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Hallo.
Mein Name ist Sandra, ich bin vor ein paar Monaten zum 2. mal Mutter geworden.


Mir geht es gut. Ich bin glücklich. Meine beiden Mäuse sind Sinn und Inhalt meines Lebens. Und genau da liegt wahrscheinlich der Hund begraben. ...
Ich trau mich kaum noch, ins Bett zu gehen, denn kurz bevor ich einschlafe, also echt schon halb weggedämmert bin, schießen mir allabendlich die schlimmsten Schreckensszenarien durch den Kopf. Ich kann es nicht steuern. Wenn ich dann schlafe, hab ich die allerfeinsten Alpträume, eins meiner Kinder, beide, oder gleich wir alle sind schon auf die skurrilsten Arten ums Leben gekommen.
Nachdem meine Große geboren wurde, hatte ich das so ähnlich auch. Es war aber nach ca 6 Monaten vorbei. Diesmal will es einfach nicht aufhören.

Bevor mein Kleiner geboren wurde, stand für mich außer Frage, dass ich, sollte meiner Tochter etwas zustoßen, die nächstmögliche Todesart wählen würde. Das geht jetzt nicht mehr, ich hab ja jetzt 2. Was mach ich im worst case? Diese bescheuerte Frage lässt mich nicht los, sobald ich zur Ruhe komme, das Fernsehen aus ist und ich doch einfach nur schlafen will...

Das bringt mich dazu, dass ich mich zwingen muss, meine Große allein vor die Tür zu lassen.


Schlaftabletten, Beruhigungsmittel und so geht ja nicht wegen meinem Kleinen.
Was mach ich? Zähne zusammenbeißen und abwarten, dass es weggeht? Oder brauch ich Hilfe? Da wiederum frag ich mich, wie ein Doktor oder Seelenklempner(Tschuldigung), so qualifiziert er auch sein mag, meine Alpträume ausschalten will....

Müde Grüße

14.09.2015 21:43 • 17.09.2015 #1


7 Antworten ↓


Vergissmeinicht
Hey Sandra.

Begrüße Dich herzlich bei uns.

Hm, hört sich so an wie eine Wochenbettdepression. Die erste Attacke ging ja auch wieder vorbei und würde ein wenig abwarten.

Hast Du in Deinem Leben schonmal einen geliebten Menschen verloren?

14.09.2015 21:59 • #2



Albträume durch Verlustängste

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Hey.
Danke erstmal! Interessant hier.

Bei Wochenbettdepression würd ich aber doch noch irgendwelche anderen Symptome erwarten. Ich hab ja sonst nix. Keine Stimmundstiefs, keine schlechten Gefühle, nix, was im allgemeinen so aufgezählt wird.

Nein, ausser vor langer Zeit meine Großeltern hab ich Gottseidank noch niemanden verloren.

14.09.2015 22:10 • #3


Vergissmeinicht
Hey Sandra,

hatte auch keine Stimmungstiefs und habe eine Depression. Eine Depression kann sich in Ängste äussern, aber auch umgekehrt. Von daher. Ferner kommt bei Dir die Hormonumstellung hinzu.

14.09.2015 22:17 • #4


Mit Depressionen (wenn es denn so ist) geht man doch zum Arzt?
Ich hab ja mal sowas von kein Plan... geht man da zum Hausarzt?
LG und danke für die Mühe

17.09.2015 17:52 • #5


Vergissmeinicht
Hey Sandra,

ja, würde erstmal meinen Hausarzt als erster Ansprechpartner nehmen. Um Medikamente verschrieben zu bekommen, müsstest Du einen Psychiater aufsuchen; ein Psychotherapeut darf dies nicht. Hilfreich ist dann sich an die eigenen Krankenkasse zu wenden.

17.09.2015 17:56 • #6


Medikamente?
Kann man das auch ohne wegkriegen?

17.09.2015 18:12 • #7


Vergissmeinicht
Hey Sandra,

wenn Du stark genug bist und es Dir zutraust, ja.

17.09.2015 18:22 • #8




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