sachen ausprobiert wie: Akupunktur, Bachblüten, Homöopathie.. Es hat alles nichts genutzt, die Anfälle kamen immer wieder.
Habe (fast) alles umgesetzt was ich in der Therapie gelernt habe und komme trotzdem nicht gegen die Angst an. Auf meine Fragen warum ich die Angst nicht bekämpfen kann, heißt: Sie erfüllen nicht alle Aufgaben ( Teilweise stimmt) und ich muss eine Traumatherapie machen die wir schon versucht haben. Leider abgebrochen ging nicht weiter und in eine Klinik wollte ich nicht. Jetzt sind die Stunden aufgebraucht und ich bekomme keine Verlängerung, Therapeut meint: ich soll mich wieder auf Medikamente einstellen lassen, Sie kommen mit mir nicht weiter?
Die Angst ist wieder so groß mit starken Körperlichen Symptomen, dass ich wieder nicht aus dem Haus rausgehe. Deshalb kann ich manche Beiträge nicht ganz nachvollziehen, wie Sie das geschafft haben. Obwohl ich auch viel durch die Hölle mitgegangen bin und bei mir wird’s nicht besser.

22.06.2010 11:31 • 04.02.2014 #1


17 Antworten ↓


Hallo
ich bin zwar im Moment übern Berg aber ich weiß natürlich nicht wie und wann und ob die Angst wieder kommt.Ich war sie schonmal los und sie kam ohne Grund und ohne vorwarnug wieder .lg sorpi

22.06.2010 11:38 • #2


wie lange bist du schon ohne Angst?

22.06.2010 12:07 • #3


ganz ohne Angst bin ich nicht aber so wie es mir jetzt geht ,geht es mir gut .Ich konnte ja garnichts mehr ,nicht mehr vor dir Türe ,nichts ,Jetzt geht es aufwärts und wenns mal nicht so gut läuft oder ich meine das ist heute nicht mein Tag ,dann denke ich daran was ich schon wieder alles kann.Kannst du denn nicht für den Anfang versuchen ,in Begleitung raus zugehen,so hab ich das gemacht und mache es heute zum Teil noch .Medikamente habe ich nie bekommen und damals als alles anfing wollte ich die haben .Ich habe sie nicht bekommen ,weil mein Therapeut meinte ,das bekomme ich auch ohne hin .Alles was mein Therapeut meinte stimmt auch nicht aber da reden wir dann darüber und ich mache das was ich für mich richtig finde.lg sorpi

22.06.2010 17:06 • #4


hm naja ohne angst, wären wir keine Menschen, jeder hat Angst, nur wir spüren sie eben in ungefährlichen Situationen auch viel intensiver. Man sollte sich so akzeptieren wie man ist und man sollte nicht Situationen meiden, sondern immer stellen, egal wie schlimm sie sind. Ich kämpfe auch schon (erst ichtig) seit ich 22 Jahre bin, da kam die Angst, ich wollte niemand mehr haben, mir war schlecht, hatte Panikattacken, konnte nicht so viel essen vor Menschen und wuste nicht was mit mir los war.......... dann durch die therapie ging mirs besser, erst seitdem gehts bergauf naja und mal bergab. Und habe durch Atmenübungen nicht mehr so die Angst, das verkrampfte in mir. Das komische war, ich ging auf Arbeit, und fühlte mich dort auch wohl außer beim essen, naja.

Hast du die Angst Phasenweise oder immer? Wo treten die denn auf?

Ich würde sagen, wenn du in keine Klinik möchtest, dann musst du noch eine ambulante machen oder in eine Tagesklinik, da bist du am Tag dort aber nachmittags fährst du heim. Das hatte ich auch

ich denke wir werden unsere Ängste nie richtig los, die werden immer ein Teil von uns sein......udn ich möchte es nicht leugnen, weil wenn man sie verdrängt oder darauf besteht das sie doch weggehen muss, wirds schlimmer, weil man sich zuviel Druck macht.

ich kann jetzt eigentlich "normal" leben, geh arbeiten, treff Leute, aber ich bin immer noch manchmal oft einsam :/ weil ich anscheinend noch nicht die Person getroffen habe, die es mit mir aushält lach (außer eine gg)

22.06.2010 17:50 • #5


wenn ich das so lese, hört sich gut an wie manche das geschafft haben, nur bei mir geht das nicht?

23.06.2010 14:24 • #6


@Maxi: Mir gehts wie dir... Hab jetzt seit ca 24 Jahren PA/Generalisierte Angststörung und es wird nicht besser! Ich hab meiner Meinung nach schon alles versucht, aber die Symptome bleiben und werden von Jahr zu Jahr schlimmer. Nur die Medikamente halten mich noch halbwegs aufrecht.

02.01.2014 15:59 • #7


Also ich kann aus eigenen Erfahrungen sagen, das wenn man wirklich an sich arbeitet man aus diesem Teufelskreis auch wieder raus kommt, wir sind alles verschiedene Menschen wir haben alle was anderes erlebt, ich selbst habe auch ein Trauma und habe sehr vieles von Kindheit an machen müssen was Erwachsene tuhen, ich stand mit 8 Jahren auf eigenen Beinen, das war scheinbar zuviel und somit kamen bei mir die Ängste. Angst ist was normales und hätten wir diese nicht würden wir nicht lange überleben, Panik kannst du damit vergleichen, was manche bekommen wenn einer auf der Autobahn zu dolle aufs Gas drückt oder einer einen verfolgt und man merkt man will weg ganz schnell, bei uns ist das in Situationen oder auch Zuhause, man Konfrontiert sich mit den Situationen solange bis man selbst merkt das es einem garnix anhaben kann, Panik ist sehr ekelhaft aber mehr oder weniger ein Adrenalin Kick den man bekommt wo man ihn nicht haben möchte, Wenn man Positiv denkt und nich jeden tag Sagt Oh ne ich krieg nix auf die Reihe ich werd das nie wieder los dan schafft man es auch daraus zu kommen! Schlecht geht es auch Menschen die das nicht haben? Denkt mal an die Zeit wo es Uhreinwohner gab? Die haben sicherlich auch solch Krankheiten gehabt und dort gab es keine Medikamente die wussten nicht was los war den es gab keine Ärzte und die haben es sicher auch in den Griff gekriegt! Also Kopf hoch das wird!

02.01.2014 16:07 • x 1 #8


@Flousen: Ich leb mein Leben so "normal" es geht und versteck mich nicht zuhause... Aber die Symptome gehen trotzdem nicht weg. Ich hab schon Therapien gemacht, wo mir gesagt wurde ich muss mich der Angst stellen. Mach ich ja... täglich... bringt nix!

02.01.2014 16:18 • x 1 #9


Warum die Dauersymtome nicht weg gehen kann ich dir sagen, das liegt daran weil du dir zuviel ein Kopf über die DInge machst, akzeptier dein jetziges leben, je mehr du darüber nach liest oder Googlest desto schlimmer werden die Symtome so ist es bei mir!
Die Symtome kommen auch von deiner "Erwarungsangst" die man unbewusst hat auch wenn man es nicht wahrnehmen möchte sie ist immer da! Erst wenn dir deine Symtome egal werden und du dich an die Dinge hältst und erst dan verschwinden sie!

02.01.2014 16:37 • x 2 #10


Hallo Maxi,

vielleicht liegt hier:
Zitat von maxi:
Habe (fast) alles umgesetzt was ich in der Therapie gelernt habe und komme trotzdem nicht gegen die Angst an. Auf meine Fragen warum ich die Angst nicht bekämpfen kann, heißt: Sie erfüllen nicht alle Aufgaben ( Teilweise stimmt) und ich muss eine Traumatherapie machen die wir schon versucht haben. Leider abgebrochen ging nicht weiter und in eine Klinik wollte ich nicht.

des Rätsels Lösung?

Gerade wenn die Krankheit akut ist, geht es eventuell gar nicht so sehr um das, was wir wollen (uns verkriechen), sondern vielleicht eher um das, was uns gut tut. Und das kann durchaus ein Klinikaufenthalt sein.
Ich persönlich finde ja, man kann erst sagen, man hat alles versucht, wenn man es wirklich versucht hat. Also Klinik, alle Aufgaben, die einem aufgetragen wurden.
Denk doch noch mal darüber nach, ob du dich vielleicht jetzt darauf einlassen kannst.
LG,
AJ

02.01.2014 16:44 • #11


Lieber Maxi,
ich kann dich nur zu gut verstehen. denn ich hatte 25 Jahre Angst. Heute kann ich sagen, das ich zu 95% geheilt bin.
Wie habe ich das geschafft? Ich habe viel ausprobiert, war in Therapien und bei Ärtzen - die konnten mir leider alle nicht helfen. War anfangs Medikamentös eingestellt, was ich zu diesem Zeitpunkt auch brauchte, nur war ich damals 19 Jahre alt und nach 3 Jahren dachte ich, ich kann doch nicht ständig Psychophamrmaka einnehmen und habe diese abgesetzt.
Dann habe ich eine andere Schiene ausprobiert, bin zu Heilpraktikern, Heilern, Pendlern. Da trat eine leichte Besserung auf. Ich glaube, nichts ist ja umsonst geschehen, alles hat seine Wirkung.
Heute denke ich, dass ich diese große Angst dadurch verloren habe, indem ich mich persönlich weiterentwickelt habe. Dazu gehört jedoch sehr viel Stärke und Mut, die hatte ich auch nicht immer.
Ich habe Seminare besucht, beruflich eine Ausbildung gemacht - da musste ich allein nach Nürnberg- ich dachte das überlebe ich nicht, doch jeder Tag machte mich stärker.
Meine Angst habe ich angenommen, eben nicht mehr dagegen gekämpf, denn was bewirkt Kampf? Ich mag das Wort Kampf gar nicht.
Wenn sie kam, hab ich Methoden angewandt um sie zu intergrieren, denn weshalb zeigt sie sich, sie will mir doch etwas sagen. Das hat nicht immer geklappt, doch es wurde leichter. Dann habe ich noch EFT - die Klopftechnik kennengelernt. Noch heute, wenn ich mal Herzrasen bekomme, wende ich diese Methode an und mir geht´s innerhalb wenigen Minuten vollkommen gut und ich bin komplett aus dem Angstmodus heraus.
Lieber Maxi, ich weiß natürlich nicht, ob das was mir geholfen hat auch dir hilft, was ich dir jedoch sagen möchte ist:
du kannst es schafften, da bin ich mir sicher, hab Vertrauen in dich, suche dir Menschen die dich begleiten und stützen und sei bitte offen für neue Dinge. Ich habe oft gedacht wenn ich Seminare etc. besucht habe- was für ein Hokuspokus - doch letztendlich zählt doch nur: wer heilt hat recht, oder? Da ist´s mir völlig egal was andere über diese Methoden denken, einfach selbst ausprobieren und selbst entscheiden.
Ich wünsche dir viel Mut und Kraft und eine leichte Zeit.
Alles liebe bella62

03.01.2014 11:04 • #12


novemberrain
Liebe Maxi,

verkriech Dich auf keine Fall zu Hause.
Mach das, wonach Dir eigentlich gar nicht ist !
Nimm Dir anfangs einen Begleiter mit, wenn Du es Dir alleine noch nicht zutraust. Wichtig ist aber, dass Du was tust, nicht, dass du es angstfrei tust !

Wenn Du es dann geschafft hast, und sei es nur ein Besuch im Tante Emma Laden, bist Du glücklich und motiviert für die nächsten Situationen.

Ich habe hier auch einige nette Mitglieder kennengelernt, denen ich schnell mal ne Whatsapp schicken kann und die mich dann motivieren, wenn es mal wieder mit den Symptomen ganz schlimm ist (Beklemmung, Ohnmachtsgefühle usw.)
Dabei weiß ich selbst, dass nichts passiert, aber man will es noch von anderen hören.

Was eine Klinik betrifft, so sehe ich da andere Problem. Klar, jede Angststörung ist anders, aber ich denke, in der Klinik ist man wie unter eine Schutzglocke. Da kann eigentlich nix schief gehen...
Man muss dort therapieren, wo die Angst auftritt- und das ist im Alltag und nicht in der "geschützten" Klinik, wo ein Klingeln genügt und Hilfe eilt herbei. Ist man dann wieder zu Hause, dann fehlt dieser vermeintliche Schutz und die Angst geht erst richtig los.
Wie gesagt, das ist nur meine Meinung.

Maxi, vergiss nicht, DU erzeugst Deine Symptome selbst. Und hältst sie am Leben.
Es sind DEINE Gedanken, die sie erzeugen.

Igel Dich nicht ein und geh raus- egal, wie schwer es ist.
Egal, wie stark die Symptome sind- und sie werden kommen!
Aber es kann Dir nichts passieren. Versprochen!

Viel Glück und liebe Grüße
Novemberrain

03.01.2014 17:42 • #13


Zitat von novemberrain:
Was eine Klinik betrifft, so sehe ich da andere Problem. Klar, jede Angststörung ist anders, aber ich denke, in der Klinik ist man wie unter eine Schutzglocke. Da kann eigentlich nix schief gehen...
Man muss dort therapieren, wo die Angst auftritt- und das ist im Alltag und nicht in der "geschützten" Klinik, wo ein Klingeln genügt und Hilfe eilt herbei. Ist man dann wieder zu Hause, dann fehlt dieser vermeintliche Schutz und die Angst geht erst richtig los.
Wie gesagt, das ist nur meine Meinung.


Wenn man die Klinik als "Schutzglocke" sieht, ist man glaube ich, nicht so gut beraten. Eher ist ein Klinikaufenthalt unter Umständen ganz sinnvoll, um sich Ängsten in einem sehr kleinen Rahmen zu stellen, Techniken zu erlernen, mit den Ängsten besser umzugehen, erste positive Erfahrungen zu sammeln, die man dann in den Alltag mitnehmen kann.

Viel hängt von der eigenen Einstellung ab.

03.01.2014 17:49 • #14


Angst, warum habe ich Angst? Sind es Erfahrungen? , die sich im Laufe der Zeit angesammelt haben oder kommt die Angst von ganz unten ? Angst ist ein ursprüngliches Signal für Gefahr und Bedrohung des Lebens . Doch wird unser Leben realistisch gesehen, wirklich bedroht? Nein wird es nicht , wir sind keineswegs einer wirklichen Bedrohung ausgesetzt. Im Gegenteil wir haben es recht leicht in unserer Gesellschaft , wir müssen nicht um unser Überleben, noch um das Überleben unserer Kindern kämpfen, wir haben es einfach, im Vergleich zu den Menschen und anderen Ländern. In unserer Gesellschaft gibt es auch einen Kampf, nämlich den Kampf um Liebe, Anerkennung, Zeit und Geld. Wenn wir nur ansatzweise dankbar sein könnten für das was wir haben und für das, was wir und wer wir sind, würde die Angst von ganz allein weniger werden. Die Angst, nicht gut genug zu sein , nicht wichtig zu sein, nimmt uns die letzte Kraft. Ich bin der Meinung das wir alle auf dieser Welt sind, um eine Aufgabe zu erfüllen. Nur das kostet den Mut und die Kraft vorwärts zu wollen und von sich weg zu blicken. Und zu schauen wo die Welt uns braucht.

03.01.2014 18:35 • #15


Wieso antwortet ihr auf 3,5 Jahre alte Beiträge?

03.01.2014 18:52 • #16


Gute Frage...

03.01.2014 18:58 • #17


an all die personen die immer sagen sie versuchen alles aber es klappt nie

denkt bitte an die umgekehrte psyschologie

es ist ein sehr schwieriges thema aber das unbewusste kann alles zerstören. viele menschen identifizieren sich inzwisschen mit ihren kranklehiten oder wissen unbewuisst nicht was sie machen sollen wenn sie irgendwann mal schwups geheilt sind oder es können millionenn andere gründe sein im endeffekt ist es immer ein innerer blocker den man garnicht wahrnimmt aber der jede therapie kaputt macht

fallbeispiel aus dem buch der gesunde kranke: eine frau hat immer wider rückenschmerzen. egal was man macht es hilft nix. irgendwann kommt man auf die idee dass es psychisch sein kann. hin und her es kommt raus dass die schmerzen damit zusammenhängen dass die frau eigentlich garnicht will dass ihr ehemann auf geschäftsreisen geht.(dass ist ihr eigentlichnicht bewusst, das problemist dass sie sich dann einsam fühlt aber da es etwas normales ist und der der beruf ihres mannes ist sieht sie es als etwas normales dass ihr mann ab und zu weg ist und meckert auch nicht rum aber ganz tief im inneren will sie es nicht) nachdem man an diesem problem gearbeitet hat lösen sich auch die rückenschmerzen. so ist es auch bei psychischen problemen ! ich habe schon soooo viele bücher mit aber vielen methoden gelesen. eins ist immer gleich. alle sagen falls die methode nicht hilft suchen sie nach inneren blockaden.

04.02.2014 04:43 • #18




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