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T

TiffyK
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Hallo zusammen,

ich schlafe ja schon seit Jahren ohnehin nur ca 2 Stunden pro Nacht, seit ein paar Wochen hab ich aber in dieser kurzen Zeit auch noch sehr reale Albträume.
Meist werde ich mehrfach erschossen, stelle mich tot, was mir dann nicht gelingt, usw. In anderen Träumen begegnen mir verstorbene Angehörige auf ziemlich horrorfilmmäßige Weise.
Wenn ich aufwache, stehe ich dann total neben mir, kann erstmal nicht aufstehen und nicht reden, und muss mich ewig lange orientieren, wo ich bin etc.

Ich kann bei mir schlecht einordnen, ob das Antidepressivum Duloxetin verantwortlich daran ist Question Es könnten alternativ auch noch Folgen eines schlimmen Benzoentzugs sein.
Außerdem hab ich vor kurzem eine Woche lang Lamotrigin genommen, was ich aber wegen schlimmem Hautausschlag wieder absetzen musste.

Wenn es tatsächlich vom Duloxetin kommen würde, würde ich das absetzen, da ich ohnehin kaum noch positive Wirkung habe.

Hat jemand hier auch Albträume, und kann die in Zusammenhang mit einem AD / SSRI / SNRI bringen ?

29.12.2020 #1


11 Antworten ↓

Butzelmann
hallo,

ja, das kann ich bestätigen!

Gerade beim auf- oder abdosieren, habe ich sehr reale träume gehabt. meistens waren es nicht so schöne, oder total verworrene...
sobald eine eingewöhnung eingetreten ist, gingen diese realen träume etwas zurück.

x 2 #2


A


Albträume und Antidepressiva

x 3


Schlaflose
Bei vielen ADs steht im Beipackzettel, dass sie eine verstärkte Traumtätigkeit hervorrufen.

x 2 #3


N
hallo!
ich hatte vom mirtazapin ganz extreme albträume, nachdem es mir auch sonst nicht gut geholfen hat, habe ich es gegen trittico getauscht, da hatte ich das problem nie.
liebe grüße

#4


T
Im Beipackzettel hab ich nichts gefunden, aber ich denke, ich versuche mal die Dosis zu reduzieren.
Wenn schon die Schlafquantität so niedrig ist, sollte zumindest die Qualität einigermaßen stimmen.

Trittico hatte ich auch schon, und keine Albtraumprobleme. Hat allerdings gegen meine Symptome auch nichts bewirkt, ich hätte vielleicht aber auch höher dosieren müssen.

#5


T
Habe den Auslöser für die extrem schlimmen Horrorträume erstmal gefunden: Prednisolon (Glukokortikoid) Evil or Very Mad

Direkt mit dem Absetzen ist es besser !
Dummerweise hilft für meine atopische Dermatitis nichts anderes.
Ich wusste aber gar nicht, dass Kortison so dermaßen auf die Psyche schlagen kann. Ängste verstärkt, Derealisation, etc.

#6


Schlaflose
Zitat von TiffyK:
Habe den Auslöser für die extrem schlimmen Horrorträume erstmal gefunden: Prednisolon (Glukokortikoid) Evil or Very Mad


Meine Mutter hat das auch verwendet, aber nie über Horroträume geklagt. Sie sagte nur manchmal, dass sie einen total Blödsinn geträumt hat, aber das geht mir auch oft so Laughing

#7


Zazazu
LOL! Dad erinnert mich sofort an den verrücktesten Traum wo ich einer 200 kg schweren Dame bei einer Wassergeburt in einer Wanne half. Geboren wurde ein schwarzer Schwan! Jo. Träume gibts davon auf jeden Fall.

Aber mal Spaß bei Seite: wie lebt man bitte mit 2 std schlaf ? Ich komme ja kaum mit 6 klar!

x 1 #8


T
Zitat von Zazazu:
LOL! Dad erinnert mich sofort an den verrücktesten Traum wo ich einer 200 kg schweren Dame bei einer Wassergeburt in einer Wanne half. Geboren wurde ein schwarzer Schwan! Jo. Träume gibts davon auf jeden Fall.

Aber mal Spaß bei Seite: wie lebt man bitte mit 2 std schlaf ? Ich komme ja kaum mit 6 klar!


Very Happy hahahaha, ich hoffe, du hast da nicht versucht , irgendwie per Traumdeutung einen Sinn auszumachen Smile ... schon seltsam immer. War der Schwan richtig schwarz ? Oder eher grau ? Dann hättest du doch biologisch korrekt geträumt (LOL), die werden doch dunkel geboren.
Was für Medis hast du damals genommen?

Ja, die zwei Stunden Schlaf sind anstrengend.
Damit Vollzeit arbeiten zu gehen wäre nicht möglich bei mir, ich merke, dass es mir schneller an Konzentration etc fehlt.
Alle paar Monate kommt aber eine Nacht mit 6-8 Stunden Schlaf, ich schätze , das ist ein Notprogramm meines Körpers. Dafür bin ich sehr dankbar.

#9


Zazazu
Der war richtig schwarz! Pechschwarz. Solche Träume gabs einige. Ich bin morgens wach geworden und dachte mir: okay jetzt wirst du wirklich verrückt. Ich hab venlafaxin genommen. 75mg. Über ein Jahr ca.

#10


Sarah2020

Albträume und Benommenheit machen mir zu schaffen

Hallo ihr Lieben,

ich leide seit Langem unter Albträumen, nun kommt hinzu, dass ich schweißgebadet aufwache und am Morgen eine Taubheit am hinteren Kopf verspüre und nicht im hier und jetzt bin.

Seit einer Woche nehme ich nur noch 60 mg Duloxetin anstatt 90, und nur noch 1/3 Trittico. Meine Psychiaterin meinte, dass die Albträume evtl vom Duloxetin kommen und deshalb eben die Reduktion auf 60mg. (ich bin schon sehr stabil, leide an mittelgradiger Depression mit starken Somatisierung en)
Trittico schleiche ich aus, also von einer ganzen Tablette zuerst auf 2/3 (4 Wochen) und seit einer Woche eben nur noch 1/3. Mein Schlaf ist dadurch leider gestört, wobei die Wirkung von Trittico bei mir insgesamt nachgelassen hat.

Mir machen die Albträume und diese Benommenheit echt zu schaffen.
Die Psychiaterin meinte noch, ich soll ein Gummiband am Gelenk tragen und es jedes Mal ziehen, wenn ich an die Albträume denke. Schmerz soll mein Gehirn konditionieren, nicht an die Albträume zu denken. Die Erinnerung an Szenen aus Albträume schießt mir am Tag einfach in den Kopf.

Ich hoffe ihr habt Tipps für mich.
LG Sarah

Edit: ich bin eben völlig ausgeraustet, weil ein älterer Mann mir auf den Fuß gestiegen ist und sich nicht entschuldigt hat. Habe ihn sogar beschimpft Sad ich hatte mich nicht unter Kontrolle.
Das macht mich total fertig gerade.

#11


F
Meine Vermutung ist,dass die Reduktion vom Trittico die Unruhe verursacht,die Du verspürst.
Es wirkt beruhigend und antidepressiv.
Deswegen könnte es sein,dass es Dir besser geht,wenn das wieder aufdosiert würde.

Die Reduktion vom Duloxetin hingegen erscheint mir sinnvoll,da es Unruhezustände verstärken kann.

x 1 #12


A


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Dr. med. Andreas Schöpf
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